Schwere Kost auf der Alm

SC Brünnau – SV Mönchstockheim 2:2 (0:0)

Der Gastauftritt der SV Mönchstockheim auf der „Brünner Alm“ endete am Ende mit einem 2:2 Unentschieden, wo am Ende der Partie iwie keiner zufreiden war, aber doch auch beide Team damit leben konnten.
Eine sehr zähe Partie beider Mannschaften bekamen die leider nicht sehr zahlreichen Zuschauer bei spätsommerlichem Wetter in Brünnau am Samstag Abend.
Der SVM spielte eine Partie, bei der es den Mannen von Udo Mauer irgendwie an jeglicher Spielfreude fehlte. Die Heimelf war meist dann gefährlicher, wenn Leon Endres ins Spiel brachten, der mit seiner Schnelligkeit für Unruhe in der Hintermannschaft des SVM sorgte, ohne jedoch gefährlich zu werden. Die erste gute, wenngleich auch gefühlt einzige Gelegenheit des SVM hatte Brendler Nico. Iwie wurschtelte er sich am 16m Raum durch, stand dann zentral ziemlich freistehend und verzog seinen Abschluss jedoch knapp rechts am Pfosten vorbei – Keeper Johanni hätte das Nachsehen gehabt.
Auf der Gegenseite hatte man einmal Glück, als ein Querpass auch beim Angreifer durch die Beine rutschte, der sonst in zentraler Position freistehend hätte abschließen können.
Ansonsten blieben gerade in Durchgang eins beide Torhüter im Grunde Beschäftigungslos. Hier mal ein Freistoß, den Johanni abprallen ließ, dort mal eine Flanke, die Barth pflückte. Chancenwucher war es jedenfalls nicht.
So auch ein Leistungsgerechtes Unentschieden zur Pause.
Nach der Pause hatte der SVM gleich zweimal Glück, als man sich scheinbar noch in der Pause wähnte und Brünnau zielstrebiger aus eben dieser kam. Zwei gute Abschlüsse gingen jedoch beide male knapp am Gehäuse von Barth vorbei. Durchatmen war angesagt und man musste sich sammeln und neu sortieren. Doch genau das wollte an diesem Samstag so gar nicht klappen. Sämtliche Balleroberungen gab man im Grunde mit dem zweiten Abspiel wieder an den Gegner durch Abspielfehler oder durch Ungenauigkeiten ins Seitenaus. Es entwickelte sich eine sehr zäh anzusehende Partie.
Doch dann Keilholz mit dem „Hallo- noch wach?-Message“ an die SV Anhänger. Sein beinahe perfekt getretener Freistoß aus gut 25m prallte zum Ärger der Blauen an den Innenpfosten und von dort leider raus. Aber es sollte nicht sein……
Und im Gegenzug? Bekam man eben den wendigen Endres nicht zu greifen, der sich gegen gleich mehrer SV Verteidiger durchsetzen kann und letztlich auch am unglücklich wirkenden Keeper Barth vorbei zur umjubelten Führung traf.
Aufbäumen jetzt gefragt……..aber es wirkte wie verhext. Doch dann die etwas schmeichelhafte Egalisierung der Führung von Brünnau. Weiter Ball auf den durchstartenden Brendler, der dann bewusst oder zufällig per Kopf weiterleitet, wo der mitgelaufene Mauer den Ball über Johanni per Heber ins Netz legte – 1:1 – alles wieder auf Anfang. Doch wer nun glaubte, es würde dem SVM Sicherheit bringen, der sah sich getäuscht. Denn nur 2 Minuten später die erneute Führung des SC. Viele Beine standen zwar um den finalen Schützen herum, doch keiner wollte den Abschluss so wirklich blocken, so dass dieser dann genau im unteren Eck landete.
Ab da dann Resignierung im SV Lager, keiner glaubte mehr so wirklich an eine Wende an diesem Tag. Und ja, es war bezeichnend, wie es dann zum Ausgleich kam. Freistoß 5m nach der Mittellinie, Kober C. tritt an, um den Ball iwie in die Box zu bringen. Doch schlechter hätte seine Hereingabe eigentlich nicht sein können, denn wo der Ball das erste mal landete, war weit und breit „keine Sau“ in seinen Farben. Was dann Keeper Johanni machte, bleibt sein Geheimnis, denn der am Ende freilich bemitleidenswerte Keeper des SC unterschätzte den Ball derart, dass dieser final tatsächlich über ihn hinweg flog und im Netz „zappelte“……..2:2 und es war vorbei.
Schmeichelhaft, glücklich, verdient, leistungsgerecht, NICHTLeistungsgerecht………Sucht euch was aus, alles würde passen. Der SVM freilich kann mehr, muss es nur endlich mal auf den Platz bringen. Nächste Gelegenheit bietet sich im Heimspiel gegen die Zweite der SG Frankenwinheim kommenden Sonntag.

SV Mönchstockheim: Barth J., Sahlmüller L., Reiss, Hörr, Karl, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Brendler J., Berthel, Keilholz / Bördlein M., Barth S., Mauer (30.), Kober (88.)

