SVM gewinnt im Derby

SV Mönchstockheim – SV Rügshofen 1:0 (0:0)

Die Rollen schienen vor dem Derby SVM – Rügshofen klar verteilt. Mönchstockheim musste zum Re-Start in die Runde eine bittere, späte Niederlage in Feuerbach einstecken und da war es sicherlich nicht von Vorteil, dass zum ersten Heimspiel in 2019 der Tabellenzweite aus Rügshofen zu Gast war am Unkenbach. Doch auch Rügshofen hatte die Spitzenspielniederlage zu verkraften und wollte sich aber dennoch für die Hinspielniederlage revanchieren. So lief auch das Spiel von Anpfiff an ab. Rügshofen wollte das Heft des Handelns in die eigene Hand nehmen und die Heimelf auf stabile Defensive setzen und schnelle Gegenstöße erwirken nach Ballgewinn. Das war die Marschroute des Interimstrainers Kober Christian, der den zurückgetretenen Bruder Johannes auf der Position vertrat.

Der SVM präsentierte sich im Gegensatz zum blutleeren Auftritt der Vorwoche stark formverbessert, war aggressiv in den Zweikämpfen und ließ den SVR kaum gefährlich werden. Einzig ein nicht verhinderter Fernschuss aus der zweiten eihe landete am Querbalken, Keeper Barth wäre aber zur Stelle gewesen. Ansonsten hatte man auf Seiten des SVM auch seine Gelegenheiten, doch der emsige Werbinek hatte wie bereits in der Vorwoche das Glück nicht auf seiner Seite. Einmal verzog dieser knapp und einmal spitzelte er sich den Ball selbst aussichtsreich vom Fuß. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

Im SV Lager stellte man sich nochmals auf intensive 45 Minuten ein, da man erahnen konnte, dass der Tabellenzweite mit dem Resultat und dem Gezeigten nicht zufrieden sein konnte. Doch auch im zweiten Durchgang hielt der SVM mit allen Mitteln dagegen. Die erlaubte Härte in einem Nachbarschaftsderby konnten die mitgereisten Anhänger aus Rüghofen nicht immer verstehen, doch genau dies zog dem SVR den Zahn. Kein Durchkommen gegen gut gestaffelte Mönchstockheimer. In der 60. Minute dann die vll etwas überraschende Führung der Heimelf aus dem Nichts. Ein abgeblockter Eckball landete erneut bei Keilholz der nach unnachahmlicher Manier nochmals abzog, der Keeper faustete Helbig an, der mit welchem Körperteil auch immer die Führung erzielte. Riesenjubel im SVM Lager. In der Folge konnte der SVM weiterhin Angriffen des SVR standhalten und sogar selbst immer wieder Kontergelegenheiten kreieren, welche aber ungenutzt blieben. Keilholz Latte und Werbinek freistehend vergaben die Entscheidung. Und so musste man wieder bis zur letzten Sekunde zittern und wäre beinahe wieder bestraft worden. Letzte Minute, Freistoß, Kopfball -> Pfosten, Aus

SPIELENDE – Erleichterung pur, das Ergebnis über die Zeit gebracht zu haben. Und das am Ende NICHT unverdient ob der Mehrzahl an Chancen.

