SG Dürrfeld / Obereuerheim – SV Mönchstockheim 0:0 (0:0)
Gleich nach dem Sieg gegen die Reserve des TSV Nordheim stand das die nächste Aufgabe auf dem Programm. Der SVM gastierte bei der neuen Kombi-Elf aus Dürrfeld/Obereuerheim, die bislang ihrer Favoritenrolle in der A-Klasse 2 gerecht wurden.
Nachdem man doch einige Blessuren und angeschlagene Spieler aus dem Freitagspiel hatte, wurden die Mannen von Sahlmüller/Kober auf die Defensive ausgerichtet. Dürrfeld hatte das komplette Spiel über wesentlich mehr Spielanteile und Ballbesitz, konnte sich aber gegen die gut gestaffelte Defensive des SVM auch kaum nennenswerte Torchancen erarbeiten. Im ersten Durchgang wurde es eigentlich nur einmal gefährlich vor dem Kasten von Keeper Volk. Auf der Gegenseite waren offensive Vorstöße eher Mangelware. Einzig eine Situation hatte der SVM offensiv zu verzeichnen. somit ging es leistungsgerecht torlos in die Kabine. Sie SG hatte einfach kein Mittel um das SVM Bollwerk zu knacken und operierte nur mit langen Bällen.
Zweite Hälfte, ähnliches Bild. Der SVM stand tief in der eigenen Hälfte und schob die Räume gut zu und die Heimelf wusste sich der Abwehrkette nicht zu entledigen. Auch im zweiten Durchgang gab es auf beiden Seiten nur zwei gefährliche Situationen. Nach einem Kopfball von Lenz tauchte Volk ab und krallte sich den Ball aus dem linken Eck. Sonst blieb auch bei der SG meist alles Stückwerk. Lediglich das Mundwerk funktionierte bei der Kombi-Elf. Kurz vor Ende der Partie hätte der SVM sich fast noch mit einem Dreier belohnt. Niclas Nüßlein spreiselte in einen Querpass der nicht immer sicher wirkenden Innenverteidiger und marschierte alleine los. Sein Schuss ging nur denkbar knapp am Kasten vorbei, was dem Guten aber auch zu viel gewesen wäre.
Am Ende verdiente sich der SVM mit einer starken kämpferischen Leistung den Auswärtspunkt
Kader:
Volk – Nüßlein, Horn, Eichner – Kober C, Sahlmüller H, Sahlmüller M (80. Bory), Keilholz, Nüßlein N, Kober J (46. Horn T.) – Barth (88. Blaurock)
SV Mönchstockheim – TSV Nordheim/Sommerach 4:2 (2:1)
Zu Beginn des Doppelspieltags gastierte die Kombi-Elf von der Weininsel in Mönchstockheim zum bereits vorgezogenen Rückspiel. Bereits vor 3 Wochen trennte man sich in Nordheim mit dem Last-Minute Treffer durch Nordheim mit 2:2. Und auch an diesem Freitag wollte die SG etwas zählbares vom Unkenbach mitnehmen. Beide Seiten spielten mit offenem Visier, ohne jedoch gefährlich vors Tor zu kommen. Mit dem ersten nennenswerten Angriff erzielte Nordheim die Führung. Nach einem Stellungsfehler in der SV Hintermannschaft konnte man den Querpass auf den freistehenden SG Angreifer nicht verhindern, so dass dieser nur noch einschieben musste. Nur eine Minute später fast der Knock-Out. Ein zu kurzer Rückpass wurde dem SVM beinahe zum Verhängnis, doch Keeper Volk rettete glanzvoll in letzter Sekunde. Das war wohl der Hallo-Wach Effekt für den SVM. In der folge spielte man gekonnt durchs Mittelfeld und ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen. Nach Flanke von Hani Kober war es Barth der den Braten roch und zwischen Verteidiger und Torwart dazwischen ging und den Ball ins Netz bugsierte (35. Minute). Fast mit dem Pausenpfiff dann die Führung für die Heimelf. Einen langen Ball von Holle Sahlmüller konnte Keilholz nach Unstimmigkeit erneut zwischen Keeper und Libero im Netz unterbringen.
Nach der Pause wollte der SVM den Sack zumachen, was auch eindrucksvoll gelang. Nach Ecke von Keili (48.) war es Holle, der am langen Pfosten alleine gelassen einköpfen konnte. Der SVM spielte eindrucksvollen Offensivfußball und Nordheim war sichtlich überfordert, was sich leider auch in der ruppigen Spielweise deutlich machte.
In der 65. Minute dann die definitive Entscheidung durch Hani Kober. Ein erneuter Eckball von Keilholz landete am Querbalken und Kober schaltete am schnellsten und nickte unbedrängt ein. die Messe war gelesen. Mit besserer Chancenverwertung hätte man das Ergebnis deutlich höher schrauben können/müssen. So kam aber Nordheim zum Ende noch zu einem weiteren Treffer (88.)
Auch zwei Ampelkarten mussten die Gäste ob der teils unfairen Spielweise noch einstecken.
am Ende ein absolut verdienter Sieg.
Kader:
Volk – Nüßlein, Eichner, Horn – Kober, Sahlmüller, Sahlmüller, Keilholz (75. Kensy), Nüßlein – Kober (75. Blaurock), Barth (47. Bory)



