Vier Spiele OHNE Gegentor

SV Mönchstockheim – SC Brünnau 0:0 (0:0)

Am vergangenem Sonntag teilten sich der SV Mönchstockheim und der SC Brünnau die Punkte. Bei herrlichem Oktoberwetter und gutem Geläuf präsentierte dich die Heimmannschaft gerade im ersten Abschnitt spielfreudig und hatte grundsätzlich mehr vom Spiel. Die auf zwei Positionen geschwächten Gäste aus Brünnauhielten sich über die gesamte Spieldauer durchweg bedeckt, verteidigten jedoch gekonnt und souverän. Der SVM wusste die Offensivbemühungen der Gäste jedoch in Schscht zu halten und spielte selbst über mehrere Stationen nach vorne, jedoch ließ man den letzten finalen Pass in die Spitze vermissen, so dass klare Chancen Mangelware waren. Hinten hatte man lediglich ein mal die Ordnung verloren, so dass die Gäste aus Brünnau zu einem mehr oder weniger gefährlichen Abschluss gekommen sind. Beim SVM probierte man es meist aus der Ferne, was jedoch OHNE große Torgefahr bleiben sollte. Beide Keeper mussten im Grunde nicht zwingend eingreifen. So blieb es auch bis zum Pausenpfiff beim torlosen Remis.

Nach der Pause rannte der SVM weiter an, blieb jedoch weiter nicht zwingend, so dass sich ein Spiel entwickelte, dass sich lediglich im Mittelfeld abspielte. Nun leistete sich aber auch der SVM im Spielaufbau Unachtsamkeiten und Abspielfehler, die keine klaren Aktionen in der Offensive mehr einbrachten. Lediglich ein mal tauchte der SVM in Person von Keilholz noch gefährlich vor des Gegners Kasten auf. Ein Pass in die vielbesagte Schnittstelle, Kelilholz nahm den Ball mit, zögerte jedoch zu lange, so dass der Keeper auf dem Posten war und klären konnte. Fortan wurde das Spiel unnötigerweise „hüben wie drüben“ ruppiger, was nicht zwingend hätte sein müssen und wahrlich nicht zu einem geordneterem Spiel verhalf. In der Folge neutralisierten sich beide Teams und blieben am Ende beiderseits ohne eigenen Treffer, damit es so beim torlosen Unentschieden blieb. Der SVM vermochte zwar freilich mehr vom Spiel haben, auch optisch bessere Spielanlage zu verzeichnen, brachte aber offensiv kaum etwas in die Box! Der Sportclub beschränkte sich auf die defensive Stabilität und setzte rein auf Konterspiel, was die konsequent verteitigende SV Defensive jedoch konzentriert zu verteidigen wusste.

SV Mönchstockheim: Glos, Sahlmüller L., Fuchs, Hörr, Kedzia, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Anisimov, Keilholz, Pacion / Bördlein, Reiss, Barth S., Brendler J. (50.), Kuklev (64.), Kober J. (76.)SC Brünnau: Jung K., Haas, Appold L., Hahn D., Jung N., Krohr, Weiglein M., Lim St., Roß S., Geisel Fr., Seidl, Hein S. (24.), Wendeler (46.), Blättner (46.)Tore: keine ToreGelbe Karten: Werbinek D. – Ball-Wegschlagen (43.), Glos – Ball-Wegschlagen (67.), Kuklev – Unsportlichkeit (68.), Brendler J. – Foulspiel (75.), Kober C. – Foulspiel (84.) / Seidl – Foulspiel (30.) | Zeitstrafen: – / Hahn D. – Foulspiel (68.)Zuschauer: – | Schiedsrichter: Thorsten Schoch

SVM weiter auf der Erfolgsspur

SV Mönchstockheim – SG Frankenwinheim/Schallfeld/Lülsfeld II 3:0 (1:0)

Zum dritten mal in Folge geht der SV Mönchstockheim als Sieger vom Platz, darüberhinaus noch zum dritten mal ohne Gegentor -> eine lange nicht da gewesene Erfolgsserie. Die Mannen von Trainer Beckmann waren gewarnt vor dem Spiel, den jeden war klar, dass man den Gegner nur ob des Tabellenstands nicht zu unterschätzen brauchte. Entsprechend angespannt waren die SV Schützlinge vor dem Anpfiff. Doch bereits nach gerade mal 3 Minuten sollte sich die Nervosität legen, denn Keilholz brachte seine Farben nach Hackenpass Kober mit einem nicht unhaltbaren Flachschuss in Führung. Der SVM war giftig im Spiel und setzte die Pressingvorgaben des Coaches um. Keilholz hätte dann auch das 2:0 machen können, doch er entschied sich für einen misslungenen Querpass auf Kober, der verteidigt wurde. Mit dieser Szene ein unerklärlicher Bruch im SV Spiel. Es lief so rein gar nichts mehr nach vorne zusammen. Lediglich Halbchancen, auf Zufällen basierend. Freilich ließ man defensiv auch kaum etwas zu, doch die Erwartungen an die eigene Leistung ist eben auch inzwischen gestiegen und das war ab der 10/15 Minute im ersten Durchgang rein gar nichts mehr. Nachdem allerdings auch der Gast ziemlich limitiert in seinen Offensivbemühungen hatte, plätscherte das Spiel so dahin, denn jegliches lautstarkes Fordern des Trainers sollte keine Besserung bringen. Pausenstand in einem dürftigen AKlassenniveau demnach 1:0 für die Heimelf.

