SVM gewinnt Kellerduell in Geo, aber verliert irgendwie doch

SG Gerolzhofen II / Michelau – SV Mönchstockheim 1:5 (0:3)

Am vergangenem Samstag stand das Kellerduell zwischen dem dato Letzten Geo II und dem Vorletzten SVM in Gerolzhofen an.
Beide Mannschaften starteten mehr als dürftig in die Saison und so war klar, das es natürlich ein Nervenspiel werden könnte.
Und den besseren Start hatte dann auch Gerolzhofen, die gerade in den ersten 20 Minuten ordentlich Betrieb machten, wenngleich echte Torgelegenheiten nicht zu verzeichnen waren.
Der SVM hatte mit der Dreierkette der SG mächtig Probleme, da man im Mittelfeld dadurch einen Mann weniger hatte. Die Angriffsbemühungen des SVM waren auch nicht sehr gut erkennbar.
Doch der SVM sollte sich gerade im ersten Durchgang als sehr effizient erweisen.
Denn mit der ersten wirklichen Gelegenheit ging der SVM durch Eichner Sascha in Führung. Den über die Abwehr gespielten Ball konnte er gekonnt mitnehmen und eiskalt einschieben.
Mit diesem Treffer legte der SVM dann etwas seine Nervosität im eigenen Spiel ab und wurde mutiger.
Erst verpasste Kober auf Pass von Keilholz das Gehäuse noch mehr als knapp (recht haarscharf am Pfosten vorbei), doch dann besorgte Keilholz das 2:0 für seine Farben.
Ein langer Ball von Werbinek und Keilholz spitzelte den Ball am zu zögerlich herauseilenden Kepper ins Tor. Keilholz prallte mit diesem zwar zusammen, konnte aber zum Glück weiterspielen.
Und dann sogar noch das 3:0 für die Gäste aus Mönchstockheim.
Erneut war es Kober, der seinen Sturmpartner gekonnt freispielte und dieser erneut eiskalt blieb.
Sollte dies bereits die Vorentscheidung sein?

Kober mahnte seine Spieler in der Pause eindringlich davor, das Spiel nun bereits als gewonnen anzusehen und die Jungs scheinen einmal auf ihn gehört zu haben.
Denn direkt nach Wiederbeginn setzten Eichner und Werbinek den „Libero“ so unter Druck, dass dieser den Ball an Werbinek verlor und dann eiskalt abschloss. Somit war die Partie nun aber wahrlich entschieden, denn Gerolzhofen war sichtlich resignierend.
Der SVM kontrollierte das Geschehen nun und hatte weitere Gelegenheiten.
Doch im Nachhinein wäre das 5:0 durch Eichner besser nicht gefallen.
Denn nach seinem Abschluss landete Eichner so unglücklich, dass er sich das Knie verdrehte und vor Schmerzen liegen blieb. Der Verdacht liegt nun leider nahe, dass sich sein Kreuzband verabschiedet hat. Ein Verlust für die SVM´ler der sicher schmerzen wird. Auf diesem Wege alles erdenklich Gute!!

In der Folge schien der SVM etwas geschockt zu sein, wenngleich Geo nur noch zum Anschluss durch einen berechtigten Elfmeter kam.

Am Ende hin war der Sieg des SVM auch in der Höhe verdient, wurde mit der schweren Verletzung Eichners aber teuer bezahlt.

Kader:
Volk – Schmitt, Eichner O, Nüßlein N, Horn D – Kober C, Sahlmüller H, Keilholz, Werbinek – Eichner S, Kober J Eingewechselt: Helbig, Barth J, Sahlmüller M

SVM versagt auf ganzer Linie

SV Mönchstockheim – TSV Prichsenstadt 2:4 (1:3)

Der SVM bleibt weiterhin im Tabellenkeller stecken und verpasste es nach den vergangenen beiden positiven Spielen nachzulegen.
So und in dieser Form wird es sehr sehr schwer da unten rauszukommen.

