Ganz wilde Nummer vom SVM

SG Sennfeld II – SV Mönchstockheim 4:5 (3:1)

Eine ganz wilde Partie lieferte der SVM am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten aus Sennfeld. Am Ende stehen zwar drei Punkte mehr auf dem Konto, der Weg dorthin war aber alles andere als leicht.

Der SVM wollte natürlich nach den Punktverlusten gegen Nordheim nicht erneut Federn lassen und ging die Partie entsprechend forsch an und erspielte sich ein optisches Übergewicht ohne jedoch wirklich Torgefahr zu entwickeln, zu unsauber waren die Pässe in die vorderste Linie.

Hinten hatte man hier und da im Spielaufbau einige Wackler, die jedoch vorerst nicht bestraft wurden, bis – ja bis zur 25. Minute und ab da nahm dann das Spiel auch seine Fahrt auf.

Fehler im Spielaufbau durch Kober und Gropp hob den Ball überlegt über Keeper Barth Christoph zum 1:0. Der SVM war natürlich erst mal sichtlich geschockt und brachte kaum noch was auf die Kette. Es bedurfte schon einem Torwartfehler der Gäste um den Ausgleich zu markieren. Einen Fernschuss konnte dieser nur nach vorne prallen lassen, wo Schmitt goldrichtig stand und das 1:1 erzielte. Doch dieser Ausgleich sollte dennoch kaum Sicherheit geben. Weiter spielte man zu fahrig nach vorne und wurde dann für seine Nachlässigkeit, gerade im Spielaufbau direkt vor der Pause mit einem Doppelschlag der Heimelf bestraft. Erst erneuter Fehlpass direkt in die Füße des Angreifers, der erneut Barth keine Chance ließ und dann gleich nur 2 Minuten später wiederum Gropp der seinem Bewacher enteilte und das 3:1 für seine Farben erzielte. Eine erste Halbzeit zum vergessen, denn auch verbal zeigte sich der SVM nicht auf der Höhe und machte den Gegner dadurch noch stärker und zog sich selbst mehr und mehr runter.

Es musste ein anderes Gesicht im zweiten Durchgang sein, um nicht wertvolle Punkte gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion zu verlieren. Man schwor sich nochmals neu ein, wollte einiges anders angehen, um ran zu kommen und es sollte prompt gelingen…..Nach nur 2 Minuten in HZ zwei war es der Kapitän selbst, der zum 3:2 einnetzte und nun wollte der SVM natürlich mehr und rannte aggressiv an, hatte aber vorerst keine Abschlüsse. Dann der nächste Nackenschlag für den SVM. Ein zu zaghaftes Abwehrverhalten auf der Außenbahn und die Hereingabe konnte nochmals Gropp an seinem Sahnetag zum 4:2 nutzen. Doch der SVM gab nun nicht auf und zerlegte sich gegenseitig, sondern war weiter gewillt, Punkte zu holen und spielte weiter nach vorne….Der erneute Anschlusstreffer resultierte aus einem indirekten Freistoß, dessen Entsteheung an Dummheit kaum zu überbieten war. Der Keeper fing eine harmlose Flanke ab, hielt den Ball sicher in den Händen, um dann nach gefühlt einer Minute mit einer Hechtrolle auf Zeit zu spielen. Die Rechnung hatte er aber OHNE den umsichtigen und strikten Referee gemacht, der sich das nicht anschaute und auf idF entschied, was Werbinek zu seinem zweiten Treffer nutzte. Nun war der SVM so richtig on Fire und rannte weiter wütend an – und wurde belohnt. In der 83. Minute machte Keilholz das, was ihn auszeichnet, Ball nehmen, nach innen ziehen und abschließen – unhaltbar für den Keeper in die rechte untere Ecke. Und das verrückte Spiel hatte noch weitere Highlights. Erst dachte sich Sahlmüller Lukas – ach ich spiel auch mal einen Sch*** Ball zu kurz zum Keeper, doch Barth konnte entschärfen, um dann wenig später selbst einen Slapstick Abschlag direkt vor die Füße des Angreifers zu spielen – es sollte ja schließlich nicht langweilig werden. Aufgrund einiger vieler Unterbrechungen entschied der Unparteiische auf 9 Minuten Nachspielzeit, was dann den finalen Schuss für die Gäste aus Mönchstockheim bringen sollte. 93 Minute – Brendler steckt auf Keilholz durch, der sich durchsetzte und am Keeper vorbei zum 5:4 traf…..natürlich Riesenjubel bei allen die es mit dem SVM hielten und riesen Enttäuschung auf der anderen Seite…….

Ein spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte, jedoch aufgrund der guten Moral der Gäste hoffentlich nun Kräfte freisetzen wird, denn es geht bereits am Feiertag auswärts weiter

Kader: Barth C. – Kober C., Kurz, Sahlmüller L., Hörr – Brendler N., Brendler J., Werbinek, Schmitt, Kober J. – Keilholz Eingewechselt: Sahlmüller H., Roßmanith, Sahlmüller M.

