Lucky Punch für SVM

SV Mönchstockheim – SG Koppenwind / Burgwindheim 1:0 (0:0)

Riesen Jubel im SVM Lager, als der Ball in der 90+4 Spielminute über Umwege endlich im Netz zappelte und somit den Heimsieg für den SVM perfekt machte.

Das Aufeinandertreffen der beiden Konrahenten aus Mönchstockheim und der SG Koppenwind war ein sehr zerfahrenes Spiel. Der SVM sollte dieses mal mehr Ballbesitz bekommen und die SG beschränkte sich auf die Verteidigung und Ihre Umschaltmomente.
Der SVM spielte forsch nach vorne und hatte auch das zu erwartende optische Übergewicht, doch klare Gelegenheiten blieben vorerst Mangelware. Defensiv ließ man jedoch nichts zu, einzig 1x als ein missglückter Rückpass am Ende aber doch noch geklärt werden konnte. Offensiv hatte man gefühlt 15 ruhende Bälle (Ecken, Freistöße), die hier und da mal für etwas Gefahr sorgen sollten. Gerade Glos hatte gleich 2x die Möglichkeit, einen Kober Freistoß einzunetzen, vergab jedoch. Und dann hatte man riesen Glück auf der anderen Seite. Koppenwind hatte diesen einen Umschaltmoment. Balleroberung und über wenige Stationen standen die Grünen vor Barth, der einen Schuss nicht festhalten konnte und nach vorne klatschen ließ und der Nachschuss dann im Tor zappelte. Doch der Schiedsrichter wähnte den Angreifer im Abseits und pfiff. Hier hatte der SVM das quäntchen Glück auf der Habenseite.
Es ging letztlich mit 0:0 in die Pause, denn weder Keilholz, noch Pacion konnten Ihre Abschlüsse aufs Tor bringen.
Zweite Halbzeit, im Grunde gleiches Bild. Der SVM mit Ballbesitz und die SG verteidigte teils auch clever. Doch nun rannte der SVM immer wütender an und emblöste hier und da jedoch das zentrum, was auch eine gewisse Gefahr birgen sollte, um nicht in Rückstand zu geraten. Doch die wenigen Abschlüsse der SG gingen allesamt übers Tor, so dass Barth im Grunde nie eingreifen musste. Und auf der Gegenseite häuften sich nun die Gelegenheiten. 1x war es der Pfosten, der die Führung verhinderte (Hier verletzte sich der Gästekeeper unglücklich – auf diesem Wege gute Besserung) und musste wenig später sogar vom Platz und von einem Feldspieler ersetzt werden. Dann sprang der Ball an die Unterkante der Latte, ein verteidiger klärte sehenswert von der Linie. Dann war es Kedzia, der aus 2m übers Tor köpfte……Chance um Chance, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor……noch.
Denn es sollte sie doch noch geben, diese eine, entscheidende Gelegenheit. 90. Minute +4 – letzte Aktion, Freistoß. Keilholz schnappte sich das Kunstleder und zog ab. Der abgefälschte Ball trudelte am Keeper vorbei in die Maschen. Der Jubel war natürlich grenzenlos auf der einen Seite, die Enttäuschung natürlich auf der anderen Seite.
Nach dem Abpfiff noch einige unschöne Szenen – hüben wie drüben !!!!! – die auf den Amateurplätzen nicht die Regel werden sollten.

Am Ende wars den Siegern aus Mönchstockheim freilich egal, haben Sie eine ordentliche Vorrunde mit einem gelungenen Jahresabschluss vorzeitig beendet, denn der SVM geht nun schon in die Winterpause.

Aufstellung: Barth J. – Glos, Kober C., Anisimov, Sahlmüller – Kedzia, Brendler N., Fuchs, Keilholz, Werbinek – Barth S. Eingewechselt: Brendler J., Roßmanith, Pacion

Brutale Moral bringt weiteren Zähler

TSV Geiselwind – SV Mönchstockheim 2:2 (2:0)

Der SVM erkämpft sich einen weiteren Zähler gegen ein Team der TopFour und bleibt auch im 7. Spiel in Folge ohne Niederlage. Gerade zur Pause sah es nach dem Ende der andauernden Serie aus, denn der SVM war mal so gar nicht im Spiel und zudem noch mit 2:0 in Rückstand. Nicht vieles sollte demnach auf die Wende hindeuten, was jedoch ob der immensen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und der 20 minütigen Unterzahl mehr als verdient war, am Ende noch einen Zähler mitzunehmen.

