Wenn man schon kein Glück hat,…………

  1. FC Knetzgau  –  SV Mönchstockheim   3:1  (1:0)

„Wenn man unten steht…..“, heißt es doch immer so schön. Und passender kann man das Ergebnis und den Spielverlauf vom Knetzgau Spiel nicht beschreiben. Innenpfosten – raus, Unterkante Latte – Linie – raus, zwei mal alleinstehend gelangte der Ball NICHT ins gegnerische Tor…….. Und auf des Gegners Seite?? Harmloser Schuss aus 20m, Seyerlein will den Ball aufnehmen, doch das Spielgerät toppst so blöde auf dem Boden auf, dass er über den Keeper ins Tor trudelt – 2:0 für Knetzgau. Der SVM wollte mit verändertem System auf fremdem Geläuf von Beginn an tief stehen und auf Konter lauern. Dies gelang im Gegensatz zur Vorwoche auch besser. Und die beste Gelegenheit hatte dann auch der SVM. Werbinek nutzte einen Fehler der Knetzgauer Hintermannschaft, doch sein Schuss landete am Innenpfosten und ging wieder zurück ins Feld. Auf der Gegenseite stand die Defensive relativ sicher und Knetzgau kam im Grunde nur aus der zweiten Reihe zum Abschluss, was Keeper Seyerlein vor keine großen Probleme stellte. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde die Heimelf zwingender und der SVM sah sich nun defensiv mehr und mehr gefordert. Und die Chancen für Knetzgau häuften sich, doch Keeper Seyerlein hielt was zu halten war und wenn er geschlagen war, half auch einmal der Pfosten. Die Führung für Knetzgau war dann alles in allem auch nicht unverdient, da die Heimelf nun die Oberhand hatte. Nach einem Eckball konnte der SV nicht ausreichend klären und der Fernschuss aus 20m schlug unter der Latte unhaltbar ein. Der SVM hatte aber dann eigentlich im Gegenzug die Ausgleichschance, als der Keeper von Knetzgau den Ball zu lange am Fuß ließ und Werbinek dazwischen ging, doch siehe oben….er ging knapp am Tor vorbei anstatt rein. So ging es in die Pause mit einem 0:1 Rückstand. Doch der SVM war gewillt, im zweiten Durchgang noch mehr zu investieren, höher zu stehen, um so zu weiteren, eigenen Abschlüssen zu kommen. Und dann das 1:1 nach Freistoß Keilholz – dachten zumindest alle, doch dessen Freistoß landete an der Unterkante der Latte, sprang auf die Linie und von da wieder zurück ins Feld, der anschließende Kopfball von Holle Sahlmüller ging (natürlich) auch daneben. Und im Gegenzug? Der kuriose Treffer zum 2:0 der anfangs des Berichts zur Sprache kam. Doch aufgeben war nicht an diesem Tag…..Nach einer weiteren Unachtsamkeit von Knetzgau schnappte sich Keilholz den Ball, zog nach innen und schloss zum Anschlusstreffer ab. Nun war der SVM wieder im Spiel und man wollte den Ausgleich, vielleicht zu diesem Zeitpunkt schon zu viel, denn Libero Kober schob seine Defensive weiter nach vorne, was natürlich für Konter anfällig war. Und so fiel dann auch die Entscheidung mit dem 3:1. Ballverlust im Mittelfeld und ein Pass in die Schnittstelle auf den schnellen Danso, der Seyerlein umspielte und einschob. Doch der SVM hatte nochmals die Möglichkeit zum Anschluss, doch David Werbinek köpfte seinen Gegenspieler auf der Linie an, bezeichnend an diesem Tag. Am Ende steht der SVM trotz verbesserter Leistung erneut mit leeren Händen da, jedoch lässt sich auf dieser Leistung für die 4 finalen Spiele in 2019 aufbauen.

FC Knetzgau: Vangelista G., Lindner, Hellmuth, Popp F., Bergmann Do., Melber, Popp S., Folik, Danso, Gocker, Pfister / Hosni, Teklezgi, Wirth J. (29.), Düring (71.), Aumüller (84.)                                                                                    SV Mönchstockheim: Seyerlein, Schmitt, Eichner O., Reiss, Sahlmüller H., Kober C., Werbinek D., Keilholz, Kober J., Werbinek Ph. / Bory, Barth S. (65.), Barth J. (41.)                                                                                                             Tore: 1:0 Gocker (36.), 2:0 Gocker (56.), 2:1 Keilholz (62.), 3:1 Danso (70.) Gelbe Karten: Popp F. – Foulspiel (6.), Hellmuth – Meckern (52.), Bergmann Do. – Foulspiel (53.), Lindner – Foulspiel (67.) / Kober J. – Foulspiel (89.), Kober C. – sonstiges Vergehen (90.) | Rote Karten: Danso – Tätlichkeit (90.+1) / – Zuschauer: – | Schiedsrichter: Wilhelm Dinkel (TV Haßfurt)