Abtswind III / Geesdorf II / Feuerbach – SV Mönchstockheim 3:2 (2:1) Den Restart in die Restrunde hat man sich im SV Lager sicherlich anders vorgestellt. Nach beinahe niemals endenden Vorbereitungswochen war es dann Ende März (!!!!!) auch für den SVM endlich soweit und es ging im Jahr 2019 erstmals um Punkte. Und das gegen eine Dritte Mannschaft, bei der ausgerechnet am Vortag die Zweite Mannschaft wg Personalmangels ausgefallen ist. Muss man nicht verstehen, ist aber leider so…. Somit war man natürlich gewarnt und nahm sich viel für das eigene Spiel vor. Doch die Gegebenheiten in Feuerbach scheinen den SV Kickern einfach nicht zu liegen. Denn wie vor etwa zwei Jahren, bot man auch dieses mal eine sehr dürftige Leistung. Mit etwas aufgepimptem Personal (aber legitim) nahm die Heimelf das Spiel zu Beginn in die Hand. Die Defensive des SVM agierte des öfteren sehr konfus und ohne klare Linie. Auch nach vorne war man auf lange Bälle angewiesen und konnte kaum spielerische Akzente setzen. So war es auch folgerichtig, dass das 1:0 für die Heimelf fiel, wenngleich dieser Treffer im Nachschuss vermeidbar gewesen wäre. Mit dem Gegentor nahm dann aber auch der SVM am Spiel teil und in Person von Werbinek auch zu Chancen. Immer wieder konnte dieser sich im Laufduell behaupten, nur im Abschluss fehlte das nötige Glück. So musste auch beim SVM ein Standard (direkter Freistoß Keilholz) herhalten, um den Ausgleich zu erzielen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein sehr unansehnliches Spiel, da jeglicher Spielfluss fehlte – auf beiden Seiten. Werbinek scheiterte erneut, dieses mal am Pfosten und nur wenige Minuten später die Führung für Abtswind. -Pause Nach der Pause wollte der SVM mit mehr Aggressivität und Kampf agieren, doch Chancen sprangen dabei nicht heraus. Dann hatte ein SG Akteur die Vorentscheidung auf dem Fuss, nach dem sich die SV Defensive sehr konfus präsentierte, doch sein Schuss ging an den Pfosten, so blieb der SVM weiterhin im Spiel und sollte dann sogar zum Ausgleich kommen. Einen berechtigten Foulelfmeter verwandelte erneut Keilholz sicher ins rechte Eck. Der SVM hätte mit dem Punkt, der alles in allem auch leistungsgerecht gewesen wäre, gut leben können, wäre da nicht die 92. Minute gewesen. Freistoß aus dem Halbfeld an der Außenlinie, lang getreten auf den zweiten Pfosten und da kann Ludwig ungestört von Freund und Feind flach einschieben. Wie schon in etlichen Spielen dieser Saison verspielt der SVM zählbares in Sachen Punkten in den Schlussminuten. Mit einer derartigen Leistung kann der SVM den Abstiegskampf nicht bestehen Kader: Barth J – Warmuth M, Eichner, Reiss, Horn D – Sahlmüller H, Werbinek D, Kober J, Keilholz, Schmitt – Werbinek Eingewechselt: Barth S, Kober Ch, Sahlmüller M

SVM startet mit Niederlage in die Restrunde SG

SVM holt lang ersehnten Heimdreier

SV Mönchstockheim – SG Groß-/Kleinlangheim 4:2 (2:2)

Lange mussten die Anhänger des SVM auf den ersten Heimsieg in der aktuellen Saison warten, wurden aber am letzten Spieltag des Jahres dann doch noch für Ihre dennoch hervorragende Unterstützung belohnt.
Und dieser Heimsieg war so was von wichtig für die Kober-Mannen, bedeutet dieser doch, dass man nicht die komplette Winterpause mit der roten Laterne veräppelt wird.
Und alles in allem muss man auch sagen, dass der Heimsieg im Großen und Ganzen auch verdient war, gegen einen vor der Saison doch sehr ambitionierten Gegner aus Klein-/Großlangheim.
Nach den beiden herben Klatschen der zwei Vorwochen gegen Dingolshausen und Schönbach stellte Trainer Kober das System um und sicherte die Defensive mit einem Libero ab. Dies sollte im Laufe des Spiels wohl der Schlüssel sein, den Kober Christian interpretierte diese Rolle wie letzte Saison sehr sicher und souverän. Und das Spiel begann wie im Hinspiel sehr erfolgreich für den SVM. Nach nur 3 Minuten netzte Kober nach einem Patzer des gegnerischen Mittelläufers eiskalt ein und nur 10 Minuten später legte Kober J. für Helbig auf, der ebenfalls eiskalt blieb und auf 2:0 stellte.
Die Gäste blieben meist in der vielbeinigen Abwehr hängen und Keeper Barth musste nur einmal eingreifen, wenn auch gleich glanzvoll. Doch dann ein Blackout vom jungen Keeper bei einer eigentlich harmlosen Flanke, die letztlich über ihm im langen Eck einschlug. Und nur wenige Minuten stellte der Gast auf 2:2. Nach einer Ecke klappte die Manndeckung nicht einwandfrei und der Gegner konnte unbedrängt einhämmern (sehenswert). Nun sahen die Zuschauer alle Felle davon schwimmen, denn der SVM war raus aus dem Spiel und die SG immer besser drin. So rettete man das Unentschieden in die Pause.
Nach der Halbzeit erwartete man wütende SG´ler, doch der gedachte Sturmlauf blieb aus und man konnte sich selbst wieder mehr in der gegnerischen Hälfte in Szene setzen. Hatte man bei einem Fernschuss von Bader in Form des Pfostens noch Glück, gelang mehr oder weniger im Gegenzug die Führung. Ballgewinn Helbig auf Kober, der direkt und überlegt in den Lauf von Werbinek, der trocken ins lange Eck abschloss- 3:2. Und wenige Minuten eroberte Kober den Ball des gegnerischen Liberos und hob den Ball über den am 16m Raum stehenden Keeper ins Netz – 4:2. Und der SVM hatte in der Folge sogar durch Werbinek und Kober weitere gute Möglichkeiten, um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Doch am Ende blieb es beim 4:2, was zum Ende des Jahres den 10. Tabellenplatz bedeutet. Mit derart couragierten Leistungen kann man nach der langen Winterpause sicher noch die nötigen Punkte einfahren.