In der Pause andächtiges Schweigen bei allen Protagonisten, ehe Beckmann seine Mannen zu mehr Engagement aufforderte und wieder an seine Stärke der ersten 10 Mins anzuknüpfen. Seine Jungs waren auch deutlich griffiger nach der Pause, wenn gleich spielerisch es weiterhin mit Luft nach oben versehen war. Doch nun ergaben sich doch auch wieder Gelegenheiten. Doch oftmals schloss man zu hastig ab (Keilholz). Ebenfalls Keilholz hatte die beiden besten Gelegenheiten, um den Knockout für die SG herbeizuführen. Nach einem Abpraller bekam er den Ball nicht am Keeper vorbei und nach feinem Kombinationsspiel mit Kuklev setzte er den Ball am Tor vorbei. In Minute 70 dann doch endlich die Entscheidung. Der rückgewechselte Kober bekam den Ball in der gegnerischen Hälfte, läuft auf die Abwehrreihe zu, wartete jedoch auf den ihn hinterlaufenden Keilholz und steckte im rechten Moment auf diesen, der dann alleine durch dem Keeper keine Chance ließ und auf 2:0 stellte. Große Erleichterung im SV Fanlager. Der schönste Spielzug des gesamten Spiels brachte dann noch den 3:0-Endstand. Keilholz am Ball, Sahlmüller hinterläuft und bekommt den Ball, dessen Flanke dann den ins Zentrum gelaufenen Brendler J. erreicht, der gekonnt abschloss. das war logischerweise die endgültige Entscheidung einer zerfahrenen Partie. Fuchs hätte durchaus bei zwei weiteren Gelegenheiten noch höher schrauben können, was dem SV Spiel jedoch nicht gerecht geworden wäre. Defensiv stand man jedoch wiederum sehr stabil, so dass der Gegner kaum Chancen zu einem Tor hatte, Letztlich hatte man nur in der letzten Minute etwas Schnappatmung, als ein Schlenzer auf der Oberkante der Latte landete, aber eben nur auf der Latte. Schluss – Aus, Mundabputzen, Heimsieg feiern und weiter arbeiten.

Aufstellung: Barth J – Sahlmüller, Hörr, Anisimov, Kober C – Fuchs, Warmuth, Werbinek D. – Keilholz, Kober J., Pacion Eingewechselt: Barth S., Kedzia, Roßmanith, Brendler J., Kuklev

SVM mit weiterem Dreier

SG Castell / Wiesenbronn – SV Mönchstockheim 0:2 (0:1)