Glanzloser, verdienter Heimsieg

SV Mönchstockheim – SG Lindach/Kolitzheim 3:0 (2:0)

Passend zum Mönchstockheimer Jugendturnier anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläum konnte die Herrenmannschaft des SVM ihr Heimspiel gegen die SG Lindach/Kolitzheim mit 3:0 gewinnen – glanzlos aber hochverdient.
Die Gäste waren schon sehr ersatzgeschwächt nach Mönchstockheim angereist, wo in Kreilsheimer, Peppel und Reisbeck gleich 3 namhafte Stammspieler im Kader fehlten.
So war es von Beginn an der SVM, der das Zepter der Spiels in den Händen hielt, wenngleich nicht sehr schön anzuschauen. Machte man doch zu wenig aus seiner optischen Überlegenheit und agierte in weiten Teilen des Spiels zu überhastet, anstatt den Gegner mit eigenem Ballbesitz zu ermüden und zu zermürben, bis sich die Schnittstellen öffnen. Hin und wieder, wenn man genau eben das beherzigte, kam man auch sofort gefährlich in die Box und zu eigenen Abschlüssen. In der 20. Minute war es Schmitt, der mehr und mehr zum Torjäger avanciert, nachdem er nach Querpass von Keilholz überlegt ins rechte Eck einschob. Erleichterung im SV Lager, sah man sich doch gut im Spiel gegen beinahe wehrlose Gäste. Als dann Berthel fast nach identischen Angriff über die linke Flanke nach Querpass von Brendler zum 2:0 einschob, konnte man den SVM schon fast als sicheren Sieger sehen. Doch man ließ auch in HZ eins zu viele gute Gelegenheiten liegen. Mauer, Keilholz, Werbinek, Brendler – allesamt agierten unglücklich vor dem Gäste Gehäuse. Die Gäste wurden in Durchgang eins nur gefährlich, wenn der Ball ruhte. Darauf war an diesem Tag bis dato auch deren Chance gesehen, wenn bei ruhenden Bällen die Box der Heimelf mit mehreren Gästespielern besetzt ist. Doch sowohl die Abschlüsse aus der Ferne, wie auch Eckbälle blieben ungenutzt.
So blieb es bei der verdienten 2-Tore-Führung zur Pause.
In Halbzeit zwei wollte der SVM auf das 3:0 drängen und somit wohl die Entscheidung herbeiführen, doch „denkste“, man befand sich gerade in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit noch im Tiefschlaf und hätte eigentlich den Anschlusstreffer schlucken müssen. Eine völlig aufgerückte und entblöste Defensive bot dem neu eingewechselten Angreifer Umhöfer DIE Gelegenheit, doch er fand seinen Meister im glänzend parierenden Barth im Tor des SVM – durchatmen. Doch der SVM war nun irgendwie völlig von der Rolle. Einfachste Abspielfehler, zu wenig Bewegung im Spiel, vieles auf Glück basierend….und eigene Abschlüsse blieben vorerst auch Mangelware.
Und auf einmal setzte Lindach alles auf eine Karte, um dem Spiel noch eine Wende zu geben und griff nun höher an, was die SVM´ler noch mehr vor Probleme stellen sollte und auf einmal zappelte der Ball im Netz hinter Keeper Barth. Jedoch hat der Unparteiische ein strafbares Handspiel vo dem Torschuss gesehen und dieses zum Unmut der Gäste auch so geahndet, was zur Folge hatte, dass es Freistoß statt Anstoß für den SVM geben sollte. Durchatmen und nun sollte auch der Letzte aufgewacht sein. Zumindest spielte man ab da dann wieder mehr miteinander und erspielte sich zudem wieder Chancen. Fernschuss Keili, zu zögerlicher Abschluss Brendler N., nicht gegebener Elfmeter an Mauer, Abschluss Mauer,…….es sollte nicht fallen, bis, ja bis Kober dann Keilholz auf die Reise schickte und dieser in sonst gewohnter Manier zur Entscheidung erst den Keeper umkurvte und dann einschob.
Somit war es dann auch der verdiente obgleich glanzlose Heimsieg, was dem SVM nun ein Punktekonto beschert, mit dem man so aktuell nach den gespielten Spielen nicht zufrieden sein sollte, aber durchaus leben kann.
Weiter geht es dann schon am Samstag auf der Alm gegen dort aktuell wieder erstarkte Brünnauer.

SV Mönchstockheim: Barth J., Sahlmüller L., Schmitt, Eichner O., Kober C., Brendler N., Werbinek D., Barth S., Brendler J., Berthel, Keilholz, Hörr (67.), Mauer (40.), Kober (80.)

