SVM kann tolle Leistung nicht komplett krönen

SV Mönchstockheim – SG Dürrfeld / Obereuerheim 1:1 (0:0)

Es ist die letzte Spielminute. Die Kombi-Elf bekommt nochmals einen Eckball. Keeper Volk kann unter Bedrängnis nur kurz abwehren, zwei SV Akteure verlassen sich jeweils auf den anderen und Pfister sagt Danke und jagt den Ball zum aus SVM Sicht ärgerlichen Ausgleich ins Netz.
Bis dato eine sehr disziplinierte und kämpferisch herausragende Leistung des SVM.
Die Taktik war klar, gastierte doch der nominell besser besetzte Tabellenzweite in Mönchstockheim.
Somit konzentrierte sich die Heimelf vorwiegend auf die taktische Marschrichtung und erstickte jegliches Aufbauspiel der SG im Keim.
Einzig bei Standards kam die SG Dürrfeld/Obereuerheim gefährlich vor den Kasten. Die besten Möglichkeiten resultierten aber aus zwei Slapstickeinlagen von Keeper Volk, der zwei weit geschlagene Bälle nicht sichern konnte, aber dann jeweils gefoult wurde.
Die wohl beste Möglichkeit hatte aber im ersten Durchgang der SVM. Freistoß an der Grundlinie, Kober J. flankt punktgenau auf Holle Sahlmüller, der aber nicht einnetzen konnte.
Im zweiten Durchgang war Dürrfeld nun mit mehr Wucht im Spiel. Nach einer sehr gelungenen Ballstaffete konnte der Abschluss von Hartmann von Volk aber entschärft werden. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch der beiden Mannschaften. Es war sicherlich spielerisch kein Augenschmaus auf dem Nebenplatz des SVM, aber die Zuschauer kamen in einer rassig geführten Partie beider Seite auf Ihre Kosten.
In der 52. Minute dann wohl die spielentscheidende Situation. Barth erkämpfte sich den Ball von IV Voit und zog an diesem vorbei und konnte schließlich an der Strafraumlinie nur durch ein Foul von Voit gestoppt werden. Der Pfiff des Schiedsrichters ertönte auch, doch die Karte hatte in den Augen vieler die falsche Farbe, denn er zog (Gnade vor Recht) NUR Gelb und auf Freistoß. Diesen setzte Kober Johannes an den Pfosten, doch Barth schaltete am schnellsten und schob zum 1:0 ein.
Danach hatte der SVM die Gegenangriffe weitesgehend im Griff und Dürrfeld kam kaum mehr gefährlich oder entscheidend vor das SV Gehäuse. Bis….ja bis eben zur 90. Minute.
Fazit: In einem kämferisch gut geführten A-Klassen Spiel trennten sich beide Mannschaften am Ende leistungsgerecht unentschieden, wenn gleich es für den SVM natürlich sehr bitter und ärgerlich war.

Kader:
Volk – Nüßlein Y, Eichner, Sahlmüller M, Horn D – Sahlmüller H, Kober J, Kober Ch – Bart, Bory, Nüßlein
Eingewechselt: Blaurock

1. Test geht in die Hose

FV Dingolshausen – SV Mönchstockheim 4:0 (1:0)

Der erste Test in der Vorbereitung auf die Rückrunde ging für den SVM gleich mal richtig in die Hose.
Konnte man die erste Hälfte noch ausgeglichen gestalten, war man im zweiten Abschnitt deutlich unterlegen und war mehr oder weniger nur im Defensivverbund gefordert, was aber auch nicht sonderlich gelingen sollte.
Doch überbewerten muss man die am Ende deutliche Niederlage noch lange nicht, war es doch das erste Spiel nach langer Pause, auf schwerem Geläuf (tiefer, rutschiger Boden) womit die Heimelf merklich besser zurecht kam.
Zudem resultierten zwei der vier Treffer aus zwei unglücklich abgefälschten Schüssen durch Libero Fuzzi Kober.
Doch gerade in der Offensive blieb noch so manches Stückwerk, konnte man doch über die gesamte Spielzeit nur 2-3 echte Torchancen kreieren.
Doch die Vorbereitung dauert ja noch etwas an und die Coaches wissen nun wo sie die verbleibende Zeit ansetzen müssen.
Kader:
Volk – Kober C., Eichner, Horn – Blaurock, Sahlmüller H, Keilholz, Jung (50. Sahlmüller M), Nüßlein N – Kober (60. Bory), Barth (80. Warmuth)