Kader:
Barth J – Kober C – Horn, Schmitt, Eichner O – Werbinek P, Werbinek D, Sahlmüller H, Helbig, Keilholz – Kober J
Eingewechselt: Sahlmüller M, Reiss

Debakel für den SVM

SG Schönbach / Siegendorf – SV Mönchstockheim 7:1 (3:1)

Was die Kober – Mannen nach den ersten recht ansehnlichen 10 Minuten den Zuschauern boten, war an Frechheit und Grausamkeit nicht zu überbieten und spiegelt auch den aktuellen Tabellenstand wider.

Doch die Hintergründe sind noch unerklärlich, sowohl für Trainer als auch Spieler.
Denn der vorgegebene Matchplan schien bereits nach Minute 1 aufzugehen.
Den doch aufgrund der vergangenen Ergebnisse auch verunsicherten Gegner hoch anlaufen und unter Druck setzen.
Dies sollte bereits in der ersten Spielminute aufgehen. Schneller Ballgewinn im Mittelfeld, Pass auf die Außen in Person von Keilholz, dessen Pass ins Zentrum konnte Helbig zur schnellen Führung verwerten. Und der SVM blieb zu Beginn aggressiv und störte frühzeitig.
Doch ab Spielminute 10 war ein regelrechter Bruch im Spiel, was man sich am heutigen Tage noch immer nicht erklären kann. Einfachste Ballverluste, kein Zweikampfverhalten, nichts was den SVM in einigen wenigen Spielen in dieser Saison, aber doch über viele vorangegangene Spielzeiten auszeichnete.
Und mit dem 1:1 in der 12. Minute gingen die Köpfe schnell nach unten und es kam kein Aufbäumen auf. Im Gegensatz zum Gegner, der den schnellen Rückstand famos wegsteckte und zum Teil schön kombinierend immer wieder vors SV Tor gelangte.
Doch im defensiven Verbund ließ man sich auch schön an der Nase rumführen und lief jedem Gegenspieler nur hinterher. Und so musste man zwei weitere Treffer einstecken. Offensiv blieb vieles Stückwerk, wenn gleich man doch auch Chancen hatte, um das Ergebnis zur Pause angenehmer und hoffnungsvoller zu stellen. Doch der Keeper hielt den 2-Tore-Vorsprung fest.
So ging es mit 1:3 aus SV Sicht in die Pause.
Doch wer nach der Pause an Besserung dachte, der wurde ab Minute 60 eines besseren belehrt, denn was die wenigen SVM Anhänger ab da an geboten bekamen, war eine FRECHHEIT!!!
Zuvor hatte man noch beste Gelegenheiten (2x Helbig freistehend und Kober Freistoß) zum Anschlusstreffer liegen lassen und fing sich nach einem Konter den Genickschuss in Form des 4:1!