SVM verspielt 2-Tore Führung und ist mit Remis gut bedient

SG Nordheim / Sommerach II – SV Mönchstockheim 3:3 (1:2)

Der SVM wollte bei seiner Auswärtsreise natürlich die volle Punkteausbeute einfahren, dies sah nach 13 Minuten auch gut aus, dann jedoch verlor man völlig den Faden und durfte am Ende mit der Punkteteilung durchaus zufrieden sein.
Der SVM wollte den Gegner, der sich aktuell auf dem vorletzten Platz befindet hoch anlaufen und zu Fehlern zwingen. Dieses vorhaben ging im Grunde perfekt auf. Steckpass von Kober auf Schmitt nach gerade 5 Minuten und dieser markierte das 1:0 für seine Farben. Nach 13 Minuten schaltete Kober bei einem Freistoß schnell und bediente Werbinek, der mit einem Heber über den herausgeeilten Keeper zum 2:0 einnetzte. So koonnte es ruih weitergehen, dachten sich die Mannen in blau aber wohl zu sehr. Denn total unverständlich stellten die Gäste nach dem 2:0 das Fußballspielen komplett ein und agierten teilweise fahrig. Es gab im Grunde kein Mittelfeld mehr und mit den lang getretenen Diagonalbällen hatte man auch so seine Probleme gegen die durchaus schnellen und quirligen Angreifer des Maininselteams. So kam auch die Heimelf immer wieder vor das Gästetor, anfangs jedoch noch ohne wirkliche Gefahr auszustrahlen….Doch nachdem der SVM so gar nicht mehr im Spiel war, sollte sich das zunehmends ändern. Gleich zwei mal musste Keeper Bördlein in allerhöchster Not retten. Auf der Gegenseite hatte nur noch Keilholz mit einem Abschluss aber doch um einiges am Tor vorbei etwas nennenswertes zu bieten. Und so war es auch folgerichtig, das die SG kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer gelangte. Wiederum wusste keiner sich seinem Gegenspieler zielführend entgegenzustellen und ließ diesen passieren, der Abschluss landete zwar abgefälscht, aber sehenswert im rechten oberen Eck. Das war zugleich der Pausenstand
Nach der Pause aber weiterhin das Gleiche Bild…Der SVM kam nicht mehr in die Partie und lief dem Geschehen seltsamerweise nur noch hinterher, man wirkte wie angeknockt. Und so kam es, wie es kommen musste. Ein leichter Ball in die Mitte, der Angreifer setzt sich gekonnt mit Körper durch und schob mit Hilfe des Pfosten zum Ausgleich ein.
Die Köpfe der blauen SVM´ler ging nun noch weiter runter, als diese eh schon waren, verspielte man eine Zwei-Tore-Führung völlig unverständlich und unnötig. Nach vorne wusste man gar keine Lösungen mehr und konnte zudem keine Bälle festmachen um entsprechend nachzuschieben. Alles im PingPongVerfahren OHNE Restsicherung im Zentrum. Und so blieb die SG obenauf und markierte dann auch den Führungstreffer. Langer Freistoß von der Mittellinie, keine wollte so wirklich hin und so hielt der Angreifer den Fuß hin und markierte die Führung, zu diesem Zeitpunkt sogar verdient.

Dies sollte jedoch ein möglicher Weckruf sein, woltle man nicht leer nach Hause fahren. Es entwickelte sich ein Spiel ohne Mittelfeld, meist nur weite Bälle und es wurde rassig. NAch Pass von Kober setzte sich Werbinek im 16m Raum durch und konnte nur unstrittig per Foul gestoppt werden, was folgerichtig Elfmeter bedeutete. Diesem nahm sich Kober sen. an und verwandelte zum Ausgleich. Auf beiden Seiten entstanden in der Folge weitere Möglichkeiten, jedoch nichts mehr, was einen weiteren Treffer zur folge haben sollte. Zwei Fernschüsse von den Brendler Brüdern und mit dem Schlusspfiff hätte wohl erneut Schmitt mit mehr Aufmerksamkeit das Spiel erneut drehen können, wäre es verdient gewesen?? Definitiv nicht an diesem Sonntag. Beim SVM schalteten zu viele nach dem wohl sicher geglaubten Sieg nach dem 2:0 zu schnell in den Ruhemodus und aus diesem den Schalter zu reseten ist bekanntlich nicht so einfach..So wird es dann gegen vermeindlich schwächere Teams auch mehr als schwer, zur vollen Punktausbeute zu kommen. Das Maininselteam verdiente sich mindestens diesne einen Punkt, weil Sie sich auch nach dem Rückstand nicht aufgegeben hatten und immer weiter an sich glaubten……

Jetzt ist man erst mal eine Woche spielfrei und kann neue Kraft tanken, um dann gestärkt weitere wichtige Punkte zu sammeln…..

Kader: Bördlein – Sahlmüller H., Kuklev, Sahlmüller L. – Brendler J., Kober C., Keilholz, Schmitt, Kober J., – Werbinek, Brendler N. Eingew.: Barth C., Barth S., Roßmanith

SVM verliert deutlich

SV Mönchstockheim – TSV Geiselwind 1:4 (1:2)