Nachdem gegen den ambitionierten SV Rügshofen im 6. Spiel endlich der erste Dreier eingefahren werden konnte, wollte man natürlich auch gegen Prichstenstadt etwas zählbares mitnehmen, um sich langsam dem Tabellenende zu entfernen.
Doch wer das Spiel anschauen MUSSTE, konnte von Aufbruchsstimmung rein gar nichts erkennen.
Selbst die schnelle Führung durch Sahlmüller brachte keinerlei Sicherheit ins SV Spiel.
Zu weit weg vom Gegner, die beiden Ketten verschoben nicht, keinerlei Zweikampfführung…….NICHTS, einfach nichts.
Und so dann entsprechend auch folgerichtig der Ausgleich für den TSV, der sehr forsch und keineswegs geschockt vom Gegentreffer spielte.
Der „Schlenzer“ aus knapp 16m landete genauestens im unteren Eck.
Die beiden weiteren Treffer wären allesamt zu verteidigen gewesen, doch stümperhaftes Abwehrverhalten sorgten dann für zwei Kopfballtreffer nach Flanke und ruhenden Ball.
Und offensiv??
Fand der SVM nicht statt. Alle Angriffsbemühungen verpufften, da man sich entweder fest spielte oder den Pass auf natürlich schwierigen, holprigen Geläuf (Hauptplatz ist bis Jahresende gesperrt) nicht zum Mitspieler brachte. Doch der Untergrund kann und darf keinerlei Ausrede darstellen, denn der Gegner kombinierte teils sehr gefällig, wenn gleich es die Kober Truppe dem Gast auch mehr als leicht machte.
So blieb es aus SVM Sicht beim verdienten Pausenrückstand.
Natürlich wollte man sich für die zweiten 45 Minuten aggressiveres Verhalten vornehmen, doch nur weil es des öfteren klappert, zeigt das noch lange keine bessere Zweikampfführung, eher die Tatsache, dass man dem Gegner immer mindestens einen Schritt hinterlief. Offensiv war man zwar nun etwas präsenter, ohne jedoch klare Chancen zu haben.
Doch defensiv ließ man in der Folge wenigstens nicht mehr all zu viel zu. Dennoch konnte der TSV nach einem Gewirr auf 4:1 stellen. Doch nur kurze Zeit später nutzte Keilholz eine Unstimmigkeit der TSV Defensive um auf 4:2 zu verkürzen. Doch das sollte es dann auch gewesen sein.
Negative Höhepunkte an diesem Tage:
Erneut ein Platzverweis (g/r), was bereits den 3. dieser Saison bedeutet
Und die Verletzung von David (Platzwunde unter dem Auge)

Mit einer derart desaströsen Leistung kann der SVM auch gegen den aktuell direkten Konkurrenten Geo II am kommenden Samstag in keiner Weise bestehen.

Kader:
Volk – Schmitt, Eichner, Kober C, Horn D – Werbinek D, Sahlmüller H, Keilholz, Sahlmüller M – Kober J, Barth J.
Eingewechselt: Reiss, Nüßlein N

SVM siegt im Derby und holt ersten Dreier

SV Rügshofen – SV Mönchstockheim 0:1 (0:0)

Der SVM kann es doch noch – Gewinnen.
Nach fünf Saisonspielen ohne eigenen Dreier gelang endlich der lang ersehnte Sieg und dann auch noch im Derby gegen Rügshofen. Dementsprechend war der Jubel und die Erleichterung im SVM Lager natürlich entsprechend groß.

Und man kann durchaus sagen, dass der Sieg nicht unbedingt unverdient war, wenngleich der SVR gerade im zweiten Durchgang wesentlich mehr Ballbesitz hatte.
Der erste Durchgang hatte so ziemlich alles, was man sich in einem Derby erhofft. Chancen auf beiden Seiten, Aluminiumtreffer, Fouls, Gemecker,…..alles dabei.
Und im ersten Abschnitt der ersten Hälfte war es der SVM der den eigentlich favorisierten Rügshöfern den Schneid abkaufte. Der SVM bestätigte seine verbesserte Form der Vorwoche und verschob gelungen in den beiden Ketten. Nach Ballgewinn schaltete man sehr schnell mit langen Bällen über außen um und hatte so auch etliche gute Gelegenheiten. Eichner, Kober, Keilholz hatten gute Gelegenheiten um bereits die Führung zu erzielen, doch entweder fehlte dem letzten Pass die Präzision oder der Abnehmer oder hatte man einfach auch mal Pech.
Doch auch Glück war dem SVM dann gleich zweimal hold im ersten Durchgang und zwar dann eben im zweiten Abschnitt der ersten 45 Minuten. Einmal rettete der Pfosten für Keeper Volk und einmal konnte Sahlmüller Holger auf der Linie klären. Somit wäre zwar auch ein 2:2 zur Pause möglich gewesen, aber es blieb beim leistungsgerechten 0:0 zur Pause.
In der zweiten Hälfte war dann wie erwähnt zwar Rügshofen optisch überlegen, konnte aber lediglich eine nennenswerte Torchance verzeichnen, die wiederum Sahlmüller erneut auf der Linie klärte. Alle anderen Angriffsbemühungen fanden in der gut organisierten Defensive kein Durchkommen.
Und auf der Gegenseite dann in Minute 60. die SVM Führung. Ein gut getretener Eckball von Werbinek fand in Retter Sahlmüller am langen Pfosten seinen Abnehmer und sein Kopfball landete zum viel umjubelten Treffer im Netz.
Es sollte der goldene Treffer an diesem Tage sein, denn auch die am Ende wütenden Angriffe erstickte die Defensive um Nüßlein im Keim.
Nach dem aufopferungsvollen Kampf und Einsatz des bis dato Schlusslichts aus Mönchstockheim geht der Sieg gegen Rügshofen in Ordnung.
Nun heißt es für den SVM möglichst am Ball zu bleiben und weitere Erfolgserlebnisse zu bekommen, um aus dem Tabellenkeller zu entkommen.
Doch auf die Leistungen der beiden letzten Spiele lässt sich aufbauen, wen gleich auch noch deutlich Luft nach oben ist.