Danach ließ sich der SVM hängen und begab sich in sein Schicksal, wie man es noch nicht oft gesehen hatte. Man ergab sich dem Gegner aus Schönbach /Siegendorf völlig und ließ sich teilweise vorführen. So resultierend dann auch das auch in der Höhe absolut verdiente Endergebnis von 7:1!
Der SVM war an diesem Tag nicht besser, als es sein Tabellenstand ausweist und hatte gegen den bis dato nur zwei Punkte besseren Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance.
In der Verfassung ist das Ziel „Klassenerhalt“ meilenweit entfernt.
Nach dem Spiel versammelte sich Mannschaft und Trainer in einem Kreis, um die Analyse direkt nach dem Debakel zu tätigen. Einvernehmlich wird es eine strikte Kursänderung in allen Belangen geben, um den tiefen Fall noch im letzten Spiel 2018 und dann in den restlichen Begegnungen 2019 abwenden zu können.
Kader:
Volk – Eichner, Horn, Schmitt, Sahlmüller M – Kober C, Sahlmüller H, Werbinek D, Helbig – Keilholz, Werbinek P. Eingewechselt: Barth S, Barth J, Kober J

Großzügige Spende für den SVM

Dank der großzügigen Spende der Vermögensberaterin Sandra Münzer (DVAG) erhielten die Fußballer des SV Mönchstockheim einen neuen Trikotsatz. Die Finanzexpertin mit Büro in Gochsheim betreut über 350 zufriedene Kunden aus der Region zu den Themen Finanz-, Vorsorge-, Baufinanzierungs- und Absicherungsfragen. Trainer und Abteilungsleiter Johannes Kober dankte Münzer für das Engagement. Münzer möchte für die Menschen vor Ort über das Berufliche hinaus da sein und den regionalen Mannschaftssport unterstützen. Im Bild von links Sandra Münzer (DVAG), Johannes Kober (SV Mönchstockheim), sowie rechts im Bild Evi Kober (dritte Vorsitzende).

Kirchweihstimmung vermiesen – läuft beim SVM

SG DJK Traustadt / FC Donnersdorf – SV Mönchstockheim 1:2 (1:1)

Personell etwas gebeutelt musste der SVM die nächste Reise antreten, um in Traustadt auf dem prügelhartem Nebenplatz die Trauschter Kirchweih mit einzuläuten.
Doch am Ende war die Partystimmung in Traustadt sichtlich getrübt, musste man sich einer aufopferungsvoll kämpfenden SV Truppe mit 1:2 geschlagen geben und das alles in allem verdient.
Nachdem man beim Tabellenführer am Sonntag zuvor in buchstäblich letzter Minute den verdienten Punkt aus den Händen gab und somit eine bittere Niederlage einstecken musste, musste man auch noch zwei nicht unerhebliche personelle Änderungen hinnehmen. Mit Holger Sahlmüller (Urlaub) und Niclas Nüßlein (Verletzung) fehlten gleich zwei weitere Stammspieler und auch Keilholz konnte noch nicht wieder eingreifen.
Doch der SVM war merklich gut auf die Spielweise der Heimelf eingestellt. Somit bereiteten die lang geschlagenen Bälle lediglich aufgrund der verdammt tief stehenden Oktobersonne der SV Defensive Probleme. Auf SV Seite wagte Werbinek Philipp eine erste Torannäherung mit einem Distanzschuss.
Das Spiel fand zumeist nur im Mittelfeld statt, ohne Torgefahr auf beiden Seiten.
Lediglich ein mal war der Bann im Defensivverbund gebrochen und Böhnlein kam freistehend zum Abschluss. Sein straffer Schuss wurde noch leicht abgefälscht, doch Keeper Volk parierte stark und lenkte den Ball an die Latte. Puh – durchschnaufen.
Auf SV Seite näherte man sich aber auch etwas dem Tor von Schenk an und kurz vor der Halbzeit gelang die Führung, zu einem Zeitpunkt las keiner damit rechnete.
Werbinek startete in die Schnittstelle und Helbig steckte den Ball schön durch. Alleine vor dem Tor behielt P. Werbinek die Nerven und hob den Ball am Keeper vorbei ins Netz. 0:1 für den SVM
Doch wie auch in etlichen Spielen zuvor in dieser Saison war es die letzte Minute, dieses mal der 1. Halbzeit, die dem SVM die Führung raubte. Eckball Traustadt – unzureichende Klärungsversuche – PingPong und Kelber streckte aus möglicher Abseitsstellung das Bein in die Schussbahn und den Ball ins Tor. 1:1 binnen 2 Minuten – Halbzeit!!
Der SVM war natürlich konsterniert, immer diese verflixte letzte Minute.
Doch man merkte den Kober Mannen an, dass Sie heute heiß waren, das man sich das nicht nehmen lassen will und kam stark aus der Pause. Deutlich mehr Biss als die Heimelf, mehr Galligkeit in den Zweikämpfen, man ließ die SG nicht ins Spiel kommen und setzte selbst immer wieder Nadelstiche.
Vor allem über die verwaiste rechte Abwehrseite war Werbinek P. ein Aktivposten, einige Male fast etwas übermotiviert. Doch es ging gut 
Lediglich im Abschluss sollte es noch etwas hapern. Doch an diesem Freitagabend sollte der SVM das „Glück“ des Tüchtigen besitzen.
86. Minute: Freistoß halb links von Kober Johannes auf den langen, zweiten Pfosten. Dort standen sowohl Helbig, als auch Bruder Christian völlig alleine. Und im Verbund (wie auch immer) schafften es Helbig/Kober den Ball an Schenk ins Netz zu bugsieren.
Riesen Freude, doch zugleich auch wieder die Angst in der Folge doch wieder die Butter vom Brot genommen zu bekommen.
Doch es sollte nichts mehr anbrennen. Riesen Jubel und ob der Ergebnisse am Wochenende brutal wichtig. Traustadt/Donnersdorf war einfach zu harmlos und verlor am Ende verdient.