Nach der unglücklichen Last Minute Niederlage der Vorwoche gegen den Tabellenprimus wartet die nächste schwere Aufgabe auf den SV Mönchstockheim auf heimischen Geläuf.
Zu Gast war der Vorjahres Dritte aus Geiselwind, die sicherlich auch mit oben dabei sein wollen und das wollte diese auch vom Anpfiff weg untermauern. Der SVM fand so gar nicht in sein gewohntes ungemütliches Spiel und ließ dem Gegner zu viel Räume, so dass diese im Grunde ihr Spiel aufziehen konnten.
Die erste Abwehrreihe der Heimelf stand zu tief und machte erst kurz vor der Mittellinie Anstanden, dem Geschehen etwas zuzutun.
so konnte gerade Spielertrainer Königer immer wieder seine gefährlichen und präzisen Anspiele auf die pfeilschnellen Außenspieler schlagen. Doch im letzten Drittel des Spielfeldes war der SVM dann wieder präsent und verteidigte die Angriffe weg. Doch nach Ballgewinn folgte zu schnell gleich wieder der Ballverlust. Die Beckmann Jungs schafften es leider nicht, den Ball mal über einen längeren Zeitraum oder mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten. Zu ungenau, zu hektisch beschreibt das SV Spiel wohl am ehesten.
Dennoch ging die Heimelf in Minute 17 überraschend und nicht abzusehen in Führung.
Kuklev erhaschte sich das Leder im Zentrum, spielte auf Brendler, der wiederum seinen Mitspieler Keilholz auf die „Reise“ schickte und dieser eben diesen einen Schritt schneller am runden Spielgerät war, als der herausgeeilte Gästekeeper.
Doch selbst dieses Tor verschaffte dem SV Spiel wenig Ruhe im eigenen Spiel, es blieb leider weiter fahrig……Gerade aber auch bei ruhenden Bällen hatte der SVM ob seiner körperlichen Unterlegenheit mächtig zu kämpfen……So war es dann auch, wie der Ausgleich durch Königer zu Stande kam. Freistoß, Königer verschafft sich gekonnt und mit fairen Mitteln den entsprechenden Raum und köpft aus 7 Metern ungehindert und freistehend zum Ausgleich. Der SVM war zwar hier und da schon auch offensiv bemüht, war dann final aber entweder zu schlampig oder eben nicht präsent genug in der Box. Doch die Gäste hatten auch nur eine weitere zwingende Situation, die allerdings Aushilfskeeper Seyerlein mit Bravour hielt. Im Grunde mit dem Pausenpfiff jedoch machte Seyerlein eine unglückliche Figur. Eine Bogenlampe der Gäste senkte sich so undankbar ins lange Eck, dass der Keeper geschlagen war. Unglücklich zu diesem Zeitpunkt – aber auch irgendwie verdient.
Nach der Pause wollten die Hausherren griffiger und giftiger in Ihren Aktionen sein, was auch zu Beginn gelingen sollte. Man war nun besser im spiel, ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen und genau in diese Phase der unpassende Treffer der Gäste zum 3:1. Erst hielt Seyerlein noch stark gegen den Abschluss aufs linke Eck, jedoch rückten seine Kollegen nicht nach und so stand der Angreifer goldrichtig und bugsierte den Ball gerade so an Seyerlein vorbei, der wiederum die Griffel am Spielgerät hatte – stark aber leider nicht von Erfolg gekrönt.
Nun war es natürlich schwer für die Heimelf positiv zu bleiben, doch sie versuchten es weiter und hatten mitunder auch noch ihr Möglichkeiten. Brendler verpasste aussichtsreich den Abschluss, Roßmanith trat am Ball vorbei aus 16m, Kobers Bogenlampe konnte der Gästekeeper über die Latte lenken und Keilholz Abschluss landete nur am Querbalken. So hätte man durchaus wieder ran kommen können, sollte aber nicht sein. Am Ende stellte der Gast nach einem Konter noch auf 4:1, was zu gleich den Endstand einer vom SVM schwach geführten Partie bedeutete.

Kader: Seyerlein – Kuklev, Kober C., Hörr, Sahlmüller – Brendler J., Werbinek, Brendler N., Fuchs, Schmitt – Keilholz Eingewechselt: Kober J., Barth, Roßmanith

Last Minute Knockout für SVM

SG Castell/Wiesenbronn – SV Mönchstockheim 1:0 (0:0)

Der SVM fährt trotz einer guten, vor allem kämpferisch überzeugenden Leistung am Ende mit leeren Händen nach Hause, sah es doch bis zur allerletzten Minute zumindest so aus, als würde man dem Ligaprimus aus Castell/Wiesenbronn zumindest einen Zähler abtrotzen – doch eine Minute dauerte das Spiel dan nam Ende zu lang.

Der SVM sah sich ob der durchweg überzeugenden Ergebnisse der SG mehr als gewarnt und ging als klarer Außenseiter in die Partie gegen den Tabellenersten. Die SG, dich sich im Vergleich zur Vorsaison auf einigen Positionen qualitativ verbessern konnte, hatte bis dato all seine Spiele (5 an der Zahl) souverän gewinnen. Doch zur Verwunderung der Gäste ließ die Heimelf den SVM mal machen und spielte nicht das eigentlich erwartete Angriffspressing. So konnte der SVM sein Spiel selbst aufbauen und konnte selbst auch die Initiative ergreifen. Freilich meist mit langen Bällen versuchte man die 4er Kette der Heimelf zu überspielen, doch zu Beginn fehlte noch die letzte Präzision.
Und die SG? agierte gerade im ersten Durchgang ebenfalls und überraschenderweise auch mit langen Bällen, die aber immer öfter OHNE Anspielziel im Niemandsland eintrafen. Auf beiden Seiten gelang den Teams aber kaum etwas, was man hier als Chance erwähnen könnte. Letztlich je 1x wurde es vor den Toren gefährlich.
Auf Seiten der Heimmannschaft verzog Kress und dessen Schuss ging am langen Pfosten vorbei. Auf Seiten des SVM war es Keilholz, der einen langen Ball nicht entscheidend aufs Tor abschließen konnte. Das war es dann auch schon mit der ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften im Grunde neutralisierten, jedoch nie so wirklich ein flüssiges Spiel aufkommen wollte.
Dass das Auftreten seiner elf dem Coach des Ligaprimus sichtlich nicht schmecken konnte, sah man dann im zweiten Durchgang. Mehr und mehr nahm die SG das Zepter, doch der SVM verteidigte im Grunde alles weg. Selbst jedoch war der Gast kaum noch nennenswert vor dem Tor zu sehen. Nun kam die SG zu Abschlüssen, ein mal hielt jedoch Keeper Bördlein glänzend und zwei mal strich der Abschluss denkbar knapp einmal links und ein mal rechts am Gehäuse vorbei. Die beste Gelegenheit für den SVM ergab sich in der 80. Minute, als Werbinek einen Fresitoß (das vorangegangene überharte Einsteigen entschied der Referee mit der 10 Minuten Zeitstrafe für den SG´ler)aufs Tor setzte und der Keeper nciht sicher halten konnte. So plätscherte die Restzeit so vor sich hin und so wirklich glaubte keiner mehr, das noch was passieren sollte. Doch dann „glänzte“ der SVM in der Defensive gleich zwei mal mit Slapstickeinlagen als erst Fuchs und dann final auch noch Sahlmüller über den Ball schlugen und das runde Objekt somit nicht aus der Gefahrenzone bringen konnten. Erst konnte noch Kober C. auf der Linie klären, ehe dann Sahlmüller wie erwähnt den Ball nicht trifft, dann ließ sich der freistehende Kress nicht nochmal bitten und drosch zum alles in Allem glücklichen Sieg ein. Die Enttäuschung bei den Gästen war natürlich entsprechend riesig, sah man sich doch über 70 Minuten mindestens ebenbürtig, im ersten Durchgang ja sogar mehr als das – aber was bringt es am Ende – nichts, zumindest keine Punkte.