Der SVM wollte gegen den Tabellenvierten aus dem Freizeitland – Ort im Steigerwald kompakt stehen und aber gerade auch selbst die Initiative nach vorne ergreifen. Ersteres klappte wie in den Vorwochen bereits gut, zweiteres blieb jedoch Wunschdenken, denn offensiv fanden die Beckmann Jungs kaum statt. Doch auch die Heimelf hatte keine Abschlussgelegenheiten, die Keeper Barth hätten ernsthaft in Gefahr bringen können. Nein, die beste Möglichkeit hatte bis dato sogar der SVM in PErson von Fuchsi, der Nach einem Querschläger zu überhastet abschloss und so den Keeper des TSV vor keine großen Schwierigkeiten stellte. Dann die bitteren 5 Minuten vor der Pause. Eckball Geiselwind, Hörr klärte den Ball, wurde dann von seinem Gegenspieler verwarnungswürdig am Knöchel getroffen, doch der Unparteiische wertete die Situation genau andersrum und zeigte gelb gegen den verletzten Hörr und entschied zu einiger Verwunderung auf Strafstoß, den Bruenner in der Folge humorlos zur Führung nutzte. Nun war durch die Verletzung, durch den Wechsel und die nicht mehr zu revidierende Entscheidung eine enorme Hektik und Unordnung im SV Spiel und die „Bestrafung“ folgte sofort. Der eingewechselte Brendler Jonah agierte nach einem Querpass der Geiselwinder zu zögerlich, ließ sich danach von seinem Gegenspieler austanzen und erneut Bruenner ließ Barth widerum keine Chance – 2:0 Pause – Durchschnaufen.

Die Halbzeitansprache des Trainers war so kurz wie selten, aber dennoch mit klarer Botschaft versehen: Aktiver im Offensivspiel werden!! Und seine junge Truppe hörte in der Folge der zweiten Halbzeit auf den Coach und kam mit ganz anderem Gesicht aus der Pause. Noch bissiger in den Aktionen gerade im Mittelfeld sorgten dafür, dass man dem Gegner den Spielfluss raubte und selbst nun mehr nach vorne spielte. Klar aber auch, dass sich vorerst keine klaren Gelegenheiten ergaben und man durch das hohe Anlaufen etwas das defensive Zentrum öffnete, jedoch konnte der TSV daraus kein Kapital schlagen. Und dann kamen die Minuten des Johannes Keilholz. Erst spielte er alleine durch auf Steilpass Werbinek mit dem Keeper PingPong und bugsierte den Ball in die Maschen und nur wenige Minuten später nutzte er einen Riesenfehler des HeimKeeper eiskalt aus und netzte zum viel umjubelten Ausgleich ein. Doch nun wollte der SVM noch mehr und war auch dran. Erst verpasste Glos den Ball nur um haaresbreite und kurz darauf waren es gleich drei Spieler (Keilholz, Glos, Pacion) die den Ball hätten unterbringen können, ja vll müssen. Doch nach dem Feldverweis für Kober C., erholte sich nun auch wieder Geiselwind von seinem Schock und bot wieder mehr nach vorne – logisch mit einem Mann mehr. Doch nun hielt der Gästekeeper Barth seine Jungs im Spiel und zum Ende hielt man zwar nicht mehr so die Ordnung, jedoch den Spielstand. Alles in allem am Ende ein gerechtes Remis beider Mannschaften, die jeweils eine gute und eine schwache Halbzeit zeigten. Als gefühlter Sieger, zumindest der Moral, kann sich jedoch der SVM sehen, der nach 2:0 nochmals auf 2:2 stellen konnte. So beendet man die Vorrunde mit lediglich 3 Niederlagen auf Platz 5, was ob des Spieles mehr auf dem Konto freilich nur eine Momentaufnahme sein sollte. Kommende Woche erwartet der SVM Die SG Koppenwind/Burgwindheim, die sicherlich gewillt sein wird, dem SVM im 8. Spiel die erste Niederlage beizufügen. Man sollte gewarnt sein

Aufstellung: Barth J. – Anisimov, Kober C., Sahlmüller, Hörr – Kedzia, Brendler N., Keilholz, Fuchs, Werbinek – Glos Eingewechselt: Kober J., Pacion, Brendler J.

Erneut fehlt nicht viel zum Coup

SV Mönchstockheim – TSV/DJK Wiesentheid 1:1 (0:0)