Auswärts gepunktet

FC Reupelsdorf – SV Mönchstockheim 2:2 (0:1)

Am Ende standen die Mannen um Udo Mauer freilich etwas betröppelt da, verspielte man doch binnen 10 Minuten eine 2-Tore Führung.
Betrachtet man jedoch das Spiel als solches in Gänze, sollte man am Ende mit dem Punkt einfach leben und leben können.
Gerade im ersten Durchgang war die Gästeführung wahrlich eher schmeichelhaft zu anzusehen, doch wen interessiert es im Fußball schon großartig, wer das Spiel bestimmt? Entscheidend sind Tore und dieses machte Schmitt nach einer gut getimten Berthel Flanke. Zuvor vergab gerade Eugen Müller gleich 2x fast kläglich. Einmal aus einem Meter per Kopf drüber und nachdem er Barth bereits umkurvt hatte, am Pfosten.
Auch sonst hatte der FC mehr vom Spiel und der SVM blieb offensiv blass, aber eben effektiv.
Zweite Druchgang dann ein komplett offener Schlagabtausch. Die HEimelf wollte freilich den Rückstand egalisieren, doch das lud den SVM immer wieder zu Kontern ein. Und einen derer nutzte man durch eine schöne Kombination von Berthel/Kober dann letztlich mit einem sehenswerten Heber von Berthel.
Doch in der Folge rannte der FC noch wütender an und die komfortable Führung hielt nur 4 Minuten ehe verkürzt werden konnte.
Dem SVM schiene irgendwie die Körner auszugehen, doch es boten sich weiter gute Konter. Doch gleich zwei mal war es Keilholz, der diese nicht konsequent nutzte. Und so kassierte man den Ausgleich 10 Minuten vor dem Ende durch einen durchaus sehenswerten Sonntagsschuss. Dies blieb dann auch das Endergebnis, mit dem naja am Ende irgendwie alle leben konnten. Auswärtsspiel vorbei, das bleibt dads Positive 🙂

SV Mönchstockheim: Barth J., Sahlmüller L., Hörr, Schmitt, Eichner O., Kober C., Werbinek D., Barth S., Brendler J., Berthel, Keilholz / Bördlein M., Brendler N., Back (65.), Kober (62.), Mauer (84.)

Zum Auftakt OHNE Punkte

SV Mönchstockheim – SG Volkach / Rimbach II 0:2 (0:1)

Erstes Saisonspiel, Freitagabend Flutlicht, Zuschauermassen, bestes Sommerwetter…………….
Naja, außer dem ersten Punkt stimmte leider gar nichts zum Saisonauftakt des SVM gegen die Zweitvertretung der SG Volkach/Rimbach….. Und am Ende dann leider auch das Ergebnis nicht, musste man sich nämlich mit 0:2 geschlagen geben….

„Ja woran hat ed denn jelegen?“, bleibt wohl die alles entscheidende Frage nach dem Spiel, das zwischenzeitlich dem Gewitter geschuldet unterbrochen war und erst verspätet nach der Pause wieder angepfiffen wurde. Daran, „hat et sicherlich nich jelegen“, das die beiden Gegentore sowohl 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff, wie nur läppische 3 Minuten nach dem Wiederanpfiff geschluckt werden mussten, dann wohl schon eher.

Dennoch hätte man bei konsequenter Chancenverwertung mindestens ein Remis erzielen können.
Der erste Durchgang lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die SG hatte den Ball und ließ diesen gefällig und einstudiert in Ihren Reihen laufen, kam jedoch nur zwei mal so wirklich aussichtsreich vor das Tor der Gäste, um gefährlich abzuschließen, der SVM reagierte mehr, als das er seine eigenen Stärken entfalten konnte, hatte aber dennoch zwei, drei Möglichkeiten, um Tore zu erzielen. Brendler machte sich auf den Weg, musste aber aus schwerem Winkel abschließen, Mauer versuchte es mit dem schwächeren Linken aus gut 18 Metern mit einem missglückten Heber und die beste Gelegenheit ließ Schmitt liegen, als er aus 7 Metern am Tor vorbeizielte.
Bei den Gästen war es ein Fernschuss, der am Außennetz landete, ein mal stand die SV Defensive schlecht positioniert und ein Schnittstellenpass machte es dem Stürmer im 1:1 eigentlich leicht, doch auch dessen Heber war schwach. Besser machte es dann dessen Mitspieler Knaut. Sträflich alleine gelassen auf der linken Abwehrseite bekam er einen schier perfekt getretenen Diagonalball seines Mitspielers, den er dann auch noch toll verarbeitete und Barth überwinden konnte (45., 0:1). Miserabler Zeitpunkt.