Kader: Bördlein – Kuklev, Kober C., Sahlmüller, Hörr – Schmitt, Fuchs, Brendler, Werbinek – Keilholz Eingew.: Barth, Roßmanith

SVM mit weiterem Heim-3er

SV Mönchstockheim – FC Fahr II 3:0 (2:0)

Der SVM war nach der derben Derbyniederlage der Vorwoche gegen die SG Geo-Michealu auf Wiedergutmachung aus und wollte seinen Anhängern ein anderes Gesicht wie in der Vorwoche zeigen.
Dies merkte man der SV Truppe auch direkt an, da man entschlossen in die Partie ging und sofort das Zepter des handels in die Hand nahm.
Bereits nach nur wenigen Minuten war es erstmals Keilholz, der seine Duftmarke abgegeben hatte und einen Freistoß aus linker Position an den Querbalken setzte.
Das war dann auch der Start einer durchaus ansehnlichen Spielkultur im ersten Durchgang. So dauerte es dann schließlich nur bis Minute 8, ehe der SVM verdientermaßen in Führung ging. Ein weit getretener Ball aus der eigenen Hälfte landetet maßgeschneidert bei Keilholz, der seinem Bewacher enteilen konnte und alleine vor dem Gästekeeper auftauchte. Sein Abschluss war allerdings zu unpräzise, so dass der Keeper abwehren konnte, doch der umtriebige Fuchs schaltete am schnellsten und schloss aus 16 Metern überlegt ins freie Eck ab. Der SVM wollte sofort nachlegen undrannte weiter an. Erneut Fuchs war es, der eine weitere Gelegenheit liegen ließ. Weiter war der SVM nach ruhenden Bällen gefährlich, doch es brauchte einen leicht abgefälschten Schuss, der durch Brendler Jonah das 2:0 bedeutete. Der SVM ließ nun etwas nach und war nicht mehr so zielstrebig in seinen Aktionen, jedoch zeigte sich die Reserve aus Fahr an diesem Tag einfach zu harmlos, was dessen Offensivbemühungen anging, um den Ersatzkeeper „Oldie“ Seyerlein nennenswert in Gefahr zu bringen. Einzig ein zu zentral abgegebener Freistoß ließ Seyerlein ein mal im ganzen Spiel zu einer Abwehraktion bewegen. Doch auch hier muss man die Defensivarbeit herausheben, da man ansatzweise Bemühungen der Gäste bereits im Keim erstickte. So ging es verdient mit einem 2 Tore Vorsprung in die Pause.
Der SVM wollte natürlich klar auf das 3:0 spielen, um dem Spiel den sprichwörtlichen Stecker zu ziehen, doch man agierte zu faarig und oftmals zu überhastet, zudem fehlte es dem Spielaufbau nun an der letzten Präzision im finalen Pass in die Schnittstelle, so dass diese leicht zu verteidigen waren. So musste Goalgetter Keilholz aus der zweiten Reihe die Entscheidung herbeiführen. Nach Pass von Sahlmüller auf die Außenposition, zog es Keilholz mit seinem Tordrang nach innen und er zog aus 18 Metern unhaltbar ins linke Eck ab. Damit war die Partie entsprechend entschieden, denn Fahr wusste offensiv kaum etwas auf den Plan zu bekommen, so dass sich in der Restzeit ein typischer AKlassenkick entwickelte. Die einen konnten nicht mehr an diesem Tag und die Hausherren brachten auch nicht mehr viel zustande. Klar hatte man weitere Abschlüsse, welche aber allesamt zu schlampig abgeschlossen wurden.
Am Ende stand jedoch ein in der Summe der 90 Minuten nie gefährdeter Heimsieg zu buche……. Nun wartet auf den SVM wieder ein Brocken auswärts in Castell auf dem Spielplan, was sicherlich einer weiteren Leistungssteigerung bedarf.

Kader: Seyerlein – Kober C., Kurz, Sahlmüller, Hörr – Werbinek, Fuchs, Brendler N., Brendler J. – Keilholz Eingewechselt: Barth, Roßmanith

SVM geht in Michelau erneut unter

SG Gerolzhofen II/ Michelau – SV Mönchstockheim 5:0 (2:0)

