SVM mit perfektem Jahresabschluss

SC Lußberg/Rudendorf  –  SV Mönchstockheim  4:6  (1:5)

Der SV Mönchstockheim verschafft sich mit dem Sieg gegen den SC Lußberg/Rudendorf im letzten Spiel des Jahres etwas Luft nach hinten, ohne in komplette Extase verfallen zu dürfen. Es konnte an diesem tristen Sonntag ein sehr umkämpftes „Abstiegsduell“ erwartet werden, denn durch den vielen Niederschlag erwies das Geläuf als sehr tief und schwer bespielbar. Die Marschroute der Gäste aus dem fernen Mönchstockheim war klar: Defensiv kompakt stehen und über schnelle Gegenstöße eigene Abschlüsse erlangen. Und dies ging voll auf, ob der perfekten Chancenverwertung der Mannen in Schwarz (äh blau, äh gemischt). Bereits nach 4 Minuten nutzte Werbinek P den ersten Schnitzer der Heimhintermannschaft und netzte eiskalt ein. Nach gerade mal 11 Minuten war es erneut Werbinek der einen PingPongBall aufnahm und vollendete. Dann trug sich Oldie Kober Johannes mit seinen zwei Treffern in die Vereinseigene Torschützenliste ein. Erst servierte Werbinek und Kober schloss überlegt gegen die Laufrichtung des Keepers ab und nach 23 Minuten netzte er nach Keilholz-Freistoß per sehenswertem Flugkopfball ab. Dann durfte sich im ersten Durchgang auch noch Keilholz als Torschütze zum 0:5 feiern lassen. Es waren die ersten 5 Torschüsse des SVM – Effizienz pur und die Heimelf war entsprechend geschockt und designiert. Denn auf der anderen Seite vergab man die ein oder andere Einschussmöglichkeit, denn Chancen hatten auch die bunt gekleideten Lußberger. Doch es sollte ein Foulelfmeter sein, der die Resthoffnung der Heimelf wieder in der Pause erhalten sollte. Für den SVM war der Gegentreffer ein unnötiger Schönheitsmakel der ansonsten perfekten ersten Hälfte. Werbinek und Barth Jonas hatten zudem noch die Gelegenheit das Ergebnis höher zu stellen. Zudem setzte Kober einen Eckball an den Pfosten. Doch der SVM ist ja bekanntlich für manche Kuriosität zu haben und so war man sich trotz der eigentlich komfortablen Führung nicht zu sicher. Und man sollte auch Recht behalten. Nicht lang nach Wiederbeginn war es erneut Bergmüller, der auf 2:5 stellte. Und dann hatte der SVM Glück, das Bergmüller einen Handelfmeter an die Latte drosch. Die Heimelf probierte alles in Ihrer Macht stehende und entblößte so ihre Defensive, was der SVM bei einem Konter eiskalt ausnutzen konnte. Kober steckte perfekt auf Werbinek durch, der den Keeper diesmal erfolgreich umspielen und einschieben konnte. Doch der SC gab sich nicht auf und kam nach zwei Standards nochmals zu eigenen Treffern (Kopfball nach Freistoß und erneuter Handelfmeter) so dass am Ende für den neutralen und den Mönchstockheimer Zuschauer ein erfreuliches fußballerisches Endergebnis von 6:2 an der nicht vorhandenen Anzeigentafel stand. Somit überwintert der SVM mit zwar mehr Spielen aber auch mehr Punkten auf dem 11. Tabellenplatz