30 Minuten Pause ob des genannten Gewitters…….Nach der Pause wollte der SVM freilich ein anderes Gesicht zeigen, doch bekam erst nochmal eins „auf die Fresse“. Zwei Unsäglichkeiten im Verbund machten es dann Rauth einfach, sich auf den Weg Richtung 16m Raum zu machen und von dort „trocken“ (es war ja pitschnass) ins kurze Eck abzuschließen – 0:2 (49.).
Doch nun war der SVM zielstrebiger, beinahe aggressiv und wesentlich präsenter, was dann auch den Spielfluss der Gäste mehr und mehr ins stocken brachte. Freilich hatte man bei dann in Summe zwei weiteren Chancen der Gäste auch noch etwas Glück, dass es zwischenzeitlich nicht höher stand, doch man musste ja einen zwei Tore Rückstand aufholen. Selbst erspielte man sich teils Hochkaräter, um wenigstens den Anschluss herzustellen, doch es sollte einfach nicht sein.
Mauer scheiterte am handlungsschnell reagierenden Gästekeeper, erneut Schmitt wies seine nicht vorhandenen Torjäger-Gene nach, Brendler semmelte ans Außennetz, Werbineks Schuss wurde auf der Linie geklärt.
Es brauchte am Ende keiner sagen, man hätte ja keine Chancen gehabt. Doch wie schon hier und da in den Testspielen, lässt man vorne zu viel liegen. Fazit: Mit einer Auftaktniederlage ist noch lange keine schlechte Saison besiegelt, dennoch muss man aus dem Spiel seine Lehren ziehen, um in den folgenden Aufgaben, die sicherlich keinesfalls leichter werden in dieser A-Klasse SW2, mit Punkten den Platz zu verlassen. Nachgewiesenes Potenzial war auch in dieser am Ende unnötigen, wenngleich verdienten Niederlage gegen die SG V/R II zu sehen.
Weitermachen……….

SV Mönchstockheim: Barth J., Sahlmüller L., Hörr, Schmitt, Eichner O., Karl, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Barth S., Berthel / Bördlein M. (weilte ohne Kenntnis in Spanien im Urlaub), Back, Mauer (20.), Kober (75.), Bory (80.)

SVM schließt Saison auf Platz 5 ab

FC Fahr II – SV Mönchstockheim 0:3 (0:0)

Es war mal wieder wie so oft in Fahr………Der SVM legte los wie die Feuerwehr, aber es wollte einfach kein Dosenöffner zu Beginn gelingen.
Fahr ist grundsätzlich seit vielen Jahren kein gutes Pflaster für den SVM. Viele Saisons konnte man dort – egal wie die tabellarische Situation auch gewesen sein mag – im Grunde nie gewinnen. Und gewinnen war seitens des SVM allerdings Pflicht, wollte man doch den ausgerufenen 5. Tabellenplatz, der freilich zu nichts berechtigt, aber dennoch erreichen.
Und Keilholz hätte seine Mannen bereits früh im Spiel auf Beruhigung stellen können, doch sein Abschluss nach erst 2 Minuten klatschte an den Außenpfosten. Und es sollten sich immer wieder teils klare Gelegenheiten bieten, doch das Leder wollte einfach nicht ins Tor. Schmitt, Mauer, Keilholz, Mauer, Sahlmüller – alle hätten die Nerven beruhigen können, doch es sollte nicht klappen. Und dann, beinahe das 1:0 für die Hausherren aus Fahr. Langer Ball gegen die hoch verteidigende SV Defensive und der „20iger“ war auf und davon. Doch Barth sollte seinen Mann stehen und parierte zum Durchatmen. Auf der Gegenseite scheiterte dann erneut Mauer und Brendler, scheinbar einfach ein ganz normales Spiel in Fahr – 0:0 Pausenstand.
Der SVM wollte den Sieg unbedingt, schließlich standen verbunden mit dem fünften Rang einige Freigetränke auf dem Spiel. Den meisten Durst hatte hier dann wohl Keilholz, den in der 46. Minute nahm er den Ball und bugsierte diesen per Bogenlampe in die Maschen – persönlicher Torrekord aufgestellt (19 Treffer). Nun war die Erleichterung dem SVM ins Gesicht geschnitten, hinten stand die Defensive um Käptn Werbinek weitesgehend sicher und vorne war dann aber auch mehr Krampf als Dampf drin. Soc wirklich wollte der finale Pass nicht gelingen. Da bedarf es schon einem Abpraller, nachdem ein Schuss von Brendler noch geblockt wurde, jedoch dadurch Mauer mutterseelen allein im 16m Raum auftuachte und gewohnt cool zum 2:0 traf.
Das 3:0 und die damit verbunde Entscheidung verwährte der Referee aufgrund erahnter Abseitsstellung und plötzlich lag Weidinger im SV Sechzehner und ein Pfiff des Unparteiischen ertönte – NEIN, auch das noch – Elfmeter. Doch Katze Barth witterte die korrekte Ecke, machte sich noch länger, als er eh schon ist und kratzte den Ball aus dem linken Eck. Puhhhh. Luft holen. Danach war aber der Bann der Heimelf mehr oder weniger gebrochen und das Spiel plätscherte die verbleibenden Minuten OHNE weitere Aufregung dahin. Bis, ja bis sich Mauer dachte, einen mach ich noch fürs persönliche Konto. Brendler J. der mit PromilleBrille seinen Coach mustergültig freistehend zu glauben meinte, steckte wunderbar durch, der Pfiff blieb diesemal aus und Mauer ließ sich seine Doppelpacker – Nüssli danach im SVM Biergarten schmecken.
Endlich war es vollbracht, ein nicht mehr für möglich gehaltener Sieg IN Fahr am Main.
Wenn man es kommende Saison noch schafft, in Schallfeld nicht zu verlieren, müsste man Mauer allein deswegen schon ein Denkmal am Sportgelände errichten.Wie dem auch sei….mit dem 3:0-Dreier in Fahr (hab ich schon erwähnt, es war der 1. gefühlt überhaupt!!!) erobert der SVM den 5. Platz zurück und beendet die Saison 2024/25 auf genau diesem, was für die Mannschaft als Riesen Erfolg zu werten ist……So, dann verabschiede auch ich mich hier vom „Schreiberplatz“ in die wohl elend lange Sommerpause (räusperräusperseufzseufz).
Bleibt´s alle schön sportlich