Nach dem Doppelerfolg vom letzten Wochenende wartete mit der SG Gerolzhofen/Michelau II ein echter Brocken auswärts auf den SVM…..Wie beinahe die Hälfte aller Teams der schwierigen A2 darf sich auch die SG berechtigte Ambitionen auf einen der vorderen Plätze machen……Der Gast aus dem nahen Mönchstockheim durfte angesichts dieser Tatsache entsprechend gewarnt gewesen sein.
Erneut musste man auf SV Seite auf die Langzeitverletzten, sowie Urlauber verzichten, darf dies aber erneut nicht als Ausrede gelten lassen.
Leider aus SV Sicht startete man denkbar ungünstig in die Partie und hatte keinerlei Zugriff auf das Spiel und die gegnerischen Spieler. So dauerte es auch nur bis zur 6. Minute, ehe Gerolzhofen in Führung ging. Ein Steckpass durch die Kette und Merkel blieb vor Bördlein eiskalt und brachte seine Fsrben in Front. Der SVM rannte dem Geschehen sichtlich konsterniert nur hinterher und folgerichtig war es nach 18. Minuten Krüger, der nach ähnlichen Schema auf 2:0 stellte. Dann bat der Schiri dankenderweise das erste mal zur Trinkpause bei heißen Temperaturen in Michelau. Die SV‘ler wollten ein anderes Gesciht zeigen und es gelang nach dem Stop wenigstens ansatzweise. Einige Halbchancen waren es und eine, die der Keeper stark entschärfen konnte. So blieb es bis zur Pause beim 2:0!
Nach dem Wechsel wollte der SVM aggressiver sein und nochmals alles in die Waagschale legen, um ergebnistechnisch heranzukommen. Mit dem schnellen Doppelschlag von erneut Merkel und Schmitt (57./63.) war dann auch dem Letzten am Gelönde klar, dass es das an diesem Tag für den SVM gewesen ist. Doch komplett zerfallen- das wollte man unbedingt vermeiden (so wie in Geesdorf). Den Schlusspunkt einer überwiegend einseitigen Partie setzte Oldie Thiemo Bartel, der mit dem Schlusspfiff noch den 5:0 Endstand erzielte. Der SVM muss sich nun eher wieder an den Rückspiegel orientieren und Punkt für Punkt hamstern, während Geo nach drei Spielen mit reiner Weste eher oben anzusiedeln sein wird.

Kader: Bördlein – Kober C., Kuklev, Sahlmüller, Hörr – Brendler J., Werbinek, Fuchs, Schmitt, Brendler N. – Keilholz. Eingew.: Barth, Roßmanith, Kurz

KIRCHWEIH – SIEG

SV Mönchstockheim – SG Lindach / Kolitzheim 3:2 (1:1)

Der SVM musste schon sehr lange darauf warten, um an der standesgemäßen Sommerkerm im Ort einen Heimdreier einzufahren und zu feiern. In diesem Jahr sollte es nach etlichen Jahren der Niederlagenserie mal wieder klappen und das in einem spannenden und von beiden Seiten sehr umkämpften Spiel.
Die Gäste aus Lindach und Kolitzheim kamen freilich an diesem heißen Feiertag als der Favorit in die Unkenbach-Arena zu Mönchstockheim. Zum einen, da man als Absteiger wieder von nicht wenigen als Aufstiegsfavorit gehandel wird, zum anderen, weil es den SVM dieser Tage personell arg beutelt und nun zusätzlich eine Rotsperre wegstecken musste.
Doch der SVM war klar gewillt, es dem Gegner so ungemütlich wie nur möglich zu machen, was auch über die gesamte Spieldauer mit einigen wenigen Ausnahmen und Durchhängern gelungen war. Mit der identsichen Formation und dem gleichen Personal wie beim ersten Saisondreier am Sonntag, begann man die Partie bei fast tropischen klimatischen äußeren Bedigungen.
Es dauerte nur eine Zeigerumdrehung, ehe die Gäste den ersten Abschluss auf das von Bördlein gehütete Tor abgaben, aber zu ungefährlich. Dann kam auch der SVM zu seiner ersten Offensivaktion, die es aber deutlich mehr in sich hatte. Steckpass aus der Zentrale auf Stürmer Keilholz, der seinen Gegnern enteilte und aus zentraler Position zum Abschluss kam, doch Gästekeeper Ross zeigte ein starke Parade und klärte im zur Ecke, die nichts einbringen sollte.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams, beiderseits meist allerdings mit wenigen spielerischen Glanzpunkten, als eher auf die schnellen Spitzen zugeschnittenen weiten Bälle aus den Halbfeldern. Gerade die beiden Pfeilschnellen und umtriebigen Gästeangreifer Grötsch/Peppel zeigten immer wieder ihre Schnelligkeit und vorhandenen spielerische Klasse.
Dann gelang dem SVM der Führungstreffer, möglicherweise etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt, aber spielerisch ansehnlich. Über mehrere Stationen gelang der Ball auf Brendler, der seinen Bruder mustergültig bediente und zur Führung einnetzte. Möglicherweise aus abseitsverdächtiger Position, was die Gäste auch durch heftige Reklamationen zum Ausdruck brachten, was ja aber bekanntlich und freilich nichts nutzt. Insgesamt war es doch eine beiderseitig hitzig geführte Partie, die von einigen Nicklichkeiten lebte und auch beide Trainer zu Recht im Verlauf den gelben Karton sahen.
Nach dem Treffer zeigte sich die SG doch etwas geschockt, wollte aber mit wütenden Angriffen schnell egalisieren. Und dies gelang dann auch noch vor dem Halbzeitpfiff Mitte des ersten Durchgangs. Ein berechtigter Freistoß am Strafraumeck konnte TW Bördlein nur passieren lassen. Mit dem Remis ging es in den Schatten……….
Der SVM war sich bewusst, dass man noch einen wahren 45 minütigen Fight aufs Grün bringen muss, um Punkte daheim zu behalten, erschwerte allerdings durch den verletzungsbedingten Ausfall von Brendler N. im ersten Durchgang.
Und die SG wollte natürlich die Punkte mit nach Hause nehmen und legte nach der Pause vorerst aber eher dezent los, was sogar den SVM mehr zu Gute kam und man sich weit vom eigenen Tor festsetzen konnte. Die SG wollte zu oft mit langen Bällen auf Peppel und/oder Grötsch spielen, was aber die Verteidigung um Kober und den souveränen Kuklev kaum vor nennenswerte Probleme stellte.
So neutralisierten sich beide Teams mehr und mehr und das Spiel verflachte zunehmends. Dann in der 64. Minute die erneute für die Heimelf, die sich allerdings erneut nicht unbedingt hatte angedeutet, zu harmlos agierte man im letzten Drittel.
Nach einem harmlosen Einwurf konnte sich jedoch Fuchs an der Grundlinie durchsetzen und seine Hereingabe segelte unbehindert durch den 5er Raum und erreichte am langen Pfosten den eingelaufenen Keilholz, der den Ball in die Maschen drosch – der Jubel natürlich entsprechend groß bei allen, die es mit dem SVM hielten.
Wiederum ergriffen die Gäste allerdings harsche Kritik am Unparteiischen, da sie den Ball vor der Hereingabe im aus wähnten, was aber erstens nicht zum Einstellen jeglicher Abwehrarbeit berechtigt und zum anderen für nur EINEN Schiedsrichter kaum definitiv zu sehen ist.
Nzun war natürlich richtig Feuer in der Partie und Lindach/Kolitzheim startete Angriffsbemühung on mas´. Doch der SVM konnte im Verbund viel weg verteidigen, gerade über rechts war meist bei dem starken Sahlmüller Schluss. Ein mal musste man aber dennoch arg tief durchatmen. Eine Flanke aus dem Halbfeld unterschätzte Keeper Bördlein massiv und der Ball trudelte an den Innenpfosten und von dort zurück in die Hände vom Keeper – na klar waren die Einwände der SG vorprogrammiert, wie man jedoch auf Entscheidung Tor hätte kommen wollen , bleibt schleierhaft……..
Doch die SG sollte zum ausgleich kommen. Dieses mal konnte sich der Mittelfeldakteur am Flügel durchsetzen und brachte den Ball gerade so über Kober C. ins Zentrum, wo der Angreifer aus kurzer Distanz zum 2:2 einnetzte (82.)
Nun wollte die SG mehr und die SV´ler waren OHNE weitere Wechselmöglichkeit stehend KO, verteidigten aber weiter tapfer und sogar weiter nach vorne. Und dies sollte sich belohnen. Nach einem Einwurf zog Keilholz das Foul am gegnerischen 16m und nahm dankend an. Fuchs nahm sich der Sache an und zog den Ball mit feiner Klinge aufs lange Eck. Keeper Ross (im ersten Durchgang noch mit MEGA-Parade gegen einen im Grunde perfekt getretenen Freistoß SVM) unterschätzte das Leder womöglich, doch dieser senkte sich perfekt hinten rein in den Knick. 3:2 – doch das war es natürlich noch nicht. Der SVM musste in der folge noch zwei vermeidbare Ampelkarten hinnehmen, was aber am Endergebnis zum großen Jubel keine Auswirkungen mehr haben sollte – und dann war er da!!!!
Der lange ersehnte Kirchweih – SIEG!!