Zu viele Chancen blieben ungenutzt

SV Mönchstockheim – Fortuna 96 Schweinfurt 0:1 (0:0)

Der SVM muss zum dritten male in Folge eine Niederlage hinnehmen, wobei die Leistung im Spiel gegen Fortuna im Gegensatz zu den Vorwochen stark verbessert war.
Nach zwei Niederlagen in Folge wollte der SVM eine Reaktion zeigen. Die Mannschaft wurde vom Trainerteam defensiv kompakt ausgerichtet um dann nach Balleroberung schnell in Angriff umzuschalten. Dies sollte an diesem Sonntag auch die richtige Marschroute sein. Bereits nach 2 Minuten hätte die Heimelf in Führung gehen können, doch Kober J. traf nach Flanke Keilholz nur den Querbalken. Wiederum nur kurze Zeit später scheiterte Barth am Gästetorwart. Die Fortuna hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte sich aber nicht wirklich klare Gelegenheiten erspielen, gegen die dicht gestaffelte Defensive. Einzig nach Standards herrschte etwas Gefahr vor Keeper Volk.
Mit dem kampfbetontem Spiel konnten sich die 96er nicht anfreunden und reklamierten nur jegliche Kleinigkeit. Einmal hatte der SVM Glück als ein Schuss aus 11 Metern gerade so noch geblockt werden konnte. Dem SVM-Spiel merkte man das überraschende Comeback von Holle Sahlmüller an, der der Defensive wesentlich mehr Sicherheit verlieh. Kurz vor dem Pausenpfiff war es auch Sahlmüller, der im 16m Raum regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Natürlich wurde wieder einmal heftigst reklamiert und der Schiedrsichter als NAZI beschimpft, aber klarer kann man nicht Elfmeter geben. Doch selbst diese Gelegenheit wurde nicht genutzt. Yannic Nüßlein scheiterte vom Punkt und drosch den Ball Richtung Vögnitz.
So ging es mit Wut im Bauch und nur 0:0 in die Pause.
Nach der Halbzeit verflachte das Spiel zusehends. Keiner der beiden Mannschaften konnte wirklich Torraumszenen verzeichnen. In der 65. Minute stellte der Referee den ständig lamentierenden Gästespieler mit Gelb-Rot vom Platz, was einen Platzordner Einsatz nach heftigem Dementi einiger Gästespieler nötig machte.
Gerade in die Drangphase des SVM der Nackenschlag. Nach Ballverlust am Gästestrafraum lief man völlig unnötig in einen Konter, der mit dem 0:1 endete. Der SVM rannte nun weiter an und hatte auch noch Chancen, den Ausgleich zu erzielen, doch es sollte an diesem Sonntag einfach nicht sein.
Fortuna feierte am Ende den Sieg wie die Meisterschaft mit eigens mitgebrachten Getränken und verließen das „NAZI“Sportheim nach dem Duschen auf direktem Weg.
Am Ende kann der SVM dennoch auf die kämpferische Leistung aufbauen und sollte nun seine beiden letzten Spiele in diesem Jahr erfolgreich beenden um nicht komplett den Anschluss nach oben zu verlieren. Weiter machen, dann kommen auch die richtigen Ergebnisse wieder.

