SVM verliert doppelt am Wochenende

SV Mönchstockheim – FC Reupelsdorf 1:4 (0:2)

Über dieses Spiel kann man im Grunde den Cheftrainer eines unterfänkischen Traditionsvereins, ebenfalls vom Wochenende wörtlich zitieren: „Wenn du solche indivuellen Fehler machst, wird es in dieser Liga schwer zu punkten und schon gar Siege einzufahren….!!“
Es ist zwar keine 2. Bundesliga, lässt sich aber 1:1 auf die Niederlage des SVM gegen keinesfalls übermächtige Gäste aus dem Kitzinger Raum in der A-Klasse SW2 übertragen.
Vergebener Elfmeter, Eigentor, Slapstick und Torwartfehler sind dann in Summe schlichtweg des Guten zu viel, um ernsthaft an Punkte denken zu können.

Gerade im ersten Durchgang hatte man nichtg eine ernst zunehmende Gelegenheit, um auch nur ansatzweise an ein eigenes Tor denken zu können. Die langen, jedoch zu ungenauen Anspiele stellten die beiden IV´s der Gäste, die zudem eine gewisse Schnelligkeit vorwiesen, vor keine allzu großen Probleme. Hinten ließ man zwar eigentlich auch recht wenig zu, doch Bördlein erwischte im Tor nicht seinen besten Tag.
Das 0:1 war eine Freistoß aus dem Halbfeld, der dann im langen Eck landete, sicherlich nicht unhaltbar und in diesem Moment aus dem Nichts heraus. Der SVM lief jedoch meist nur nebenher, ohne in Zweikämpfe zu kommen, oder selbst spielerisch etwas zu kreieren. Dem 0:2 ging ein unnötiges Foulspiel im Halbfeld voraus. Den Freistoß ließ Bördlein nur abklatschen, jedoch direkt vor die Füße des FC Goalgetters, der dankend annahm und eiskalt blieb. Auf der Gegenseite??? Klar brach der schnelle Keilholz oder Werbinek hier und da mal durch, wurden dann aber in letzter Konsequenz geblockt.

Entsprechend forsch war dann auch die Halbzeitansprache von Coach Beckmann an seine junge Mannschaft. Es sollte Besserung folgen in der zweiten Halbzeit, jedoch lief man einem 2:0 hinterher und durfte sich somit hinten nicht mehr viel erlauben. Mit neuem Personal (Kober, Brust, Werbinek) wollte man höher anlaufen und es sollten wenigstens Abschlüsse folgen…..doch aufs Tor selbst kam weiterhin nichts erwähnenswertes, wenngleich man nun fußballerisch wenigestens etwas mehr am Spiel teilnahm. Doch hinten waren es erneut Abstimmungsfehler, die 100%ige der Gäste nach sich zogen, jedoch diesmal ungenutzt. So blieb man „am Leben“ und Keliholz brachte seine Farben nach Steckpass Kober und Brust ließ passieren doch auf 2:1 ran.
Inmitten der nun aufkommenden Drangphase mit weiteren Abschlüssen des SVM dann leider der eigentliche Knockout. Langer Abschlag des Gästekeepers weit in die SV Hälfte. IV Hörr will den Ball zu Keeper Bördlein zurückköpfen, dieser eilte jedoch OHNE Kommando bereits aus seinem Tor heraus und so landete der Ball via Bogenlampe im eigenen Netz. Drops gelutscht, sollte man meinen (1:3). Doch was man dem SVM nun zu Gute heißen konnte, sie gaben noch nicht auf. Erst Keilholz, dann Kober – Fuchs – Doppelchance und letztlich ein Handspiel auf der Linie – Elfmeter. Doch ausgerechnet dem sonst souveränen Oldie Kober versagten die Nerven vom Punkt und er setzte den Ball an den Pfosten, den Nachschuss zwar dann ins Tor- jedoch OHNE eine Berührung eines weiteren Spielers regelwidrig. Damit verpasste Kober es, seine Mannschaft nochmals wenigstens an ein mögliches Unentschieden heranzubringen. Am Ende wurde es dann durch teils überharte Foulspiele noch etwas hektisch. Der direkt verwandelte Freistoß mit dem Schlusspfiff war dann im Grunde egal. Eine völlig unnötige Niederlage, da man in HZ 2 gesehen hat, was hätte möglich sein können und alle Gegentore durch ruhende Bälle und dem Eigentor resultierten.
Jetzt sind es nur noch 3 Begegnungen, um wenigstens noch ein Paar Punkte zu holen.