Kader:
Volk – Schmitt, Eichner O., Nüßlein N., Horn D. – Werbinek D., Sahlmüller H., Kober C., Keilholz – Eichner S., Kober J.
Eingewechselt: Helbig, Barth J., Reiss

Ein Punkt, der nicht wirklich weiterhilft

SV Mönchstockheim – SG Abtswind III / Feuerbach / Geesdorf II 2:2 (1:1)

Auch im fünften Anlauf gelingt dem SVM der Dreier nicht, wenngleich die Mannschaft um Kober wesentlich formverbessert agierte.

Nein, es sollte wiederum nicht mit einem Dreier gelingen, es fehlten nur 3 Minuten, doch der Sonntagsschuss in Minute 88 fand aus Sicht der Heimelf leider den Weg in den linken oberen Knick.

Und an diesem Sonntag bedarf es schon einiges an Glück und Verstärkung der Gästemannschaft, um einen Zähler aus Mönchstockheim zu entführen. Ein mehr an Chancen und Spielanteilen hatte definitiv der Tabellenletzte aus Mönchstockheim zu verbuchen und man kann den Kober Mannen lediglich mangelnde Chancenverwertung vorwerfen.
Von Beginn an war der SVM darauf bedacht über die schnellen außen zu agieren, um so zu Torchancen zu kommen.
Doch in der Anfangsphase entwickelte sich Abnutzungskampf im Mittelfeld beider Mannschaften. Keiner der Mannschaften konnte nennenswerte Torabschlüsse verzeichnen. Mitte der ersten Hälfte war dann der SVM etwas agiler und hatte durch Kober auch die erste Gelegenheit, die der Keeper so eben noch entschärfen konnte. Doch in Minute 35. War dieser dann durch einen Heber von Kober (Pass von Nüßlein) geschlagen und Mönchstockheim ging erstmals in dieser Saison in Führung.
Doch diese währte nicht lange, denn in der 40. Minute konnte man den Distanzschuss eines SG´ler nicht entscheiden blocken und sein satter Linksschuss landete rechts unten im Eck. Kurz zuvor parierte Volk einen 30m Hammer des Schützen gerade noch so aus dem Winkel.
Somit gingen beide Teams leistungsgerecht mit einem Remis in die Pause.

Doch nach der Pause war es der SVM, der am Drücker war und die erneute Führung mit zunehmder Spieldauer verdient hätte. Beste Gelegenheiten blieben aus Sicht des SVM leider ungenutzt.
Sowohl Eichner (2x), Keilholz, Werbinek (2x) hätten die Führung erzielen können, teilweise MÜSSEN.
Doch wer unten steht, hat dann auch das nötige Quäntchen Glück nicht auf seiner Seite. Doch spielerisch war dies das Beste, was der SVM in dieser Saison zeigte. Schnelles umschalten nach Ballgewinn, konsequentes Verteidigen, Verschieben in den Ketten.
Und dies wurde schließlich auch mit dem Führungstreffer doch belohnt.
Eckball Werbinek D. und Nüßlein schraubt sich hoch und köpft mit Hilfe des Innenpfosten ein. Riesenjubel auf Seite des SVM. Und man hätte durchaus noch erhöhen können, wäre der unberechtigte Abseitspfiff des Schiedsrichters ausgeblieben. Somit wurden dem SVM sehr gute Möglichkeiten verwehrt. Und natürlich kam es, wie es kommen musste……
88. Spielminute: Der SVM bringt den Ball nicht entscheidend weg, Querpass ins Zentrum und der Distanzschuss landete im Knick – 2:2 – Ende
Am Ende bringt dieser Punkt dem SVM in der Tabelle erst einmal nicht voran, jedoch lässt sich auf dieser Leistung aufbauen und stimmt positiv für die kommenden Wochen und Aufgaben