Desaströs, Erbärmlich, Katastrophal

SV Mönchstockheim  –  SG Fürnbach/Dankenfeld   0:6  (0:2)

Was der SV Mönchstockheim aktuell auf den Platz bringt, hat mit dem was Trainer Rödel seinen Mannen vorgibt mal so rein gar nichts zu tun. Eng wollte man stehen, kompakt wollte man stehen, das Zentrum wollte man kompakt zustellen……und……nach genau 1:32 Minuten stand es 0:1 aus SV Sicht. Eine erneute Unaufmerksamkeit im Defensivverhalten sorgte für eine offene rechte Flanke in die der Angreifer nach gerade mal einer Minute mutterseelen alleine hineinstechen konnte und den Ball unter die Latte netzte. Alles über den Haufen geworfen. Und dann merkt man den Spielern aus Mönchstockheim auch sofort die Verunsicherung ins Gesicht geschrieben. Kein Aufbäumen, jeder auf dem Platz versteckt sich, um nicht den nächsten Fehler zu machen. Und nach vorne?? Wirkt der SVM aktuell so harmlos wie ein Maikäfer gegen einen Elefanten wäre…..Der Gästekeeper musste im Grunde eigentlich nicht einmal eingreifen, wären da nicht der ein oder andere Standard gewesen, den er problemlos aus der Gefahrenzone fausten konnte. Und dann der Nackenschlag. Mit dem Halbzeitpfiff das 0:2. Der Ball wurde erneut nicht ausreichend geklärt, keiner fühlte sich zuständig und der Gästeangreifer hielt einfach drauf und scheinbar rechnete keiner damit, denn der Ball ging an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Das war schon harter Tobak für die heimischen Zuschauer. Und nach der Pause wollte man mit einigen Umstellungen nochmals am Strohhalm ziehen, was allerdings nach 10 Minuten passee gewesen ist, denn es stand ohne jegliche Gegenwehr 0:4. Das hat mit Abwehrverhalten und Zweikampfführung von vorne nach hinten absolut nichts zu tun… Erbärmlich trifft es wohl am Besten, was den Zuschauern aktuell geboten wird, zumindest derer, die es mit den blau-weißen halten. Die beiden weiteren, erneut gegenwehrlosen Treffer für Fürnbach/Dankenfeld taten dem miserablen Sonntag sein übriges. Der SVM muss nun schleunigst einen Weg aus der definitiv vorhandenen Krise finden, will er nicht ernsthaft den Platz am Tabellenende gegen nun auf 3 Zähler herangerückte Kirchlauteter tauschen. Und ohne dem Gast aus dem Steigerwald zu nahe zu treten, aber gegen einen solchen Gegner darf man keinesfalls so unter die Räder kommen.

SV Mönchstockheim: Volk, Barth S., Schmitt, Eichner O., Reiss, Nüßlein N., Kober C., Werbinek D., Keilholz, Kober J., Barth J. / Werbinek Ph., Seyerlein (76.)                         (SG) Fürnbach/Dankenfeld: Schmidt A., Böllner M., Stäblein S., Schenk N., Hoppert, Wazanini, Schenk M., Zänglein D., Baumann D., Stürmer J., Tekin / Erhard, Körber Manfred. (63.), Schmitt M. (80.)                               Tore: 0:1 Tekin (1.), 0:2 Stäblein S. (38.), 0:3 Zänglein D. (48.), 0:4 Tekin (52.), 0:5 Körber Manfred. (69.), 0:6 Körber Manfred. (86.) Gelbe Karten: Reiss – Halten/Trikotziehen (84.) / Hoppert (14.), Wazanini (56.), Baumann D. (65.), Böllner M. (73.) Zuschauer: – | Schiedsrichter: Stefan Rückel (TSV Geiselwind)

SVM verliert erneut

SV Mönchstockheim  –  SG Roßstadt/KirchaichII    1:2  (1:2)