Auch gegen den spielstarken Tabellenzweiten kann der SVM einen Zähler ergattern und bleibt im 6. Spiel in Folge ungeschlagen – freilich auch schade, dass wie in der Vorwoche lediglich wenige Zeigerumdrehungen zum Dreier fehlten. Über die gesamte Spieldauer gesehen, wäre ein Sieg gegen die fusionierten Weisentheider aber auch arg schmeichelhaft gewesen.
Der SVM wusste ob der Spielstärke der Gäste und positionierte sich logischerweise eher defensiv, um auf eigene Konter zu lauern. Defensiv kämpferisch stark wie in den Vorwochen präsentierten sich die Beckmann Schützlinge auch gegen den Tabellendritten. Kein Meter war sich jeder zu schade und so verteitigte man die Angriffe der Gäste weg. Meist brachte man sich durch unnötige Schlafmützigkeiten im Spielaufbau selbst in Bedrängnis, konnte dann die eigenen Fehler aber im Kollektiv wieder ausbügeln. Der Gegner hatte zwar logischerweise wensetlich mehr Spielanteile, war aber auch nur bei einer Situation brandgefährlich, als ein Fernschuss die Oberkante der Latte streichelte. Ansonsten war Keeper Barth nicht zwingend gefordert, da seine Vorderleute einen ordentlichen Job leisteten. Und selbst war sie auch da, diese eine Chance zur Führung. Nach einem weit geschlagenem Freistoß, war es Stürmer Glos, der das Luftduell gegen den Keeper für sich entscheiden konnte, doch sein Ball verlor zu arg an Tempo, so dass ein Verteidiger in letzter Not noch von der Linie kratzen konnte. So blieb es beim torlosen 0:0 zum Pausenpfiff.
Nach der Pause gleiches Bild auf dem tiefen Grün. Wiesentheid hatte den Ball und Mönchstockheim verschob defensiv die Räume zu. Doch nun sollten sich die Abschlüsse der Gäste immer mehr häufen und hier und da hatte man das Quätchen Glück auf seiner Seite. Nun war man ab der 70. Minute nicht mehr so konsequent in seinen Aktionen, denn merklich hatte die Defensivarbeit den Beckmann Jungs einige Körner gekostet. Doch das 0:0 hielt Bestand. Und nun setzten man auch offensiv einige Entlastungsangriffe und einer sollte die überraschende und nicht zwingend in der Luft liegende Führung bringen. Doch der Spielzug zeigte, was der SVM nun auch kann. Schnelles Umschalten nach Ballgewinn Keilholz über Glos, der fein in die Schnittstelle auf den enteilten Keilholz steckte, der dieses mal vor dem Tor eiskalt blieb und einnetzte. In der Folge sah man den Gästen den Schock sichtlich an, den kurz waren Sie hier und konfus. Diese Phase hätte der SVM mit dem 2:0 ausnutzen mpüssen, jedoch bekamen weder Kedzia, noch Werbinek den Ball erneut in die Maschen. Die letzten 5 Minuten war dann ein stürmisches Anrennen der Gäste und ein Standardfestival – was letztlich mit der letzten Aktions des Spiels dem SVM die 3 Punkte kostete und auf „nur“ einen Zähler reduzierte. Eckbball von rechts und am 5er bedankte sich der Angreifer des TSV/DJK mutterseelen alleine einköpfen zu dürfen. So muss sich der SVM am Ende wie in der Vorwoche mit einem Punkt begnügen.
Alles in allem aber dennoch ein Punkt, mit dem der SVM besser lebne kann, als das die Bemühungen der Gäste tun.
Doch wer in 6 Spielen in Folge OHNE Niederlage und lediglich 2 Gegentreffern steht, kann auch nicht so viel falsch machen.

Aufstellung: Barth – Anisimov, Kober C., Sahlmüller, Hörr – Fuchs, Brendler N., Brendler N., Keilholz, Werbinek D. – Glos Eingewechselt: Kedzia, Reiss

4 Minuten fehlen zum Dreier

SG Abtswind III / Geesdorf II – SV Mönchstockheim 1:1 (0:0)

Eine ansprechende taktische, wie kämpferische Leistung bot der SVM gegen den ambitionierten Tabellenführer der SG Abtswind/Geesdorf.
Die Marschroute war von Beginn an klar, wusste man doch ob der Offensivstärke der Gastgeber – hinten kompakt stehen und vorne immer wieder Nadelstiche setzen.
Brendler bekam von seinem Trainer die Sonderaufgabe zugeteilt, dem Toptorschützen Weiglein in Schach zu halten.
Das dies über komplette 90 Minuten kaum machbar ist, musste der SVM am eigenen Leib bitterlich spüren, jedoch raubte Brendler dem Landesliga erfahrenen Stürmer einen heißen Fight.
Die Defensive um Kober/Anisimiv machte einen tollen Job und ließ kaum gefährliche Situationen aufkommen. Offensiv war jedoch klar, dass sich nicht viele Möglichkeiten bieten werden und Neustürmer Fuchs war oft auf verlorenem Posten. Das kompakte Mittelfeld des SVM verschob gekonnt die Räume zu und brachte die SG sichtlich zur Verzweiflung. Die Angriffe der Heimelf waren schon sehr auf deren Sürmer Weiglein fixiert und gerade hier war man achtsam. Lediglich ein mal konnte Weiglein in Szene gesetzt werden, dann jedoch brandgefährlich, doch Keeper Barth war auf dem Posten und reagierte stark. Doch auch der SVM hatte eine sehr gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Genau die erdachten Nadelstiche brachte ein mal Keilholz in eine gute Schussposition, doch sein Ball verfehlte das Tor sichtlich knapp. So ging es mit dem torlosen Remis in die Halbzeit.
Klar war jedem, dass der Ligaprimus (zumindest vor dem Spieltag) nochmals alles nach vorne werfen würde. Gewarnt war man selbstverständlich, man musste aber gerade die ersten 5-10 Minuten der zweiten Halbzeit hier und da tief durchatmen, hielt man es mit dem SVM. Gerade in dieser Phase stand man zu offen und hatte nicht die erhoffte Kompaktheit. Jedoch überstand man dank Barth und der fehlenden letzten Präszision der SG diese kurze Dauer schadlos und fing sich in der Folge wieder. Selbst fehlte es den Beckmann Schützlingen oftmals am letzten Pass oder dem Glück. So entwickelte sich eine Partie, die sich mehr und mehr im Mittelfeld abspielte, denn die SV Defenisve stand wieder kompakt. Nach einem Eckball hatte man jedoch Glück, dass erneut der genesene Barth auf seinem Posten war und bravorös gegen den Kopfball Weigleins parierte – durchatmen. Und dann kam die 75. Minute. Freistoß aus dem Halbfeld von Kober C., Werbinek gewinnt das Luftduell, der Ball gelangt über Umwege und PingPong zum zentral freistehenden Kedzia, der in Lewandowski Manier eiskalt blieb und zum viel umjubelten Führungstor einnetzte.
Nun rannte die SG immer wütender an, wollten Sie sich gegen die drohenden Niederlage stemmen, jedoch hielt der SVM weiterhin toll dagegen, bis – ja bis zur 88. Minute. Ein langer Ball erreichte Weiglein, weil Brendler nicht mit dem Kopf an den Ball kam, dieser überlupfte den herauseilenden Barth gekonnt und netzte zum Ausgleich ein. Und zum Ende hatte der SVM dann jedoch noch das Glück des Tüchtigen. Ein Freistoß natürlich durch Weiglein touchierte die Oberkante der Latte und ging ins aus. Ja Aus war die Partie danach dann auch und der SVM freute sich zu Recht über den erkämpften Punkt, der in der Summe absolut verdient war und klar mit noch mehr Fortuna hätte auch drei Punkte bringen können. Der SVM bleibt nun bereits zum 5. mal ungeschlagen und kassierte lediglich ein Tor. So braucht einem auch vor den kommenden Gegnern nicht bange sein.

