Erst „Hui“ – dann unerklärliches Debakel

SV Mönchstockheim – SG Traustadt / Donnersdorf 2:5 (1:1)

Dass das Derby zwischen Mönchstockheim und den nun Tabellenzweiten zur Pause 1:1 Unentschieden stand, war genau so unerklärlich, wie die 15 Minuten nach der Pause. Die Mannen in Blau hätten zur Pause mindestens mit 2/3 Toren Abstand führen müssen, doch die Gelegenheiten blieben allesamt ungenutzt und das dann auch noch in Überzahl nach weniger als 10 Minuten. Ein SG Akteur langte gleich 3x so hin, dass dem Schiedsrichter keine andere Wahl blieb, als die Ampelkarte zu zücken. Und der SVM nutzte seine ihm bietenden Räume und gelang immer wieder aussichtsreich mit teilweise sehenswerten Spielzügen vors Tor, blieb aber wie auch schon in den Wochen zuvor im Abschluss zu ungenau. So musste dann ein doch eher zweifelhafter Elfmeter herhalten, damit Keilholz seine Farben in Front bringen konnte. Der Relegationsanwärter fand kaum stand, geschuldet natürlich zum Einen der Unterzahl wegen, aber vor allem dem konzentrierten Defensivverhalten des SVM. Und doch stand es unerklärlicher Weise zur Pause nur 1:1. Eine Unachtsamkeit genügte und Mauder ließ sich nicht zwei mal bitten. So einen Mann darf man einfach niemals aus den Augen verlieren……

Dieser Stachel saß bei den Rödel-Jungs sehr tief. Denn anders waren die 15 Minuten nach der Pause nicht zu erklären. Wie in Stockstarre agierten die Hausherren. Eckball der SG, Mauder Kopfball ungehindert an den Querbalken und den Abpraller staubte Kieshauer mutterseelenallein zur Führung ab und das nach einem Standard, die im Grunde mit Manndeckung gespielt wird. Und dann zerfiel der SVM in seine Einzelteile. Binnen nur weniger Minuten stellte die SG auf 4:1 und das Spiel schien völlig aus dem Ruder zu laufen. Doch der SVM hielt dann zwar viel zu spät aber immerhin dagegen und erspielte sich dann sogar wieder Gelegenheiten. Doch es bleibt eines der Hauptprobleme auch im letzten Saisonspiel: Es fehlt einfach die Kaltschnäuzigkeit und die Genauigkeit im Abschluss, denn an Gelegenheiten mangelte es in nur wenigen Spielen. Das 2:4 durch Helbig war zwar nochmals ein schöner Spielzug, kam aber zu spät und dann fing man sich defensiv emblöst noch ein Gegentor in letzter Minute zum 5:2 Endstand. Der SVM beendet somit ein aus seiner Sicht miserables Derby mit 5:2 und spiegelt gleichzeitig seine schwarze Saison wieder! Und das in 80 minütiger Überzahl und nach besten 40 Minuten der Saison!!!!!!!!!:-( Nun heißt es: Durchschnaufen, die Fehler analysieren und mit neuer Kraft in die neue Saison starten. Mit welchem Trainer das allerdings erfolgen wird, ist aktuell leider noch immer nicht geklärt, man darf gespannt sein………………

Kader: Barth J – Warmuth, Horn, Sahlmüller M – Sahlmüller H, Helbig, Kober C, Kober J – Nüßlein, Werbinek P, Keilholz

Eingewechselt: Eichner, Schmitt

Erste Niederlage unter Rödel / Kober jr

SV Mönchstockheim – TSV Geiselwind 1:3 (1:3)