Aufstellung: Bördlein L. – Fuchs, Sahlmüller, Hörr, Kober C. – Brendler J., Schmitt, Barth S. – Brendler N. – Werbinek D., Keilholz Eingewechselt: Kober J., Werbinek P., Brust

SG Oberschwarzach/Wiebelsberg II – SV Mönchstockheim 2:0 (1:0)

Bericht basierend auf „Zeugenaussagen“

Ein am Ende dem Spielverlauf nicht zwingend gerechtem Ergebnis muss sich der SVM beugen und eine Auswärtsniederlage hinnehmen.
Gerade im ersten Durchgang vermochte man nicht unbedingt vernehmen, wer welchen Tabellenplatz innehat. Die Gäste aus Mönchstockheim hatten einige Gelegenheiten, um selbst in Führung zu gehen, nutzten diese aber wiederholt nicht aus und gingen dann durch eine Bogenlampe in Rückstand, als eine missglückte Hereingabe im langen Eck sich wiederfand. So war es zur Pause eine eher schmeichelhafte Führung der Heimelf.
Im zweiten Durchgang mühten sich die Gäste dann auf den Ausgleichstreffer, der aber wiederum nicht gelingen sollte – im Gengeteil. Keeper Bördlein unterlief eine Flanke, die dann am langen Pfosten eiskalt zum 2:0 genutzt wurde.
Danach ließ die Gegenwehr ob der drohenden Niederlage mehr und mehr nach und die SG O/W II verwaltete in der folge gekonnt.
Der SVM hätte im ersten Durchgang durchaus einen Strafstoß bekommen können und die ZF für Sahlmüller hätte es nicht notwendig geben müssen.
Am Ende des Freitags siegte die Heimelf vom Ergebnis her klar mit 2:0, was aber der Spielverlauf nicht hätte erahnen müssen.

(Sollten Einwände bestehen, kann ich auch nichts machen :-))

Aufstellung: Bördlein M. – Sahlmüller L., Hörr, Kober C., Fuchs – Barth S., Brendler J., Schmitt, Brendler N., Keilholz – Werbinek D. Eingewechselt: Reiss, Roßmanith

Schmeichelhafter Punktgewinn im Derby

SG Dingolshausen/Rügshofen II – SV Mönchstockheim

Einen schmeichelhaften Punktgewinn erreichte der SVM bei der abstiegsbedrohten SG aus Dingolshausen und Rügshofen.
Mit ettlichen Kaderveränderungen im Gegensatz zum Vorrundenspiel war die SG im Grunde über die meiste Zeit das dominierende Team, lag mit zwei Toren auch verdient in Front und ärgert sich am Ende des Tages über zwei verloren gegangene Punkte im Kampf um den noch immer möglichen Klassenerhalt.
Der SVM fand bei diesmal warmen Frühlingstemperaturen eigentlich gar nicht ins Spiel und agierte meist viel zu behäbig.
Gerade defensiv war man zu oft ungeordnet und ließ die Räume zwischen den Ketten viel zu groß werden, so dass die SG immer wieder gefällig kombinieren konnte und dies dann auch nutzte, um gefährlich vor das Tor von Bördlein zu kommen.
Der Führungstreffer war bezeichnend für die mangelhafte Zweikampfführung der SVM´ler. Der Kleinste am Platz konnte nach einer Ecke im Grunde ungehindert ins lange Eck einköpfen – bezeichnend. Freilich hatte der SVM schon auch seine Offensivaktionen, meist dann aber über lange Bälle. Jedoch war es offensiv auf dem tiefen Geläuf in der Dingolshäuser Hälfte auch nicht so einfach Fuß zu fassen, jedenfalls kam die Heimelf damit besser zurecht. Es entwickelte sich im ersten Durchgang ein offener Schlagabtausch, den der SVM eigentlich gewillt war zu verhindern. Immer wieder Nicklichkeiten beiderseits sorgen für kaum aufkommenden Spielfluss.
Ein nedlich mal gelungener Spielzug sorgte dann vom eingewechselten Kober für den Ausgleich, ehe zuvor Keilholz am Flügel durch war und seine Hereingabe der freistehende Fuchs gleich zwei mal nicht nutzen konnte. Den Abpraller versenkte Kober. Doch es sollte keine Sicherheit bringen, immer wieder brachte man sich selbst ins Hintertreffen. Das 2:1 für die Heimelf dann mit einem sehenswerten Treffer. Valentin Menzel nahm einen zweiten Ball ungehindert auf und zog ab, direkt in den linken Knick, keine Chance für den Keeper Bördlein.
Der SVM wollte im zweiten Durchgang ein anderes Gesicht zeigen, um den Bock umzustoßen und wieder auszugleichen. Klar spielte man nun forscher, ohne jedoch klare Durchschlgskraft zu erzeugen. Einen schön vorgetragenen Spielzug brachte Fuchs nicht in die Mitte und im Gegenzug fehlte er dann auf seiner rechten Abwehrseite, denn im Gegenzug erzielte Geissler das 3:1 und der SVM sank in sich sichtlich zusammen.
Da brauchte es schon eine Energieleistung gut 20 Mins später, als sich Brendler gegen gleich drei Gegenspieler durchsetzte und nur durch ein Foulspiel im 16m Raum gebremst werden konnte. Den fälligen Elfmeter nahm sich erneut Kober und traf zum Anschluss. Und jetzt merkte man der SV Truppe an, dass wieder Hoffnung im Spiel war, doch warum bedarf eines solchen Wirkungstreffers? Nur wenige Zeigerumdrehungen später egalisierte Keilholz die Führung und traf zum Ausgleich ins kurze Eck. Nun war es wiederum ein offener Schlagabtausch, der das Pendel eines Sieges in beide Richtungen hätte ausschlagen können. Auf der SG Seite war es Alkayali der freistehend hätte einköpfen können und auf SV Seite war es der nicht gerade für seine Kopfballstärke bekannte Schmitt, der hätte treffen können mit dem Schlusspfiff.