Weiter so – Wunden lecken und weiter kämpfen um jeden Punkt

Kader: Bördlein – Hörr, Kuklev, Kober C., Sahlmüller – Brendler J., Brendler N., Fuchs, Schmitt – Keilholz Eingewechselt: Barth, Bretscher

SVM müht sich unnötig nach starkem Beginn

SV Mönchstockheim – SG Frankenwinheim/Schallfeld/Lülsfeld II 3:2 (2:2)

Der SVM konnte im dritten Spiel der Saison nach den derben Auftaktniederlagen den ersten Dreier gegen die Zweitvertretung der SG Frankenwinheim, Schallfeld und Lülsfeld einfahren.
Dabei tat machte man sich das Leben selbst unnötig schwer, da man nach dem 2:0 das Spielen einstellte und dann sogar die letzten 30 Minuten der Partie mit einem Mann weniger zu Werke gehen musste.
Der SVM kam zum Beginn des Spiels im Grunde perfekt eingestellt aus der Kabine. Man legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer heute als Sieger vom Platz gehen will. Die SG versuchte sich zwar über schnelle Gegenangriffe, blieb aber in der gut gestaffelten SV Defensive hängen. Und der SVM erspielte sich gerade in den ersten 20 Minuten Chance um Chance. Und gleich zwei Mal durfte sich SV Goalgetter in die Torschützenliste eintragen. Ein perfekt vorgetragener Konter, nachdem man einen gegnerischen Eckball abgefangen hatte, netzte Keilholz final eiskalt ins linke untere Eck ein. Nur wenig später schickte Brendler seinen Teamkollegen auf die Reise, der zwar erst noch am Keeper scheiterte, doch im Nachsetzen einfach energischer war und zum 2:0 einnetzte. Der SVM war wie im Rausch, denn weitere Gelegenheiten durch erneut Keilholz und Brendler blieben zu einer höheren Führung bereits zu diesem Zeitpunkt ungenutzt. Dann eine im Grunde harmlose Ecke der Gastmannschaft, die sich aber im Nachgang zu einem Wendepunkt des Spiels herauskristallisieren sollte. Am ersten Pfosten agierte Fuchs zu unentschlossen und ließ den Ball passieren, wo dann auch Brendler im Zentrum den einen Schritt zu spät kam und so stand es wie aus heiterem Himmel plötzlich 1:2.
Im Gegenzug verpasste es dann Sahlmüller nach toller Ball An- und Mitnahme am bereits geschlagenen Keeper einzuschieben und schoss den Gegner auf der Linie an.
Aber es war ein regelrechter Bruch im SV Spiel, womöglich weil man durch das Gegentor den Kopf zu arg mitspielen ließ. Keine klaren Aktionen mehr nach vorne, unnötige Zweikämpfe und Ballverluste. Und so war es dann auch folgerichtig, dass die Gäste zum Ausgleich kommen konnten. Nach desaströser Defensivarbeit stand der SG Angreifer am zweiten Pfosten blitzplank und netzte zum Ausgleich ein. Nur wenig später hätte die Heimelf über einen Elferpfiff nicht zu groß beschweren dürfen, doch die Pfeife des jungen Schiedsrichters blieb stumm.
Und vorne? Lief nur noch wenig bis gar nichts zusammen in der Folge der ersten Halbzeit, so dass es beim Remis zur Pause blieb.
Im zweiten Durchgang sah man direkt, dass der SVM gewillt war, seine ersten 20 Minuten zu wiederholen und man war durch Umstellungen wieder besser im Spiel.
Doch dann die 57. Minute, was erneut ein Nackenschlag sein sollte. Langer Ball aus der Defensive der SG auf deren pfeilschnellen Spitzen. Kober wurde von seinem Gegenspieler regelwidrig geschoben, doch der Schiri ließ laufen und lie somit auch den SG Angreifer alleine weiterlaufen, so dass Kurz sich nur durch ein Foul zu helfen wusste. Als letzter Mann die dann logische Konsequenz – Feldverweis und die Heimelf war fortan 30 Minuten in Unterzahl.
Dann kurze Schnappatmung, da der auf die Notbremse folgende Freistoß an den Pfosten klatschte, dann aber geklärt werden konnte. Doch in der Folge sah man dennoch nicht, dass der SVM in Unterzahl und mit einem Mann weniger auf dem Platz war. Die Gäste wussten mit ihrer numersichen Überzahl wenig anzufangen und der SVM erspielte sich sogar ein Übergewicht – vor allem an guten Torgelegenheiten, die aber oftmals zu überhastet abgeschlossen wurden. Doch er sollte fallen – der erlösende Treffer. Erneut Keilholz fasste sich ein Herz und katapultierte den Freistoß aus gut 25 Metern in die Maschen zur erneuten Führung. Dann ließ man aber wiederum beste Möglichkeiten ungenutzt, um dem Spiel eine Entscheidung zu geben.
Sowohl Keilholz, wie auch Brendler und Schmitt ließen beste Konter ungenutzt und den Gegner somit „am Leben“.
Doch der SVM brachte den Spielstand im Verbund über die Zeit, wenngleich auch die SG nur noch einmal so richtig gefährlich vor Bördlein auftauchte.
Dem viel umjubelten Schlusspfiff gingen noch zwei weitere Ampelkarten – jeweils eine für jede Mannschaft – aufgrund taktischer Fouls voraus, die aber nicht mehr spielentscheidend gewesen sind.
Bereits am Dienstag, also morgen geht es für den SVM gegen die SG Lindach/Kolitzheim weiter. Eine weitere Energieleistung wird auch hier von Nöten sein, um Punkte zu Hause zu behalten.