Kader:
Volk – Nüßlein Y, Eichner, Horn – Kober C, Nüßlein N, Sahlmüller H, Sahlmüller M, Kober J, Keilholz – Barth

Bittere, aber verdiente DERBY Niederlage

SG Sulzheim / Alitzheim – SV Mönchstockheim 4:2 (1:0)

Der Geist war willig, das Fleisch war schwach.

So oder so ähnlich könnte die Überschrift für die Leistung des SVM im Gemeindederby in Sulzheim lauten. Am Ende siegte die SG Sulzheim / Alitzheim auch in der Höhe verdient, da der SVM über die gesamte Spielzeit gesehen keinen Zugriff ins Spiel fand.
In den ersten zwanzig Minuten merkte man beiden Teams an, keinen Fehler machen zu wollen und so plätscherte das Spiel so vor sich hin. Die SG operierte meist mit langen Bällen aus der Defensive heraus und stellte die SVM Defensive ein ums andere mal vor Probleme, die aber noch nicht in nennenswerten Chancen endeten. Der SVM tauchte im ersten Abschnitt kaum gefährlich vor dem Tor auf und wusste es auch nicht, sich spielerisch Chancen zu erarbeiten. Einzig ein Kopfball von Kober und ein Schuss von Barth standen zu buche. Auf der Gegenseite bekam man die schnellen Angreifer der SG kaum in den Griff und so fiel auch folgerichtig das aus SG Sicht viel umjubelte 1:0. Benisch wurde am langen Pfosten mutterseelen alleine gelassen, der dann überlegt zur Führung einschob.
Dem SVM Spiel merkte man sichtlich an, das Ihnen ihr Antreiber und Spielertrainer Holger Sahlmüller verletzungsbedingt fehlte, was jedoch für die gezeigte Leistung keine Ausrede sein darf.
In der Halbzeit nahm sich der SVM vor, gerade in den Zweikämpfen präsenter zu sein, doch dieses Vorhaben hielt nur bis 4 Minuten nach Wiederanpfiff. Benisch marschierte nach Abstimmungsproblemen durchs komplette Mittelfeld. Sein Schuss konnte von Volk stark pariert werden, auch der Nachschuss, doch immer wieder landete der Ball bei einem Sulzheimer, so dass am Ende Stolper einnetzen konnte. An diesem Tag dachte keiner der Mitgereisten und unzufriedenen Zuschauer im SVM Lager an eine Wende. Und auch die Spieler schienen sichtlich zu resignieren. So kam Sulzheim immer wieder zu guten Gelegenheiten. Eine nutzte Zimmermann, der am langen Pfosten nur noch einschieben musste und das bittere 4:0 markierte Moser nach berechtigten Foulelfmeter. Die Messe war nach dem 3:0 (wenn nicht sogar schon nach dem 2:0) gelesen. Dem SVM fehlte es einfach an Spielwitz und für ein Derby nötige Präsenz. Doch abschlachten lassen wollte man sich doch nicht und zeigte in den letzten 15 Minuten wenigstens etwas Moral und kam noch zu zwei Treffern, die aber lediglich das Ergebnis und nicht die gezeigte Leistung beschönigten. Nach klarem Foul an Kober war es Nüßlein Yannic der vom Punkt traf und nach Ablage Barth mit dem Kopf seinen zweiten Treffer markierte. Reine Ergebniskosmetik.

Die Neiderlage hätte am Ende sogar noch deutlicher ausfallen können.

Fazit:
Ein absolut verdienter Derbysieg für die Kombielf der Gemeinde. Der SVM konnte den Ausfall von Spielertrainer Sahlmüller in keinster Weise kompensieren und konnte auch kämpferisch nichts entgegen setzen. Der Geist war willig aber das Fleisch gelähmt. Auch in einem Derby gibt es nur drei Punkte, doch die junge SVM Truppe spielte zu verkrampft.