Aufstellung: Barth J – Kober C., Anisimov, Hörr, Sahlmüller, Brendler N. – Brendler J., Keilholz, Kedzia, Werbinek D. – Fuchs

Eingewechselt: Warmuth, Pacion

Vier Spiele OHNE Gegentor

SV Mönchstockheim – SC Brünnau 0:0 (0:0)

Am vergangenem Sonntag teilten sich der SV Mönchstockheim und der SC Brünnau die Punkte. Bei herrlichem Oktoberwetter und gutem Geläuf präsentierte dich die Heimmannschaft gerade im ersten Abschnitt spielfreudig und hatte grundsätzlich mehr vom Spiel. Die auf zwei Positionen geschwächten Gäste aus Brünnauhielten sich über die gesamte Spieldauer durchweg bedeckt, verteidigten jedoch gekonnt und souverän. Der SVM wusste die Offensivbemühungen der Gäste jedoch in Schscht zu halten und spielte selbst über mehrere Stationen nach vorne, jedoch ließ man den letzten finalen Pass in die Spitze vermissen, so dass klare Chancen Mangelware waren. Hinten hatte man lediglich ein mal die Ordnung verloren, so dass die Gäste aus Brünnau zu einem mehr oder weniger gefährlichen Abschluss gekommen sind. Beim SVM probierte man es meist aus der Ferne, was jedoch OHNE große Torgefahr bleiben sollte. Beide Keeper mussten im Grunde nicht zwingend eingreifen. So blieb es auch bis zum Pausenpfiff beim torlosen Remis.

Nach der Pause rannte der SVM weiter an, blieb jedoch weiter nicht zwingend, so dass sich ein Spiel entwickelte, dass sich lediglich im Mittelfeld abspielte. Nun leistete sich aber auch der SVM im Spielaufbau Unachtsamkeiten und Abspielfehler, die keine klaren Aktionen in der Offensive mehr einbrachten. Lediglich ein mal tauchte der SVM in Person von Keilholz noch gefährlich vor des Gegners Kasten auf. Ein Pass in die vielbesagte Schnittstelle, Kelilholz nahm den Ball mit, zögerte jedoch zu lange, so dass der Keeper auf dem Posten war und klären konnte. Fortan wurde das Spiel unnötigerweise „hüben wie drüben“ ruppiger, was nicht zwingend hätte sein müssen und wahrlich nicht zu einem geordneterem Spiel verhalf. In der Folge neutralisierten sich beide Teams und blieben am Ende beiderseits ohne eigenen Treffer, damit es so beim torlosen Unentschieden blieb. Der SVM vermochte zwar freilich mehr vom Spiel haben, auch optisch bessere Spielanlage zu verzeichnen, brachte aber offensiv kaum etwas in die Box! Der Sportclub beschränkte sich auf die defensive Stabilität und setzte rein auf Konterspiel, was die konsequent verteitigende SV Defensive jedoch konzentriert zu verteidigen wusste.

SV Mönchstockheim: Glos, Sahlmüller L., Fuchs, Hörr, Kedzia, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Anisimov, Keilholz, Pacion / Bördlein, Reiss, Barth S., Brendler J. (50.), Kuklev (64.), Kober J. (76.)SC Brünnau: Jung K., Haas, Appold L., Hahn D., Jung N., Krohr, Weiglein M., Lim St., Roß S., Geisel Fr., Seidl, Hein S. (24.), Wendeler (46.), Blättner (46.)Tore: keine ToreGelbe Karten: Werbinek D. – Ball-Wegschlagen (43.), Glos – Ball-Wegschlagen (67.), Kuklev – Unsportlichkeit (68.), Brendler J. – Foulspiel (75.), Kober C. – Foulspiel (84.) / Seidl – Foulspiel (30.) | Zeitstrafen: – / Hahn D. – Foulspiel (68.)Zuschauer: – | Schiedsrichter: Thorsten Schoch

SVM weiter auf der Erfolgsspur

SV Mönchstockheim – SG Frankenwinheim/Schallfeld/Lülsfeld II 3:0 (1:0)