Nach der „Zitterpartie“ und dem etwas glücklichen Sieg gegen Kleinlangheim, konnte sich der SVM am Kirchweihspiel in Wiesenbronn jedoch dieses mal verdientermaßen mit einem weiteren Dreier durchsetzen.
Die Marschroute gegen den Tabellennachbarn aus dem Weingebiet war klar. Hinten erneut kompakt stehen, wenig zu lassen und aber gerade offensiv mehr Eigeninitiative haben.
Das Vorhaben schien auch gekonnt aufzugehen, denn man stresste die SG Defenisive immer wieder durch aggressives Anlaufen. Auch spielerisch war man der Heimelf etwas überlegen. Zu Beginn ergaben sich aber nur Teilchancen, wenn gleich Keilholz nach Steckpass Kober die Beste Führungsmöglichkeit hatte. In der 20. Minute dann die verdiente Führung der Gäste passend zur eigenen Druckphase. Kober brachte eine Flanke von links, Brendler nahm diese sehenswert mit der Brust runter und vollstreckte überlegt und platziert ins lange Eck zur Führung. In der Folge jedoch ein kleiner Bruch im SV Spiel und man ließ die Heimelf mehr zur Entfaltung kommen. Leicht gefährlich wurde es im gesamten ersten Abschnitt aber nur 3x. Zweimal konnte der SVM ruhende Bälle nur bedingt verteitigen, so dass die Heimelf zwar zum Abschluss kam, aber ungefährlich. 1x mussten die Beckmann Jungs dann aber doch tief durchschnaufen, denn nur der Casteller Mitspieler konnte den Ball ungewollt klären, denn dieser wäre wohl eingeschlagen – Glück gehabt, denn nach verdient fragt hinterher keiner.
Ansonsten spielte es der SVM gekonnt auch von hinten heraus, lies sic aber mehr und mehr zu unnötigen langen Bällen verleiten.
In der Pause wurde die zunehmende Passivität angesprochen und ja dieses mal im zweiten Durchgang auch wieder vermehrt abgelegt.
Jedoch war der SVM ob der knappen Führung und der Vergangenheit gewarnt. Und so war es auch, dass man gleich zu Beginn der zweiten HZ erneut einen „Schockmoment“ überstehen musste. Der SVM war weit aufgerückt und verlor den Ball. Umschaltspiel SG und plötzlich sah sich Paul ziemlich allein auf weitem grün, doch er verzog, zwar kanpp rechts vorbei – aber eben vorbei und die Führung hielt Bestand.
Nach gut einer Stunde dann das 2:0, erneut durch Brendler. Nach einigen Ballstaffetten durch die eigenen Reihen, spielte Kedzia seinen Mitspieler Brendler gut 22 Meter zentral vor dem Tor frei. Dieser hörte auf seinen Ersatztrainer und zog einfach mal ab. Und sein Flatterball schlug sehenswert im oberen rechten Eck ein.
In der Folge spielte es der SVM abgezockt herunter, ließ defensiv mal so gar nichts mehr zu, muss sich nur den „Vorwurf“ gefallen lassen, seine sich bietenden Konter nicht gut ausgespielt zu haben.
Diese am Ende aber nur eine Randnotiz, denn der Auswärtsdreier war unter Dach und Fach.
Gerade das defensive Verhalten aller war der Trumpf in einem mannschaftlich geschlossenen Sieg

(SG) Castell/Wiesenbronn: Bendrien, Wietersheim, Baumann, Kümmel F., Schneider, Prechtel L., Kümmel S., Hüßner, Düll, Paul P., Kreßmann / Scheufens, Paul J., Malinowski (15.), Hader (30.), Kurat (27.)SV Mönchstockheim: Barth J., Sahlmüller L., Fuchs, Hörr, Kedzia, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Anisimov, Keilholz, Kober J., Brendler J. (46.), Bördlein (89.), Barth S. (86.), Roßmanith (72.)Tore: 0:1 Brendler N. (19., Kober J.), 0:2 Brendler N. (57., Kedzia)Gelbe Karten: Kümmel F. (71.) / Kober C. (75.), Roßmanith (88.)Zuschauer: – | Schiedsrichter: Oliver Marr

Schön ist anders, aber erfolgreich

SV Mönchstockheim – SG Groß-/Kleinlangheim 2:0 (1:0)

Der SVM konnte dank einer kämpferischen Leistung und dem nötigen Glück den ersten Heimsieg der Saison einfahren und das im so wichtigen Spiel gegen einen tabellarisch direkten Gegner aus Groß-/Kleinlangheim.
Aufgrund von Urlaub und Verletzungen musste Coach Beckmann gleich auf 5 Akteure verzichten, so dass die Marschroute von Beginn an klar zu erkennen war. Hinten kompakt stehen und auf eigene Konter lauern. Das mit dem kompakt stehen, klappte soweit auch ordentlich, doch nach Ballgewinnen kam man im Grunde kaum in die gefährlichen Zonen über die außen. So entwickelte sich von Beginn an eine doch recht einseitige Partie, die vom Gast aus dem Kitzinger Raum bestimmt wurde. Doch der Gegner ließ die nötige Torgefahr vermissen und brachte Keeper Jonas Barth kaum ins Schwitzen, den mehr als Halbchancen gab es nicht.
Der SVM zeigte sich anders wie in den Partien gegen Gerolzhofen und in Fahr diesesmal kaltschnäuzig und effektiv vor dem Tor. Gleich die erste offensive Duftmarke führte zum Tor. Erfolgreicher Ballgewinn von Fuchs im Zentrum, Kober steckte auf den enteilten Keilholz in die Schnittstelle, der dann quer auf den mitgelaufenen Brendler legte, der nur noch einschieben musste. Bäääähm – Eiskalt erwischt die Gäste.
Doch nun die Beste Phase der Heimelf im kompletten Spiel. Man wollte die Verdutztheit ausnutzen und baute Druck auf und kam nun auch zu zwei weiteren Gelegenheiten, doch sowohl Keilholz, wie auch Kuklev vergaben. So ging es mit dem 1:0 in die Pause, denn auch der SG fiel offensiv nicht mehr viel ein und hatte in der SV Defenive Ihren Meister.
Im zweiten Durchgang verdeutlichte sich die Überlegenheit der Gäste nochmals, denn der SVM verpasste es, Bälle nach Ballgewinn mal über einen längeren Zeitraum in den eigenen Reihen zu lassen. Die SG agierte bis zum 16m Raum durchaus ordentlich, hatte dann aber final keine guten Ideen oder traf zum Glück der Heimelf die falschen Entscheidungen. Und der SVM? Nichts, rein gar nichts, was man offensiv erwähnen hätte können. So zitterte man mit jedem Angriff mehr und mehr, dezimierte sich noch zudem gleich zwei mal mit Zeitstrafen, was die Offensivbemühungen logischerweise nicht förderte. Doch man hielt im Kollektiv allen Angriffen der Gäste stand und konnte am Ende noch den einen entscheidenden Angriff zum 2:0 fahren. Erneut ergatterte sich der starke Fuchs den Ball, marschierte los, legte dann gekonnt auf seinen im Feld debütierenden Mitspieler Bördlein, der wiederum nach rechts zu Fuchs legte, der dann aus shier unmöglichem Winkel den Ball ins Netz drosch. Riesenjubel und Erleichterung im SVM Lager.
So gewann am Ende vielleicht etwas glücklich, aber das spielt bereits Sekunden nach dem Abpfiff KEINE Rolle. Nun heißt es in der Spielfrei Pause die Wunden zu lecken und zu regenerieren, damit man mit neuen Kräften weitere Punkte holen kann.