Kader:
Volk – Schmitt, Eichner O, Nüßlein, Horn D – Keilholz, Kober C, Sahlmüller H, Werbinek D – Eichner S, Kober J.
Eingewechselt: Reiss, Barth J

Mönchstockheim schlägt sich im Grunde selbst und bleibt weiter OHNE Punkt

SV Mönchstockheim – SG Oberschwarzach / Wiebelsberg II 0:3 (0:1)

Auch im vierten Saisonspiel muss der SVM die nächste Niederlage einstecken und bleibt weiterhin OHNE Punkt.
Abstiegskampf kann so brutal sein und jeder der dies schon erleben musste, kann davon ein Lied singen.
Denn am Abendspiel der A-Klasse 4 musste dies der SV Mönchstockheim am eigenen Leibe erfahren. Jeder Fehler wurde vom Gast aus Oberschwarzach eiskalt ausgenutzt und nach dem es deren drei waren beim SVM lautete das Ergebnis 0:3!
Wirklich mehr Chancen hatte die zweite Garde des Bezirksligisten nämlich nicht unbedingt.
Doch auch auf Seite des SVM musste man nach dem Spiel erkennen, dass man wohl kaum Tore schießen kann, wenn man das runde Leder nicht in Richtung gegnerisches Gehäuse bringen kann.
Somit kommt am Ende des (Sonn-)Tages ein derartig deutliches Ergebnis zu Stande, wenn gleich es zwar verdient aber dennoch auch zu hoch ausfiel.

Der SVM war im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Spielen gegen Schönbach und Kleinlangheim deutlich formverbessert und war gut im Spiel. Kober hatte auch nach wenigen Minuten einen ersten Abschluss, doch seine Direktabnahme ging am Gehäuse vorbei.
In der Defensive stand man sehr sicher und kompakt und ließ keine Gelegenheiten zu. Doch nach vorne fehlte den Kober Mannen der letzte Punch. Zu ungenau war oftmals das finale Zuspiel in die Spitze. Nach einem Pass von Kober in den Lauf von Helbig entschied dieser sich nicht zum eigenen Abschluss und spielte quer auf Werbinek – leider etwas zu ungenau, so dass es erneut keinen Abschluss gab.
Und dann eben die erste Bestrafung. Eichner musste in einen Pressschlag, doch der Ball landete erneut vor den Füßen vom Angreifer, der anschließend freistehend unter Volk hindurch schob – Bähm 0:1 – kalte Dusche und erneut läuft man einem Rückstand hinterher.
Doch der SVM war in der Folge spielbestimmend, OHNE jedoch torgefährlich zu werden. Einzig eine Einzelaktion von Sahlmüller Holger brachte einen Torabschluss. Bezeichnend für die aktuelle Situation: Sahlmüller traf mehr Rasen als Ball und somit leichte Beute für den Gästekeeper, der weiterhin eigentlich ungeprüft blieb. Pause…….. Neu sortieren

Der SVM wollte den Spieß umdrehen, dies kann man der Mannschaft in keiner Weise absprechen, doch es blieb weiterhin wie verhext. Und so kam es wie es kommen musste:
Nüßlein geht unnötig in einen Zweikampf und verliert den Ball an seinen Gegenspieler, der allein auf weiter Flur auf Volk zulaufen kann und ins kurze Eck einnetzte – 0:2 nach dem zweiten defensiven Fehler im Spiel.
Und wenig später reihte sich dann auch noch Keeper Volk in die Fehler-Dreierkette mit ein.
Einen harmlosen Kopfball kann Volk nicht festhalten und der Gästestürmer sagt DANKE.

Jegliche Gegenwehr war somit natürlich gebrochen und 20 Minuten vor dem Ende war die Begegnung somit entschieden. Der SVM steckt weiterhin ohne Punkt am Tabellenende fest und muss sich nun in der spielfreien Woche neu sortieren bevor es am 02.09. gegen die dritte Elf von Abtswind erneut um Punkte geht.