Trotz der ersten Niederlage unter dem Interims-Duo Rödel/Kober jr konnte der Klassenerhalt bejubelt werden. Denn ohne eigenes Zutun konnte man auch rechnerisch nach der Geo Niederlage am Vorabend nicht mehr in Abstiegsnöte kommen. Doch dennoch wollte man dem Meister aus Geiselwind Paroli bieten, was leider gerade in der ersten Halbzeit nicht gelang. Der Gast aus dem Steigerwald spielte wie ein verdienter Meister und konnte gerade im Zentrum schalten und walten wie er wollte. Chance um Chance bot sich den Gästen und so auch folgerichtig das 1:0, allerdings zu verhindern nach einem Standard. Beim 2:0 nur wenige Minuten später leistete man sich in Reihen des SVM einen folgenschweren Ballverlust, der eiskalt ausgenutzt wurde. Und so war die Partie bereits nach einiger Spielzeit schier aussichtslos entschieden, ob der Macht mit der Geiselwind agierte. Nach vorne hatte man zwar ansatzweise auch Gelegenheiten, doch wiederum kein Fortun im Abschluss. Gleich 2x vergab Werbinek aus aussichtsreicher Position. 1x setzte eher den Ball zu hoch an gegen den herauseilenden Gästekeeper und einmal traf dieser den Ball 16m vor dem Tor nicht recht. Und dann auch noch das 3:0 für den Tabellenführer und die Köpfe der SV Spieler gingen der Reihe nach abwärts. Das der SVM aber auch Fußball spielen kann, bewiesen die Akteure beim Anschlusstreffer. Kombination Werbinek / Kober sen., dieser schloss aus 16m ins untere Eck ab, Keeper kann parieren, aber der heraneilende Keilholz konnte einschieben. So ging es auch in die Pause.

Die Feinjustierung in der Halbzeit schien gefruchtet zu haben. Denn mit Wiederbeginn, konnte der SVM besser dagegen halten und konnte den TSV weiter vom Tor weghalten, vll auch deshalb, weil der Meister einen Gang zurückschaltete. Doch es ergaben sich auch weiterhin Gelegenheiten, doch Keeper arth hielt gleich mehrere Male bravorös. Und dann? Was war los mit dem SVM?? Ab Minute 70 schnupperte der SVM nochmals Höhenluft und war nun sogar spielbestimmend gegen den Meister und hatte gute bis sehr gute Gelegenheiten, um evtl sogar noch einmal heranzukommen. Keilholz (am langen Pfosten verpasste Sahlmüller knapp), Barth Simon, Kober Christian und Helbig hatten allesamt noch einen Treffer auf dem Fuß, aber es sollte nicht sein. So endete die fair geführte Partie am Ende auch leistungsgerecht mit 3:1 und der SVM kann sich letztlich doch bei Dingo bedanken, dass das Nervenkostüm nicht komplett auf die Probe gestellt werden muss.

Kader: Barth J – Warmuth, Eichner, Horn – Schmitt, Helbig, Sahlmüller H, Kober J, Kober C – Werbinek P, Keilholz

Eingewechselt: Barth S, Reiss, Sahlmüller M

Mönchstockheim im 5. Spiel OHNE Niederlage

FC Fahr II – SV Mönchstockheim 1:1 (1:0)

Auch im 5. Spiel unter dem neuen Trainerduo Rödel/Kober bleibt der SVM ohne Niederlage, muss aber noch immer um den Klassenerhalt bangen. Man wollte nach dem verpassten „Klassenerhalts-Finale“ gegen Gerolzhofen nun endlich in Fahr den Sack in Sachen Ligazugehörigkeit klären. Doch mit Fahr wartete eine durchaus engagierte Mannschaft auf die Blau-Weißen Mannen aus Mönchstockheim. Doch der SVM begann couragiert und hatte zu Beginn ein leichtes, optisches Übergewicht, ohne jedoch entscheidend zu Abschlüssen zu kommen. Da war der Fernschuss von Kober J schon das Gefährlichste aufs Fahrer Tor, denn meist fehlte dem Zuspiel das passende Timing, oder der Torwart war herausgeeilt. Auf Seite der Heimelf standen dann die wesentlich gefährlicheren Torversuche zu buche. 2x Weidinger scheiterte einmal per Kopf und einmal freistehend. So wähnten sich beide Mannschaften bereits mit dem 0:0 zur Pause, als dann doch noch Weidinger zuschlug und zum 1:0 im Nachschuss treffen konnte (Seyerlein hielt erst stark). So musste der SVM einem Rückstand hinterherlaufen, was so natürlich nicht geplant war, aber im Großen und Ganzen zur Pause durchaus verdient für Fahr gewesen ist.