Der SV Mönchstockheim tritt nach der neuerlichen Niederlage gegen Roßstadt weiterhin auf der Stelle und wartet nun schon seit einigen Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Dabei begann der SVM eigentlich recht ordentlich in die Partie, die sich am Ende als ausgeglichen erweisen sollte. Doch wie aus dem Nichts verlief sich die anfängliche Überlegenheit im Sand und man machte den Gegner durch seine eigene Passivität stark. Man überließ dem Gegner mehr und mehr die Spielkontrolle und das Mittelfeld und man bettelte regelrecht um das 0:1. Diese fiel dann auch, wenngleich regelwidrig. Keeper Volk hatte den Ball bereits bei sich begraben, doch der SG Angreifer grätschte in den Keeper rein, machte den Ball dadurch wieder frei und schob selbst nach eigenem zögern ein. Man wundert sich noch heute wie dieser Treffer hat Geltung finden können. Doch wie dem auch sei, es war eben die Führung für die Gäste aus dem Steigerwald und dadurch stieg die Verunsicherung für die nach einem Erfolgserlebnis ächzenten Stougemer. Dies merkte man dem SV Spiel immer mehr an. Kaum Spielfluss, jeder hatte irgendwie Angst, den Ball bekommen zu können oder einen Fehler zu machen. Sämtliche von Coach Rödel vorgenommenen Umstelllungen halfen dabei nichts. Und das 0:2 machte den Gemütszustand der SV´ler nicht besser! Doch einige male zeigte der SVM dann doch, dass auch die in blau gekleideten Spieler kicken können. Einmal verpasste Kober es, freigespielt nach Doppelpass den Ball platzierter zu schießen und dann dennoch der Anschlusstreffer durch Werbinek David. Langer Ball von Kober C und Werbinek düpierte seinen Gegenspieler und war auch eher am Ball als der herauseilende Keeper. So war also noch nichts verloren, doch klar war auch, dass eine dringende Leistungssteigerung kommen muss, um Punkte in Mönchstockheim zu behalten. Doch alle Bemühungen sollten auch im zweiten Durchgang im Sande verlaufen. Die Durchschlagskraft ließ einfach zu wünschen übrig. Zu zerfahren präsentierte sich der SVM und ließ sich immer wieder durch Kleinigkeiten aus dem Rhythmus bringen. Teilweise gekonnt provoziert, ließ man sich auf unzählige Wortwechsel ein und schaffte es nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Der SVM hatte im Grunde nur noch zwei nennenswerte Gelegenheiten um evtl wenigstens einen Punkt zu behalten. Doch Keilholz Freistoß landete zum vierten mal in Folge nur am Aluminium und der Kopfball von Holger Sahlmüller in den Schlussminuten fand sein Ziel nicht. Unrühmlich war noch die unnötige gelb-rote Karte , die die Heimelf zugleich noch 20 Minuten in Unterzahlen spielen ließ. Nun heißt es für die Stougemer, sich neue Kräfte in der spielfreien Woche zu sammeln und anschließend dann auch Punkte.

SV Mönchstockheim: Volk, A., Schmitt, Sahlmüller M., Sahlmüller H., Kober C., Werbinek D., Nüßlein N., Keilholz, Kober J., Barth J., Barth S. (65.), Eichner O. (46.), Helbig (46.)                                                                                 (SG) Roßstadt/Kirchaich 2: Krause A., Pappenheimer, Baum T., Schwinn F., Meier, Bauerschmidt, Hofmann, Bauerschmitt T., Neundorfer, Oppelt, Schwaten S. / Stenglein, Schmitt T., Weber (46.), Strain (70.), Grecksch (82.)                                                                                                                           Tore: 0:1 Baum T. (19.), 0:2 Pappenheimer (25.), 1:2 Werbinek D. (36., Kober C.)                                    Gelbe Karten: Sahlmüller M. – Foulspiel (30.), Kober J. – Foulspiel (41.), Kober C. – Foulspiel (55.), Nüßlein N. – Foulspiel (65.), Helbig – Foulspiel (89.) / Baum T. (66.), Hofmann (70.), Schwaten S. (89.) |                                       Gelb-rote Karten: Nüßlein N. – Unsportlichkeit (69.) / – Zuschauer: – | Schiedsrichter: Rudolf Wehrwein (SV Eichfeld)

SVM desaströs auf eigenem Geläuf

SV Mönchstockheim – TSV Limbach 0:7 (0:5)

Der SVM kommt nach der Klatsche gegen den FC Augsfeld auch gegen den TSV Limbach gehörig unter die Räder und kann sich am Ende des Tages noch glücklich schätzen, nicht noch weitere Treffer zu einer höheren Niederlage hingenommen haben zu müssen.