Kader:
Volk – Schmitt, Eichner, Nüßlein, Horn – Kober C, Sahlmüller H – Helbig, Barth, Werbinek D – Kober J Eingewechselt: Horn Tobias, Barth Simon, Reiss Alexander

SVM kommt nach 2:0 Führung noch unter die Räder

SG Klein- / Großlangheim – SV Mönchstockheim 7:3 (1:2)

Der SVM musste am Sonntag mit sehr dünner Personaldecke zum Tabellenführer nach Großlangheim reisen. Die Personaldecke des SVM ist aktuell sehr ausgedünnt bedingt durch Urlaub und Verletzung und Sperre.
So musste Trainer Kober sich erneut eine neue Formation ausdenken, was dem Spielfluss selbstverständlich nicht förderlich ist.
Doch man wollte dem Favoriten auf heimischen Geläuf so lange wie möglich die Stirn bieten. Und es sollte auch fast perfekt los gehen für den Gast aus Mönchstockheim. Hinten stand die neu formierte Kette relativ stabil und vorne nutzte Helbig die Torschussgelegenheit zur Führung. Sein Schuss aus gut und gerne 35 Metern schlug nicht unhhaltbar im linken, oberen Eck ein. Start nach Maß. Und auch in der Folge hatte zwar die SG den Ball, doch der SVM ließ außer Fernschüssen noch nicht all zu viel zu. Und wenn war Volk auf dem Posten, der in der Folge noch in den Mittelpunkt rücken sollte.
Doch die Zuschauer trauten Ihren Augen kaum, denn mit dem zweiten Torschuss markierte erneut Helbig völlig freistehend nach einer Kober Ecke das unfassbare 2:0 für den SVM.
Die SG startete nun in der Folge eine Angriffswelle nach der anderen. Doch Volk schien an diesem Tage unüberwindbar und mauserte sich zum Giganten zwischen den Pfosten, an dem die Angriffe allesamt hängen blieben. Teilweise unfassbare Reaktionen und Paraden – bockstark einfach und wurde sogar vom Gegner mit Szenenapplaus honoriert.
Doch auch er konnte nicht alles halten, dafür kam die SG einfach zu oft und geballt. Schuss aus 16m, Innenpfosten – Anschlusstreffer. Und Volk hielt seinen Mannen den Pausenstand fest.
Doch nach der Pause sollte sich das Bild gleichen, nur dass die SG nun Ihre vielen Gelegenheiten in Tore ummüntzte. Was sich dann letztlich in dem klaren Endergebnis widerspiegelte. Und nein, es fiel nicht zu hoch aus, man konnte sich nur noch bei Volk bedanken, der das Ergebnis noch einigermaßen erträglich hielt.
Doch das es auch der SVM kann, zeigten die Kober Mannen beim zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 3:4. Ballgewinn, Konter über Helbig und Kober, Pass in die Mitte und Bory markierte mit dem dritten Torsschuss des SVM das dritte Tor.
Effizienz pur! Nur gut dass die SG diese Effizienz vermissen ließ, sonst wäre der Endstand wohl 30:3 gewesen.
Doch da hatte meist allein nur Volk was dagegen, der dieses Ergebnis als EINZIGER (!!!) vom SVM nicht verdient hatte.
Der SVM steht somit am Tabellenende und muss hoffen, dass die Urlaubszeit bald zu Ende ist. Dennoch spielt man nun vorrangig gegen den Abstieg

Kader:
Volk (Bild-Note: 1) Schmitt (70. Barth S), Eichner, Horn, Kober J – Werbinek D, Kober Ch, Helbig, Reiss, Barth J, Bory

SVM startet auch zu Hause mit Niederlage

SV Mönchstockheim – SG Schönbach/Siegendorf 0:2 (0:1)