Alles in allem war es wie eingangs erwähnt ein eher schmeichelhafter Punktgewinn für den SVM mit einer Leistung, die zu denken geben sollte.
Die SG verpasste es, ihre guten Gelegenheiten zu einer höheren Führung als dem 3:1 zu nutzen und ließ den SVM somit „am Leben“.

Aufstellung: Bördlein L. – Kurz, Kober C., Hörr, Sahlmüller L. – Brendler J., Barth S., Brendler N., Keilholz, Fuchs – Werbinek Eingewechselt: Kober J., Schmitt


Klarer Heimsieg für SVM

SV Mönchstockheim – SG Sennfeld II 5:0 (4:0)

Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Sennfeld wollte sich der SVM weiter von der Abstiegsbedrohung distanzieren, was letztlich auch dank eines treffsicheren Johannes Keilholz gelang.

Bereits mit dem ersten Angriff nach gerade mal zwei Minuten markierte Keilholz seinen ersten von vier Treffern an diesem Tag. Eine sicherlich als Flanke gedachte Hereingabe trudelte am Gästekeeper vorbei, der ebenfalls mit einer Flanke gerechnet hatte.

Nur wenige Zeigerumdrehungen später dann schon das 2:0 für den SVM. Erneut Keilholz bugsierte das runde Leder über die Linie. Nach dem die Gäste aus Sennfeld kaum Gegenwehr leisteten, konnte man schon früh in der Partie mit einem Heimsieg liebäugeln. Denn wiederum Keilholz traf nach 27. Minuten mit seinem Hattrick zum 3:0, nach feiner Vorarbeit des an diesem Tag gut aufgelegten Simon Barth. Weitere Treffer hätten durchaus fallen können, ja wenn nicht sogar müssen, doch eben der treffsichere Keilholz, oder Werbinek, Schmitt, Brendler vergaben beste Gelegenheiten, um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten……Doch es „dauerte“ bis zum Pausenpfiff, ehe Käptn Werbinek nach Vorarbeit Keilholz das 4:0 machte.

So war das Spiel zur Pause entschieden, lediglich die Höhe stellte die Ungewissheit her.

Machte der SVM zu Beginn des zweiten Durchgangs noch an seiner Spielfreude weiter und erzielte auch noch das 5:0 durch erneut Keilholz, trudelte das Spiel dann in der Folge so vor sich hin. Freilich gab es noch weitere Möglichkeiten, doch 2x Kober und erneut Keili vergaben Ihre Gelegenheiten. Zum Ende hätte sich noch Roßmanith in die Torschützenliste eintragen können, doch beim Elfmeter versagten ihm die Nerven und sein Schuss war doch sehr dürftig und stellte den Gästekeeper vor keine wirklichen Probleme.

Alles in allem ein mehr als verdienter Heimsieg, der gegen schwache Gäste durchaus hätte höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen.

Aus einer passablen Mannschaftsleistung stachen Simon Barth und natürlich der 4er Packer Keilholz heraus.

So fehlen nun noch ein Punkt, um auch rechnerisch keine Abstiegsnöte mehr zu haben.

Aufstellung: Bördlein – Kurz, Kober C., Fuchs, Sahlmüller L. – Barth S., Brendler J., Keilholz, Brendler N., Schmitt – Werbinek D. Eingewechselt: Kober J., Reiss, Roßmanith

Gegen Ligaprimus keine Chance

SV Mönchstockheim – SG Geesdorf/Abtswind II 0:4 (0:1)