SC Lußberg-Rudendorf: Hümmer M., Käb, Semm P., Will S., Bergmüller, Schmidt P., Kaffer, Semm W., Backert Man., Dietz L., Diehm / Dietz K., Knoblach (83.), Pflaum (46.)                                                                                    SV Mönchstockheim: Volk, Warmuth M., Blaurock, Schmitt, Eichner O., Kober C., Werbinek D., Keilholz, Kober J., Barth J., Werbinek Ph., Barth S. (79.), Sahlmüller M. (61.), Sahlmüller H. (42.)                                                  Tore: 0:1 Werbinek Ph. (4., Keilholz), 0:2 Werbinek Ph. (11., Schmitt), 0:3 Kober J. (17., Werbinek Ph.), 0:4 Kober J. (24., Keilholz), 0:5 Keilholz (31., Schmitt), 1:5 Bergmüller, Foulelfmeter (42.), 2:5 Bergmüller (59.), 2:6 Werbinek Ph. (74., Kober J.), 3:6 Will S. (85.), 4:6 Will S., Foulelfmeter (90.) Gelbe Karten: Bergmüller (48.), Pflaum (48.), Semm W. (51.), Dietz L. (80.) / Blaurock – Foulspiel (8.), Werbinek Ph. – Foulspiel (29.), Schmitt – Foulspiel (69.), Keilholz – Foulspiel (76.) | Gelb-rote Karten: Pflaum (67.) / – Zuschauer: – | Schiedsrichter: Herwig Hippacher (SV Rot Weiß 1938 Lisberg e.V.)

SVM mit anfangs nur 10 Mann chancenlos

FC Augsfeld  –  SV Mönchstockheim  4:0  (2:0)

Das Spiel des SV Mönchstockheim gegen den Ligaprimus ist schnell erzählt. Mit anfangs nur 9 Feldspielern hatte der SVM von der Anreise an wenig Optimismus, etwas zählbares mit nach Hause zu nehmen. Einige Absagen erst am Sonntag morgen, zudem zwei Urlaubende und eine Sperre sorgten für den massiven Personalengpass. Nach 40 Minuten ergänzte dann der seit zwei Jahren mit einem Kreuzbandriss ausgefallene Blaurock das Rödel Team wenigstens auf die Vollständigkeit der zugelassenen Spielerzahl. Zu diesem Zeitpunkt war der SVM allerdings mit 2:0 im Hintertreffen. Bereits nach 7 Minuten netzte Zeiß zu dem ersten seiner vier Tore ein. Ab da wusste man sich spätestens auf der Verliererstraße. Doch die verbliebenen Jungs in Schwarz machten Ihre Sache den Umständen entsprechend ordentlich. Zumindest ließ sich keiner ob der Situation hängen und ließ sich von einem natürlich gefällig kombinierendem Gegner „abschlachten“. Doch die Möglichkeiten dazu wären wohl auch trotz der Gegenwehr möglich gewesen. Teils beste Gelegenheiten ließ die Heimelf des FCA liegen. Auf tiefem Geläuf versprang der Ball dann doch des Öfteren, so dass klare Chancen nicht genutzt werden konnten. DIe Pausenführung von 2:0 war aus SVM Sicht – sagen wir mal – „OK“! Nach der Pause blieb der SVM weiterhin griffig in den Zweikämpfen und wehrte sich nach Kräften. Und es dauerte dann auch bis zur 65. Minute, ehe der Doppelschlag binnen 5 Minuten den Endstand markierte. Doch wie erwähnt, wehrte sich Mönchstockheim mit Mann und Maus gegen ein Schützenfest. So trudelte die Restspieldauer so dahin, bis die Mönchstockheimer an diesem Tag erlöst wurden. Für Mönchstockheim muss man einfach sagen: Spiel und Situation angenommen und sauber und fair über die Bühne gebracht. Im finalen Spiel kommende Woche kann der SVM wieder auf einige Akteure mehr zurückgreifen, um gegen den Tabellenkonkurrenten ein anderes Team ins Rennen schicken zu können.

FC Augsfeld: Werner M., Heilmann, Hauck Julian., Derra J., Viernekes P., Wudy, Thiess, Hußlein T., Hept Timo., Klemm, Zeiss F. / Knittel, Rennemann (46.), Utz (46.), Goetz (46.) SV Mönchstockheim: Seyerlein, Warmuth M., Blaurock, Barth S., Schmitt, Eichner O., Kober C., Helbig, Werbinek D., Keilholz, Werbinek Ph. Tore: 1:0 Zeiss F. (7.), 2:0 Zeiss F. (35.), 3:0 Zeiss F. (66.), 4:0 Zeiss F. (71.) Gelbe Karten: – / Warmuth M. – Foulspiel (5.) Zuschauer: – | Schiedsrichter: Markus Stühler (JFG Hofheimer Land)