Zum dritten mal in Folge geht der SV Mönchstockheim als Sieger vom Platz, darüberhinaus noch zum dritten mal ohne Gegentor -> eine lange nicht da gewesene Erfolgsserie. Die Mannen von Trainer Beckmann waren gewarnt vor dem Spiel, den jeden war klar, dass man den Gegner nur ob des Tabellenstands nicht zu unterschätzen brauchte. Entsprechend angespannt waren die SV Schützlinge vor dem Anpfiff. Doch bereits nach gerade mal 3 Minuten sollte sich die Nervosität legen, denn Keilholz brachte seine Farben nach Hackenpass Kober mit einem nicht unhaltbaren Flachschuss in Führung. Der SVM war giftig im Spiel und setzte die Pressingvorgaben des Coaches um. Keilholz hätte dann auch das 2:0 machen können, doch er entschied sich für einen misslungenen Querpass auf Kober, der verteidigt wurde. Mit dieser Szene ein unerklärlicher Bruch im SV Spiel. Es lief so rein gar nichts mehr nach vorne zusammen. Lediglich Halbchancen, auf Zufällen basierend. Freilich ließ man defensiv auch kaum etwas zu, doch die Erwartungen an die eigene Leistung ist eben auch inzwischen gestiegen und das war ab der 10/15 Minute im ersten Durchgang rein gar nichts mehr. Nachdem allerdings auch der Gast ziemlich limitiert in seinen Offensivbemühungen hatte, plätscherte das Spiel so dahin, denn jegliches lautstarkes Fordern des Trainers sollte keine Besserung bringen. Pausenstand in einem dürftigen AKlassenniveau demnach 1:0 für die Heimelf.

In der Pause andächtiges Schweigen bei allen Protagonisten, ehe Beckmann seine Mannen zu mehr Engagement aufforderte und wieder an seine Stärke der ersten 10 Mins anzuknüpfen. Seine Jungs waren auch deutlich griffiger nach der Pause, wenn gleich spielerisch es weiterhin mit Luft nach oben versehen war. Doch nun ergaben sich doch auch wieder Gelegenheiten. Doch oftmals schloss man zu hastig ab (Keilholz). Ebenfalls Keilholz hatte die beiden besten Gelegenheiten, um den Knockout für die SG herbeizuführen. Nach einem Abpraller bekam er den Ball nicht am Keeper vorbei und nach feinem Kombinationsspiel mit Kuklev setzte er den Ball am Tor vorbei. In Minute 70 dann doch endlich die Entscheidung. Der rückgewechselte Kober bekam den Ball in der gegnerischen Hälfte, läuft auf die Abwehrreihe zu, wartete jedoch auf den ihn hinterlaufenden Keilholz und steckte im rechten Moment auf diesen, der dann alleine durch dem Keeper keine Chance ließ und auf 2:0 stellte. Große Erleichterung im SV Fanlager. Der schönste Spielzug des gesamten Spiels brachte dann noch den 3:0-Endstand. Keilholz am Ball, Sahlmüller hinterläuft und bekommt den Ball, dessen Flanke dann den ins Zentrum gelaufenen Brendler J. erreicht, der gekonnt abschloss. das war logischerweise die endgültige Entscheidung einer zerfahrenen Partie. Fuchs hätte durchaus bei zwei weiteren Gelegenheiten noch höher schrauben können, was dem SV Spiel jedoch nicht gerecht geworden wäre. Defensiv stand man jedoch wiederum sehr stabil, so dass der Gegner kaum Chancen zu einem Tor hatte, Letztlich hatte man nur in der letzten Minute etwas Schnappatmung, als ein Schlenzer auf der Oberkante der Latte landete, aber eben nur auf der Latte. Schluss – Aus, Mundabputzen, Heimsieg feiern und weiter arbeiten.

Aufstellung: Barth J – Sahlmüller, Hörr, Anisimov, Kober C – Fuchs, Warmuth, Werbinek D. – Keilholz, Kober J., Pacion Eingewechselt: Barth S., Kedzia, Roßmanith, Brendler J., Kuklev

SVM mit weiterem Dreier

SG Castell / Wiesenbronn – SV Mönchstockheim 0:2 (0:1)