Kader:
Volk – Nüßlein Y., Eichner, Horn – Horn T, Kober C, Keilholz, Sahlmüller M, Nüßlein N – Kober J (81. Blaurock), Barth

SVM muss erste Niederlage einstecken

SC 1900 Schweinfurt – SV Mönchstockheim 5:2 (4:2)

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Gäste in Person von Kober Johannes und Debütant Kilian Warmuth.
Bereits nach nur einer Minute brachte der aufgrund personellem Aderlass als Libero eingesetzte Kober den Ball nach einem normalem Rückpass den Ball nicht weg und es stand bereits 1:0.
Diese Aktion des Dienstältesten konnte natürlich auch der Nervosität des Debütanten Warmuth im Tor keine Sicherheit geben.
Doch nach 4 Minuten hatte der SVM die Antwort in Form des Ausgleichs parat. Nach Eckball Keilholz war es Spielertrainer Sahlmüller, der das Ergebnis auf Reset schraubte.
Dann der nächste Aussetzer im Defensivverbund. Kilian Warmuth boxte sich einen Eckball selbst in die Maschen und nur 5 Minuten später konnte er einen Ball nicht festhalten und der Gegner schob ein. Die Verunsicherung war dem jungen Keeper sichtlich anzusehen, wenn gleich er von allen Seiten nur aufmunternde Worte bekam. Nach 30 Minuten dann der Anschlusstreffer. Holle Sahlmüller eroberte sich einen Querpass und legte für Barth in die Mitte, der nur noch einschieben musste. Und ja der SVM war nun dem Ausgleich wieder nahe.
Doch immer wieder wurde das Spiel durch Nickligkeiten, angeheizt von der Multikulturellen Heimmannschaft. Worte die hier nicht genannt werden sollen, mussten Spieler und Zuschauer nahe des Steigerwaldes ertragen.
Kurz vor dem Pausenpfiff tat dann auch noch der Schiedsrichter sein übriges.
Libero Kober, mit einer seiner wenigen gelungenen Aktionen, eroberte sich im 16m Raum FAIR den Ball, doch es ertönte der Pfiff. Ja der Spieler ist auf dem schwierigen Geläuf (keiner des SVM spielte zuvor auf ähnlichem Untergrund) ausgerutscht und ging zu Boden. Doch der Elfmeterpfiff??? OHNE WORTE!!

Dem SC war es egal und er nutzte die Gelegenheit um vor der Pause auf 4:2 zu erhöhen. Mit dem Pausenpfiff hätte Kober J nach Freistoß seines Bruders beinahe den erneuten Anschlusstreffer erzielt, doch er verfehlte nur knapp. Hämischer Applaus und verbale Attacken wurden ihm erneut zu Teil.

In der zweiten Hälfte wollte der SVM nochmals alles raushauen, um vll doch noch einen Punkt zu erobern, was aber folglich nicht gelingen sollte. Doch Defensiv stand man nun im zweiten Abschnitt etwas sicherer und auch Keeper Warmuth stellte sein Können und seine Fähigkeiten nun unter Beweis und hielt, was zu halten war. Kurz vor Ende des Spiels dann die endgültige Entscheidung mit dem 5:2 nach einem sehenswerten Heber.
Doch wiederum beließen es die SC Spieler nicht einfach beim Jubel, sondern provozierten die mitgereisten Zuschauer weiter.
Was das sollte, kann man nicht nachvollziehen….
Der Höhepunkt dann in der 89. Minute. Der eingewechselte Stürmer packte sich Blaurock an der Außenlinie und haute diesen mit Absicht über die Absperrung, zum Glück blieb die Aktion ohne Verletzung, doch die Ampelkarte war hier mehr als schmeichelhaft.

Am Ende war es eine aufgrund der Aussetzer im Defensivverbund verdiente Niederlage für den Gast aus Mönchstockheim. Die Art und Weise des SC muss man allerdings schon stark hinterfragen, wobei Sie doch eigentlich sehr gute Fußballer in Ihren Reihen haben und solch sinnlose Aktionen überhaupt nicht nötig hätten.

