Schwache Heimelf verliert am Ende verdient

SV Mönchstockheim – SG Sennfeld II 2:4 (2:3)

Der SVM verliert nach 3-wöchiger Punktspielpause am Ende sogar verdient gegen die Zweitvertretung der SG Sennfeld.

Doch es war der SVM der bereits nach nur wenigen Minuten die Führung durch Werbinek auf dem Fuß hatte. Nachdem er sich gut gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte, legte er seinen Heber am Tor vorbei. Was der SVM in der Folge dann aber, gerade defensiv auf den nassen Rasen „zauberte“, war schon harte Kost.

Das 1:0 resultierte aus einem nicht geklärtem Ball von Sahlmüller, der sich dann diesen abnehmen ließ und der SG´ler überlegt in die Mitte zu Lunz passte, der cool blieb und Kober keine Chance ließ. Anstoss, Ball zurück zu Hörr, der auch nicht seinen Sahnetag erwischte und den Ball dem Gegner direkt in die Füße spielte, so dass dieser nur wenige Sekunden nach dem 0:1 alleine vor Kober stand und ebenfalls cool blieb – 0:2 aus SVM Sicht. Heftiger Nackenschlag für die erstmals im neuen weißen Dress spielenden SVM´ler.

Doch der SVM blieb dran, hatte mehr vom Spiel und konnte auch nach nur kurzer Zeit auf 1:2 verkürzen. Nach einem eher harmlosen Ball, ließ der Gästekeeper den Ball aus den Händen und Keilholz staubte ab.

Doch wieder währte der Tore Abstand nur kurze Zeit. Erst hatte man Glück, als der Unparteiische nach einer Ecke den Gästeangreifer bei dessen Torerzielung im Abseits wähnte, was so nicht der Fall war.

Doch kurze Zeit später war die Abstimmung im Defensivverbund erneut nicht optimal und den ins lange Eck gezogenen Abschluss konnte Kober nicht mehr ausreichend abwehren – 1:3.

Doch der SVM kam erneut zurück und verkürzte auf 2:3. Ein an Mauer verursachter Elfmeter wurde erst von Keilholz vergeben, doch der Schiri hatte den Keeper zu bald von der Linie gesehen, so dass nun Werbinek nochmals antreten durfte und traf.

Nun war der SVM am Drücker, hatte einige gute Phasen und auch Abschlüsse, aber leider sollte kein weiterer Treffer gelingen, so blieb es beim Rückstand zur Pause.

Freilich wusste der SVM, dass er in der Lage sein würde, den Rückstand mindestens zu egalisieren, doch die zweite Hälfte konnte dann nur in Sachen Unzulänglichkeiten an die erste HZ anknüpfen. Denn auch das 2:4 war ein bitter böses Geschenk. Erneut ein langer Ball stellte den SVM vor Probleme. Der Innenverteidiger bekam den Ball nicht kontrolliert und legte anstatt zum Keeper Kober quer auf den gegnerischen Angreifer, der dankend annahm und Kober keine Chance ließ. Irgendwie war das auch der sogenannte Knockout, denn ob der vielen individuellen Fehler des SVM waren alle Spieler geknickt und ließen die Köpfe zunehmend hängen. Freilich hatte man irgendwie weiterhin mehr den Bal, wusste damit aber nicht wirklich was anzufangen, zu oft spielte man ohne Plan mit langen Bällen, die kaum für Gefahr zu sorgen vermochten. Und immer wieder lud man die SG aus Sennfeld zu gefährlichen Kontern ein. Zwei musste noch Kober eingreifen, also weit mehr als dass es der Gästeschlussmann hätte tun sollen.

Am Ende stand einfach ein von Beginn an gebrauchter Tag zu buche.

Nun heißt es, die Köpfe schnell hoch zubekommen und zu punkten, wenngleich die Tabelle ob der unterschiedlichst ausgetragenen Spiele der Mannschaften noch keinerlei Aussage trägt.

Kober J – Kober C, Hörr, Sahlmüller, Eichner – Brendler J, Barth S, Knetzger, Keilholz, Brendler N – Werbinek Eingewechselt: Reiss, Mauer

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