Der SVM geht auch im zweiten Saisonspiel leer aus und wartet somit weiter auf den ersten Pflichtspielpunkt.
Auf heimischen Geläuf empfing der SVM die neu formierte SG aus Kirchschönbach, Altenschönbach und Siegendorf, die sich zum Auftakt in letzter Minute dem TSV aus Geiselwind mit 2:0 geschlagen geben mussten.
Durch die Fusion wusste man in Mönchstockheim nicht, was einen erwartet.
Doch man merkte gleich, dass die SG in diesem Jahr nicht so weit hinten sein wird, wie in den vergangenen Jahren.
Der SVM musste personell stark rotieren, da gleich vier Spieler aus dem Kader der Vorwoche fehlten, was dem Spiel sichtlich nicht gut bekam.
Der SVM tat sich gerade in der Vorwärtsbewegung sehr schwer und auch defensiv ließ man zu viel Spielraum. So musste man bei heißen Temperaturen oftmals hinterher laufen. Nach Ballgewinn wurden die gewonnenen Bälle auch zu schnell wieder verloren oder landeten zu ungenau beim Mitspieler. Sichtlich mehr vom Spiel hatten die Gäste, die ein ums andere mal zum Abschluss kamen, jedoch (noch) zu ungenau zielten oder am Aluminium scheiterten (2x Pfosten). Somit rettete sich der SVM in die erste Trinkpause um kurz durchzuschnaufen. Doch eine Besserung war kaum in Sicht.
Offensiv versuchte es Keilholz immer wieder aus der Distanz, wenn gleich auch Mitspieler besser postiert waren und seine Abschlüsse hatten wenig Präzision.
Und so dann auch folgerichtig die Führung der SG. Die Abstände zwischen IV und 6er war zu groß, so dass Eichner rausrücken musste. Er konnte den Schuss ins lange Eck jedoch auch nicht verhindern und Volk war geschlagen. 0:1 = Pause, die für alle Akteure bitter nötig war ob der Hitzeschlacht.

Der SVM wollte im zweiten Durchgang einiges besser machen, ja besser sogar alles. Und anfangs sollte es teilweise zumindest etwas besser werden. Man konnte nun früher stören und so ungenaue Zuspieler des Gegners erzwingen. Leider machte man auch in der Folge zu wenig aus seinen Ballgewinnen und wirkliche Abschlüsse, die Torgefahr ausstrahlten waren nicht zu verzeichnen.
Auf der anderen Seite rettete Volk gleich zwei mal reaktionsschnell auf der Linie und hielt so seine Vorderleute weiter im Spiel. Doch es blieb weiterhin harmlos, was der SVM zeigte.
Einzig ein mal gelang es Helbig zum Abschluss zu kommen, doch auch dessen Schuss wurde noch geblockt.
Dann hatte der Gast die Entscheidung auf dem Fuß, nach einem Elfmeterpfiff, den man nicht unbedingt hätte geben müssen, scheiterte der Schütze jedoch erneut an Volk und beinahe mit der nächsten Aktion, hatte Kober J. den Ausgleich nach einer Ecke auf dem Fuß, doch erneut ein Füßchen dazwischen. Und so kam es dann….der SVM öffnete alle Tore nach vorne und durch einen Konter gelang der SG der verdiente Siegtreffer. Matthias Sahlmüller krönte dann noch den allgemein schwachen Auftritt der „Stougemer“, in dem er via Schiribeleidigung mit ROT gehen musste.
Ganz großes Kino bei der aktuellen personellen Situation, aber passte zum gebrauchten Sonntag

Kader:
Volk – Sahlmüller M, Eichner, Horn, Schmitt – Werbinek D (80. Bory), Kober Ch – Helbig, Keilholz, Bory (26. Barth J) – Kober J (85. Barth S.)

SVM muss zum Auftakt Niederlage einstecken

FV Dingolshausen – SV Mönchstockheim 2:1 (1:1)

Zum ersten Aufgalopp der neuen Saison 2018/19 standen sich gleich zwei Ortsnachbarn zum „Derby“ gegenüber. Die erneut umgruppierten Mönchstockheimer waren in Dingolshausen zu Gast, die sicherlich zum Favoritenkreis zählen werden.

Und das Spiel begann mehr als unglücklich für den Gast. Einen verunglückten Querpass von Eichner konnte Nüßlein nicht ausreichend unter Kontrolle bringen und Melchior war der Nutznieser. Er schnappte sich das Leder und schob bereits nach nur 1 Minute zur Führung an Volk vorbei ein.
Dies war natürlich mehr als ungünstig für den SVM, denn bei derart brutaler Hitze einem so schnellen Rückstand hinterherzulaufen ist mehr als undankbar.