Doch im zweiten Durchgang wollte man noch energischer und willensbereiter agieren, hatte aber zu Beginn erst noch 2x das Glück auf seiner Seite, als Oliviera und Weidinger aussichtsreich vergaben. Doch ab dann war der SVM spielbestimmend und spielte wesentlich gefälliger durch die eigenen Reihen. In der 60. Minute wurde man dann belohnt dafür. Die Kombi Kober – Kober landete letztlich beim durchgestarteten Keilholz, dessen Abschluss nur mit einem regelwidrigen Eingreifen verhindert wurde. Der umsichtige Schiedsrichter zeigte folgerichtig auf den Punkt und der gefoulte trat entgegen allen Fußballregeln an und……………..traf sicher zum Ausgleich. In der Folge war der SVM weiter am Drücker, doch jegliche Abschlüsse verpufften mangels Torgefahr, man schaffte es einfach nicht, sich in die Box zu spielen. Doch die Moral stimmte. Mit ein wenig mehr Fortun, wäre auch der Siegtreffer kurz vor dem Schlusspfiff möglich gewesen, doch Werbinek verpasste einen Kober-Freistoß denkbar knapp. So endete die Samstagspartie am Ende leistungsgerecht mit einem Remis. Leider noch immer nicht die erhoffte Erlösung für den SVM und nun warte mit Meister Geiselwind und dem Zweiten aus Donnersdorf/Traustadt zwei echte Brocken.

Kader: Seyerlein – Warmuth M, Eichner, Horn D – Helbig, Nüßlein N, Barth J, Kober C, Kober J – Keilholz, Werbinek P Eingewechselt: Schmitt

Mönchstockheim bringt es (noch) nicht ins Ziel

SV Mönchstockheim – SG FC Gerolzhofen II / DJK Michelau 1:1 (1:0)

Es sollte der große Befreiungsschlag werden, doch am Ende trennten sich beide Mannschaften aus dem Tabellenkeller mit einem leistungsgerechten 1:1 Unentschieden, was am Ende des Tages natürlich dennoch den Hausherren besser stand, als dem Tabellenletzten aus Gerolzhofen. Dabei war alles angerichtet, an diesem Ostersamstag. Bestes Wetter, toller Untergrund, Derby….. Und es sollte auch gut losgehen, für die Hausherren. Einen an Werbinek verursachten Foulelfmeter verwandelte Keilholz sicher zur umjubelten Führung des SVM. Und der SVM war weiterhin am Drücker und Kober Johannes hätte nach gut 20 Minuten bereits auf 2:0 stellen müssen. Nach feiner Vorarbeit von Werbinek verfehlte er das rechteckige Ziel aber knapp. Als wäre es die Initialzündung für die Gäste gewesen….. Auf jeden Fall kam anschließend Gerolzhofen besser ins Spiel und die Rödel/Kober – Elf fand keinerlei Zugriff mehr zum Gegner. Bei 1-2 Situationen konnte man auf Seiten des SVM froh sein, dass scheinbar auch das Schlusslicht in seinen Abschlüssen nicht sonderlich geschickt am Ball war. So trudelte das Spiel zum Glück für den SVM mit einer 1:0 Führung in die Pause, die zu diesem Zeitpunkt eher als schmeichelhaft angesehen werden durfte. Interimstrainer versuchte seine junge Truppe in der Pause nochmals wach zu rütteln und ja der SVM kam nach ein paar Minuten Stotterstart wesentlich zielstrebiger und strukturierter aus der Halbzeit. Doch an diesem Tag muss man der Offensive des SV Mönchstockheim in Sachen Chancenverwertung das Zeugnis „ungenügend“ ausstellen. Teilweise beste Gelegenheiten wurden überhastet oder unkonzentriert abgeschlossen. Kober, Werbinek, Sahlmüller, Keilholz,…..allesamt scheiterten an sich selbst. Und auf Gerolzhöfer Seite?? Es blieb ob der Schludrigkeit der Heimelf immerhin ein offenes Spiel. Und wie ist es schon sooo oft zitiert? Es kam wie es kommen musste…… Lange Flanke auf den Mutterseelen allein stehenden FC Akteur, SV Schlussmann zu zögerlich auf der Linie klebend, kann die Hereingabe nicht verhindern, Nüßlein klärt noch auf der Linie, doch Martinow kaqnn zum Ausgleich abstauben…..1:1 Mehr als ärgerlich zu diesem Zeitpunkt. Und am Ende bedeutete diese dann auch den Entstand, der freilich der Heimelf mehr brachte als dem Gast, der 3 Runden vor Ende weiterhin 6 Punkte auf den SVM aufzuholen hätte.