Kader:
Warmuth – Kober J (80. Bory), Eichner, Horn – Sahlmüller M, Sahlmüller H, Blaurock – Kober C, Keilholz, Zink – Barth

SVM gewinnt dank starker ersten Halbzeit

SV Mönchstockheim – DJK Schweinfurt II 2:0 (2:0)

Der SVM konnte nach drei Unentschieden in Folge endlich wieder mal einen Dreier einfahren.
Dank einer starken ersten Hälfte war der Sieg gegen die DJK Reserve auch verdient.

Nach dem der SVM in den vergangenen beiden Spielen spät den Ausgleichstreffer hinnehmen musste, wollte man auf heimischen Geläuf endlich wieder einen Dreier gegen eine Reservemannschaft einfahren.
Der SVM begann auch vom Anpfiff weg druckvoll und ließ die Gäste kaum aus der eigenen Hälfte kommen. So war es auch folgerichtig, dass Keilholz seine Mannen ca. nach einer viertel Stunde in Front brachte.
Auch in der Folge war der SVM spielbestimmend und kam eins um andere mal zu guten Gelegenheiten, doch der Keeper der Gäste präsentierte sich gut aufgelegt und konnte stets parieren. Doch nach einer halben Stunde dann das 2:0. Holle Sahlmüller scheiterte erst am Keeper, schaltete danach aber am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Einzig 5 Minuten in der ersten Hälfte ließ der SVM die Zügel etwas schleifen und die DJK kam zumindest in Strafraumnähe des SVM ohne gefährlich zu werden. Somit war der Pausenstand von 2:0 ob der guten weiteren Gelegenheiten für den SVM sehr schmeichelhaft.
Doch nach dem Pausenwasser war ein richtiger Bruch im SV Spiel. Man agierte längst nicht mehr so zielstrebig nach vorne und ließ auch im Defensivverbund zu viele Räume, so dass die Reserve der DJK Schweinfurt besser ins Spiel kam und nun auch zu Gelegenheiten kam. Doch es sollte an diesem Tag nicht für ein Tor genügen. Meist vergaben die Angreifer der DJK überhastet und zielten somit am Tor vorbei.
Auch der SVM hatte zwei sehr gute Gelegenheiten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Einmal vergab Barth freistehend per Kopf und auch der Kopfball von Trainer Sahlmüller wurde auf der Linie geklärt. Ansonsten blieb im zweiten Durchgang vieles Stückwerk und der SVM ließ die Spielfreude aus Hälfte eins seltsamer Weise vermissen. So blieb es am Ende dank einer starken ersten Halbzeit beim verdienten 2:0.
Kommende Woche muss man ersatzgeschwächt die Reise zu 1900 antreten, wo dem Trainerduo gleich vier Stammspieler wegen Urlaub nicht zur Verfügung stehen.

Kader:
Volk (87. Warmuth) – Nüßlein Y, Eichner, Sahlmüller M – Kober Ch, Sahlmüller H, Keilholz (84. Bory), Werbinek (75. Blaurock), Nüßlein N, Kober J – Barth

SVM tritt auf der Stelle

SV Stammheim II – SV Mönchstockheim 3:3 (1:1)