Am zweiten Osterspiel binnen drei Tagen wartete die vermutlich schwerste Aufgabe der Restsaison auf die am Samstag noch siegreichen Mönchstockheimer. Das Spiel ist im Grunde auch relativ schnell erzählt…….Die Heimelf spielte in einer sehr defensiven Grundausrichtung und wollte es so dem treffsicheren Ligaprimus so schwer wie nur möglich machen. Nach Berichten von Personen vor Ort (ich bin aktuell leider nicht zugegegen) gelang dieser Plan weitesgehend auch, vor allem im ersten Durchgang. Man stellte das Zentrum aus SV Sicht möglichst eng gestaffelt zu, um so den Kombinationsfußball der starken Gäste zu unterbinden. freilich hatten die Gäste aufgrund Ihrer landesligaerfahrnen Klasse immer wieder Abschlüsse, jedoch konnte die SV Truppe gut dagegenhalten. Der Führungstreffer dann mal wieder mehr als unglücklich und längst keine Seltenheit mehr – leider. Nach einem Eckball stimmte die Zuordnung nicht und Gräf stand alleine am zweiten Pfosten und markierte die Führung. Selbst hatte auch der SVM im ersten Durchgang eine große Gelegenheit, doch Schmitt Vergabe diese. so war es zur Pause 0:1.
Nach der Pause war der SVM im Tiefschlaf und erneut Gräf konnte zwei weitere Treffer zur Vorentscheidung machen, so dass das Spiel spätestens dann entschieden war. Da fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass Comebacker Brust noch ein Eigentor zum 4:0 Endstand unterlaufen ist.
Am Meister SG Geesdorf/btswind führt kein Weg vorbei und der SVM verkaufte sich dennoch so teuer wie möglich.

Kader: Bördlein – Kober C., Hörr, Sahlmüller L., Schmitt – Brendler, Brendler, Barth, Keilholz – Werbinek, Werbinek. Eingewechselt: Fuchs, Roßmanith, Brust, Bory


SVM mit wichtigem Sieg zu Ostern

SV Mönchstockheim – SG Nordheim/Sommerach II 1:0 (1:0)

Beim Spiel am Ostersamstag wartete der Gast der Reserve aus Nordheim und Sommerach auf die Heimelf aus Mönchstockheim. Diesen war jedoch bewusst, dass sie nach nunmehr drei Auftaktniederlagen tunlichst punkten sollten, um nicht noch in die Bredouille zu geraten und o den Gegner mit einem eigenen Sieg auf Abstand zu bringen.
Entsprechend forsch legte der SVM ich los und man sah sofort, dass die Beckmänner den sieg erzwingen wollten. Erzwingen ist im Fußball oftmals jedoch nicht arg hilfreich, denn zu nervös agierte man zu Beginn der Partie. Freilich erarbeitete man sich ein optisches Übergewicht, konnte sich jedoch zu Beginn keine echte Torgefahr erarbeiten. So war es dann sogar der Gast, der mit seinem ersten ernst zu nehmendem angriff für Gefahr sorgen sollte. Nach einer Flanke stieg ein SG Angreifer im Zentrum am höchsten und sein Kopfball landete an der Oberkante der Latte. Nun war aber der SVM auch auf dem Plan und ein schön vorgetragener angriff über nur wenige Mittelfeldstationen landete mustergültig im Lauf von Brendler, der jedoch zu lange zögerte oder überlegte und letztlich am linken Pfosten vorbeischoss. Weitere Halbchancen ließen nun auf die mögliche Führung deuten und Keilholz erlöste seine Farben dann auch in Minute 35. Nach Pass von Werbinek enteilte er seinem Bewacher, zog in Ribéry Manier nach innen und drosch den Ball am Keeper vorbei ins Netz. Das war es dann auch schon bis zur Pause.
Nach der Pause gleiches Bild. Mönchstockheim hatte mehr vom Spiel, doch das Ergebnis war trügerisch. So hatte gerade die Werbinek-Brüder beste Gelegenheiten Ihre Mannschaft in ruhigere „Gewässer“ zu bringen. Nach mustergültiger Vorarbeit von Linksaussen Sahlmüller brachte dieser den Ball punktgenau ins Zentrum zu Werbinek, der im Grunde nur noch den Fuß hinhalten hätte müssen. leichter gesagt, als manchmal getan…er vergab die Riesenchance auf das 2:0. Wenige Zeigerumdrehungen später der jüngere Bruder. Nach einem AbschagFaxpaus von dem Gästespieler stand Kapitän David Werbinek alleine mit dem Ball da, musste diesen noch kurz oder zu lange kontrollieren und schoss dann den korrigierenden Abwehrspieler an. Also blieb es weiter auf Messers Schneide und man ist ja in Stougem einiges gewohnt. Nach 10 minütiger Unterzahl und Feldverweis für Trainer Beckmann brach die Endoffensive der Gäste an, die nun mit offenem Visier eingriffen, was die SV Defensive jedoch weitesgehend vor keine Probleme stellen sollte. Einzig die letzten beiden Aktionen , basierend auf unnötigen Freistößen sollten nochmals „Schnappatmung“ hervorrufen, was jedoch am Ende beim sieg der Heimmannschaft auch so verdient bleiben sollte. Ein wichtiger Sieg im Rennen um eine weiterhin sorgenfreie Restrund für den SVM.

Kader: Barth C. – Hörr, Kober C., Sahlmüller L., Fuchs – Brendler J., Sahlmüller H., Werbinek P., Brendler N., Keilholz – Werbinek D. Eingewechselt: Reiss, Roßmanith, Barth S.