Kader: Bördlein – Kober C., Kuklev, Fuchs, Sahlmüller – Brendler J., Brendler N., Schmitt, Hörr – Keilholz Eingewechselt: Kurz, Barth

SG Geesdorf/Abtswind III deklasiert den SVM

SG Geesdorf I / Abtswind III – SV Mönchstockheim 8:0 (3:0)

Eine derbe, wie deftige Niederlage musste der Gast aus Mönchstockheim gegen stark aufspielende und sicherlich ambitionierte SG´ler einstecken.
Bereits zu Pause war die „Messe“ gelesen und die Weiglein Brüder machten den Pausenstand zum 3:0 im Alleingang perfekt.
Bereits nach 8 Minuten eröffnete der Bayernligaerfahrene Simon Weiglein den Torreigen für seine Farben. Im Alleingang nutzte er die ihn scheinbar anhimmelden SV Defensivspieler als Slalomstangen und netzte letztlich schier ungehindert ein. Das es schwer werden würde, war allen die es mit dem SVM halten klar, dass die Beckmann Truppe aber beriets nach nur einem Gegentreffer im Grunde die weiße Fahne hisste, das war stark verwunderlich. Das 2:0 resultierte dann wenig später durch einen dummen Foulelfmeter, als IV Anisimov gegen Weiglein Stefan an der 16m Kannte ins Dribbling wollte, diesen nach Ballverlust aber nur durch ein Elfmeterwürdiges Foul zu stoppen wusste. Erneut S. Weiglein blieb vom Punkt eiskalt und markierte das 2:0 für die SG. Dann durfte sich auch der Bruder Stefan selbst in die Schützenliste eintragen. Im Grunde ungehindert nahm er einen Stoppfehler von Kuklev im Mittelfeld auf, umkurvte noch einen Gegenspieler und zimmerte das Leder unhaltbar in den linken Knick.
Und der SVM?? Verteidigte freilich mit allem, was man zur Verfügung hatte, jedoch konnte man kaum für Entlastung der Defensive sorgen, da offensiv wenig bis gar nichts zusammenlief. Weitere Gelegenheiten der SG konnten jedoch im Verbund wegverteidigt werden. Kurz vor der Pause hatte der SVM dann seine Beste Phase, um im Gesamtbild den Ehrentreffer hätte erzielen zu können. Vielleicht wähnte sich die SG Ihrer Sache bereits zu sicher, jedoch wurden diese unachtsam und sowohl Fuchs, wie auch kurz vor dem Pausentee (ob der Witterung sogar angebracht) Schmitt vergaben für die Gäste aus aussichtsreicher Position.
Die zweite Hälfte begann dann in gewohntem Bildmuster. Geesdorf/Abtswind übernahm wieder das Zepter und der SVM konnte nur verteidigen. So dauerte es dann nicht mehr lange, ehe erneut S. Weiglein aus abseitsverdächtiger Position aus halb links auf Höhe des Elfmeterpunkts ins rechte untere Eck abschloss zum 4:0. Nun war jegliches Aufbäumen bei der Beckmann-Truppe verflogen und man ergab sich förmlich seinem Schicksal hin. Das 5:0 war ein Freisoß aus gerne 30m durch………..Trommelwirbel…….Richtig S. Weiglein, der sicherlich so nicht hätte einschlagen dürfen. Die weiteren Treffer überließen die Weiglein Brüder dann „fairerweise“ auch mal den anderen Mitspielern. Meist war die SV Defensive erneut nur Statist und Zuschauer.