Der sooo wichtige Dreier

SV Mönchstockheim  –  SC Koppenwind   4:1  (4:1)

Der SVM kann es noch – das Siegen und das pünktlich zum Rückrundenauftakt, enorm wichtig zudem, betrachtet man das Ergebnis der Partie Kirchlauter-Lußberg. An diesem tristen Sonntag wollte der SVM von Beginn an den Sieg mehr als der Gegner aus Koppenwind. Die frühe Führung durch Keilholz nach etwa 2 Minuten kam da natürlich der Heimelf entgegen. Als dann Werbinek nach 5 Minuten das 2:0 nachlegte und nach einem Eckball Holger Sahlmüller nach 20 Minuten gar das 3:0 einköpfte, war der Jubel und die Erleichterung im weiten Rund natürlich groß. In der Defensive stand man sehr stabil und eng beim Mann, so dass die Angriffe der Koppenwinder im Keim erstickt werden konnten. Dann nach gut einer halben Stunde sogar noch das 4:0 durch den eingewechselten Barth Jonas. Diese Führung las sich dann natürlich sehr angenehm auf der Anzeigentafel. Doch zu sicher konnte sich der SVM nicht sein. Zu oft wurde man schon eines besseren belehrt. Und kurz vor dem Pausenpfiff verlor der SVM in der Defensive dann auch kurzzeitig die Kontrolle, was dem Gegner aus dem Steigerwald das Tor zum 4:1 ermöglichte. Und die letzten Minuten bis zur Pause waren dann die Koppenwinder auch dem zweiten Treffer nahe. Doch es blieb beim 4:1 Pausenstand. Der SVM wollte natürlich den Abstand halten, bzw wieder vergrößern, doch im zweiten Durchgang blieben große Chancen Mangelware. Auf beiden Seiten. Koppenwind dezimierte sich selbst mit zwei G/R Karten und der SVM wusste mit seiner nominellen Überlegenheit wenig bis gar nichts anzufangen. Doch Defensiv ließ man im zweiten Abschnitt nichts mehr zu, so dass der Sieg aufgrund der beinahe optimalen Chancenverwertung aus dem ersten Durchgang eingefahren werden konnte. Balsam auf die doch stark geschundene SVM Seele. Nun heißt es aus den beiden ausstehenden Spielen noch möglichst viele Punkte einzufahren.

SV Mönchstockheim: Seyerlein, Schmitt, Eichner O., Reiss, Sahlmüller H., Kober C., Nüßlein N., Werbinek D., Keilholz, Bory, Werbinek Ph. / Volk, Barth S. (82.), Barth J. (28.) SC Koppenwind: Dornheim, Baumann, Hirt, Saueressig P., Hückmann, Müller N., Rott, Durmann K., Mayer, Müller M., Hetzel / Thomann, Grief, Markfelder (46.), Schmitt Mat. (88.) Tore: 1:0 Keilholz (1., Kober C.), 2:0 Werbinek Ph. (5., Nüßlein N.), 3:0 Sahlmüller H. (13., Keilholz), 4:0 Barth J. (34., Schmitt), 4:1 Müller M. (39.) Gelbe Karten: Kober C. – Foulspiel (18.), Reiss – Foulspiel (43.), Werbinek D. – Foulspiel (77.) / Mayer – Foulspiel (16.), Müller N. – Foulspiel (21.), Saueressig P. – Foulspiel (53.), Hirt – Foulspiel (62.), Müller M. – Foulspiel (87.) | Gelb-rote Karten: – / Saueressig P. – Foulspiel (62.), Müller N. – Foulspiel (67.) Zuschauer: – | Schiedsrichter: Klaus Faulstich

Frühe Unterzahl besiegelt erneute Niederlage

SV Mönchstockheim  –  SV Neuschleichach     1:3  (0:2)