SVM verkauft sich teuer, muss aber Niederlage akzeptieren

SV Mönchstockheim – SG Castell/Wiesenbronn 1:3 (1:0)

Am Ende gewinnt der Favorit aus Castell/Wiesenbronn freilich verdient auf des Gegners Platz, wenn gleich sich der SVM lange Zeit tapfer wehrte.
Das Spiel ging los, wie es sich der SVM vorher ausgemalt hatte. Tief stehen, den Gegner in deren Hälfte den Ball überlassen und ab der Mittellinie die Räume sehr eng gestalten, um dann nach Ballgewinnen schnelle Gegenstöße zu erlangen. Freilich waren die Gegenstöße er rar gesäht, doch auch Catell/Wiesenbronn hatte anfangs mit der Spielweise des SVM so seine Probleme.
Dann fiel auch noch der Führungstreffer für die Heimelf, was Ihnen natürlich noch zusätzlich in die Karten spielen sollte. Ein aus dem Halbfeld getretener Freistoß durch Kober Christian landete mustergültig beim am langen Pfosten perfekt eingelaufenen Werbinek David, der die Hereingabe gekonnt im langen Eck einköpfte.
Nun war der Gast natürlich erst mal geschockt, denn der SVM war richtig gallig und bissig in den Zweikämpfen, was der spielstarken SG natüröich so gar nicht schmeckte. Defensiv hatte man freilich aus SV Sicht aus hier und da das nötige Quätchen Glück auf seiner Seite, doch die vielbeinige Abwehr stemmte sich auch mit allem was Sie hatte gegen einen Gegentreffer. Und wenn Keeper Bördlein nach einigen Unachtsamkeiten geschlagen war, bügelten seine Vorderleute aus und klärten teils im letzten Moment. So blieb es beim knappen Pausenstand von 1:0.

Der SVM wusste natürlich, dass da nun noch eine große Angriffswelle auf Sie zurollen würde, das die ambitionierten Gäste natürlich mit einem Sieg rechneten, um so an der Spitze der Tabelle dranzubleiben und seine Chancen auf den Aufstieg oder Relegationsplatz zu wahren.
Und das nimmermüde anrennen, wurde dann aus SG Sicht in der 50. Minute belohnt. Der SVM konnte zuvor den Ball zwei mal nicht entscheidend klären und man wurde hart bestraft, als dann Fuchs an den Ball gelangte und diesen unhaltbar im langen Eck unterbrachte.
Zehn Minuten später stellte die SG dann das Ergebnis auf den Kopf und drehte die Partie in Gänze. Ein Eckball getreten auf den kurzen Pfosten gelangte zu Torjäger Sebald, der die zögerliche Herangehensweise von Keeper Bördlein eiskalt bestrafte und zur Führung einnickte – 1:2.
Und wiederum nur 8 Minuten später dann die Entscheidung aus Sicht von Castell und Wiesenbronn.
Erneut eilte Bördlein zu zögerlich aus seinem Tor und wusste sich letztlich nur mit einem Foulspiel zu helfen, was dann folgerichtig zum Elfmeter führte, den dann erneut Sebald auch verwandeln konnte. Dennoch gab sich der SVM nicht auf und verteidigte mit Courage weiter und hatte dann auch noch seine Momente. Nach Kopfballverlängerung von Kober, konnte sich Werbinek durchsetzen und stand Auge um Auge mit dem Keeper und setzte den Ball dann allerdings über das Tor. Und zum Ende hin hatte noch Kober eine gute Feistoßgelegenheit, die allerdings bezeichnend für seine Leistung kläglich verpuffte.
Alles in allem eine klar verdiente Heimniederlage, jedoch eine mit der man aufgrund der gezeigten Leistung leben muss, ja aber auch kann. Die kommenden Aufgaben werden sicherlich nicht leichter, warten in den nächsten vier Spielen in zwei Wochen gleich drei Topteams der vorderen Plätze……..

Kader: Bördlein M. – Kober C., Hörr, Fuchs, Sahlmüller L. – Brendler N., Brendler J., Kober J., Reiss, Werbinek P. – Werbinek D. Eingewechselt: Roßmanith, Bory, Barth S.


Da muss mehr kommen, um zu punkten

FC Fahr II – SV Mönchstockheim 4:3 (3:1)