Der SVM verliert seine Leichtigkeit im eigenen Spiel und muss sich zum dritten mal hintereinander mit nur einem Punkt begnügen.
Am Sonntag traf der SVM auf die Reserve des SV Stammheim, die mit einigen erfahrenen Spielern besetzt ist. Dies merkte man der Heimelf auch an. Sie spielten über die gesamte Spielzeit einen ordentlichen und teliweise sehr gefährlichen Konterfußball, der den Gast aus Mönchstockheim immer wieder vor Probleme stellte.
Es war noch nicht lange angepfiffen, da sollte einer dieser gefährlichen Konter gleich von Erfolg gekrönt sein. Die Passivität im Mittelfeld wurde mit einem sauberen Pass in die Tiefe genutzt und der störenfried Fischer schob an Gästekeeper Volk vorbei ins Netz.
Doch der SVM schüttelte sich kurz und versuchte sein Offensivspiel weiter auf den Rasen zu bringen. Doch des öfteren war man in dieser Phase zu ungenau in seinen letzten Aktionen, so dass eigentlich der letzte Pass nicht gelingen wollte. Auf der Gegenseite war Stammheim gerade nach Standards immer wieder Torgefährlich. Doch auch der SVM hatte seine Möglichkeiten. Keilholz Johannes verzog freistehend nur knapp. Immer wieder sprang ein Defensivspieler in die Schussbahn oder bekam im letzten Moment noch ein Bein dazwischen. So rannte der SVM ein ums andere mal an, ohne den finalen Abschluss zu markieren. Zehn Minuten vor der Pause musste bezeichnend auch ein abgefälschter Schuss von Kober Ch, herhalten, um den Ausgleich zu markieren. Kurz vor der Pause dann Schockstarre beim SVM. Im Mittelfeld rannte man sich selbst über den Haufen und wiederum Fische war auf und davon. Doch in letzter Minute konnte Eichner diesen mit Hilfe von Sahlmüller noch am Torschuss hindern. Doch der Schiedsrichter sah ein Foulspiel und entschied auf Strafstoß. Diesen jagte der Schütze aber über den Querbalken. So blieb es beim 1:1 zur Pause.
In der zweiten Hälfte änderte sich am Gesamtbild reichlich wenig. Der SVM hatte womöglich mehr Ballbesitz, doch die gefährlicheren Möglichkeiten besaß Stammheim.
Eins ums andere mal wurde die Defensive der Gäste überlaufen. Keeper Volk musste aber auch hier nicht zwingend eingreifen.
Dann die kurioseste Szene im Spiel. 52. Minute… Ein SVS Spieler blieb nach einem Zweikampf in der Hälfte des SVM verletzt am Boden liegen. Die Spieler beider Seiten wollten den Ball ins aus spielen, nur ein Stammheimer witterte darin seine Chance und spielte einfach munter weiter und stand letztlich allein vor Volk. Er spielte den Ball quer und der Angreifer schob zur Führung ein…Fairplay geht anders.
ABER…Die Heimelf besann sich ob ihrer Unsportlichkeit und ließ direkt nach dem Anstoß Angreifer Kober ungehindert aufs Tor zu laufen, um den Spielstand wieder zu berichtigen.
An dieser Stelle NOCHMALS unseren Respekt.. Den eigenen Fehler sofort korrigiert. DANKE
Doch das Spiel blieb sehr zerfahren und wurde nun allgemein auch etwas hitziger. Mitten in dieser Phase, die erstmalige Führung für den SVM. NAch Freistoß Nüßlein war es H. Sahlmüller der ins lange Eck einköpfte. Doch Sicherheit brachte es nicht in die Aktionen des SVM. In der 80. Minute dann der nächste ominöse Pfiff des Schiedsrichter und wiederum hieß es Elfmeter. Libero Nüßlein bekam im liegen den Ball an den kleinen Finger was den Schiedsrichter zu seinem Pfiff veranlasste. Doch wiederum scheiterte die Heimelf vom Punkt und Volk konnte parieren.
Doch der Ausgleich sollte dennoch fallen. Nach einem unnötigen Eckball stand am langen Pfosten einer mutterseelen alleine und musste nur noch einschieben. Am Ende blieb es dank Volk, der noch zweimal stark in höchster Not parierte beim schmeichelhaften Punkt für den SV Mönchstockheim.
Der SVM muss sich dringend wieder steigern, um wieder mehr als nur einen Punkt zu holen.