Aufstellung: Barth J. – Kuklev, Kober C., Hörr, Sahlmüller – Brendler N., Brendler J., Anisimov, Fuchs, Keilholz – Kober J.

Eingewechselt: Barth S., Roßmanith, Bördlein, Bory

Dingolshausen/Rügshofen gewinnt Derby

SV Mönchstockheim – SG Dingolshausen/Rügshofen 0:2 (0:1)

Auch das zweite Heimspiel Derby musste der SVM an die Gäste abtreten, stemmte sich jedoch mit aller MAcht gegen die Niederlage, war am Ende aber dennoch der verdiente Verlierer der Party.
Ja was wäre gewesen, hätte hätte Fahrradkette – denn nach nur zirka 2-3 Minuten hatte die Heimelf die Riesengelegenheit auf die Führung gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Dingolshausen/Rügshofen. Nach einem Steckpass von Pacion war Keilholz der Innenverteidigung der SG enteilt, sein Abschluss landete aber nur am linken Pfosten und nicht im Tor. Es hätte den grundlegenden Spielverlauf zwar vermutlich kaum geändert, jedoch es dem Gegner noch schwerer gemacht. Die Marschroute der Beckmann-Elf war klar zu erkennen. Hauptaugenmerk war, defensiv kompakt zu stehen und nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Defensiv gelang dieser Plan, denn IV Glos dirigierte seine Vorderleute lautstark und hielt die Abwehr zusammen. Zudem waren die Mannen in Grau bissig und unangenehm in den Zweikämpfen. Jedoch verschluderte die Heimelf das runde Leder nach eigenem Ballgewinn teilweise sorglos und vor allem zu schnell. Somit waren weitere Torgelegenheiten nicht zu sehen.
Die Gäste aus den Nachbarorten war wie erwartet tonangebend und hatte mehr vom Spiel, tat sich wie oben erwähnt aber lange Zeit gegen ordentlich verteidigende Mönchstockheimer sehr schwer. Richtige Torgelegenheiten ergaben sich somit auch hier nicht, wenn überhaupt auch nur Halbchancen, die dann aber leichte Beute für Keeper Barth waren. So war auch die Führung nach gut 15 Minuten doch sehr überraschend und nicht absehbar. Eine im Grunde harmlose Flanke von recht fand Mittelstürmer Götz, der bekanntlich durchaus Kopfballstark ist. Die Bogenlampe wähnte Keeper Barth scheinbar über dem Querbalken, doch dem war eher nicht so, denn der Ball sprang von der Unterkante hinter die Linie. Doch der SVM verfiel diesesmal nicht in sich zusammen und fightete weiter unerbittlich. So gelangen auch der Gästemannschaft keine weiteren klare Abschlüsse.
Der zweite Durchgang ähnelte dem ersten durchaus, was den Ballbesitz angeht. Dingolshausen hatte den Ball im Grunde immer und der SVM verteidigte humorlos. Nun merkte man der Beckmann aber doch an, dass das ein oder andere PS flöten ging, denn man rannte im Grunde nur noch hinterher. Nun häuften sich auch die Foulspiele, was natürlich dem Derby auch die entsprechende Stimmung von außen verschaffte, wenn gleich das Spiel bis auf wenige Ausnahmen sehr fair geführt war. Die SG hatte nun doch die ein oder andere Gelegenheit, da sie ihre schnellen Spitzen immer öfter in Szene setzen konnten.
In der 65. Minute war der Aufschrei im SG Block riesig, als SV Akteur Kuklev nach unnötigem Ballverlust hauchzart wohl vor der Strafraumgrenze zu fall brachte. Der Schiedsrichter entschied (richtig oder nicht???) auf „nur“ Freistoß. Eine weitere Szene brachte weiteren Gesprächsbedarf. Der pfeilschnelle Hußlein enteilte erneut der immer müder werdenden SV Defensive, Keeper Barth wusste sich auch nur mit einem Foul zu helfen, Hußlein blieb aber auf den Beinen und hätte einschieben können, doch Glos hinderte in respektierlicher Manier diesen in letzter Minute am Torschuss – Kein Elfmeter. Riesen Aufregung bei denen, die es mit der SG halten, aber der Elfmeterpfiff sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Jedoch hatte zuvor wiederum Keilholz die große Möglichkeit, auf 1:1 zu stellen. Brendler legte mustergültig den Ball über die Abwehr und Keilholz war allein durch. Diesesmal wollte er den mitgelaufenen Pacion bedienen, doch sein missglückte Hereingabe konnte von der Defensive in Grün abgefangen werden. Und dann war sie da, die Entscheidung – per herbeigesehntem Elfmeter. Barth vertendelte den Ball im eigenen 16m Raum, konnte demnach nicht ausreichend klären und Hörr konnte erneut Hußlein nichts außer einem Foulspiel entgegenstellen. Lukas Maul ließ sich nicht zwei mal bitten und verwandelte eiskalt.
Die „Messe“ war demnach gelesen, wenn nochmals Keilholz evtl mit mehr Entschlossenheit die Beckmann Jungs noch mals heranbringen hätte können. Doch jeglicher Konjunktiv ist fehl am Platze.
Am Ende ein verdienter Derbysieg des Favoriten aus Dingolshausen und Rügshofen

