SVM zittert sich gegen 8 tapfere U`steinbacher zum Sieg

SV Mönchstockheim  –  SpVgg Untersteinbach  3:2  (3:1)

Wer die Zeitung am Montag aufgeschlagen hat, konnte wohl nur annehmen, das das Spiel des SVM gegen Untersteinbach ein reines Getrete und Gehacke gewesen sein muss, bei drei Platzverweisen. Doch wer das Spiel live verfolgt hatte, sah etwas anderes und ja man muss sich aus SVM Sicht auch eingestehen, dass der Gast aus dem Steigerwald in Sachen Schiedsrichter nicht wirklich glücklich gewesen sein konnten.

Zum Spiel:

Bereits nach nur 40 Sekunden konnte sich der SVM bei Keeper Volk und dem überhasteten SpVgg-Angreifer bedanken, dass es nicht schon 0:1 stand. Der SVM war da noch nicht wirklich auf dem Platz. In der Folge jedoch entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, wobei Torgelegenheiten noch mangelware waren. Es dauerte Schließlich bis zur 12. Minute bis eine Torchance zu verzeichnen war und die saß sofort. Nach einem schönem Freistoß auf den langen Pfosten von Christian Kober schraubte sich SV Kapitän Sahlmüller am höchsten und köpfte gegen die Laufrichtung ein. Doch die SpVgg sah sich kaum geschockt und kam über außen auch immer wieder vor das Tor, wo aber kein Abnehmer zu finden war. Dann die 22. Minute, eine schöne Flanke aus dem Halbfeld wieder von Kober, Keeper und Verteidiger der Gäste waren sich nicht einig und Bandorf bedankte sich und köpfte zum 2:0 ein. Nur einige Minuten später der erste Platzverweis. Nach Eckball des SVM kam Sahlmüller H. zum Abschluss und sein Ball wurde auf der Linie mit der Hand durch einen Feldspieler geklärt. Logische Konsequenz: Elfmeter den Bandorf sicher verwandelte und glatt ROT für den Gast. (Vll hätte man auch Gelb-Rot zeigen können, oder das Tor einfach anerkennen, denn der Ball war wohl bereits hinter der Linie). Aber hier blieb es dem Schiri überlassen.

Doch mit nun einem 3 Tore Vorsprung und einem Mann mehr auf dem Platz stellte der SVM das Fußballspielen ein. In der 38. Minute dann die logische Bestrafung durch Oppelt. Sein Freistoß wurde noch abgefälscht und es stand zur Pause demnach „nur“ 3:1 für die Heimelf.

Nach der Pause kam der Gast sehr wütend und aggressiv aus der Hälfte (aber in fairer Manier) und kaufte in Unterzahl dem SVM den Schneid ab. Der SVM fand in der Offensive kaum noch statt. Mitte der zweiten Hälfte dann der nächste Platzverweis für Untersteinbach. Nach einer richtigen Entscheidung ließ sich der Oldie der Gäste zu „Du Kartoffel“ gegenüber dem Schiedsrichter hinreisßen und wurde sofort des Feldes verwiesen. Doch sehr harte Entscheidung, aber auch vertretbar. Doch auch gegen nun nur noch 9 Mann fand der SVM nicht mehr statt und hatte sogar bis dahin Glück nicht bereits den Anschluss kassiert zu haben. Doch in der 64. Minute war es dann soweit. Ein vom Strafrtaumeck abgegebener Ball erwischte den unglücklich wirkenden Keeper Volk auf dem falschen Fuß und es stand 3:2. Nun waren die Gäste die absolut spielbestimmende Mannschaft. Nach einer Ecke gelangte der Ball nur auf der Latte zum Glück der Heimelf. Der SVM taumelte wie ein getroffener Boxer, wobei man doch 2 Mann mehr auf dem Feld hatte. Die Elf von Trainer Schleyer hatte keine Linie mehr… Dann die 78. Minute. Langer Ball in den 16m Raum, Oppelt geht zu Boden und nach kurzem zögern ertönte auch der Pfiff. Das wars dann mit der 3:0 Führung in Überzahl. Doch zur Verwunderung eigentlich wirklich aller entschied der Referee auf Schwalbe und Gelb-Rot für Oppelt.. Puhh nochmals Glück gehabt. Danach passierte dann zum Glück nicht mehr viel, wobei die Spielvereinigung selbst mit nur noch 8 Mann das aktivere Team auf dem Feld war.

Am Ende hätten es die Gäste durchaus verdient gehabt, am Ende noch einen Zähler mit nach Hause zu nehmen. Doch der aufopferungsvolle Kampf, trotz der Dezimierung war schon sehr beeindruckend und das meine ich so, wie ich es schreibe. Aber an diesem Tag lief einfach alles gegen Untersteinbach. Am Ende muss man aber wirklich auch noch erwähnen, dass das Spiel von beiden Seiten sehr fair geführt wurde auch wenn die Besonderheiten auf ein anderes Spiel hindeuten könnten. Kein Getrete nach Fehlentscheidungen jeglicher Art,  Hut ab

Kader:

Volk – Nüßlein N., Sahlmüller M, Horn – Sahlmüller H, Nüßlein Y (88. Schleyer), Kober Ch, Graf, Keilholz (68. Kober J), Bandorf, Causemann

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