Eine über weite Strecken gebrauchte erste Hälft zeigte der SVM im Auftaktspiel der Restsaison und das gegen einen Gegner, der tabellarisch hinter Ihnen steht und nun auf 4 Zähler heranrücken konnte.
Dem SVM gelang an diesem Tag kaum mal eine gelungene Offensivaktion, wenn auch 3 Treffer durch Oldie Kober gelangen, jedoch allesamt aus ruhenden Bällen- was bezeichnend war.
Und die Heimelf? Musste nicht viel mehr machen, als das was sie zeigten……Schnelle Umschaltaktionen brachten die Gäste mal um mal in Bedrägnis. Im ersten Durchgang bracuhte es im Grunde nur 4 Abschlüsse, um mit 3:1 Front zu sein.
Tor 1 nach einer Flanke, die keiner zu versuchen verhinderte und Cardoso köpfte sehenswert am kurzen Pfosten ein. Das 2:0 dann aus einem aus SV Sicht eigenen Eckball, der geklärt wurde um zum Boomerang avancierte. Der Anschluss dann durch Kober, der eine erneute Ecke direkt in der langen Ecke versenkte.
Klar war der SVM bemüht Kontrolle in sein Spiel zu bekommen, aber das gelang in keiner Phase….Folgerichtig noch vor der Pause das 3:1. Ein erneut langer Ball, der nicht aus der Gefahrenzone geklärt werden konnte und der Schuss aus 16m am Keeper Bördlein vorbei erneut in dne Maschen landete.
Im zweiten Durchgang wollte man freilich ein anderes Bild abliefern, versuchte sich auch offensiv, strahlte aber 0,0 Torgefahr aus, zu schmerzlioch wurde der urlaubende Goalgetter auf der Außenbahn vermisst.
Das 4:1 dann doch sehr überraschend….Ein sehenswerter Schlenzer im langen Eck sollte eigentlich die Vorentscheidung für Fahr II bedeuten und dann beinahe noch das 5:1, doch der Fahrer Oldie versagten freisthend die Nerven…..
Im Grunde war die Partie durch, doch dann fasste sich Käptn Werbinek ein Herz und setzte einen Freistoß ans Aluminium…. Erneut Kober schaltete am schnellsten und staubte ab – 2:4. Und dann nur wenige Momente weiter der Anschlusstreffer – erneut Kober. Sein abgefälschter Freistoß schickte HEimkeeper ins Leere und die Hoffnung keimte wieder. Doch letztlich verteidigte der FC die weiteren Angriffe allesamt im Kollektiv weg, so dass es am Ende beim 3:4 blieb und der SVM nun schweren Wochen entgegensteuert mit einem harten Programm und Doppelbelastungen…..

Das erfreuliche an diesem Sonntag?? Philipp Werbinek gab nach mehr als 2,5 Jahren langer Leidenszeit (2. KBR) sein Comeback und wird so sicherlich seiner Mannschaft wieder helfen können.

Kader: Bördlein L. – Kober C., Hörr, Sahlmüller L., Brendler J. – Kober J., Sahlmüller H., Fuchs, Werbinek P., Brendler N. – Werbinek D. Eingewechselt: Reiss, Schmitt, Barth S.

SVM verdient sich einen Auswärtszähler

FC Reupelsdorf – SV Mönchstockheim 1:1 (1:0)

Einen merh als verdienten Punkt konnte der SVM in der Fremde beim FC aus Reupelsdorf einhamstern.
Es war die erwartet knifflige Partie auf fremden Geläuf in Reupelsdorf, wo sicherlich die Heimelf als Favorit in die Partie gegangen war. Doch der SVM wusste sich gerade kämpferisch zu wehren. Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich ein sehr Chancenarmes spiel, da sich beide Mannschaften im Grunde keine Räume ließen und sich gegenseitig im Mittelfeld bekämpften. Teilweise war die Partie auch recht hitzig, da immer wieder kleinere Scharmützel beiderseits die Stimmung beider Lager hochkochen ließ.
Das 1:0 fiel dementsprechend unerwartet nach einem ruhenden Ball. Am ersten Pfosten segelte Schmitt am runden Spielgerät regelrecht vorbei und Spielertrainer Eugen Müller stand goldrichtig und nutzte die Unachtsamkeit eiskalt aus zur Führung seiner Farben. Bis dahin hatte sogar der SVM etwas mehr vom Spiel, konnte sich aber auch keine wirkliche Gelegenheit erarbeiten, zu sicher stand die Defensive der Heimelf um deren Mann mit der Nummer 6. Ab und an schaffte es der SVM aber dennoch, gerade über die rechte Seite durchzubrechen, doch dann rückten die Blauen zu behäbig nach, um wirklich gefährlich zu werden. Einen Abschluss hatte Keilholz zu verzeichnen, jedoch sehr harmlos, was den Keeper des FC vor keine Probleme stellte.
Ein Beleg für die hitzig geführte Partie in Minute 25. Kuklev und sein Gegenspieler gerieten derart aneinander, dass der Referee beide zum Runterfahren für 10 Minuten vom Platz nahm – korrekterweise.
So blieb es bis zur Pause beim knappen Vorsprung der Heimelf.
Doch der SVM wusste, dass hier an diesem Tag etwas zu holen war. Die zweite Hälfte war grundsätzlich geprägt von vielen Nicklichkeiten und Zweikämpfen, bei denen der Unparteiische nicht immer Herr der Lage schien, OHNE jedoch krasse Fehlentscheidungen zu treffen.
In der 65. Minute dann der Ausgleich durch Kober Senior. Nach einem zu kurz geklärtem Freistoß nahm dieser den Ball mit einem Kontakt auf und setzte den Ball überlegt ins linke untere Eck. Natürlich wollte der SVM nun mehr. Und nur wenige Zeigerumdrehungen nach dem Ausgleich schickte Kober seinen Teamkollegen Keilholz in die Tiefe, der jedoch im letzten Augenblick geblockt wurde.
Ansonsten waren es noch jeweils zwei nenneswerte Gelegenheiten jeweils eine auf jeder Seite.
Erst parierte Keeper Bördlein im letzten Moment stark gegen einen Kopfball nach einer Ecke, als der Angreifer mutterseelen alleine gelassen wurde.
Auf der anderen Seite war es ein Kober Freistoß, der soeben noch mit dem Kopf zur Ecke gelenkt wurde.
Somit blieb es beim leistungsgerechtem 1:1 in einer hitzigen Partie, die am Ende des Tages auch keinen Sieger verdient hatte.