Kader: Barth J – Warmuth M, Horn, Eichner – Nüßlein N, Sahlmüller H, Kober C, Keilholz, Schmitt – Werbinek P, Kober J Eingewechselt: Sahlmüller M, Helbig, Reiss

Doppelspieltag bringt wichtige 4 Punkte im Abstiegskampf

SV/DJK Oberschwarzach / Wiebelsberg II – SV Mönchstockheim 1:2 (0:2)

Den Auftakt zum Doppelspieltag brachte das Nachholspiel in Wiebelsberg gegen ambitionierte Bezirksliga-Reserve bei kalten Temperaturen am Freitag Abend. Doch es schien zu laufen für den SVM, den gegen eine ersatzgeschwächte Heimelf gelang bereits nach nur 3 Minuten die umjubelte Führung für den SVM. Keilholz Freistoß schlug im langen Eck. Seinen zweiten Treffer erzielte Keilholz per Abstauber nach Werbinek Schuss nach etwa 20 Minuten. Im ersten Durchgang hatte zwar die SG mehr Spielanteil, konnte sich aber gegen gut organisierte SV Defensive nur 1x in Szene setzen, doch Neu-Papa und Barth-Vertreter Seyer reagierte klasse. Nach der Pause wollte es scheinbar der im Grunde solide Schiedsrichter nochmals spannend sehen. Eine perfekt getimte Grätsche von Eichner sah der Mann in Schwarz als regelwidrig an und zeigte zur Verwunderung ALLER auf den Punkt. Somit wurde der es nach dem Anschluss nochmals spannend, doch der SVM konnte am Ende den knappen Vorsprung ins Ziel bringen.

Kader: Seyerlein – Warmuth M, Eichner, Sahlmüller M – Nüßlein N, Sahlmüller H, Werbinek D, Keilholz, Kober C – Kober J, Werbinek P Eingewechselt: Schmitt, Helbig, Reiss

TSV Prichsenstadt – SV Mönchstockheim 2:2 (1:0)