Kader: Volk – Schmitt, Eichner, Horn D, Sahlmüller M – Kober C, Werbinek D, Werbinek P, Helbig – Barth J, Kober Eingewechselt: Reiss, Barth S

SVM muss sich spät einer Niederlage beugen

TSV Geiselwind – SV Mönchstockheim 3:2 (2:1)

Die Vorzeichen schienen bei dieser Begegnung klar und die Favoritenrolle klar verteilt, wenn der Ligaprimus Geiselwind gegen den Tabellenvorletzten SV Mönchstockheim spielt.
Und nach gerade einmal 1 Minute schien sich das auch zu bewahrheiten. Denn die Schlafmützigkeit und Unentschlossenheit in der SV Defensive brachte der Heimelf die schnelle Führung. Nach eigenem Anstoß!!!!
Somit schien schon früh im Spiel der Matchplan von Trainer Kober über den Haufen geworfen zu sein. Kompaktes stehen, Räume engmaschig gestalten und schnelle Gegenangriffe nach Ballgewinn sollte das vorab unmögliche möglich machen.
Dementsprechend war dieser Rückstand kontraproduktiv.
Doch der SVM fing sich nach ein paar Minuten und hielt nun besser dagegen. Und so konnte man den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fern halten. Geiselwind hatte zwar weiterhin das optische Übergewicht, konnte aber keine klaren Torgelegenheiten kreieren. Meist lange Bälle konnte die SV Defensive klären.
Und nach 20 Minuten sogar der Ausgleich für den Gast aus Mönchstockheim. Freistoß Kober Christian auf Sahlmüller Holger, dieser legte gekonnt auf den langen Pfosten ab, wo Werbinek einnetzen konnte.
Somit war der frühe Rückstand passe und man fing wieder bei Null an.
Doch nach etwa 35 Minuten, der erneute Rückstand, der sicherlich in seiner Entstehung zu verhindern gewesen wäre, jedoch am Ende erneut im Netz des SV zappelte.
Langer Abschlag vom TSV Keeper, keiner wollte das Leder nehmen außer R.O. der zurücklegen konnte und der Empfänger sehenswert einnetzte.
Das sollte es bis zur Pause gewesen sein. Auf beiden Seiten keine weiteren Gelegenheiten mehr.