Aufstellung: Barth J., – Werbinek D., Hörr, Eichner, Sahlmüller – Brendler J., Kober C., Brendler N., Keilholz, Reiss – Schmitt Eingewechselt: Mauer, Barth S., Roßmanith

SG kann „dreifache Mauer“ nicht halten

SV Mönchstockheim – SG Schönbach/Siegendorf 6:2 (2:1)

Ganz so drastisch verteidigte das Tabellenschlusslicht nun auch wieder nicht, passt aber so besser zum Drei-Tore-Mann Mauer Udo, der großen Anteil am Heimsieg seiner Mannen hatte.
Der SVM legte die ersten 20 Minuten sehr gut los und drückte die Gäste völlig in deren eigene Hälfte. Folgerichtig gelang Mauer mit seinem ersten Streich auch dann nach 18 Minuten der Führungstreffer, zuvor war man in Abschlüssen noch zu ungenau. Doch im Grunde mit dem Führungstor und der gezeigten Überlegenheit wog man sich vielleicht hier und da etwas zu sicher schon auf der Siegesstraße. Denn ab der 20 Minute kam die SG besser in die Partie und hatte auch eigene Abschlüsse – meist durch Deues – zu verbuchen. Die Nummer 10 der Gäste sollte der Heimelf über das gesamte Spiel hinweg Probleme bereiten. Nach dann 25 Minuten ein Elfmeterpfiff, der durchaus als „Naja“ bewertet werden darf. Ganz viel Ball und ganz wenig Gegner war dort zu sehen, der Referee hatte aber scheinbar einen anderen Blickwinkel. So konnte Pasic seine Farben wieder dick ins Geschäft bringen und verwandelte souverän zum 1:1.
Der SVM brauchte einige Zeit, bis man sich wieder auf Kurs wähnte. Doch Mauer brachte seine Farben wieder in Front. Eine wohl vermutlich als Flanke getarnte Flanke trudelte über den Keeper hinweg ins lange Eck – 2:1. Nur wenige Zeigerumdrehungen später hätte Reiss auf 3:1 stellen können, nein müssen. Nach feiner Vorarbeit vom an diesem Tag gut aufgelegten Mauer hätte er nur noch einschieben müssen, brachte den Ball aber deutlich über das Tor. So blieb es beim vorerst knappen 2:1 Pausenstand.
Nach der Pause hatte der SVM zu Beginn komplett die Kontrolle verloren und die Gäste drängten förmlich auf den erneuten Ausgleich. Doch gleich zwei mal verpassten die Gäste gute Einschussmöglichkeiten – zum Glück für die Heimelf.
Nach den beiden Schreckmomenten zu Beginn des zweiten Durchgangs nahm dann der SVM wieder das Heft in die Hand und legte durch Brendler den Grundstein für den dann klaren Heimsieg. Nach Zuspiel von Reiss setzte sich Brendler gekonnt durch und schloss ins lange Eck trocken ab.
Mit diesem Treffer war der Bann und die Gegenwehr der SG gebrochen. Die 4er Kette der Gäste schob seltsamerweise sehr hoch raus und legte keinen großen Wert mehr auf Restverteidigung. So gelangen erst Brendler Jonah und nur kurz später Bredler zwei gekonnte Steckpässe in die Schnittstelle, die dann jeweils Keilholz zur Toren ummünzte. Nach einem Abspielfehler aus der SV Defensive heraus kam die SG zwar nochmals zum 5:2, doch der Schlusspunkt sollte an diesem Sonntag dem Spieltrainer Mauer gebühren. Nach Zuspiel von Keilholz machte er sich auf, umkurvte den Torhüter und schob zum Endstand ein.

SV Mönchstockheim: Barth J., Karl, Fassnacht, Brendler J., Reiss, Schmitt, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Barth S., Keilholz, Räth (63.), Bory (66.), Mauer (11.

SVM im Derby unterlegen

SV Mönchstockheim – SG Traustadt/Donnersdorf 0:2 (0:0)