Und das obwohl man sich gegen den Gegner doch einiges vorgenommen hatte. Doch die erneut verletzungs- und verhinderungsbedingt umformierte Rödel-Truppe ließ alles, was Trainer Rödel seinen Mannen mitgegeben hatte vermissen und sah sich bereits nach 12 Minuten unaufholbar im hintertreffen und nach nicht mal 20 Minuten stand es sogar gleich 0:4 für den Gast aus Limbach und das leider Gottes – völlig verdient!!!

In der kompletten Mannschaft ließ man jegliches Zweikampfverhalten und Dagegenhalten vermissen und war eigentlich lediglich Sparingspartner für groß aufspielende Gäste. Diese ließen Ball und aber vor allem den SVM laufen und spielte diese teilweise ohne Gegenwehr schwindelig! Ausdruck des desaströsen Auftritts waren dann sicherlich noch die beiden Foulelfmeter vor der Pause, die völlig berechtigt, wenngleich absolut unnötig waren. So sah man sich zur Pause mit einem 0:5 sogar noch gut bedient. Traurig, aber wahr.

Im zweiten Durchgang konnte man dann zumindest noch etwas Schadensbegrenzung betreiben, denn ein ähnliches Auftreten wie in Durchgang eins hätte sicherlich ein zweistelliges Endresultat zur Folge gehabt. Jedoch konnte man das Ergebnis bei einem unmöglichen 0:7 halten.

Der SVM sollte sich schleunigst auf seine Einstellung der Vorwoche besinnen, als man mit Moral noch einen zwei Tore Rückstand zu einem Remis umbiegen konnte, will man nicht völlig im Tabellenkeller der A5 stecken bleiben. Derartige Leistungen darf man sich im SV Lager nicht mehr erlauben.

Kader: Barth J – Warmuth M, F.M., Eichner – Helbig, Schmitt, Kober J, Kober C, Reiss – Werbinek D, Keilholz Eingewechselt: Barth S, Nüßlein N

SVM kämpft sich zurück und punktet

SG Krum II / Zeil II / Steinbach II – SV Mönchstockheim 2:2 (2:1)

Der SVM gastierte zum 5. Spieltag bei der SG Krum/Steinbach/Zeil und nahm am Ende verdient einen Zähler mit nach Hause.

Die Mannen um Trainer Rödel waren an diesem schwül-warmen Sonntag Nachmittag die gefühlten Sieger beim 2:2 in Krum, haben sie doch einen 0:2 Rückstand in ein 2:2 umgemünzt.
Die Rödel-Truppe wollte der sicherlich spielstarken Heimelf mit offensivem Pressing entgegensetzen, was diese wohl scheinbar gerade in den ersten Minuten überrascht haben dürfte, denn deren Passspiel wirkte anfangs sehr unsicher, ob des Pressings der Stougemer. Doch dann zog die Heimelf mit dem Führungstreffer aus dem Nichts den Zahn. Eine Hereingabe von rechts konnte Volk nicht erreichen und am zweiten Pfosten sagte M. Witchen DANKE und schob alleine ein.
Somit war dann im SVM die Verunsicherung sichtlich zu spüren. Einfachste Ballverluste, unkonzentriertes Passspiel. Alles aus den Anfangsminuten war weg,………kein Mut, kein Spielwitz, meist nur hoch und weit weg das Spielgerät.
Die Verunsicherung zog sich dann leider auch komplett durch alle Reihen und aus dieser resultierend auch das 2:0. Harmloser Rückpass zu Keeper Volk, der bekam den Ball nicht hoch und spielte diesen direkt zum Gegner, der sich gegen Sahlmüller M durchsetzen konnte und sein Pass in der Mitte verwertete zu allem Überfluss auch noch ein Stougemer in Form von Eichner….. Diese Szene spiegelte alles wieder, dass es für einige ein gebrauchter Tag zu sein scheint.
Doch nach dem Nackenschlag hätte Sahlmüller H beinahe nach feinem Pass von Kober im Gegenzug den Anschluss erzielt, doch seinen Meister fand er im gegnerischen Keeper.
Der SVM brauchte einige Minuten, um sich zu schütteln, schaffte es dann aber zum Ende der ersten Hälfte doch noch, den Faden wieder zu finden und belohnte sich noch vor der Pause mit dem Anschlusstreffer, der mehr als sehenswert war. Pass von Kober C, Ballannahme Keilholz und trockener und humorloser Abschluss vom 16er Eck in den rechten Knick (Tor des Monats LIVE auf sporttotal.tv???:-))
Der SVM sortierte sich in der Pause nochmals, stellte bereits in der ersten Hälfte auf das altbewährte System um und wollte unbedingt den Ausgleich schaffen. Und dieser sollte gleich zu Beginn auch gelingen. Langer Einwurf Sahlmüller auf Schmitt. Dieser setzte sich gekonnt gegen gleich zwei Gegenspieler durch, zog nach recht innen und zog überlegt ins kurze Eck ab. Riesenjubel ob der gelungenen Aufholjagd zum Ausgleich.
Natürlich war die Heimelf die aktivere, ballsicherere Mannschaft, aber der SVM hielt mit Kampf und Einsatz dagegen und zog so dem ein oder anderen Gegenspieler den Zahn. Und mit etwas mehr Fortün wäre auch die Führung gelungen. Ein Freistoß von Kober J hätte nur etwas mehr „Bums“ benötigt, Freistoß Keilholz wurde aussichtsreich auch abgefälscht und entschärft und nach einer Ecke trudelte der Ball an Freund und Feind vorbei.
Die aber wohl beste Gelegenheit, um das Spiel für seine Farben zu entscheiden hatte die Heimelf. Nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau, war ein Krumer Spieler auf links außen durch und seine Hereingabe konnten Sahlmüller M und Volk F im Verbund vereiteln. Ein direkter Abschluss wäre hier wohl die bessere Entscheidung gewesen, doch der Gast aus Mönchstockheim hatte natürlich nichts dagegen.
So blieb es am Ende beim 2:2 Unentschieden und dennoch war die Freude im SV Lager natürlich größer, nachdem man nach dem 0:2 eigentlich schon abgeschrieben schien..