Freilich hatte auch der SVM im zweiten Durchgang den ein oder anderen Offensivakzent. Doch die Weste des Heimkeepers blieb weiß.
Einmal schloss Schmitt überhastet ab, anstelle den Nebenmann zu bedienen, einmal war es Keilholz mit einem Fernschuss und die wohl beste Gelegenheit hatte Brendler, dessen Schuss der Keeper gerade noch so an die Latte lenken hat können.
Doch alles in allem war die SG definitiv eine Nummer zu groß.

So endete eine Partie bei miserablem Sommerwetter mit einem echten Kantersieg für die SG, die in dieser Spielzeit um die ganz vorderen Plätze mitspielen wird.
Der SVM hingegen muss sich ob der beiden derben Auftaktniederlagen nun schleunigst schütteln und berappeln, will man die rote Laterne, die man nach Spieltag inne hat, schnellst möglich wieder los werden.
Das man es besser kann, konnten alle die es dem SVM zutun in der vergangenen Saison und auch den Testspielen vor nicht all zu langer Zeit sehen. Also Kopf hoch.

Unser Team: Bördlein – Anisimov, Kober C., Hörr, Sahlmüller – Kurz, Brendler N., Brendler J. – Keilholz, Fuchs, Schmitt ————Eingewechselt: Roßmanith, Barth S., Kuklev

Bittere Niederlage zum Saisonauftakt

SV Mönchstockheim – SC Brünnau 0:4 (0:1)

Eine bittere, wie aber auch verdiente Auftaktniederlage muss der SVM an Spieltag 1 zu Hause auf eigenem Geläuf erst mal wegstecken.

Zahlreiche Zuschauer fanden sich zum Saisonauftakt auf dem SV Gelände ein, um zu sehen, wie die beiden Teams, die vergangene Saison auf Augenhöhe agierten aus den Startlöchern kommen. Und am Ende des Spiels muss man ganz klar konsternieren, dass dies dem Gast aus Brünnau wesentlich besser gelungen ist, was auch allein das Ergebnis widerspiegelt. Der SVM musste aufgrund vierer Ausfällen auf einigen Positionen improvisieren, was man dem Spiel der Heimelf auch sichtlich anmerkte. Mit IV Kuklev, Allrounder Warmuth, Oldie Kober und vor allem Keeper Barth fehltem dem SV Trainer 4 Spieler, die er mit Erfahrung aus dem AH Team zu kompensieren versuchte.

Die Zuschauer mussten nicht all zu lange auf das erste Highlight warten, dass der Gast zu verbuchen hatte. Einfacher Steckpass und der SC Angreifer war alleine durch, doch der nach seiner schweren Verletzung vor gefühlt 6 Jahren erstmals wieder im Tor stehende Keeper Warmuth zeigte, was in ihm steckt und parierte sehenswert im 1:1. Doch nur wenige Minuten später klingelte es erstmals hinter Warmuth. Erneut unnötiger Ballverlust auf rechts außen und mit Hilfe des Windes trudelte das Leder nicht unhaltbar über Warmuth hinweg ins Netz. Der SVM zeigte sich sichtlich angeknockt und leistete sich immer wieder haarsträubende Fehler im Spielaufbau, die die Gäste mit schnellem Umschaltmomenten zu nutzen versuchten, doch es gelang ihnen in der Folge nicht, erneut Keeper Warmuth zu überwinden. Und der SVM??
Offensiv blieb die Beckmann Truppe vieles schuldig. Einzig zwei nennenswerte Aktionen im Offensivbereich, die jedoch beides mal aus ruhenden Bällen resultierten, die es aber in sich hatten, da beide male das Aluminium den Gästen zur Seite stand. Eine Bogenlampe nach einem Eckball trudelte an den Querbalken. Die bessere Gelegenheit hatte AH Hilfe Kurz direkt nach seiner Einwechslung, doch auch er traf freistehend nur den Pfosten. So blieb es beim 0:1 Rückstand für den SVM.

Mit zwei Wechslen zur Pause wollte HeimCoach neue Impulse für seine Mannen setzen, doch wirklich zielführend waren alle Bemühungen des SVM nicht. Kein durchkommen bei der SC Abwehr, da auch nur mit hohen Bällen zu einfallslos agiert wurde.
In der 55. Minute dann wohl die Vorentscheidung. Erneut ein haarsträubender Ballverlust im Zentrum, was der SC mit nur zwei Bällen dann zum Abschluss und zum 0:2 nutzte. Und der SV Truppe konnte man an diesem Tag merklich ansehen, dass damit die Messe gelsen war und keiner mehr an eine Wende zu glauben wagte- So spielte man leider auch und enttäuschte die eigenen Anhänger mehr und mehr. KAum einer konnte sich entscheidend durchsetzen und imemr wieder waren es zu einfache Ballverluste, die die Gäste ein ums andere mal zu Abschlüssen einlud. Ein einfascher Steckpass in die 4er Kette und der SC Angreifer stand erneut alleine vor Warmuth und blieb eiskalt. Wenig später noch das 4:0, was sicherlich Warmuth auf seine Kappe nehmen musste, wenngleich auch im Nachsetzen sich auch kein SV Defensiver genötigt fühlte, beim Abpraller schneller am Ball zu sein als sein Gegenspieler. SC Einwechselspieler sagte DANKE und netzte zum 4:0 Endstand ein.

Der SVM muss sich schleunigst an seine besseren Leistungen entsinnen, den Schalter jetzt umlegen und die vielen Ausfälle ausblenden, um die sich jetzt ergebende Situation so annehmen, wie sie nunmal ist…….
Es war zudem nur EINE Niederlage und kein Untergang.
Der SC könnte mit seienr Robustheit und Mentalität sich durchaus in den oberen Tabellenregionen etablieren, da durchweg eine homogene Mannschaft zu gange ist.

Aufstellung: Warmuth K. – Kober C., Fuchs, Sahlmüller, Hörr – Brendler N., Barth S., Schmitt, Keilholz, Werbinek – Anisimov // Eingewechselt: Kurz, Bory, Brendler J., Roßmanith