Der SVM muss auch im letzten Vorrundenspiel eine erneute Niederlage einstecken. Diese wurde mit der frühen roten Karte gegen J. Kober nach einer Notbremse als letzter Mann wohl sehr früh besiegelt. Der SVM war gewillt im letzten Vorrundenspiel den sogenannten Bock umzustoßen und zu Punkten zu kommen. Und der SVM begann auch recht ansehnlich, wenn gleich wieder einmal keine klaren Torabschlüsse entstehen sollten. Diese hatten wieder einmal der Gast aus Neuschleichach. Nach 5 Minuten konnte Reiss noch in letzter Sekunde klären und nach einem Ballverlust im Mittelfeld umspielte Spielertrainer Schmitt seine Gegenspieler und zielte jedoch knapp daneben. Durchatmen für die blauen. Doch dann die Schlüsselszene des Spiels in der 18. Minute. Zu kurz getretener Abstoß, dieser wurde am Mittelkreis von den „Althüttern“ abgefangen und die Abwehr des SVM war nicht auf der Höhe, so dass Kober beim zweiten Ball als Libero bereits Mann gegen Mann stand und den sogenannten einen Schritt zu spät kam und den Gegner zu Fall brachte – Konsequenz als letzter Mann -> rote Karte. 70 Minuten Unterzahl und der anschließende Freistoß fand auch noch den Weg (nicht unhaltbar) ins Tor. WorstCase also – Unterzahl und Rückstand in einer Aktion. Die Köpfe gingen sichtlich mal wieder nach unten. Nun war es natürlich schwer für den SVM, das war allen klar. Und in der 35 Minute führte die nächste Unachtsamkeit dazu, dass das Spiel mit dem 0:2 im Grunde entschieden schien. Der SVM leistet sich aktuell zu viele einfache Fehler in der Defensive und hat nach vorne kaum Lösungen, um klare Chancen zu erspielen. In der Halbzeit nahm man sich dennoch vor, mit einer Systemumstellung nochmals ran zu kommen. Und man muss zum Ende hin bilanzieren, dass ein Unentschieden ob der zweiten Hälfte nicht unbedingt ungerecht gewesen wäre. Die Althütter stellten ihre Offensivbemühungen fast komplett ein, der SVM stand trotz Unterzahl defensiv besser und hate selbst seine Möglichkeiten, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch ist aktuell auch wie verhext. Der Ball will trotz guter Gelegenheiten einfach nicht ins Tor. Der Anschlusstreffer in der 77. Minute durch Keilholz schaffte dennoch Hoffnung, die jedoch nach 3 Minuten jäh zerstört wurde. Reiss erkämpfte sich den Ball, doch man konnte nicht entscheidend klären, so dass das 1:3 nicht verhindert werden konnte. Letztlich hat der SVM zum Hinrundenende viel zu wenig Punkte geholt, die durchaus möglich gewesen wären. Nun heißt es, eine bessere Rückrunde zu spielen, will man nicht ans Tabellenende gelangen. Final bleibt jedoch zu analysieren, dass man in dieser Tabellenregion aktuell zu Recht steht, weil die gezeigten Leistungen einfach nicht ausreichend sind.

Kader: Barth – Kober J, Reiss, Eichner – Schmitt, Sahlmüller H, Kober C, Werbinek D – Keilholz, Werbinek P, Nüßlein Eingwechselt: Warmuth, Helbig