(SG) Krum/Steinbach 2/Zeil 2: Weinmann, Rauh, Streit, Hehn, Berisha Ar., Seuß D., Witchen Mi., Wittig, Degen, Strätz, Röder S., Syka (30.), Jäger (46.), Klein (70.) SV Mönchstockheim: Volk, Warmuth M., Schmitt, Sahlmüller M., Eichner O., Sahlmüller H., Kober C., Werbinek D., Keilholz, Kober J., Werbinek Ph. / Barth S., Reiss (30.), Barth J. (70.) Tore: 1:0 Witchen Mi. (9.), 2:0 Eigentor (22.), 2:1 Keilholz (40., Kober C.), 2:2 Schmitt (49., Sahlmüller H.) Gelbe Karten: Degen – Foulspiel (86.) / Schmitt – Foulspiel (84.)Zuschauer: – | Schiedsrichter: Wolfgang Glos (SpVgg Unterschwappach)

SVM holt lang ersehnten Heimdreier

SV Mönchstockheim – SG Groß-/Kleinlangheim 4:2 (2:2)

Lange mussten die Anhänger des SVM auf den ersten Heimsieg in der aktuellen Saison warten, wurden aber am letzten Spieltag des Jahres dann doch noch für Ihre dennoch hervorragende Unterstützung belohnt.
Und dieser Heimsieg war so was von wichtig für die Kober-Mannen, bedeutet dieser doch, dass man nicht die komplette Winterpause mit der roten Laterne veräppelt wird.
Und alles in allem muss man auch sagen, dass der Heimsieg im Großen und Ganzen auch verdient war, gegen einen vor der Saison doch sehr ambitionierten Gegner aus Klein-/Großlangheim.
Nach den beiden herben Klatschen der zwei Vorwochen gegen Dingolshausen und Schönbach stellte Trainer Kober das System um und sicherte die Defensive mit einem Libero ab. Dies sollte im Laufe des Spiels wohl der Schlüssel sein, den Kober Christian interpretierte diese Rolle wie letzte Saison sehr sicher und souverän. Und das Spiel begann wie im Hinspiel sehr erfolgreich für den SVM. Nach nur 3 Minuten netzte Kober nach einem Patzer des gegnerischen Mittelläufers eiskalt ein und nur 10 Minuten später legte Kober J. für Helbig auf, der ebenfalls eiskalt blieb und auf 2:0 stellte.
Die Gäste blieben meist in der vielbeinigen Abwehr hängen und Keeper Barth musste nur einmal eingreifen, wenn auch gleich glanzvoll. Doch dann ein Blackout vom jungen Keeper bei einer eigentlich harmlosen Flanke, die letztlich über ihm im langen Eck einschlug. Und nur wenige Minuten stellte der Gast auf 2:2. Nach einer Ecke klappte die Manndeckung nicht einwandfrei und der Gegner konnte unbedrängt einhämmern (sehenswert). Nun sahen die Zuschauer alle Felle davon schwimmen, denn der SVM war raus aus dem Spiel und die SG immer besser drin. So rettete man das Unentschieden in die Pause.
Nach der Halbzeit erwartete man wütende SG´ler, doch der gedachte Sturmlauf blieb aus und man konnte sich selbst wieder mehr in der gegnerischen Hälfte in Szene setzen. Hatte man bei einem Fernschuss von Bader in Form des Pfostens noch Glück, gelang mehr oder weniger im Gegenzug die Führung. Ballgewinn Helbig auf Kober, der direkt und überlegt in den Lauf von Werbinek, der trocken ins lange Eck abschloss- 3:2. Und wenige Minuten eroberte Kober den Ball des gegnerischen Liberos und hob den Ball über den am 16m Raum stehenden Keeper ins Netz – 4:2. Und der SVM hatte in der Folge sogar durch Werbinek und Kober weitere gute Möglichkeiten, um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Doch am Ende blieb es beim 4:2, was zum Ende des Jahres den 10. Tabellenplatz bedeutet. Mit derart couragierten Leistungen kann man nach der langen Winterpause sicher noch die nötigen Punkte einfahren.