Aufstellung: Barth J. – Glos, Sahlmüller L., Hörr – Brendler N., Brendler J., Kober C., Fuchs, Werbinek D. – Pacion, Keilholz

Eingewechselt: Kober J., Roßmanith, Barth S., Kuklev

Effektive Fahrer lassen SVM verzweifeln

FC Fahr II – SV Mönchstockheim 3:1 (1:1)

Am Ende des Tages muss sich der SVM die Niederlage komplett selbst zuschreiben, da man zum einen zwei mal die Gegentore im Grunde selbst verschuldet hat und zum anderen, weil man offensiv erneut die nötige Konsequenz vor dem Tor vermissen ließ.
Doch spielerisch war es erneut ein weiterer kleiner Schritt nach vorne. Im Gegensatz zum ersten Sieg in der Vorwoche und der spielerischen Überlegenheit erspielte man sich dieses mal gleich eine große Anzahl an tollen Gelegenheiten, doch nutzte eben nur eine.
Zu Beginn der Partie agierte man noch etwas ängstlich und gleich zwei mal war der Rückpass zu Keeper Barth zu kurz, der aber noch im letzten Moment klären konnte.
Auf der Gegenseite hatte Werbinek die erste Einschussgelegenheit aus 11m, nach Hereingabe von Keilholz.
Danach verpasste es Kober Senior einen gelungenen Kontor über ihn selbst und Brendler Nico, den er dann aber kläglich vergab aus 5m.
Dann der Rückstand, der nicht passieren darf. Dieses mal spielte Anisimov den Ball zu kurz zurück zu Barth und nun war dieser leider zu spät, schoss den Gegner an, der am Ende nur noch einnicken musste. Das mussten die SV Kicker erst mal schlucken, taten dies aber mit Bravour.
Nach nur 4 Minuten, spielte Christian Kober seinen Bruder im Zentrum frei, der fein in die Gasse zu Keilholz steckte, der eiskalt blieb und egalisierte.
Der SVM drückte nun weiter und weiter, doch Brendler, Keilholz, Kedzia,………scheiterten- so ging es mit Remis mehr als glücklich für die Heimelf in die Pause, denn diese fanden 0,0 statt, weil der SVM gut stand defensiv.