Nach der „Zitterpartie“ und dem etwas glücklichen Sieg gegen Kleinlangheim, konnte sich der SVM am Kirchweihspiel in Wiesenbronn jedoch dieses mal verdientermaßen mit einem weiteren Dreier durchsetzen.
Die Marschroute gegen den Tabellennachbarn aus dem Weingebiet war klar. Hinten erneut kompakt stehen, wenig zu lassen und aber gerade offensiv mehr Eigeninitiative haben.
Das Vorhaben schien auch gekonnt aufzugehen, denn man stresste die SG Defenisive immer wieder durch aggressives Anlaufen. Auch spielerisch war man der Heimelf etwas überlegen. Zu Beginn ergaben sich aber nur Teilchancen, wenn gleich Keilholz nach Steckpass Kober die Beste Führungsmöglichkeit hatte. In der 20. Minute dann die verdiente Führung der Gäste passend zur eigenen Druckphase. Kober brachte eine Flanke von links, Brendler nahm diese sehenswert mit der Brust runter und vollstreckte überlegt und platziert ins lange Eck zur Führung. In der Folge jedoch ein kleiner Bruch im SV Spiel und man ließ die Heimelf mehr zur Entfaltung kommen. Leicht gefährlich wurde es im gesamten ersten Abschnitt aber nur 3x. Zweimal konnte der SVM ruhende Bälle nur bedingt verteitigen, so dass die Heimelf zwar zum Abschluss kam, aber ungefährlich. 1x mussten die Beckmann Jungs dann aber doch tief durchschnaufen, denn nur der Casteller Mitspieler konnte den Ball ungewollt klären, denn dieser wäre wohl eingeschlagen – Glück gehabt, denn nach verdient fragt hinterher keiner.
Ansonsten spielte es der SVM gekonnt auch von hinten heraus, lies sic aber mehr und mehr zu unnötigen langen Bällen verleiten.
In der Pause wurde die zunehmende Passivität angesprochen und ja dieses mal im zweiten Durchgang auch wieder vermehrt abgelegt.
Jedoch war der SVM ob der knappen Führung und der Vergangenheit gewarnt. Und so war es auch, dass man gleich zu Beginn der zweiten HZ erneut einen „Schockmoment“ überstehen musste. Der SVM war weit aufgerückt und verlor den Ball. Umschaltspiel SG und plötzlich sah sich Paul ziemlich allein auf weitem grün, doch er verzog, zwar kanpp rechts vorbei – aber eben vorbei und die Führung hielt Bestand.
Nach gut einer Stunde dann das 2:0, erneut durch Brendler. Nach einigen Ballstaffetten durch die eigenen Reihen, spielte Kedzia seinen Mitspieler Brendler gut 22 Meter zentral vor dem Tor frei. Dieser hörte auf seinen Ersatztrainer und zog einfach mal ab. Und sein Flatterball schlug sehenswert im oberen rechten Eck ein.
In der Folge spielte es der SVM abgezockt herunter, ließ defensiv mal so gar nichts mehr zu, muss sich nur den „Vorwurf“ gefallen lassen, seine sich bietenden Konter nicht gut ausgespielt zu haben.
Diese am Ende aber nur eine Randnotiz, denn der Auswärtsdreier war unter Dach und Fach.
Gerade das defensive Verhalten aller war der Trumpf in einem mannschaftlich geschlossenen Sieg

(SG) Castell/Wiesenbronn: Bendrien, Wietersheim, Baumann, Kümmel F., Schneider, Prechtel L., Kümmel S., Hüßner, Düll, Paul P., Kreßmann / Scheufens, Paul J., Malinowski (15.), Hader (30.), Kurat (27.)SV Mönchstockheim: Barth J., Sahlmüller L., Fuchs, Hörr, Kedzia, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Anisimov, Keilholz, Kober J., Brendler J. (46.), Bördlein (89.), Barth S. (86.), Roßmanith (72.)Tore: 0:1 Brendler N. (19., Kober J.), 0:2 Brendler N. (57., Kedzia)Gelbe Karten: Kümmel F. (71.) / Kober C. (75.), Roßmanith (88.)Zuschauer: – | Schiedsrichter: Oliver Marr

Schön ist anders, aber erfolgreich

SV Mönchstockheim – SG Groß-/Kleinlangheim 2:0 (1:0)

Der SVM konnte dank einer kämpferischen Leistung und dem nötigen Glück den ersten Heimsieg der Saison einfahren und das im so wichtigen Spiel gegen einen tabellarisch direkten Gegner aus Groß-/Kleinlangheim.
Aufgrund von Urlaub und Verletzungen musste Coach Beckmann gleich auf 5 Akteure verzichten, so dass die Marschroute von Beginn an klar zu erkennen war. Hinten kompakt stehen und auf eigene Konter lauern. Das mit dem kompakt stehen, klappte soweit auch ordentlich, doch nach Ballgewinnen kam man im Grunde kaum in die gefährlichen Zonen über die außen. So entwickelte sich von Beginn an eine doch recht einseitige Partie, die vom Gast aus dem Kitzinger Raum bestimmt wurde. Doch der Gegner ließ die nötige Torgefahr vermissen und brachte Keeper Jonas Barth kaum ins Schwitzen, den mehr als Halbchancen gab es nicht.
Der SVM zeigte sich anders wie in den Partien gegen Gerolzhofen und in Fahr diesesmal kaltschnäuzig und effektiv vor dem Tor. Gleich die erste offensive Duftmarke führte zum Tor. Erfolgreicher Ballgewinn von Fuchs im Zentrum, Kober steckte auf den enteilten Keilholz in die Schnittstelle, der dann quer auf den mitgelaufenen Brendler legte, der nur noch einschieben musste. Bäääähm – Eiskalt erwischt die Gäste.
Doch nun die Beste Phase der Heimelf im kompletten Spiel. Man wollte die Verdutztheit ausnutzen und baute Druck auf und kam nun auch zu zwei weiteren Gelegenheiten, doch sowohl Keilholz, wie auch Kuklev vergaben. So ging es mit dem 1:0 in die Pause, denn auch der SG fiel offensiv nicht mehr viel ein und hatte in der SV Defenive Ihren Meister.
Im zweiten Durchgang verdeutlichte sich die Überlegenheit der Gäste nochmals, denn der SVM verpasste es, Bälle nach Ballgewinn mal über einen längeren Zeitraum in den eigenen Reihen zu lassen. Die SG agierte bis zum 16m Raum durchaus ordentlich, hatte dann aber final keine guten Ideen oder traf zum Glück der Heimelf die falschen Entscheidungen. Und der SVM? Nichts, rein gar nichts, was man offensiv erwähnen hätte können. So zitterte man mit jedem Angriff mehr und mehr, dezimierte sich noch zudem gleich zwei mal mit Zeitstrafen, was die Offensivbemühungen logischerweise nicht förderte. Doch man hielt im Kollektiv allen Angriffen der Gäste stand und konnte am Ende noch den einen entscheidenden Angriff zum 2:0 fahren. Erneut ergatterte sich der starke Fuchs den Ball, marschierte los, legte dann gekonnt auf seinen im Feld debütierenden Mitspieler Bördlein, der wiederum nach rechts zu Fuchs legte, der dann aus shier unmöglichem Winkel den Ball ins Netz drosch. Riesenjubel und Erleichterung im SVM Lager.
So gewann am Ende vielleicht etwas glücklich, aber das spielt bereits Sekunden nach dem Abpfiff KEINE Rolle. Nun heißt es in der Spielfrei Pause die Wunden zu lecken und zu regenerieren, damit man mit neuen Kräften weitere Punkte holen kann.