Die SG aus den Nachbarorten Donnersdorf und Traustadt kann nach nur einem Jahr in der A-Klasse wohl den Sekt kaltstellen und sich auf die Aufstiegsfeierlichkeiten einstellen…..
An dieser Tatsache konnte der SVM in seinem Heimspiel nichts ändern und musste sich letztendlich völlig verdient dem Ligaprimus geschlagen geben.
Der Auswärtsdreier der SG war im Grunde nie gefährdet, einzig ein toll aufgelegter Heimkeeper Barth hielt seine Mannen bis zur 66. Minute im Spiel, ehe ein Doppelschlag durch Gästespielertrainer Heinisch und Scheder die Partie zugunsten der Gäste entschied.
Der SVM konnte lediglich in der Schlussviertelstunde eigene Akzente setzen, was summa summarum zu wenig war, um die SG in Verlegenheit zu bringen. Dabei verteidigte der SVM strikt defensiv und ließ dem Tabellenführer wenig Räume, doch die SG wusste sich immer wieder aus der Umklammerung zu lösen und sich Gelegenheiten zu erspielen. Jedoch fand man immer wieder seinen Meister im gut aufgelegten Barth im Tor. Der SVM konnte im ersten Durchgang keinen Torabschluss verbuchen, zu schnell verlor man den Ball nach Eroberung wieder an den Gegner.
So blieb es beim torlosen Unentschieden zur Pause. Klar war, dass der SVM sich öfter aus der Umklammerung lösen muss, sollte man dem Druck Stand halten wollen.
Doch der SV hatte keine eigenen Ideen, oder Möglichkeiten sich selbst in Szene zu setzen, zu souverän spielte die SG. Fairerweise folgerichtig dann auch die Führung der Gäste in der 66. Minute. Diesesmal konnte man den Vorstoß des Gästetrainers nicht verhindern, bzw. verteidigen und es stand 0:1. Der saß und bei einigen Aktueren war dann zu merken, dass es heute schwer werden würde, was zählbares in Mönchstockheim zu behalten. Als dann auch noch Scheder seine nicht unbedingt zwingend nachgewiesen Kopfballstärke auspackte und zum 2:0 aus SG Sicht einnetzte, war die Partie durch….
Doch man muss dem SVM zugute halten, dass er sich auch danach zu keinem Zeitpunkt aufgab und den DerbyFight bis zum Ende auf den Platz brachte…Zum Ende der Partie gab es „hüben wie drüben“ noch richtige Derbyaktionen, die man sich wahrlich hätte sparen können.
Am Ende eine verdiente Niederlage des SV, der nun eine Woche durchschnaufen darf, um sich für den Saisonendspurt zu stärken.

SV Mönchstockheim: Barth J., Bory, Brendler J., Sahlmüller L., Reiss, Hörr, Schmitt, Brendler N., Werbinek D., Barth S., Keilholz / Karl, Werbinek, Back, Roßmanith, Kurz (46.), Mauer (60.)

SVM siegt eindrucksvoll in Rimbach

SG Volkach/Rimbach II – SV Mönchstockheim 1:4 (1:3)

Ein für viele so nicht zu erwartendes Ausrufezeichen setzte der SVM beim Auswärtsauftritt auf dem Sportgelände in Rimbach gegen die fusionierte Reserve aus Volkach und Rimbach, die bis dato auf dem 3. Tabellenplatz rangierten und klar favorisiert in die Partie gingen.
Der personell weiterhin gebeutelte SVM zeigte wie bereits in der Vorwoche eine vor allem Defensiv geprägte Grundausrichtung, um vorerst dem Gegner den Schneit abzukaufen….Dies gelang sogar mit Bravour, da die SG kaum zu nennenswerten Torgelegenheiten kam. Und der SVM zeigte sich, wie bereits auch gegen Geiselwind vor dem Tor eiskalt und kaltschnäuzig….Genau mit der ersten Torannäherung gelang die Führung der Gäste. Keilholz zog ab, erst wurde sein Schuss geblockt, doch Keilholz holte sich das „Rund“ erneut und zog nach einer Finte nochmals von der 16er Kante ab…Sein Schuss wurde derart abgefälscht, dass der SG Keeper das Nachsehen hatte. In der Folge verteidigte der SVM clever und zog dem Gegner so den Zahn. Dann ein sogenannter Doppelschlag des SVM. Erst war es Brendler, der sich auch mal ein Herz fasste, dessen Schuss eher harmlos daherkam, doch der Keeper ließ dennoch durchrutschen, ein echter Wirkungstreffer, denn nur wenige Zeigerumdrehungen später steckte eben Brendler geschickt auf Keilholz durch, der lange zögerte und dann am Keeper vorbei zum viel umjubelten 3:0 aus SV Sicht stellte. Verrückt…aber auch verdient zu diesem Zeitpunkt. Die SG zeigte sich sichtlich genervt vom defensiven kampf der Gäste aus Mönchstockheim und ließen sich zu unnötigen Verwarnungen hinreißen. Was dann passiert, wenn der SVM einmal nicht konsequent in seiner Defensivordnung steht, war mit dem 3:1 Anschluss direkt vor der Pause zu sehen….Einmal war die rechte Abwehrseite nicht zu 100% im Bilde und schon der 3:1 Treffer. Vor der Pause dezimierte sich die Heimelf dann noch mit einer Ampelkarte und einer glatt Roten für den Coach.
Entweder machte der Schiri fiel falsch in deren Augen, oder einfach der SVM vieles Richtig, um derartige Reaktionen zu erzeugen.
Nach der Pause verflachte das Spiel dann zunehmend. Der SVM war mehr auf die kontrollierte Defensive bedacht und lauerte auf Konter, die SG war mit einem Mann weniger einfach beschränkt in seinen Mitteln, um irgendwie Keeper Barth wirklich in Not zu bringen. Alles wurde im Keim erstickt und wegverteidigt im Kollektiv. Spätestens als einer der SV Konter durch Spielertrainer Mauer zum 4:1 führte, war der „Drops gelutscht“ und selbst den größten Zweiflern im fernen Bad Kissingen war klar, das wird der achtungsvolle Auswärtsdreier für die SV Jungs. Nun geht
an euphorisch in die Derbywoche, um am Ende vielleicht auch dem Ligaprimus aus den Nachbarorten ein Bein zu stellen. Möglich scheint es ob den bisher gezeigten Leistungen gegen die Topteams allemal…..