Der SVM sprach aber in der Pause an, dass man es an diesem Tage mit keinem übermächtigen Gegner zu tun habe und weiter an sich glauben wollte.
Der SVM war mehr als präsent gegen den TSV, der sichtlich beeindruckt schien. Der TSV brachte offensiv kaum was aufs Feld, weil die Defensive meist Herr im eigenen Zentrum war. Einzig einmal war Gefahr in Verzug, als sich einer bis auf die Grundlinie durchspielte, zurückpasste und der Abschluss allerdings in Barth seinen Meister fand.
So blieb der SVM weiterhin im Spiel, um wenigstens einen Punkt zu entführen. Und es sollte der Ausgleich gelingen und das umtriebige Spiel belohnen. Freistoß Kober Christian und der Keeper schätzte den Ball völlig falsch ein und das Leder landete hinter ihm im Netz (86. Minute).
Sollte der Coup gegen den Tabellenführer tatsächlich gelingen?
Nach langer Verletzungspause ging es dann weiter und Geiselwind versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen, doch relativ planlos. Doch die letzte Aktion sollte dann doch noch die herbe Niederlage für den Gast herbeibringen. Flanke auf den zweiten Pfosten, der aufgerückte Königer netzte per Kopf gegen die Laufrichtung von Barth, zum Entsetzen aller die es mit dem SVM halten, zum Sieg für Geiselwind ein. Das tut richtig weh, ein Punkt wäre gerecht gewesen,………….
Kader:
Barth – Sahlmüller M, Eichner, Nüßlein, Horn – Kober C, Sahlmüller H, Schmitt, Werbinek D – Werbinek P, Kober J Eingewechselt: Barth S, Helbig

SVM verspielt 2-Tore-Führung

SV Mönchstockheim – FC Fahr II 3:3 (2:1)

Der SVM wollte endlich den ersten Dreier auf eigenem Acker einfahren, war jedoch ob der positiven Ergebnisse von der zweiten Garde aus Fahr mehr als gewarnt.
Und der SVM began sehr konzentriert und war auch zu Beginn Herr im eigenen Haus.
Folgerichtig dementsprechend auch die Führung, als zuvor noch die letzte Genauigkeit fehlte.
Bei der SV Führung schnappte sich Holger Sahlmüller ein Herz, drang in den 16m Raum ein und vollstreckte eiskalt ins lange Eck.
Doch wie bereits gegen Prichsenstadt zwei Wochen vorher brachte das Tor und die Führung nicht die erhoffte Sicherheit.
In der Folge überließ man mehr und mehr den Fahrern das Feld, doch deren Angriffe verbufften allesamt.
Es musste schon ein SV Fehler zum Ausgleich herhalten. Holger Sahlmüller wähnte einen Mitspieler in seinem Rücken, passte zurück, doch da stand lediglich ein Fahrer, der DANKE sagte und eiskalt zum Ausgleich einschob.
In der Folge lief dann beim SVM spielerisch kaum mehr was zusammen und beinahe wäre man sogar nach einem erneuten Abstimmungsproblem in Rückstand geraten, doch Jonas Barth war auf dem Posten.
Einzig Kober hatte nach einem Befreiungsschlag die Möglichkeit, die erneute Führung zu erzielen, doch seine Direktabnahme war zu hoch angesetzt.
Als sich dann schon alle mit dem Pausenpfiff anfreundeten , war es Helbig, der mit einem Knaller doch noch die Pausenführung herstellte. Verdient? Naja, aber egal.
Nach der Pause war der SVM allerdings wieder wesentlich aktiver im eigenen Spiel und hatte sich die Spielkontrolle zurückerobert. Fahr wusste sich nur mit weit geschlagenen Bällen zu helfen, die aber meist keinen Abnehmer fanden. Und selbst kontrollierte man das Spiel. Dann hatte Werbinek die riesen Möglichkeit, um auf 3:1 zu stellen. Nachdem Sahlmüller schön quer legte, schloss dieser zu überhastet ab, der Keeper konnte parieren und den Nachschuss setzte Schmitt scheinbar überrascht über das Tor.
Doch dann doch die eigentlich erlösende 2 Tore Führung. Langer Ball Helbig und David Werbinek ging humorlos in den Ball, wurde vom Keeper gefällt, doch sein Kopfball konnte letztlcih vom Verteidiger nur ins eigene Tor bugsiert werden.
Doch ab da, nahm sich der SVM in allen Mannschaftsteilen wohl sichergewähnt etwas zu sehr zurück und überließ aus unerklärlichen Gründen dem Gast wieder mehr das Feld. Daraus vll nicht zwingend resultierend aber eben entstanden der Anschlusstreffer. Ein Freistoß von der Mittellinie landete auf dem Kopf von Sahlmüller Mathias, der seinem eigenem Keeper keine Chance ließ – 3:2 nur noch und Fahr bekam nun wieder Oberwasser.
Und dann, ja dann die logische Konsequenz – der Ausgleich. Erneut langer Freistoß, Barth wird behindert und kann nur unzureichend klären und der Nachschuss zappelt im Netz.
Beinahe hätte man zwar mit dem Schlusspfiff noch den Siegtreffer erzielt, doch der Keeper parierte überragend – Leider und so muss der SVM den sicher geglaubten Sieg noch abgeben