Aufstellung: Barth J. – Kuklev, Kober C., Hörr, Sahlmüller – Brendler N., Brendler J., Anisimov, Fuchs, Keilholz – Kober J.

Eingewechselt: Barth S., Roßmanith, Bördlein, Bory

Dingolshausen/Rügshofen gewinnt Derby

SV Mönchstockheim – SG Dingolshausen/Rügshofen 0:2 (0:1)

Auch das zweite Heimspiel Derby musste der SVM an die Gäste abtreten, stemmte sich jedoch mit aller MAcht gegen die Niederlage, war am Ende aber dennoch der verdiente Verlierer der Party.
Ja was wäre gewesen, hätte hätte Fahrradkette – denn nach nur zirka 2-3 Minuten hatte die Heimelf die Riesengelegenheit auf die Führung gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Dingolshausen/Rügshofen. Nach einem Steckpass von Pacion war Keilholz der Innenverteidigung der SG enteilt, sein Abschluss landete aber nur am linken Pfosten und nicht im Tor. Es hätte den grundlegenden Spielverlauf zwar vermutlich kaum geändert, jedoch es dem Gegner noch schwerer gemacht. Die Marschroute der Beckmann-Elf war klar zu erkennen. Hauptaugenmerk war, defensiv kompakt zu stehen und nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Defensiv gelang dieser Plan, denn IV Glos dirigierte seine Vorderleute lautstark und hielt die Abwehr zusammen. Zudem waren die Mannen in Grau bissig und unangenehm in den Zweikämpfen. Jedoch verschluderte die Heimelf das runde Leder nach eigenem Ballgewinn teilweise sorglos und vor allem zu schnell. Somit waren weitere Torgelegenheiten nicht zu sehen.
Die Gäste aus den Nachbarorten war wie erwartet tonangebend und hatte mehr vom Spiel, tat sich wie oben erwähnt aber lange Zeit gegen ordentlich verteidigende Mönchstockheimer sehr schwer. Richtige Torgelegenheiten ergaben sich somit auch hier nicht, wenn überhaupt auch nur Halbchancen, die dann aber leichte Beute für Keeper Barth waren. So war auch die Führung nach gut 15 Minuten doch sehr überraschend und nicht absehbar. Eine im Grunde harmlose Flanke von recht fand Mittelstürmer Götz, der bekanntlich durchaus Kopfballstark ist. Die Bogenlampe wähnte Keeper Barth scheinbar über dem Querbalken, doch dem war eher nicht so, denn der Ball sprang von der Unterkante hinter die Linie. Doch der SVM verfiel diesesmal nicht in sich zusammen und fightete weiter unerbittlich. So gelangen auch der Gästemannschaft keine weiteren klare Abschlüsse.
Der zweite Durchgang ähnelte dem ersten durchaus, was den Ballbesitz angeht. Dingolshausen hatte den Ball im Grunde immer und der SVM verteidigte humorlos. Nun merkte man der Beckmann aber doch an, dass das ein oder andere PS flöten ging, denn man rannte im Grunde nur noch hinterher. Nun häuften sich auch die Foulspiele, was natürlich dem Derby auch die entsprechende Stimmung von außen verschaffte, wenn gleich das Spiel bis auf wenige Ausnahmen sehr fair geführt war. Die SG hatte nun doch die ein oder andere Gelegenheit, da sie ihre schnellen Spitzen immer öfter in Szene setzen konnten.
In der 65. Minute war der Aufschrei im SG Block riesig, als SV Akteur Kuklev nach unnötigem Ballverlust hauchzart wohl vor der Strafraumgrenze zu fall brachte. Der Schiedsrichter entschied (richtig oder nicht???) auf „nur“ Freistoß. Eine weitere Szene brachte weiteren Gesprächsbedarf. Der pfeilschnelle Hußlein enteilte erneut der immer müder werdenden SV Defensive, Keeper Barth wusste sich auch nur mit einem Foul zu helfen, Hußlein blieb aber auf den Beinen und hätte einschieben können, doch Glos hinderte in respektierlicher Manier diesen in letzter Minute am Torschuss – Kein Elfmeter. Riesen Aufregung bei denen, die es mit der SG halten, aber der Elfmeterpfiff sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Jedoch hatte zuvor wiederum Keilholz die große Möglichkeit, auf 1:1 zu stellen. Brendler legte mustergültig den Ball über die Abwehr und Keilholz war allein durch. Diesesmal wollte er den mitgelaufenen Pacion bedienen, doch sein missglückte Hereingabe konnte von der Defensive in Grün abgefangen werden. Und dann war sie da, die Entscheidung – per herbeigesehntem Elfmeter. Barth vertendelte den Ball im eigenen 16m Raum, konnte demnach nicht ausreichend klären und Hörr konnte erneut Hußlein nichts außer einem Foulspiel entgegenstellen. Lukas Maul ließ sich nicht zwei mal bitten und verwandelte eiskalt.
Die „Messe“ war demnach gelesen, wenn nochmals Keilholz evtl mit mehr Entschlossenheit die Beckmann Jungs noch mals heranbringen hätte können. Doch jeglicher Konjunktiv ist fehl am Platze.
Am Ende ein verdienter Derbysieg des Favoriten aus Dingolshausen und Rügshofen