Aufstellung: Barth J. – Werbinek, Hörr, Schmitt, Sahlmüller-Barth S., Brendler J., Brendler N., Keilholz, Reiss – Bory Eingewechselt: Back, Mauer, Roßmanith

Spiel OHNE echte Chance geht verloren

SV Mönchstockheim – FC Reupelsdorf 1:3 (0:1)

Im Grunde endete das Duell der beiden Tabellennachbarn mit einem 1:3 für die Gäste, obwohl es über das gesamte Spiel gesehen im Grunde nur zwei Torchancen gab, die man so auch nur annähernd beizeichnen konnte. Am Ende mit dem besseren Ausgang für die Gäste aus Reupelsdorf, die somit Ihren 4. Tabellenplatz im Grunde für den Rest der Saison festigten. Der SVM hätte nach dem her mauen Auftritt der Vorwoche freilich den Sieg einfahren müssen, hätte man noch ernsthaft auf den Platz 4 schielen wollen und in Durchgang Eins sah auch alles nach einem möglichen Heimdreier aus, bis der Unparteiische nicht zu Unrecht, aber unglücklich gleich zwei mal binnen kürzester Zeit auf den Punkt zeigte.
Im ersten Durchgang nahm der SVM durch konzentriertes Abwehrspiel den sonst eher spielfreudigen Gästen jeglichen Spielwitz und versuchte selbst nach Ballgewinnen blitzartig umzuschalten. Das 1:0 der Heimelf erzielte Goalgetter Keilholz nach einem haarsträubenden Fehler des FC im Aufbauspiel. Ein Ballgewinn durch Mauer, dessen Ball zu Brendler gelangt, der auf seinen Kollegen Keilholz quer legte und dieser seine Farben somit zum Jubeln brachte. Hinten hatte die erneut umformierte Verteidigung um Werbinek alles im Griff. Einzig ein paar harmlose Fernschüsse weit am Ziel vorbei brachte der Gast nicht zustande. Geschuldet aber vor allem dem verbissenen Zweikämpfführung des SVM. Keeper Barth musste im ersten Durchgang nicht ein einziges Mal eingreifen, alles wurde bereits im Keim erstickt. Doch auch der SVM ließ es bei seiner einen Chance und konnte keinen weiteren Abschluss verzeichnen, der zu erwähnen wäre.
Im zweiten Durchgang stellte Trainer Mauer etwas um, festigte mit Brendler die linke Abwehrseite, über die hier und da der schnelle Wrobel durchbrach. Doch auch dies sorgte vorerst weiter für keine Gefahr für Barth.
Ärgerlich für den SVM dann die Entstehung zum Ausgleich. Eine im Grunde harmlose Flanke von dem rechten Halbfeld. Brendler will klären, doch der Ball versprang sich derart, dass dieser unglücklich an dessen Hand sprang und allerdings dem Gegner eine Chance verwehrte. Kann man geben und Müller ließ sich nicht zweimal bitten und netzte ein. Es schien schon eine Art Wirkungstreffer, sah man sich ob der personellen Situation etwas um einen möglichen Lohn „betrogen“. Noch einen drauf setzte dann der erneute Pfiff des Schiedsrichters, als Karl seinem Gegner unglücklich in die Beine gelangte und dieser zu Fall kam. Den erneuten Elfmeter überließ der gefoulte dieses mal seinem Spielführer, der ebenfalls cool blieb. 1:2 aus SVM Sicht binnen weniger Minuten. (68.)
Ab da an kämpfte der SVM zwar tapfer und gab sich nicht auf, hatte aber in letzter Konsequenz wenige Attribute, um nochmals den Ausgleich zu erzielen. Einzig ein Abschluss von Mauer brachte man noch auf den Notizzettel. Auf der anderen Seite wies dann Müller erneut seine Torjägerqualitäten unter Beweis, als er dann die eigentlich einzige wirkliche Torchance für seine Mannen, nach feinem Steckpass am Keeper Barth vorbeizwirbelte. Der SVM brauchte sich freilich keine allzu großen Vorwürfe machen, ließ sich nicht hängen und kämpfte bis zum Schlusspfiff, wenngleich es nichts einbringen sollte. Die Punkte wurde in der Vorwoche unnötig verloren. Nun warten nochmals zwei Schlagerspiele gegen die Topteams Volkach und Traustadt auf dem Zettel, ehe eine Woche Wunden lecken ansteht.