Kader:
Barth J – Sahlmüller M, Eichner O, Nüßlein N, Horn D – Kober C, Sahlmüller H, Keilholz, Schmitt – Werbinek D, Kober J Eingewechselt: Helbig, Reiss, Werbinek P

SVM gewinnt Kellerduell in Geo, aber verliert irgendwie doch

SG Gerolzhofen II / Michelau – SV Mönchstockheim 1:5 (0:3)

Am vergangenem Samstag stand das Kellerduell zwischen dem dato Letzten Geo II und dem Vorletzten SVM in Gerolzhofen an.
Beide Mannschaften starteten mehr als dürftig in die Saison und so war klar, das es natürlich ein Nervenspiel werden könnte.
Und den besseren Start hatte dann auch Gerolzhofen, die gerade in den ersten 20 Minuten ordentlich Betrieb machten, wenngleich echte Torgelegenheiten nicht zu verzeichnen waren.
Der SVM hatte mit der Dreierkette der SG mächtig Probleme, da man im Mittelfeld dadurch einen Mann weniger hatte. Die Angriffsbemühungen des SVM waren auch nicht sehr gut erkennbar.
Doch der SVM sollte sich gerade im ersten Durchgang als sehr effizient erweisen.
Denn mit der ersten wirklichen Gelegenheit ging der SVM durch Eichner Sascha in Führung. Den über die Abwehr gespielten Ball konnte er gekonnt mitnehmen und eiskalt einschieben.
Mit diesem Treffer legte der SVM dann etwas seine Nervosität im eigenen Spiel ab und wurde mutiger.
Erst verpasste Kober auf Pass von Keilholz das Gehäuse noch mehr als knapp (recht haarscharf am Pfosten vorbei), doch dann besorgte Keilholz das 2:0 für seine Farben.
Ein langer Ball von Werbinek und Keilholz spitzelte den Ball am zu zögerlich herauseilenden Kepper ins Tor. Keilholz prallte mit diesem zwar zusammen, konnte aber zum Glück weiterspielen.
Und dann sogar noch das 3:0 für die Gäste aus Mönchstockheim.
Erneut war es Kober, der seinen Sturmpartner gekonnt freispielte und dieser erneut eiskalt blieb.
Sollte dies bereits die Vorentscheidung sein?

Kober mahnte seine Spieler in der Pause eindringlich davor, das Spiel nun bereits als gewonnen anzusehen und die Jungs scheinen einmal auf ihn gehört zu haben.
Denn direkt nach Wiederbeginn setzten Eichner und Werbinek den „Libero“ so unter Druck, dass dieser den Ball an Werbinek verlor und dann eiskalt abschloss. Somit war die Partie nun aber wahrlich entschieden, denn Gerolzhofen war sichtlich resignierend.
Der SVM kontrollierte das Geschehen nun und hatte weitere Gelegenheiten.
Doch im Nachhinein wäre das 5:0 durch Eichner besser nicht gefallen.
Denn nach seinem Abschluss landete Eichner so unglücklich, dass er sich das Knie verdrehte und vor Schmerzen liegen blieb. Der Verdacht liegt nun leider nahe, dass sich sein Kreuzband verabschiedet hat. Ein Verlust für die SVM´ler der sicher schmerzen wird. Auf diesem Wege alles erdenklich Gute!!

