SVM gewinnt und trotzt den Umständen

SG Grossgressingen / Ebrach / Oberschwarzach / Wiebelsberg II – SV Mönchstockheim 1:6 (1:2)

Die Vorzeichen standen nicht sonderlich rosig für die Gäste aus Mönchstockheim. Binnen nur 3 Tagen musste man 4 verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle schlucken und das ausgerechnet gegen einen Gegner, der tabellarisch auf Augenhöhe stand.
Was die Truppe von Mauer dann aber an Moral, Einsatz und Leidenschaft an den Tag legte, war schon aller Ehren wert. Freilich spielte man dennoch 11:11, doch vll gerade ob der bekannten Ausfälle stand die Truppe auf dem Platz füreinander ein.
In Hälfte eins entwickelte sich nach und nach ein eher ausgeglichenes Spiel, zumindest was die klaren Torchancen anging. Mehr Spielanteile hatte der SVM, den ersten Hochkaräter aber die Heimelf. Nach nur wenigen Minute gelang ein Steckpass durch die beiden IV´s hindurch, wo Greß dann alleine vor Kober auftauchte. Kober konnte seine Stärke im direkten 1 gg 1 zeigen und die Großchance und den Rückstand vereiteln. Dann aber übernahm der SVM. Gerade über die außen sollte der SVM immer wiede rnach vorne kommen, jedoch waren es eher Abschlüsse aus der zweiten Reihe, die für Torgefahr sorgten. Keilholz knapp vorbei, Brendler scheiterte an der Latte, Brendler J. drüber.
So musste dann doch ein ruhender Ball zur Führung der Gäste herhalten. Gut getimter Ball von Fuzzi Kober auf den zweiten Pfosten, wo Käpt´n Werbinek seine Kopfballstärke unter Beweis stellte und einnickte. Weiter war es der SVM der auf das zweite drängte, ohne sich aber erfolgreich in Abschlusspositionen zu bringen. Meist blieb man kurz vor dem Schuss oder dem finalen Pass zu unsauber. So blieb die SG im Spiel und dann sollte der Ausgleich auch fallen. Wer sonst, als der immer wieder gesuchte Loos sollte den Treffer markieren. Hörr und Back bekamen den Gegner nicht vom Ball getrennt, so dass dieser an denen vorbei den alleinstehenden Loos anspielen konnte, der dann eiskalt ins kurze Eck abschloss – Maximal ärgerlich, unnötig und vor allem absolut vermeidbar.
Doch der SVM zeigte direkt die nötige Reaktion. Keilholz nur durch Foul zu bremsen und den fälligen Freistoß setzte erneut Werbinek ins lange Eck zur erneuten Führung (entwickelt sich hier etwa ein Standardspezialist?).
Doch noch war nicht Pause und der SVM musste nach einer Ecke noch zwei mal den Atem anhalten und bissl Glück pachten. Die Hintermannschaft bekam den Ball nicht ausreichend geklärt und erst flog der Ball ans Kreuzeck und anschließend noch an die Latte, ehe man klären konnte. Luft anhalten, runterschlucken und durchatmen – Pause 2:!1 SVM.

Nach der Pause dann ein komplett anderes Bild, als es noch im ersten Durchgang zu sehen war. Die SVM´ler hatten weiterhin mehrheitlich den Ball, doch von der SG kam im Grunde keinerlei Gegenwehr mehr, wie es noch im ersten Durchgang war. Dennoch dauerte es einige Zeit, ehe der SVM dann den Bann brechen sollte. Ehe Keilholz das erlösende und sicherlich vorentscheidende 3:1 erzielte (Doppelquerpass Mauer zu Barth, der zu Keilholz) blieb der SVM weiterhin zu unsauber im letzten Drittel und in der Box. Doch mit dem 3:1 sollte alles funktionieren und man schraubte das Ergebnis binnen der letzten 15 Minuten noch auf ein stattliches 6:1 in die Höhe.
Mauer überlupfte alleinstehend sehenswert über den Keeper. Das 5:1 war ein langer Ball von Hörr, den der Heimkeeper im herauseilen unterlaufen sollte und Keilholz nur noch einschieben musste. Den Endtreffer erzielte der umtriebige Brendler J., der ein Aktivposten auf der rechten Schiene war und sich damit selbst belohnte.
Die inzwischen 4-Vereine-SG hatte nur noch einmal so etwas wie eine Chance. Beim Stand von schon 1:4 aus deren Sicht, war es – wer auch sonst – erneut Loos, der denkbar knapp VOR Gästekeeper Kober an den Ball kam, dessen Kopfballwischer aber am Tor vorbeigehen sollte.
Somit gelang dem SVM der zweite deutliche Dreier in Folge, was nun gleichzeitig auch das Ende der Hinrunde bedeutet. Alles in allem kann und darf man im SVM Lager mit der Punkteausbeute zufrieden sein (abgesehen dem unnötigen Unentschieden gegen das abgeschlagene Schlusslicht)
Nun stehen zum Jahresabschluss noch zwei schwere Heimspiele (Grafenrheinfeld und Castell) an, ehe man in die nötige Winterpause gehen kann.
Mit ähnlichem Auftreten wie in Oberschwarzach sollten noch weitere Punkte dazukommen.

SV Mönchstockheim: Kober, Knetzger, Sahlmüller L., Hörr, Back, Kober C., Brendler N., Werbinek D., Barth S., Brendler J., Keilholz / Karl, Barth J. (2.), Berthel (89.), Mauer (62.

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