SV Mönchstockheim: Barth J., Karl, Brendler J., Sahlmüller L., Reiss, Schmitt, Brendler N., Werbinek D., Barth S., Keilholz, Mauer / Seyerlein, Brust, Werbinek, Hörr, Bory (28.), Roßmanith (88.)

SVM auswärts schwach

SG Nordheim/Sommerach II – SV Mönchstockheim 1:1 (0:0)

Es ist wie verhext, auch in dieser Saison kann der SVM überm Mee (für alle nicht fränkischen Leser – über dem Main hindrüben) keinen Sieg einfahren, wie deutlich auch die Tabellensituation sein mag.
Dabei war der SVM freilich gewillt, den Sieg der Vorwoche gegen eines der „Kellerkinder“ zu veredeln und mit einem Auswärtsdreier den 5. Platz zu festigen, bestenfalls auszubauen. Aber es sollte nicht sein. Beim SVM lief über die gesamte Spieldauer so rein gar nichts zusammen. Kein Esprit, kein Spielwitz, keine Klarheit in den Aktionen.
Die Heimelf trat so auf, wie es zu erwarten war. Defensiv kompakt, aber der Mittellinie aggressiv – aber keinesfalls unfair – und auf die eine Aktion, Situation hoffen…. Dies kam dem SVM so gar nicht entgegen, wusste man mit seiner optischen „Überlegenheit“, zumindest mit mehr Ballbesitz nicht viel anzufangen. Zu oft wählte man den langen Ball aus der Defensive heraus, der dann getragen vom Wind oder der Ungenauigkeit ins Niemandsland flog. So hatte gar die Heimelf vom Main die erste Gelegenheit, nach einem Pass in die Mitte war es dann der Angreifer der SG, der aber deutlich über das Gehäuse von Barth zielte. Doch es war bis zur 35. Minute das Beste, was die doch zahlreichen Kiebitze zu sehen bekamen.
Der SVM hatte selbst im ruhenden Ball Probleme, ernsthaft Gefahr zu erzeugen. In Summe gefühlt 10 Ecken allein im ersten Durchgang sollten teilweise nicht mal den 5m Raum passieren. Dennoch gelang es dann, aus einer endlich mal erfolgreichen Pressingaktion von Brendler eine wirklich Chance zu haben. Brendlers Hereingabe brachte Mauer via Hacke auch aufs Tor, doch nicht am gut reagierenden Pfaff vorbei.
Und dann war sie da…..diese eine Gelegenheit auf die die Heimelf lauerte. Freistoß, 16m Torentfernung- Puhh durchatmen beim SVM, ein Kopf verhinderte jegliche Gefahr – Pause…..Luft holen, Krone richten, alles auf Anfang und anderes Gesicht zeigen

Doch der zweite Abschnitt glich dem ersten leider in zu vielen Phasen des Spiels. Im Gegenteil sogar, die Heimelf roch Lunte und wurde auch offensiv etwas mutiger. Mit den schnellen Spitzen und teils haarsträubenden Abwehraktionen ritt man aus SVM Sicht auf Messers Schneide.. Was war nur los mit den Protagonisten in blau? Das fragten sich die zahlreich angereisten SV Anhänger und das völlig zu Recht. Dennoch sollte der erlösende Führungstreffer gelingen. Auch mit etwas Hilfe des Referee, der ein Ziehen im 16m Raum zum Anlass nahm, um Keilholz einen weiteren Treffer vom Punkt zu ermöglichen, eine durchaus fragwürdige Entscheidung, die aber dennoch erfolgreich angenommen wurde.
Vorher hatte jedoch ebenfalls Keilholz die Führung bereits auf dem Fuß, als er einen Freistoß aus 17m an den Pfosten setzte. Weiter war es Schmitt, der allerdings im Abseits stand, aber ohnehin nicht treffen konnte. So blieb die Heimelf förmlich „am Leben“. Und es passte zum Spiel des SVM an diesem Nachmittag, dass es noch zunm Ausgleich kommen sollte. Ruhender Ball nach unnötigem Foul aus der Halbposition, ungenaue Zuordnung im Zentrum, wo gleich zwei Gegenspieler zum Ende frei auf Höhe des 11m Punktes standen, einer davon sich den Ball womöglich mit Hilfe der Hand perfekt zurecht legte und Barth keine Chance ließ. Vermeidbar da Handspiel, aber vor allem da klare Zuordnung möglich gewesen wäre.
Am Ende blieb es noch eine wilde Schlussphase an der wohl nur der Schiedsrichter zu wirklich Freude zu haben schien, die aber dennoch mit dem Schlusspfiff durch Keilholz beinahe noch zu einem versöhnlichen Ende geführt hätte, verdient oder nicht, es sollte nicht sein, zurecht alles in Allem. So verdiente sich die SG Nordheim/Sommerach einen Zähler und der SVM muss weiter auf einen Sieg gegen das WeininselTeam auswärts warten.

SV Mönchstockheim: Barth J., Karl, Brendler J., Sahlmüller L., Schmitt, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Barth S., Keilholz, Mauer / Werbinek, Brust (1.), Hörr (46.), Reiss (88.)