Kader: Bördlein – Kuklev, Sahlmüller, Schmitt, Kober C. – Brendler J., Sahlmüller H., Brendler N., Fuchs, Keilholz – Werbinek Eingew.: Kober J.

Derbysieger, Derbysieger – hei hei

SV Mönchstockheim – SG Dingolshausen/Rügshofen II 5:1 (2:1)

Da ist er…..der lang ersehnte Derbysieg. Nach vielen Jahren konnte man auf heimischen Geläuf endlich mal wieder ein Derby als Sieger vom Platz gehen und das gegen die Reserve der SG Dingo/Rügshofen mit einem deutlichen wie verdienten 5:1 Sieg.

Der SVM präsentierte sich im Vergleich zur 1:3 Niederlage aus dem letzten Spiel deutlich verbessert und ließ dem Gegner im Grunde nur diese eine Möglichkeit, die die SG in Person von Nico von Falkenstein zum zwischenzeitlichen Ausgleich nutzte mit freundlicher Unterstützung des SV Innenverteidigers. Zuvor brachte Fuchs seine Farben in Front, als er einen durch Keilholz auf den kurzen Pfosten gezogenen Eckstoss in letzter Konsequenz über die Linie drückte. Zuvor war es Keilholz selbst, der eine gute Möglichkeit ungenutzt ließ und eben seinen ehemaligen Mitspieler im Gästetor (Schuster Volk) nicht überwinden konnte. Nach dem Ausgleich war es wiederum Keilholz, der die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen ließ und zwei mehr als gute Möglichkeiten vergab. Defensiv stand der SVM bis auf diesen einen kapitalen Aussetzer sehr sicher, so dass Keeper Seyerlein über die gesamten 90 Minuten gesehen einen durchaus ruhigen Herbstsonntag verbringen konnte. Lediglich eine weitere Halbchance musste er mit den Fäusten Mitte der zweiten Hälfte klären. Der SVM machte das Spiel, brauchte dann aber eine weitere Standardsituation und die Mithilfe des Gegenspielers Habelsberger, um im Grunde mit dem Pausenpfiff erneut in Führung zu gehen. Die Umstände aus Sicht der SG freilich unglücklich aber dennoch verdient, beschränkte sich der Gast ausschließlich aufs „zerstören“. So ging es mit der knappen 2:1 Führung der Heimelf in die Pause.
Nach der Pause war der SVM noch nicht wirklich auf dem Platz, agierte zu fahrig und ungenau, was aber die Gäste nicht in brauchbares ummünzen konnten. So entwickelte sich die ersten 15 Minuten im zweiten Durchgang eine Partie auf sehr mäßigem Niveau. Und es brauchte erneut einen ruhenden Ball, um die Vorentscheidung herbeizuführen. Kober senior schnappte sich das Kunstleder und setzte seinen Freistoß aus 18m direkt in den Knick der Torwartecke, hier spekulierte ExKollege Volk wohl aufs Mauereck und war dann diesen einen Schritt zu weit aus seiner Ecke, so dass er nicht mehr abwehren konnte. Es war an diesem Tag die Vorentscheidung, da nun der Kräfteverschleiß beim Gegner sichtbar wurde. Nur wenige Minuten später landete ein Kober Freistoß punktgenau am langen Pfosten beim starken Holger Sahlmüller, der in Torjägermanier lauerte und einköpfte.
Das finale Endergebnis stellte dann Lukas „die Schlange“ Sahlmüller mit seinem Premierentor her, als er eine Kober Ecke am langen Pfosten an Keeper Volk vorbeiköpfte. Weitere Chancen (Schmitt, Sahlmüller, Keilholz, Fuchs) blieben ungenutzt, so das es am Ende beim hochverdienten Sieg für den SVM blieb. Der SVM zeigte sich an diesem Tag gerade bei ruhenden Bällen sehr effektiv und ließ allerdings seine heruasgespielten Möglichkeiten liegen.
Es war die richtige Antwort auf die zuletzt ehr mauen Leistungen und macht Hoffnung und Mut auf mehr……….

Aufstellung: Seyerlein – Kober C., Hörr, Sahlmüller L., Schmitt – Brendler J., Sahlmüller H., Brendler N., Keilholz, Fuchs – Werbinek D. Eingewechselt: Kober J., Kuklev, Barth S.