Kader:
Volk – Nüßlein Y, Eichner, Sahlmüller M – Kober C, Sahlmüller H, Keilholz, Blaurock (55. Werbinek), Nüßlein N, Kober J – Barth

Schwache Leistung wird in letzter Minute bestraft

SV Mönchstockheim – SV/DJK Unterspiesheim II 3:3 (1:1)

Ein Sonntag zum Vergessen für die Mannen von Kober und Sahlmüller beim SVM. Die Heimelf erwischte einen kollektiv rabenschwarzen Tag und verspielte in letzter Minute doch den allerdings auch nicht wirklich verdient gewesenen Dreier.
Die Gäste aus Unterspiesheim waren über weite Strecken des Spiels die aktivere und spielfreudigere Mannschaft. Der SVM fand, trotz früher Führung (4. Minute) durch Barth nie wirklich in sein gewohntes Spiel. Auch das frühe Tor brachte an diesem gebrauchten Sonntag nicht die nötige Ruhe ins emotionslose Spiel. Anders die Gäste, die angetrieben von Kapitän Seufert gefällig kombinierten und sich Chancen herausspielen konnten. Die wenigen Möglichkeiten des SVM beruhten meist auf Zufällen. So war es auch in der 32. Minute folgerichtig, das die Bezirksliga-Reserve zum Ausgleich durch Friedl kam. Ein einstufierter Freistoß brachte Seufert scharf in die Mitte, wo Friedl einschieben konnte. Das war auch der Pausenstand. Doch auch nach der Pause agierte der SVM sehr einfallslos. Mit der Hereinnahme von Youngster Werbinek erhoffte man sich mehr Auftrieb, was auch nur wenige Minuten danach Früchte tragen sollte. Einen an sich selbst verursachten Freistoß platzierte er frech ins lange Eck zur erneuten, wenngleichauch schmeichelhaften Führung für seine Farben.
Doch nur 3 Minuten später egalisierte der umtriebige Mauer den Spielstand. Nach einem sehr zweifelhaften Freistoß aus gut und gerne 25 Metern hielt er einfach drauf und auch Keeper Volk leistete sich einen kapitalen Fehler und unterschätzte den scharf getretenen Ball.
Somit wiederum Ausgleich. Doch der SVM kam wieder zur Führung. Nach einer Ecke in der 74. Minute war es Sahlmüller, der Ping-Pong spielte und letztlich den Ball per Kopf über die Linie drückte. Doch die Führung hielt erneut nicht zum Sieg und in letzter Minute ließ man Seufert mittig mutterseelen alleine, der gekonnt und überlegt einschob.
Somit muss sich der SVM mit dem Punkt zufrieden geben.
Aufgrund der Tatsache der Spielminute zwar mehr als ärgerlich, doch aufgrund des Spielverlaufes nur mehr als gerechtfertigt für die Gäste, dich sicherlich auch hätten gewinnen können.
Beim SVM erreichte eigentlich keiner seine bisher gezeigte Leistung und muss sich wieder merklich steigern.

Kader:
Volk – Eichner, Horn, Nüßlein Y – Sahlmüller H, Kober C, Keilholz, Blaurock, Nüßlein N, Kober J – Barth
Eingewechselt: Zink, Werbinek, Bory

Tolle Moral wird mit Punkt belohnt

SG Dittelbrunn – SV Mönchstockheim 2:2 (1:0)

Nach einer Viertelstunde hätte es durchaus 2:0 für die Heimelf stehen können, wenn nicht sogar müssen. Die SG legte vom Anpfiff an los wie die Feuerwehr und ging bereits nach 3 Minuten in Führung. Der SVM kam in den ersten Minuten überhaupt nicht ins Spiel und lag nur dank der schlechten Ausbeute Dittelbrunns mit nur einem Tor in Rückstand.
Doch ab der 20. Minute kam auch der SVM besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit weiterhin Vorteil Dittelbrunn. Doch die Defensive des SVM stand nun zunehmend sicherer und ließ nicht mehr viel zu. Auf der Gegenseite kam auch der SV zu Chancen, konnte aber nicht ausgleichen. Kober und Barth hatten den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten jedoch. So ging es mit 1:0 in die Pause.
Der SVM war nun im Spiel drin und gestaltete die Partie völlig ausgeglichen. In der 50. Minute landete ein Freistoß von Kober nur am Querbalken und mit dem Gegenangriff der eigentliche Knockout mit dem 2:0 durch Dittelbrunn.
Doch der SVM glaubte weiter an sich und konnte nach nur 3 Minuten den Anschluss durch einen direkt verwandelten Freistoß von Keilholz wieder herstellen.
Nun ging es hin und her und es waren ja noch 30 Minuten Zeit. Der SVM kämpfte und rackerte bedingungslos und wurde vier Minuten vor dem Ende für seinen Aufwand belohnt. Kober auf Barth, der dreht sich ein und steckt auf Geburtstagskind Sahlmüller durch. Der Spielertrainer blieb ruhig und schob eiskalt zum viel umjubelten Ausgleich ein.
Aufgrund der kämpferischen Leistung ein verdienter Punktgewinn für die Gastmannschaft aus Mönchstockheim.
Dittelbrunn verpasste es zu Beginn des Spiels seine Chancen zu nutzen und wurde am Ende bestraft