Doch der SVM schüttelte sich schnell und kam zurück ins Spiel und schaffte es dann auch nach nur 5 Minuten, den Spielstand wieder auf „Null“ zu setzen. Nach einem ansehnlichem Angriff und einigem Wirrwarr im FV Strafraum war es letztlich der mit aufgerückte Innenverteidiger Nüßlein, der seinen Fauxpas aus der ersten Minute wettmachte. In der Folge entwickelte sich trotz sengender Hitze ein recht ansehnliches A-Klassenspiel mit offenem Visier auf beiden Seiten. Beide Teams konnte sich einige gute Gelegenheiten erspielen und beiderseits stand auch hin und wieder Aluminium im Wege zum Torerfolg. Doch im ersten Durchgang war es der Gast aus Mönchstockheim, der ein Chancenplus zu verzeichnen hatte, jedoch teils beste Torchancen ausließ. So war es dann auch, dass es mit dem Remis in die Pause ging, wenngleich hier Dingolshausen wohl die glücklichere Mannschaft war.

Doch nach der Pause drehte sich das Spiel komplett. Dingolshausen schnürte den SVM nun in deren eigener Hälfte ein und zeigten, warum sie oben mitspielen werden/wollen. Der SVM konnte kaum noch für Entlastung sorgen und teilweise einfachste Ballverluste erschwerten den Spielaufbau nach vorne zusätzlich. Folgerichtig fiel dann auch die Führung für Dingolshausen durch Maul. Nach einem Standard konnte der SVM den Ball nicht entscheidend klären und Maul´s Schuss schlug unter der Latte ein. Auch in der Folge blieb der FVD am Drücker, konnte aber keinen weiteren Treffer mehr landen. So blieb der SVM weiter im Spiel und konnte sich hin und wieder doch aus der Umklammerung lösen. Die beste Gelegenheit auf das 2:2 hatte Holger Sahlmüller nach Rückpass von Namenskollege Matthias. Doch sein Schuss landete deutlich über dem Gehäuse.
Ja und dann eben noch die 93. Minute. Sahlmüller Holger setzte sich auf links durch und flankte nach innen. Kober nahm den Ball und wurde dann regelwidrig von diesem getrennt – Elfmeter!
Dachten zumindest alle und wäre auch die logische Konsequenz gewesen. Doch der Schiedsrichter sah es wohl anders und so blieb der Pfiff aus und das Ergebnis mit 2:1 stand fest.

So musste sich der SVM am Ende geschlagen geben. Aufgrund der guten ersten Hälfte waäre ein Punkteteilung sicherlich gerecht gewesen, doch im zweiten Durchgang kam Offensiv einfach zu wenig.

Kader:
Volk – Sahlmüller M, Nüßlein, Eichner, Horn – Kober C, Sahlmüller H – Kober J, Keilholz, Barth J – Werbinek Bank: Reiss

Schwaches Spiel verdient keinen Sieger

SV Mönchstockheim – FC Altstadt Schweinfurt 1:1 (1:1)

Einen müden Sommerkick bekamen die wenigen gekommenen Zuschauer beim letzten Heimspiel des SVM geboten.
Man merkte beiden Mannschaften an, dass es für beide um nichts mehr geht und so präsentierten sich die beiden Mannschaften auch.
Jedoch erwischten die ersatzgeschwächten SVM´ler den wesentlich besseren Start. Man ließ den Ball und somit den Gegner laufen und kombinierte sich so ein ums andere mal in nähe des 16m Raums. Auch zwei Abschlüsse vermochten ein interessantes und erfolgreiches Spiel. Folgerichtig ging der SVM auch durch Philipp Werbinek in Führung. Eine Bogenlampe konnte Werbinek an annehmen und an seinem Gegenspieler vorbeilegen. Seinen Linksschuss ins rechte untere Eck konnte der Gästekeeper nicht halten.
Und dann???…… —-Trinkpause nach 22 Minuten und der nicht zu erklärende Bruch im SV Spiel. Denn in der Folge spielte nur noch die Altstadt. Ein ums andere mal tauchte man brandgefährlich im 16m Raum auf und das 1:1 war nur der Anfang einer Sturm und Drangphase des FC. Den Freistoß von Zerf konnte Aushilfskeeper Barth nicht abwehren und in der Folge war der SVM völlig von der Rolle. Kein Zweikampfverhalten mehr, keine Fußball,….NICHTS. Die Kober-Mannen konnten sich bei Barth bedanken, dass es letztlich „nur“ mit 1:1 in die Pause ging, denn 2x klärte dieser in höchster Not. Zudem drosch die Altstadt noch einen absolut berechtigten Elfer (Foul Eichner) in die Wolken.
Pause – Durchatmen……