Nach dem Aufschwung der letzten beiden Spiel hieß es gegen Tabellennachbarn: Verlieren VERBOTEN. Bei windigen und kalten Temperaturen präsentierten sich auch die Platzverhältnisse nicht unbedingt zu einem Fußballerischen Leckerbissen vor. So war allen klar, dass das ein ganz schweres Spiel werden wird. Doch der SVM war zu Beginn eigentlich gut im Spiel und hatte auch die ersten Abschlüsse, ehe man bei einem Eckball schlief und in Rückstand geriet, danach blieben sämtliche Vorwärtsbemühungen Stückwerk und es ging mit dem 1:0 für Prichsenstadt in die Pause. Nach der Pause war der SVM gewillt, wenigstens einen Punkt aus Prichsenstadt zu entführen und es ging sich gut an. Nach Pass von Sahlmüller enteilte Keilholz seinem Gegner und schloss überlegt ins lange Eck ab. Und nur 2 Minuten später sogar die Führung (die so nicht hätte fallen dürfen). Sahlmüller rackerte sich durch die Hintermannschaft und seine harmlose Hereingabe lenkte der Keeper ins eigene Gehäuse. Doch diese Führung währte auch nur 1 Minute, denn im Gegenzug der sofortige Ausgleich. Wilde 4 Minuten in Prichsenstadt. Ansonsten zeigten beide Mannschaften, warum Sie in dieser Saison in der unteren Tabellenregion angesiedelt sind. Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden, dass keinem wirklich schadete, aber auch nicht half 😊

Kader: Barth J – Warmuth M, Reiss, Sahlmüller M – Sahlmüller H, Schmitt, Helbig, Keilholz, Kober C – Werbinek P, Kober J Eingewechselt : Werbinek D, Horn D, Eichner

SVM gewinnt im Derby

SV Mönchstockheim – SV Rügshofen 1:0 (0:0)

Die Rollen schienen vor dem Derby SVM – Rügshofen klar verteilt. Mönchstockheim musste zum Re-Start in die Runde eine bittere, späte Niederlage in Feuerbach einstecken und da war es sicherlich nicht von Vorteil, dass zum ersten Heimspiel in 2019 der Tabellenzweite aus Rügshofen zu Gast war am Unkenbach. Doch auch Rügshofen hatte die Spitzenspielniederlage zu verkraften und wollte sich aber dennoch für die Hinspielniederlage revanchieren. So lief auch das Spiel von Anpfiff an ab. Rügshofen wollte das Heft des Handelns in die eigene Hand nehmen und die Heimelf auf stabile Defensive setzen und schnelle Gegenstöße erwirken nach Ballgewinn. Das war die Marschroute des Interimstrainers Kober Christian, der den zurückgetretenen Bruder Johannes auf der Position vertrat.

Der SVM präsentierte sich im Gegensatz zum blutleeren Auftritt der Vorwoche stark formverbessert, war aggressiv in den Zweikämpfen und ließ den SVR kaum gefährlich werden. Einzig ein nicht verhinderter Fernschuss aus der zweiten eihe landete am Querbalken, Keeper Barth wäre aber zur Stelle gewesen. Ansonsten hatte man auf Seiten des SVM auch seine Gelegenheiten, doch der emsige Werbinek hatte wie bereits in der Vorwoche das Glück nicht auf seiner Seite. Einmal verzog dieser knapp und einmal spitzelte er sich den Ball selbst aussichtsreich vom Fuß. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

Im SV Lager stellte man sich nochmals auf intensive 45 Minuten ein, da man erahnen konnte, dass der Tabellenzweite mit dem Resultat und dem Gezeigten nicht zufrieden sein konnte. Doch auch im zweiten Durchgang hielt der SVM mit allen Mitteln dagegen. Die erlaubte Härte in einem Nachbarschaftsderby konnten die mitgereisten Anhänger aus Rüghofen nicht immer verstehen, doch genau dies zog dem SVR den Zahn. Kein Durchkommen gegen gut gestaffelte Mönchstockheimer. In der 60. Minute dann die vll etwas überraschende Führung der Heimelf aus dem Nichts. Ein abgeblockter Eckball landete erneut bei Keilholz der nach unnachahmlicher Manier nochmals abzog, der Keeper faustete Helbig an, der mit welchem Körperteil auch immer die Führung erzielte. Riesenjubel im SVM Lager. In der Folge konnte der SVM weiterhin Angriffen des SVR standhalten und sogar selbst immer wieder Kontergelegenheiten kreieren, welche aber ungenutzt blieben. Keilholz Latte und Werbinek freistehend vergaben die Entscheidung. Und so musste man wieder bis zur letzten Sekunde zittern und wäre beinahe wieder bestraft worden. Letzte Minute, Freistoß, Kopfball -> Pfosten, Aus

SPIELENDE – Erleichterung pur, das Ergebnis über die Zeit gebracht zu haben. Und das am Ende NICHT unverdient ob der Mehrzahl an Chancen.