Wenn man schon kein Glück hat,…………

  1. FC Knetzgau  –  SV Mönchstockheim   3:1  (1:0)

„Wenn man unten steht…..“, heißt es doch immer so schön. Und passender kann man das Ergebnis und den Spielverlauf vom Knetzgau Spiel nicht beschreiben. Innenpfosten – raus, Unterkante Latte – Linie – raus, zwei mal alleinstehend gelangte der Ball NICHT ins gegnerische Tor…….. Und auf des Gegners Seite?? Harmloser Schuss aus 20m, Seyerlein will den Ball aufnehmen, doch das Spielgerät toppst so blöde auf dem Boden auf, dass er über den Keeper ins Tor trudelt – 2:0 für Knetzgau. Der SVM wollte mit verändertem System auf fremdem Geläuf von Beginn an tief stehen und auf Konter lauern. Dies gelang im Gegensatz zur Vorwoche auch besser. Und die beste Gelegenheit hatte dann auch der SVM. Werbinek nutzte einen Fehler der Knetzgauer Hintermannschaft, doch sein Schuss landete am Innenpfosten und ging wieder zurück ins Feld. Auf der Gegenseite stand die Defensive relativ sicher und Knetzgau kam im Grunde nur aus der zweiten Reihe zum Abschluss, was Keeper Seyerlein vor keine großen Probleme stellte. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde die Heimelf zwingender und der SVM sah sich nun defensiv mehr und mehr gefordert. Und die Chancen für Knetzgau häuften sich, doch Keeper Seyerlein hielt was zu halten war und wenn er geschlagen war, half auch einmal der Pfosten. Die Führung für Knetzgau war dann alles in allem auch nicht unverdient, da die Heimelf nun die Oberhand hatte. Nach einem Eckball konnte der SV nicht ausreichend klären und der Fernschuss aus 20m schlug unter der Latte unhaltbar ein. Der SVM hatte aber dann eigentlich im Gegenzug die Ausgleichschance, als der Keeper von Knetzgau den Ball zu lange am Fuß ließ und Werbinek dazwischen ging, doch siehe oben….er ging knapp am Tor vorbei anstatt rein. So ging es in die Pause mit einem 0:1 Rückstand. Doch der SVM war gewillt, im zweiten Durchgang noch mehr zu investieren, höher zu stehen, um so zu weiteren, eigenen Abschlüssen zu kommen. Und dann das 1:1 nach Freistoß Keilholz – dachten zumindest alle, doch dessen Freistoß landete an der Unterkante der Latte, sprang auf die Linie und von da wieder zurück ins Feld, der anschließende Kopfball von Holle Sahlmüller ging (natürlich) auch daneben. Und im Gegenzug? Der kuriose Treffer zum 2:0 der anfangs des Berichts zur Sprache kam. Doch aufgeben war nicht an diesem Tag…..Nach einer weiteren Unachtsamkeit von Knetzgau schnappte sich Keilholz den Ball, zog nach innen und schloss zum Anschlusstreffer ab. Nun war der SVM wieder im Spiel und man wollte den Ausgleich, vielleicht zu diesem Zeitpunkt schon zu viel, denn Libero Kober schob seine Defensive weiter nach vorne, was natürlich für Konter anfällig war. Und so fiel dann auch die Entscheidung mit dem 3:1. Ballverlust im Mittelfeld und ein Pass in die Schnittstelle auf den schnellen Danso, der Seyerlein umspielte und einschob. Doch der SVM hatte nochmals die Möglichkeit zum Anschluss, doch David Werbinek köpfte seinen Gegenspieler auf der Linie an, bezeichnend an diesem Tag. Am Ende steht der SVM trotz verbesserter Leistung erneut mit leeren Händen da, jedoch lässt sich auf dieser Leistung für die 4 finalen Spiele in 2019 aufbauen.

FC Knetzgau: Vangelista G., Lindner, Hellmuth, Popp F., Bergmann Do., Melber, Popp S., Folik, Danso, Gocker, Pfister / Hosni, Teklezgi, Wirth J. (29.), Düring (71.), Aumüller (84.)                                                                                    SV Mönchstockheim: Seyerlein, Schmitt, Eichner O., Reiss, Sahlmüller H., Kober C., Werbinek D., Keilholz, Kober J., Werbinek Ph. / Bory, Barth S. (65.), Barth J. (41.)                                                                                                             Tore: 1:0 Gocker (36.), 2:0 Gocker (56.), 2:1 Keilholz (62.), 3:1 Danso (70.) Gelbe Karten: Popp F. – Foulspiel (6.), Hellmuth – Meckern (52.), Bergmann Do. – Foulspiel (53.), Lindner – Foulspiel (67.) / Kober J. – Foulspiel (89.), Kober C. – sonstiges Vergehen (90.) | Rote Karten: Danso – Tätlichkeit (90.+1) / – Zuschauer: – | Schiedsrichter: Wilhelm Dinkel (TV Haßfurt)