Nach der Pause direkt das, was wiederum nicht sein kann und darf…….nach nur einer Minute stand es 2:1 für die Fahrer Jungs…….Langer Ball auf links, dieser legte zurück und mit einem sehenswerten Treffer ins lange Eck ließ man Barth keine Chance, dennoch stand man einfach zu weit weg.
Doch weiterhin war nur der SVM die aktivere Mannschaft und hatte auch weiterhin Chancen zum erneuten Ausgleich.
Kedzia zwei mal zu zögerlich im 5er, Keilholz schloß zu überhastet ab, anstatt evtl nach innen zu legen, Werbinek verpasste knapp mit dem Kopf, Pacion zu zentral und C. Kober‘s Freistoß parierte der Keeper Oldie Krapf bravourös.
Die letzten 5 Mins machte der SVM komplett auf und ging sich nach einem Ballverlust dann noch das entscheidende, wenn auch ergebnistechnisch irrelevante dritte Tor.
Fahr schoss im Grunde lediglich- wenn überhaupt 4x aufs Tor von Barth und netzte drei mal ein, der SV hingegen erspielte sich mehr als 10 erfolgsversprechende Einschussgelegenheiten, nutze diese aber nur 1x.
Das war am Ende das Ergebnis der Niederlage.

Doch auf die vor allem spielerische Leistung und eben die herausgespielten Chancen lässt sich aufbauen, wenngleich man einfach kaltschnäuziger vor dem Tor werden muss.

Kader:
Barth J. – Sahlmüller, Anisimov, Hörr – Kedzia, Kober C., Brendler J., Keilholz, Kober J. – Brendler N., Werbinek
Eingewechselt: Barth S., Roßmanith, Reiss, Pacion

Ohne Glos nix los

SG Schönbach/Siegendorf – SV Mönchstockheim 1:2 (0:1)

Ganz so, wie in der Titelüberschrift zu entnehmen ist, war es natürlich NICHT, aber dennoch kann sich der SV Innenverteidiger als „Man of the Match“ feiern lassen, denn seine beiden Treffer bescheren dem SVM den lang ersehnten Ligaerfolg, der inzwischen doch schon sehr lange (Ende 2022) her ist!!

Doch auch an diesem Gastspiel in der A2 machte sich die BeckmannElf das Leben selbst unnötig schwer, in dem man gute Möglichkeiten im ersten Durchgang ausließ und dann im zweiten Abschnitt wieder unter seinen Möglichkeiten blieb. Im ersten Durchgang war der SVM klar überlegen, spielte geduldig und ansehnlich aus der Dreierkette um J. Glos heraus nach vorne. Einzig die letzte Durchschlagskraft ließ man vermissen, dennoch hatte man zwei sehr gute Gelegenheiten zu einer besseren Halbzeitführung. Keilholz hob den Ball über den Keeper ins aus und Werbinek schloss zu überhastet ab nach einem abgefangenen Abstoss. Das Tor zur Pausenführung fiel nach einem Eckball. Erst konnte der Keeper eine Kober Ecke gerade noch vor Barth entscheidend ablenken, doch die darauffolgende Werbinek Ecke machte Glos mustergültig mit dem Kopf in die Maschen. Defensiv ließ man nichts zu, nur direkt vor der Pause brannte es gleich zwei mal lichterloh im SV Sechzehner! Doch erst verhinderte Sahlmüller im letzten Moment ehe man sich im Kollektiv in die Pause „rettete“!

Der zweite Durchgang begann aber gleich mit einem herben Dämpfer, denn nach gerade mal 2 Minuten stand es 1:1, ebenfalls nach einer Ecke und einem Kopfball. Auf einmal wa die Junge SVM Elf völlig von der Rolle, nichts wollte mehr gelingen, kein Spielfluss mehr und die SG kam besser ins Spiel, geschuldet aber eher der Spielweise des SVMs. Gleich zwei mal hatte man tatsächlich Dusel, nicht in Rückstand zu geraten. Aus abseitsverdächtiger Position scheiterte Heimelfstürmer im 1:1 gegen den starken Barth Jonas und wenige Zeit später tauchte auf einmal ein Altenschönbacher mutterseelenallein in der SVM Hälfte auf, warum er allerdings völlig überhastet, unnötig und harmlos abschloss, bleibt sein Geheimnis und wohl der entscheidende Grund für den Auswärtssieg der Mönchstockheimer. Denn in der 83. Minute war es der nun nach vorne beorderte Glos, mit dem Siegtreffer. Sein Kumpl CB behauptetere stark den Ball und legte gekonnt in die Gasse von der Nummer 20, der vor dem Tor wie ein Goalgetter eiskalt blieb und den Siegtreffer erzielte. Kollektiver Jubel im SV Lager, denn in der Folgezeit passierte nichts mehr und der SVM siegte.

Ein Sieg, der vor allem für den Kopf wichtig ist, aufgrund der ersten Halbzeit nicht komplett unverdient…..Jetzt heißt weiter an den Schwächen zu arbeiten und weitere Punkte holen.

Barth J. – Glos, Hörr, Sahlmüller – Kober C., Brendler N., Fuchs, Keilholz – Kober J., Werbinek, Barth C. Eingewechselt: Pacion, Brendler J., Warmuth, Reiss

Wieso, weshalb, warum…..??