Kader:
Volk – Nüßlein Y, Eichner, Horn – Kober C, Sahlmüller H, Nüßlein N, Blaurock – Barth, Keilholz, Kober J
Eingewechselt: Werbinek

SVM gewinnt auch gegen Reserve aus Berch

SV Mönchstockheim – TSV Bergrheinfeld II 3:1 (3:1)

Zum Abschluss des Jugend-Sport-Wochenendes gewinnt der SVM gegen die Reserve des TSV Bergrheinfeld dank einer starken ersten Hälfte und eiskalter Chancenverwertung am Ende auch verdient.

Die Reserve des TSV begann couragiert und hatte zu Beginn der Begegnung sichtlich Oberwasser. Der SVM brauchte einige Zeit, um im neuen System zurecht zu kommen und sich ins Spiel zu finden. Und gleich mit der ersten Gelegenheit dann auch die Führung durch Nüßlein Niclas, der nach einer Ecke am schnellsten schaltete und den Ball über die Linie drückte.
Doch der TSV war nicht geschockt und antwortete nach nur 3 Minuten mit dem Ausgleich. Nach einem Freistoß wurde der Gästeangreifer völlig allein gelassen und so konnte dieser ungehindert in den Ball gehen und in die Maschen drücken.
Doch fortan war der SVM hellwach und kam immer wieder zu gefährlichen Vorstößen, da man das Mittelfeld gekonnt überbrückte. Das 2:1 war dementsprechend auch folgerichtig. Ein langer Ball auf Keilholz wurde von diesem eiskalt verwertet. Dann sogar die 3:1 Führung durch Helbig. Wiederum nach einer Ecke war es Nüßlein der am langen Pfosten abzog und dessen Schuss bugsierte Helbig ins Netz.
Bergrheinfeld spielte aber auch munter mit, ohne sich allerdings klare Torchancen erarbeiten zu können. somit blieb es zur Pause beim 3:1.
Nach der Pause legte der TSV los wie die Feuerwehr und kam auch zu guten Einschussgelegenheiten. Jedoch fand man des Öfteren in Keeper Volk seinen Meister.
Mönchstockheim hatte gerade in den ersten 15. Minuten der zweiten Hälfte auch etwas Glück nicht den Anschlusstreffer hinnehmen zu müssen. In dieser Phase war der SVM einfach zu passiv. Doch nach den vergeblichen Angriffsbemühungen verwaltete die Heimelf dann souverän den Vorsprung und brachte diesen auch verdient über die Zeit. Bei dem ein oder anderen Konter hätte man das Ergebnis auch noch höher schrauben können, was dem Guten aber dann auch zu viel gewesen wäre.
Der TSV verkaufte sich mehr als teuer und die Zuschauer sahen ein sehr fair geführtes A-Klassenspiel.

Kader:
Volk – Nüßlein, Eichner, Horn – Nüßlein, Kober, Sahlmüller, Helbig – Kober, Keilholz, Barth
Eingewechselt: Blaurock