Kader:
Barth J – Kober C – Horn, Schmitt, Eichner O – Werbinek P, Werbinek D, Sahlmüller H, Helbig, Keilholz – Kober J
Eingewechselt: Sahlmüller M, Reiss

Debakel für den SVM

SG Schönbach / Siegendorf – SV Mönchstockheim 7:1 (3:1)

Was die Kober – Mannen nach den ersten recht ansehnlichen 10 Minuten den Zuschauern boten, war an Frechheit und Grausamkeit nicht zu überbieten und spiegelt auch den aktuellen Tabellenstand wider.

Doch die Hintergründe sind noch unerklärlich, sowohl für Trainer als auch Spieler.
Denn der vorgegebene Matchplan schien bereits nach Minute 1 aufzugehen.
Den doch aufgrund der vergangenen Ergebnisse auch verunsicherten Gegner hoch anlaufen und unter Druck setzen.
Dies sollte bereits in der ersten Spielminute aufgehen. Schneller Ballgewinn im Mittelfeld, Pass auf die Außen in Person von Keilholz, dessen Pass ins Zentrum konnte Helbig zur schnellen Führung verwerten. Und der SVM blieb zu Beginn aggressiv und störte frühzeitig.
Doch ab Spielminute 10 war ein regelrechter Bruch im Spiel, was man sich am heutigen Tage noch immer nicht erklären kann. Einfachste Ballverluste, kein Zweikampfverhalten, nichts was den SVM in einigen wenigen Spielen in dieser Saison, aber doch über viele vorangegangene Spielzeiten auszeichnete.
Und mit dem 1:1 in der 12. Minute gingen die Köpfe schnell nach unten und es kam kein Aufbäumen auf. Im Gegensatz zum Gegner, der den schnellen Rückstand famos wegsteckte und zum Teil schön kombinierend immer wieder vors SV Tor gelangte.
Doch im defensiven Verbund ließ man sich auch schön an der Nase rumführen und lief jedem Gegenspieler nur hinterher. Und so musste man zwei weitere Treffer einstecken. Offensiv blieb vieles Stückwerk, wenn gleich man doch auch Chancen hatte, um das Ergebnis zur Pause angenehmer und hoffnungsvoller zu stellen. Doch der Keeper hielt den 2-Tore-Vorsprung fest.
So ging es mit 1:3 aus SV Sicht in die Pause.
Doch wer nach der Pause an Besserung dachte, der wurde ab Minute 60 eines besseren belehrt, denn was die wenigen SVM Anhänger ab da an geboten bekamen, war eine FRECHHEIT!!!
Zuvor hatte man noch beste Gelegenheiten (2x Helbig freistehend und Kober Freistoß) zum Anschlusstreffer liegen lassen und fing sich nach einem Konter den Genickschuss in Form des 4:1!

Danach ließ sich der SVM hängen und begab sich in sein Schicksal, wie man es noch nicht oft gesehen hatte. Man ergab sich dem Gegner aus Schönbach /Siegendorf völlig und ließ sich teilweise vorführen. So resultierend dann auch das auch in der Höhe absolut verdiente Endergebnis von 7:1!
Der SVM war an diesem Tag nicht besser, als es sein Tabellenstand ausweist und hatte gegen den bis dato nur zwei Punkte besseren Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance.
In der Verfassung ist das Ziel „Klassenerhalt“ meilenweit entfernt.
Nach dem Spiel versammelte sich Mannschaft und Trainer in einem Kreis, um die Analyse direkt nach dem Debakel zu tätigen. Einvernehmlich wird es eine strikte Kursänderung in allen Belangen geben, um den tiefen Fall noch im letzten Spiel 2018 und dann in den restlichen Begegnungen 2019 abwenden zu können.
Kader:
Volk – Eichner, Horn, Schmitt, Sahlmüller M – Kober C, Sahlmüller H, Werbinek D, Helbig – Keilholz, Werbinek P. Eingewechselt: Barth S, Barth J, Kober J