SV Mönchstockheim – SG Gerolzhofen II / Michelau 1:4 (1:2)

Wieso, weshalb, warum……..das bleibt wohl die entscheidende Frage, wenn die Beckmann Jungs die Niederlage an der Sommerkirchweih in Mönchstockheim vor stattlicher Kulisse aufarbeiten werden….. Allein schon der Rückstand zur Pause bleibt im Grunde unerklärlich……Zwar hatte auch Gerolzhofen/Michelau im ersten Abschnitt neben den Treffern noch ein-zwei Möglichkeiten, doch lange nicht in der Anzahl und vor allem Deutlichkeit wie der SVM. Klar ist aber auch, dass man sowohl nach nicht mal einer Minute hätte ins Hintertreffen geraten können, da zeigte sich evtl schon die Nervösität der jungen Elf in diesesmal Grau…..Anstoß SVM- Rückspiel zum TW Glos, der etwas zu lange zögerte und Merkel anschoss, dann aber bravourös parierte….Dann war erst mal nur der SVM am Drücker und Kober Christian Schuss hätte nach 5 Mins die Führung bedeuten können, doch die Querlatte hatte etwas dagegen…..Dann Freistoß aus 20 Metern, Hani Kober nahm sich dessen an und zwang Johanni im Gästetor zu einer Glanztat, der aber nur nach vorne klatschen konnte, wo Keilholz am schnellsten schaltete und………aus 2m weit über das Tor hämmerte. Die Köpfe und das Vertrauen sank nun in sich zusammen und wie ist es so oft? man wurde gerächt! Eckball Geo und im SV Strafraum herrschte heilloses Durcheinander und keinerlei Zuordnung, so dass am Ende der PingPong Veranstaltung gleich drei Akteure in Rot hätten treffen können. Puh, herber Nackenschlag ob der doch offensichtlichen Überlegenheit der Heimelf! Doch der SVM sollte zurückkommen, erst setzte Kober J einen Freistoß noch knapp am Giebel vorbei, ehe er einen schönen Spielzug über außen (Jonas Barth flankte final) nach einem Abpraller einnetzen konnte…..Nun war der SVM wieder im Spiel und machte der KreisligaReserve gerade wenn man den Ball flach kombinierte Probleme…..Erneut Keilholz hatte die Führung auf dem Fuß, nach feinem Steckpass war er alleine vor Johanni und scheiterte erneut und im Gegenzug? Copy and Paste…..Geo war einfach effektiver und cleverer….Erneut ein im Grunde harmloser, ruhender Ball , Anisimov verschätzt sich und per Grätsche netzte Geo zur Führung ein.

Der zweite Durchgang sollte der SVM weiter flach kombinieren, um weitere Chancen zu kreieren, was in den ersten 10 Mins auch noch gelang, doch der an diesem Tag völlig glücklose Keili scheiterte erneut im 1:1. Und auch Fuchs, noch Hörr brachten durch ihre Abschlüsse Gefahr, um den Ausgleich zu erzielen.

Und nach dann gut 15 Minuten im zweiten Abschnitt war ein absoluter Bruch im Spiel der Heimelf.. Es lief in der Folge rein gar nichts mehr zusammen, leichte Ballverluste, kein Kombispiel mehr-Nichts. Man fügte sich seinem Schicksal, heute nicht ausreichend Matchglück zu haben und dann spielte die erfahrene GeoElf Katz und Maus mit der jungen BeckmannElf. Folgerichtig, wie aber auch unnötig die beiden entscheidenden Treffer durch Merkel und einen weiteren Angreifer. So tritt der SVM nach zwei Spielen und einem Punkt gegen ebenbürtige Gegner auf der Stelle und wäre gut beraten, die Köpfe schnellst möglich wieder frei zu bekommen und Punkte einzufahren

Aufstelllung: Glos – Anisimov, Sahlmüller L, Schmitt – Brendler N, Kedzia, Kober C, Fuchs – Keilholz, Kober J, Brendler J Eingewechselt: Barth J, Pacion, Reiss, Warmuth, Hörr

Viel Luft nach oben!!