Doch auch nach der Pause konnte der SVM seine Hektik nicht aus seinem Spiel bringen. Ständige Ballverluste und Unzulänglichkeiten sorgten immer wieder dafür, dass kein Spielfluss aufkommen konnte. Die Gäste schienen zudem mit dem Punkt auch zufrieden zu sein und taten auch nichts mehr für das eigene Spiel und so plätscherte das Spiel im Mittelfeld hin und her, ohne dass auch nur eine der beiden Mannschaften Torgefahr erzeugen konnte.
Doch mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel aus unerklärlichen Gründen ruppiger. So kam es auch wegen Beleidigung zu der Ampelkarte für die Altstadt (80.)
Und dann das fast nicht mehr vorstellbare. Der SVM tauchte plötzlich, mit einem Mann mehr auf dem Feld, einige male noch gefährlich vor dem Tor auf und hatte auch zwei, drei Möglichkeiten, um das Heimspiel doch noch für sich zu entscheiden. Doch weder der Schuss von Keilholz, noch der Kopfball von Nüßlein Niclas, wie auch Yannic sollte den Weg ins Netz finden. So endete ein schwaches A-Klassen-Spiel beider Mannschaften am Ende leistungsgerecht 1:1 Unentschieden.
Dies bedeutet für den SVM am Ende sehr wahrscheinlich den 6. Tabellenplatz.
Zum letzten Spiel muss der SVM nochmals einige Akteure ersetzen und um 13Uhr bei Turkyemspor in SW antreten.

Kader:
Barth – Kober C, Eichner, Reiss, Horn D – Horn T (46. Nüßlein Y.), Nüßlein N, Helbig – Werbinek, Schmitt, Keilholz

SVM ohne Chance in Oberndorf

TV Oberndorf – SV Mönchstockheim 3:0 (1:0)

Wieder einmal mehr musste der SVM erfahren, das die vorderen 3 Mannschaften definitiv eine Nummer zu groß sind.
Gerade was das Spielerische betrifft, ist man den Top 3 Teams aus Lindach, Dürrfeld und Oberndorf in allen Belangen unterlegen.
Dabei war es sicherlich auch nicht förderlich, dass der SVM erneut bei wärmeren Temperaturen ohne Auswechselspieler anreisen musste.

Der SVM konnte lediglich kämpferisch dagegen halten, war aber auch hier meist einen Schritt zu spät. So konnte der TV einen Angriff nach dem anderen generieren. Doch noch blieb man der glücklichere im Defensivverbund und konnte das 0:0 halten.
Man hatte in Form von Helbig Tobias sogar zu Beginn des Spiels eine gute Gelegenheit. Doch sein Schuss ging am Tor vorbei. Das war es dann aber auch schon, was der SVM im ersten Durchgang offensiv zustande brachte.
Das logische 1:0 für die Heimelf folgte dann in der 38. Minute durch deren Goalgetter Stelli Alexander. Der angeschlagene ins Spiel gegangene Volk kam zu zögerlich heraus, Stelli umkurvte ihn und konnte aus spitzem Winkel einnetzen. In der Folge konnte der SVM zumindest weitere Tore verhindern und mit dem knappen Rückstand in die Pause gehen.
Doch was man sich in der Pause vornahm, war binnen 3 Minuten (48./50.) dahin und über den Haufen geworfen. In der Defensive noch nicht auf dem Feld, sorgte die Heimelf mit einem Doppelschlag gleich zu Beginn der zweiten Hälfte für die Entscheidung.
Böse Erinnerungen an das Spiel und den Untergang gegen Lindach wurden wach. Doch der SVM konnte sich berappeln und wenigstens ein Schützenfest verhindern. Die Ergeniskosmetik blieb den Kober-Mannen jedoch verwehrt. Denn selbst vom Punkt („Foul“ an Keili) wollte der Ehrentreffer nicht gelingen. Helbig jagte das Rund weit über das Tor in Richtung Kläranlage.
Auch zwei Versuche von Keilholz blieben ungenutzt und so feierte der TVO am Ende einen mehr als verdienten und auch in der Höhe absolut verdienten Heimsieg. Die Windhagen – Elf muss sich nur vorwerfen lassen, zu Beginn der Saison zu viele Punkte liegen gelassen zu haben, sonst wäre man sicherlich auf Rang zwei und würde um die Rückkehr in die Kreisklasse spielen. So bleibt wohl nur der unbeliebte 3. Platz

Kader:
Volk – Kober J, Eichner, Horn – Kober C, Sahlmüller H, Helbig, Werbinek, Reiss – Keilholz, Barth