Aufstellung: Barth J. – Glos, Sahlmüller L., Hörr – Brendler N., Brendler J., Kober C., Fuchs, Werbinek D. – Pacion, Keilholz

Eingewechselt: Kober J., Roßmanith, Barth S., Kuklev

Effektive Fahrer lassen SVM verzweifeln

FC Fahr II – SV Mönchstockheim 3:1 (1:1)

Am Ende des Tages muss sich der SVM die Niederlage komplett selbst zuschreiben, da man zum einen zwei mal die Gegentore im Grunde selbst verschuldet hat und zum anderen, weil man offensiv erneut die nötige Konsequenz vor dem Tor vermissen ließ.
Doch spielerisch war es erneut ein weiterer kleiner Schritt nach vorne. Im Gegensatz zum ersten Sieg in der Vorwoche und der spielerischen Überlegenheit erspielte man sich dieses mal gleich eine große Anzahl an tollen Gelegenheiten, doch nutzte eben nur eine.
Zu Beginn der Partie agierte man noch etwas ängstlich und gleich zwei mal war der Rückpass zu Keeper Barth zu kurz, der aber noch im letzten Moment klären konnte.
Auf der Gegenseite hatte Werbinek die erste Einschussgelegenheit aus 11m, nach Hereingabe von Keilholz.
Danach verpasste es Kober Senior einen gelungenen Kontor über ihn selbst und Brendler Nico, den er dann aber kläglich vergab aus 5m.
Dann der Rückstand, der nicht passieren darf. Dieses mal spielte Anisimov den Ball zu kurz zurück zu Barth und nun war dieser leider zu spät, schoss den Gegner an, der am Ende nur noch einnicken musste. Das mussten die SV Kicker erst mal schlucken, taten dies aber mit Bravour.
Nach nur 4 Minuten, spielte Christian Kober seinen Bruder im Zentrum frei, der fein in die Gasse zu Keilholz steckte, der eiskalt blieb und egalisierte.
Der SVM drückte nun weiter und weiter, doch Brendler, Keilholz, Kedzia,………scheiterten- so ging es mit Remis mehr als glücklich für die Heimelf in die Pause, denn diese fanden 0,0 statt, weil der SVM gut stand defensiv.

Nach der Pause direkt das, was wiederum nicht sein kann und darf…….nach nur einer Minute stand es 2:1 für die Fahrer Jungs…….Langer Ball auf links, dieser legte zurück und mit einem sehenswerten Treffer ins lange Eck ließ man Barth keine Chance, dennoch stand man einfach zu weit weg.
Doch weiterhin war nur der SVM die aktivere Mannschaft und hatte auch weiterhin Chancen zum erneuten Ausgleich.
Kedzia zwei mal zu zögerlich im 5er, Keilholz schloß zu überhastet ab, anstatt evtl nach innen zu legen, Werbinek verpasste knapp mit dem Kopf, Pacion zu zentral und C. Kober‘s Freistoß parierte der Keeper Oldie Krapf bravourös.
Die letzten 5 Mins machte der SVM komplett auf und ging sich nach einem Ballverlust dann noch das entscheidende, wenn auch ergebnistechnisch irrelevante dritte Tor.
Fahr schoss im Grunde lediglich- wenn überhaupt 4x aufs Tor von Barth und netzte drei mal ein, der SV hingegen erspielte sich mehr als 10 erfolgsversprechende Einschussgelegenheiten, nutze diese aber nur 1x.
Das war am Ende das Ergebnis der Niederlage.

Doch auf die vor allem spielerische Leistung und eben die herausgespielten Chancen lässt sich aufbauen, wenngleich man einfach kaltschnäuziger vor dem Tor werden muss.

Kader:
Barth J. – Sahlmüller, Anisimov, Hörr – Kedzia, Kober C., Brendler J., Keilholz, Kober J. – Brendler N., Werbinek
Eingewechselt: Barth S., Roßmanith, Reiss, Pacion