Ganz schwache Leistung nach gutem Beginn

SG Frankenwinheim/Lülsfeld/Schallfeld II – SV Mönchstockheim 3:1 (2:1)

Bezeichnend für den Spieltag am Tag der deutschen Einheit war aus Sicht der Gäste die 78. Minute…..Ein Eckball der Heimelf und dank des Windes und der Unachtsamkeit des SV Keepers senkte sich direkt ins lange Eck zum entscheidenden 3:1 für die SG.
Es war aber auch nur das i-Tüpfelchen einer sehr mauen Leistung der gesamten SV Mannschaft, abgesehen von den ersten 12-15 Minuten.
In denen spielte man die Heimelf förmlich an die Wand und hatte gleich drei 100%-ige Einschussgelegenheiten, die jedoch allesamt fast kläglich vergeben wurden. 2x scheiterte Werbinek und 1x Kober freistehend am Keeper, der aber im Grunde gar nicht ausweichen konnte. Mit diesem Koffer der vergebenen Großchancen auf dem Rücken wurde das Spiel immer schwerer. Zielführend war sicherlich auch nicht, dass sich Kapitän Werbinek nach gerade 15 Minuten eine 10 minütige „Auszeit“ aufgrund eines harten Einsteigens auf Höhe der Mittellinie einhandelte, gerade eben in die SV Druckphase. Fortan war aufgrund der Unterzahl so richtig ein Bruch im Spiel und wie ist es nun mal oftmals im Fußball? Die Strafe folgt auf dem Fuße…..Fehler im Aufbauspiel, der zwar dann beinahe noch geklärt wurde, doch gerade der Klärungsversuch landete direkt vor des SG Angreifers Füßen, der zum 1:0 unhaltbar einschob. Das 2:0 resultierte aus einem unstrittigen Foulelfmeter, als man völlig übermotiviert und unachtsam im 16m Raum zu Werke ging und den Gegner mehr als offensichtlich zu Fall brachte. Und so stand es anstatt 0:2 oder 0:3 nach guten 30 Minuten 2:0 für die Heimelf der SG. Bäääähm – hartes Eisen und dann auch schwere Kost. Kober hätte aber postwendend nach dem 2:0 den Anschluss erzielen können, vll sogar müssen(?), jedoch war der Abschlusswinkel doch etwas spitz geraten und der Keeper parierte zur Ecke. Doch der SVM nutzte dann auch die eigene Überzahl (ebenfalls 10 Minuten Strafe für einen SG´ler). Schneller Ballgewinn durch Werbinek nach missglücktem Abstoß, direkt und schnell auf Fuchs, der nicht lange fackelte und gekonnt zum 1:2 traf. Weitere Chancen bis zur Pause blieben jedoch aus, doch man war wieder dran………..
So wollte man dann auch in die zweite HZ starten, den Schwung der letzten paar Minuten mitnehmen, doch was in den zweiten 45 Minuten den Anhängern, die es mit dem SVM hielten geboten wurde, von allen 13 Protagonisten, war an Grausamkeit nicht zu überbieten. Kaum ein Zweikampf konnte gewonnen werden, Spielaufbau desaströs, Offensivspiel? nicht stattfindend!
So ließ man die Heimmannschaft mehr und mehr gewähren, ohne sich selbst so wirklich gegen die drohende Niederlage zu wehren. Ein mal hatte noch der Schiedsrichter ein Einsehen, dass er das vermeintliche 3:1 zurücknahm, was aber auch an der eindeutigen Abseitsstellung zurecht erfolgte. Einmal konnte Keeper Bördlein seine Farben im Spiel halten, aber in welchem Spiel eigentlich? Der SVM fand schlicht weg nicht mehr statt. Und dann eben der krönende, bereits zu Beginn erwähnte Abschluss….Erst rettete Bördlein bravourös und klärte zur Ecke, um dann in der nächsten Aktion unter dem Spielgerät drunter durch zu segeln. Logischerweise konnte man an diesem Tag und der gezeigten Leistung nicht an ein Happy End wie noch in Sennfeld glauben und hoffen.
Denn einzig der mit dem Schlusspfiff abgegebene Kopfball von Kober nach Fuchs Ecke war alles, was man in der zweiten Halbzeit aufs gegnerische Gehäuse brachte – auch bezeichnend für diesen Tag, direkt auf den Keeper geköpft, der keinen Ball wirklich parieren musste, da alle Abschlüsse (außer der Treffer) direkt auf seinen Körper gingen.
Nach dem Doppelspieltag (So, Di) kommt der spielfreie Sonntag nun sichtlich gelegen, um neue Kräfte für den Endspurt des Jahres zu sammeln und zu generieren.

Aufstellung: Bördlein – Hörr, Kober C., Schmitt, Sahlmüller – Brendler N., Brendler J., Werbinek, Fuchs, Kober J. – Keilholz Eingew.: Barth, Roßmanith