In der Folge schien der SVM etwas geschockt zu sein, wenngleich Geo nur noch zum Anschluss durch einen berechtigten Elfmeter kam.

Am Ende hin war der Sieg des SVM auch in der Höhe verdient, wurde mit der schweren Verletzung Eichners aber teuer bezahlt.

Kader:
Volk – Schmitt, Eichner O, Nüßlein N, Horn D – Kober C, Sahlmüller H, Keilholz, Werbinek – Eichner S, Kober J Eingewechselt: Helbig, Barth J, Sahlmüller M

SVM versagt auf ganzer Linie

SV Mönchstockheim – TSV Prichsenstadt 2:4 (1:3)

Der SVM bleibt weiterhin im Tabellenkeller stecken und verpasste es nach den vergangenen beiden positiven Spielen nachzulegen.
So und in dieser Form wird es sehr sehr schwer da unten rauszukommen.

Nachdem gegen den ambitionierten SV Rügshofen im 6. Spiel endlich der erste Dreier eingefahren werden konnte, wollte man natürlich auch gegen Prichstenstadt etwas zählbares mitnehmen, um sich langsam dem Tabellenende zu entfernen.
Doch wer das Spiel anschauen MUSSTE, konnte von Aufbruchsstimmung rein gar nichts erkennen.
Selbst die schnelle Führung durch Sahlmüller brachte keinerlei Sicherheit ins SV Spiel.
Zu weit weg vom Gegner, die beiden Ketten verschoben nicht, keinerlei Zweikampfführung…….NICHTS, einfach nichts.
Und so dann entsprechend auch folgerichtig der Ausgleich für den TSV, der sehr forsch und keineswegs geschockt vom Gegentreffer spielte.
Der „Schlenzer“ aus knapp 16m landete genauestens im unteren Eck.
Die beiden weiteren Treffer wären allesamt zu verteidigen gewesen, doch stümperhaftes Abwehrverhalten sorgten dann für zwei Kopfballtreffer nach Flanke und ruhenden Ball.
Und offensiv??
Fand der SVM nicht statt. Alle Angriffsbemühungen verpufften, da man sich entweder fest spielte oder den Pass auf natürlich schwierigen, holprigen Geläuf (Hauptplatz ist bis Jahresende gesperrt) nicht zum Mitspieler brachte. Doch der Untergrund kann und darf keinerlei Ausrede darstellen, denn der Gegner kombinierte teils sehr gefällig, wenn gleich es die Kober Truppe dem Gast auch mehr als leicht machte.
So blieb es aus SVM Sicht beim verdienten Pausenrückstand.
Natürlich wollte man sich für die zweiten 45 Minuten aggressiveres Verhalten vornehmen, doch nur weil es des öfteren klappert, zeigt das noch lange keine bessere Zweikampfführung, eher die Tatsache, dass man dem Gegner immer mindestens einen Schritt hinterlief. Offensiv war man zwar nun etwas präsenter, ohne jedoch klare Chancen zu haben.
Doch defensiv ließ man in der Folge wenigstens nicht mehr all zu viel zu. Dennoch konnte der TSV nach einem Gewirr auf 4:1 stellen. Doch nur kurze Zeit später nutzte Keilholz eine Unstimmigkeit der TSV Defensive um auf 4:2 zu verkürzen. Doch das sollte es dann auch gewesen sein.
Negative Höhepunkte an diesem Tage:
Erneut ein Platzverweis (g/r), was bereits den 3. dieser Saison bedeutet
Und die Verletzung von David (Platzwunde unter dem Auge)

Mit einer derart desaströsen Leistung kann der SVM auch gegen den aktuell direkten Konkurrenten Geo II am kommenden Samstag in keiner Weise bestehen.

Kader:
Volk – Schmitt, Eichner, Kober C, Horn D – Werbinek D, Sahlmüller H, Keilholz, Sahlmüller M – Kober J, Barth J.
Eingewechselt: Reiss, Nüßlein N