Großzügige Spende für den SVM

Dank der großzügigen Spende der Vermögensberaterin Sandra Münzer (DVAG) erhielten die Fußballer des SV Mönchstockheim einen neuen Trikotsatz. Die Finanzexpertin mit Büro in Gochsheim betreut über 350 zufriedene Kunden aus der Region zu den Themen Finanz-, Vorsorge-, Baufinanzierungs- und Absicherungsfragen. Trainer und Abteilungsleiter Johannes Kober dankte Münzer für das Engagement. Münzer möchte für die Menschen vor Ort über das Berufliche hinaus da sein und den regionalen Mannschaftssport unterstützen. Im Bild von links Sandra Münzer (DVAG), Johannes Kober (SV Mönchstockheim), sowie rechts im Bild Evi Kober (dritte Vorsitzende).

Kirchweihstimmung vermiesen – läuft beim SVM

SG DJK Traustadt / FC Donnersdorf – SV Mönchstockheim 1:2 (1:1)

Personell etwas gebeutelt musste der SVM die nächste Reise antreten, um in Traustadt auf dem prügelhartem Nebenplatz die Trauschter Kirchweih mit einzuläuten.
Doch am Ende war die Partystimmung in Traustadt sichtlich getrübt, musste man sich einer aufopferungsvoll kämpfenden SV Truppe mit 1:2 geschlagen geben und das alles in allem verdient.
Nachdem man beim Tabellenführer am Sonntag zuvor in buchstäblich letzter Minute den verdienten Punkt aus den Händen gab und somit eine bittere Niederlage einstecken musste, musste man auch noch zwei nicht unerhebliche personelle Änderungen hinnehmen. Mit Holger Sahlmüller (Urlaub) und Niclas Nüßlein (Verletzung) fehlten gleich zwei weitere Stammspieler und auch Keilholz konnte noch nicht wieder eingreifen.
Doch der SVM war merklich gut auf die Spielweise der Heimelf eingestellt. Somit bereiteten die lang geschlagenen Bälle lediglich aufgrund der verdammt tief stehenden Oktobersonne der SV Defensive Probleme. Auf SV Seite wagte Werbinek Philipp eine erste Torannäherung mit einem Distanzschuss.
Das Spiel fand zumeist nur im Mittelfeld statt, ohne Torgefahr auf beiden Seiten.
Lediglich ein mal war der Bann im Defensivverbund gebrochen und Böhnlein kam freistehend zum Abschluss. Sein straffer Schuss wurde noch leicht abgefälscht, doch Keeper Volk parierte stark und lenkte den Ball an die Latte. Puh – durchschnaufen.
Auf SV Seite näherte man sich aber auch etwas dem Tor von Schenk an und kurz vor der Halbzeit gelang die Führung, zu einem Zeitpunkt las keiner damit rechnete.
Werbinek startete in die Schnittstelle und Helbig steckte den Ball schön durch. Alleine vor dem Tor behielt P. Werbinek die Nerven und hob den Ball am Keeper vorbei ins Netz. 0:1 für den SVM
Doch wie auch in etlichen Spielen zuvor in dieser Saison war es die letzte Minute, dieses mal der 1. Halbzeit, die dem SVM die Führung raubte. Eckball Traustadt – unzureichende Klärungsversuche – PingPong und Kelber streckte aus möglicher Abseitsstellung das Bein in die Schussbahn und den Ball ins Tor. 1:1 binnen 2 Minuten – Halbzeit!!
Der SVM war natürlich konsterniert, immer diese verflixte letzte Minute.
Doch man merkte den Kober Mannen an, dass Sie heute heiß waren, das man sich das nicht nehmen lassen will und kam stark aus der Pause. Deutlich mehr Biss als die Heimelf, mehr Galligkeit in den Zweikämpfen, man ließ die SG nicht ins Spiel kommen und setzte selbst immer wieder Nadelstiche.
Vor allem über die verwaiste rechte Abwehrseite war Werbinek P. ein Aktivposten, einige Male fast etwas übermotiviert. Doch es ging gut 
Lediglich im Abschluss sollte es noch etwas hapern. Doch an diesem Freitagabend sollte der SVM das „Glück“ des Tüchtigen besitzen.
86. Minute: Freistoß halb links von Kober Johannes auf den langen, zweiten Pfosten. Dort standen sowohl Helbig, als auch Bruder Christian völlig alleine. Und im Verbund (wie auch immer) schafften es Helbig/Kober den Ball an Schenk ins Netz zu bugsieren.
Riesen Freude, doch zugleich auch wieder die Angst in der Folge doch wieder die Butter vom Brot genommen zu bekommen.
Doch es sollte nichts mehr anbrennen. Riesen Jubel und ob der Ergebnisse am Wochenende brutal wichtig. Traustadt/Donnersdorf war einfach zu harmlos und verlor am Ende verdient.