Abtswind III / Geesdorf II / Feuerbach – SV Mönchstockheim 3:2 (2:1) Den Restart in die Restrunde hat man sich im SV Lager sicherlich anders vorgestellt. Nach beinahe niemals endenden Vorbereitungswochen war es dann Ende März (!!!!!) auch für den SVM endlich soweit und es ging im Jahr 2019 erstmals um Punkte. Und das gegen eine Dritte Mannschaft, bei der ausgerechnet am Vortag die Zweite Mannschaft wg Personalmangels ausgefallen ist. Muss man nicht verstehen, ist aber leider so…. Somit war man natürlich gewarnt und nahm sich viel für das eigene Spiel vor. Doch die Gegebenheiten in Feuerbach scheinen den SV Kickern einfach nicht zu liegen. Denn wie vor etwa zwei Jahren, bot man auch dieses mal eine sehr dürftige Leistung. Mit etwas aufgepimptem Personal (aber legitim) nahm die Heimelf das Spiel zu Beginn in die Hand. Die Defensive des SVM agierte des öfteren sehr konfus und ohne klare Linie. Auch nach vorne war man auf lange Bälle angewiesen und konnte kaum spielerische Akzente setzen. So war es auch folgerichtig, dass das 1:0 für die Heimelf fiel, wenngleich dieser Treffer im Nachschuss vermeidbar gewesen wäre. Mit dem Gegentor nahm dann aber auch der SVM am Spiel teil und in Person von Werbinek auch zu Chancen. Immer wieder konnte dieser sich im Laufduell behaupten, nur im Abschluss fehlte das nötige Glück. So musste auch beim SVM ein Standard (direkter Freistoß Keilholz) herhalten, um den Ausgleich zu erzielen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein sehr unansehnliches Spiel, da jeglicher Spielfluss fehlte – auf beiden Seiten. Werbinek scheiterte erneut, dieses mal am Pfosten und nur wenige Minuten später die Führung für Abtswind. -Pause Nach der Pause wollte der SVM mit mehr Aggressivität und Kampf agieren, doch Chancen sprangen dabei nicht heraus. Dann hatte ein SG Akteur die Vorentscheidung auf dem Fuss, nach dem sich die SV Defensive sehr konfus präsentierte, doch sein Schuss ging an den Pfosten, so blieb der SVM weiterhin im Spiel und sollte dann sogar zum Ausgleich kommen. Einen berechtigten Foulelfmeter verwandelte erneut Keilholz sicher ins rechte Eck. Der SVM hätte mit dem Punkt, der alles in allem auch leistungsgerecht gewesen wäre, gut leben können, wäre da nicht die 92. Minute gewesen. Freistoß aus dem Halbfeld an der Außenlinie, lang getreten auf den zweiten Pfosten und da kann Ludwig ungestört von Freund und Feind flach einschieben. Wie schon in etlichen Spielen dieser Saison verspielt der SVM zählbares in Sachen Punkten in den Schlussminuten. Mit einer derartigen Leistung kann der SVM den Abstiegskampf nicht bestehen Kader: Barth J – Warmuth M, Eichner, Reiss, Horn D – Sahlmüller H, Werbinek D, Kober J, Keilholz, Schmitt – Werbinek Eingewechselt: Barth S, Kober Ch, Sahlmüller M

SVM startet mit Niederlage in die Restrunde SG