SG Koppenwind/Burgwindheim – SV Mönchstockheim 1:1 (0:0)

Am Ende werden alle am und um das Spiel Beteiligten Personen feststellen müssen, dass beide Mannschaften noch mächtig Luft nach oben haben und den Zuschauern und sich auch selbst ein sehr dürftiges A-Klassen-Auftakt-Spiel geboten haben.
Natürlich waren die Wetter-, wie auch Platzverhältnisse für einen Gaumenschmaus nicht gerade geeignet, dies jedoch als alleinige Ausrede zu nehmen, werden wohl beide Trainer nicht so einfach akzeptieren wollen.
Der SVM legte zwar doch recht ordentlich los, hatte auch gleich zu Beginn zwei, drei ansehnliche Möglichkeiten, konnte diese aber nicht verwerten. Mit zunehmender Spieldauer kam dann auch die Heimeld besser in die Partie, schaltete meist nach Ballgewinnen mit langen Böllen in die Spitze um. Mehr als Halbchancen waren es aber auf beiden Seiten nicht, die bei den Angriffsbemühungen heraussprangen. Der SVM war meist nur nach ruhenden Bällen etwas gefährlich und die SG Koppenwind, konnte seine Konter auch nicht wirklich gefährlich abschließen und fand dann in Barth den Meister. So ging es leistungsgerecht in die Pause……

Nach der Pause war zwar das Wetter von oben her trocken, das Spiel aber ähnlich zäh wie vor dem Pfiff.
So viel auch das 1:0 für die Heimelf mehr als unerwartet und zudem auch glücklich. Keeper Barth bekam den Ball zurückgespielt, spielte diesen aber unnötig und ohne jeden Gegnerdruck schwach in Richtung seines Mitspielers. Der gegnerische Angreifer konnte den Ball abfangen und direkt auf seinen Mitspieler köpfen, der dann im 1:1 gegen Barth eiskalt blieb…….Das musste die Beckmann Truppe erst mal verkraften. Ein weiterer Nackenschlag an diesem Freitagabend.
Bereits nach nur einer Minute (!!!!) musste Keilholz nach einem groben Einsteigen mit einer Wadenblessur vom Feld. Wenig später (15.) musste auch noch Verteidiger Lukas Sahlmüller das Feld nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einer klaffenden Platzwunde in Richtung Krankenhaus verlassen und dann der unnötige Rückstand……

Doch alles jammern bringt nichts und so spielte der SVM nun „wütend“ weiter nach vorne bemüht. Und sollte dann auch in Minute 65. für sein anrennen belohnt werden. Endlich konnte man sich am Flügel mal energisch durchsetzen und die flache Hereingabe von Schmitt konnte Oldie Kober eiskalt ins lange Eck einnetzen. Nun war der SVM wieder obenauf und wollte den angepeilten Dreier…….Doch sowohl Pacion, Kedzia, wie auch Roßmanith verpassten es, rechtzeitig abzuschließen und wurden geblockt. Werbinek´s Schuss konnte der Heimkeeper gekonnt parieren. Die wohl größte Möglichkeit hatte jedoch Hörr um den Dreier zu holen. Kober spielte den Ball direkt hinter die Abwehr und Hörr war alleine auf dem Weg zum Tor. Im letzten Moment wurde er jedoch noch gestört und sein Abschluss wurde vom Keeper gerade noch abgewehrt.
Die unschönste Sehne des Spiels jedoch kurz davor. Nach einem überharten Einsteigen gegen Werbinek im Mittelfeld, schubste Kuklev den „Täter“ auf Seite, was dieser zu einer unnötigen, wie unsportlichen Schauspieleinlage nutzte und dem Schiri so wohl den Eindruck eines brutelen Vergehens gegeben haben muss, denn Kuklev wurde mit Rot des Feldes verwiesen.
Unnötige Aktion von ALLEN Beteiligten!! Kuklev darf sich zu einem Schubser (eher ein Stößchen) nicht hinleiten lassen, der Gegner MUSS nicht so theatralisch zu Boden gehen (Fairplay???) und der Schiedsrichter hätte auch Fingerspitzengefühl zeigen können, oder das neue zur Verfügung stehende Paramter „Zeitstrafe“ wählen können.

Aber sei es wie es ist………Es war ein sehr schwaches A-Klassenspiel von allen Protagonisten!! ALLEN!!

(SG) Koppenwind/Burgwindheim: Werner, Wernsdoerfer, Bräunig S., Saueressig P., Hückmann, Müller N., Schmaus D., Schmaus B., Leicht, Hetzel, Maier / Arnold M., Bräunig M., Fahner, Dornheim, Grief, Rott (46.)SV Mönchstockheim: Barth J., Schmitt, Hörr, Kuklev, Reiss, Sahlmüller L., Kedzia, Kober C., Werbinek D., Anisimov, Keilholz, Kober J. (2.), Pacion (19.), Roßmanith (37.)Tore: 1:0 Bräunig S. (49., Wernsdoerfer), 1:1 Kober J. (65., Schmitt)Gelbe Karten: Wernsdoerfer (1.), Bräunig S. (6.), Müller N. (74.), Saueressig P. (87.) / Hörr – Halten/Trikotziehen (10.), Schmitt – Foulspiel (43.), Kober C. – Halten/Trikotziehen (52.), Anisimov – Foulspiel (68.) | Rote Karten: – / Kuklev – Unsportlichkeit (87.)