Kader: Volk – Schmitt, Eichner, Horn D, Sahlmüller M – Kober C, Werbinek D, Werbinek P, Helbig – Barth J, Kober Eingewechselt: Reiss, Barth S

SVM muss sich spät einer Niederlage beugen

TSV Geiselwind – SV Mönchstockheim 3:2 (2:1)

Die Vorzeichen schienen bei dieser Begegnung klar und die Favoritenrolle klar verteilt, wenn der Ligaprimus Geiselwind gegen den Tabellenvorletzten SV Mönchstockheim spielt.
Und nach gerade einmal 1 Minute schien sich das auch zu bewahrheiten. Denn die Schlafmützigkeit und Unentschlossenheit in der SV Defensive brachte der Heimelf die schnelle Führung. Nach eigenem Anstoß!!!!
Somit schien schon früh im Spiel der Matchplan von Trainer Kober über den Haufen geworfen zu sein. Kompaktes stehen, Räume engmaschig gestalten und schnelle Gegenangriffe nach Ballgewinn sollte das vorab unmögliche möglich machen.
Dementsprechend war dieser Rückstand kontraproduktiv.
Doch der SVM fing sich nach ein paar Minuten und hielt nun besser dagegen. Und so konnte man den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fern halten. Geiselwind hatte zwar weiterhin das optische Übergewicht, konnte aber keine klaren Torgelegenheiten kreieren. Meist lange Bälle konnte die SV Defensive klären.
Und nach 20 Minuten sogar der Ausgleich für den Gast aus Mönchstockheim. Freistoß Kober Christian auf Sahlmüller Holger, dieser legte gekonnt auf den langen Pfosten ab, wo Werbinek einnetzen konnte.
Somit war der frühe Rückstand passe und man fing wieder bei Null an.
Doch nach etwa 35 Minuten, der erneute Rückstand, der sicherlich in seiner Entstehung zu verhindern gewesen wäre, jedoch am Ende erneut im Netz des SV zappelte.
Langer Abschlag vom TSV Keeper, keiner wollte das Leder nehmen außer R.O. der zurücklegen konnte und der Empfänger sehenswert einnetzte.
Das sollte es bis zur Pause gewesen sein. Auf beiden Seiten keine weiteren Gelegenheiten mehr.

Der SVM sprach aber in der Pause an, dass man es an diesem Tage mit keinem übermächtigen Gegner zu tun habe und weiter an sich glauben wollte.
Der SVM war mehr als präsent gegen den TSV, der sichtlich beeindruckt schien. Der TSV brachte offensiv kaum was aufs Feld, weil die Defensive meist Herr im eigenen Zentrum war. Einzig einmal war Gefahr in Verzug, als sich einer bis auf die Grundlinie durchspielte, zurückpasste und der Abschluss allerdings in Barth seinen Meister fand.
So blieb der SVM weiterhin im Spiel, um wenigstens einen Punkt zu entführen. Und es sollte der Ausgleich gelingen und das umtriebige Spiel belohnen. Freistoß Kober Christian und der Keeper schätzte den Ball völlig falsch ein und das Leder landete hinter ihm im Netz (86. Minute).
Sollte der Coup gegen den Tabellenführer tatsächlich gelingen?
Nach langer Verletzungspause ging es dann weiter und Geiselwind versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen, doch relativ planlos. Doch die letzte Aktion sollte dann doch noch die herbe Niederlage für den Gast herbeibringen. Flanke auf den zweiten Pfosten, der aufgerückte Königer netzte per Kopf gegen die Laufrichtung von Barth, zum Entsetzen aller die es mit dem SVM halten, zum Sieg für Geiselwind ein. Das tut richtig weh, ein Punkt wäre gerecht gewesen,………….
Kader:
Barth – Sahlmüller M, Eichner, Nüßlein, Horn – Kober C, Sahlmüller H, Schmitt, Werbinek D – Werbinek P, Kober J Eingewechselt: Barth S, Helbig