Desaströs, Erbärmlich, Katastrophal

SV Mönchstockheim  –  SG Fürnbach/Dankenfeld   0:6  (0:2)

Was der SV Mönchstockheim aktuell auf den Platz bringt, hat mit dem was Trainer Rödel seinen Mannen vorgibt mal so rein gar nichts zu tun. Eng wollte man stehen, kompakt wollte man stehen, das Zentrum wollte man kompakt zustellen……und……nach genau 1:32 Minuten stand es 0:1 aus SV Sicht. Eine erneute Unaufmerksamkeit im Defensivverhalten sorgte für eine offene rechte Flanke in die der Angreifer nach gerade mal einer Minute mutterseelen alleine hineinstechen konnte und den Ball unter die Latte netzte. Alles über den Haufen geworfen. Und dann merkt man den Spielern aus Mönchstockheim auch sofort die Verunsicherung ins Gesicht geschrieben. Kein Aufbäumen, jeder auf dem Platz versteckt sich, um nicht den nächsten Fehler zu machen. Und nach vorne?? Wirkt der SVM aktuell so harmlos wie ein Maikäfer gegen einen Elefanten wäre…..Der Gästekeeper musste im Grunde eigentlich nicht einmal eingreifen, wären da nicht der ein oder andere Standard gewesen, den er problemlos aus der Gefahrenzone fausten konnte. Und dann der Nackenschlag. Mit dem Halbzeitpfiff das 0:2. Der Ball wurde erneut nicht ausreichend geklärt, keiner fühlte sich zuständig und der Gästeangreifer hielt einfach drauf und scheinbar rechnete keiner damit, denn der Ball ging an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Das war schon harter Tobak für die heimischen Zuschauer. Und nach der Pause wollte man mit einigen Umstellungen nochmals am Strohhalm ziehen, was allerdings nach 10 Minuten passee gewesen ist, denn es stand ohne jegliche Gegenwehr 0:4. Das hat mit Abwehrverhalten und Zweikampfführung von vorne nach hinten absolut nichts zu tun… Erbärmlich trifft es wohl am Besten, was den Zuschauern aktuell geboten wird, zumindest derer, die es mit den blau-weißen halten. Die beiden weiteren, erneut gegenwehrlosen Treffer für Fürnbach/Dankenfeld taten dem miserablen Sonntag sein übriges. Der SVM muss nun schleunigst einen Weg aus der definitiv vorhandenen Krise finden, will er nicht ernsthaft den Platz am Tabellenende gegen nun auf 3 Zähler herangerückte Kirchlauteter tauschen. Und ohne dem Gast aus dem Steigerwald zu nahe zu treten, aber gegen einen solchen Gegner darf man keinesfalls so unter die Räder kommen.

SV Mönchstockheim: Volk, Barth S., Schmitt, Eichner O., Reiss, Nüßlein N., Kober C., Werbinek D., Keilholz, Kober J., Barth J. / Werbinek Ph., Seyerlein (76.)                         (SG) Fürnbach/Dankenfeld: Schmidt A., Böllner M., Stäblein S., Schenk N., Hoppert, Wazanini, Schenk M., Zänglein D., Baumann D., Stürmer J., Tekin / Erhard, Körber Manfred. (63.), Schmitt M. (80.)                               Tore: 0:1 Tekin (1.), 0:2 Stäblein S. (38.), 0:3 Zänglein D. (48.), 0:4 Tekin (52.), 0:5 Körber Manfred. (69.), 0:6 Körber Manfred. (86.) Gelbe Karten: Reiss – Halten/Trikotziehen (84.) / Hoppert (14.), Wazanini (56.), Baumann D. (65.), Böllner M. (73.) Zuschauer: – | Schiedsrichter: Stefan Rückel (TSV Geiselwind)

SVM verliert erneut

SV Mönchstockheim  –  SG Roßstadt/KirchaichII    1:2  (1:2)

Der SV Mönchstockheim tritt nach der neuerlichen Niederlage gegen Roßstadt weiterhin auf der Stelle und wartet nun schon seit einigen Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Dabei begann der SVM eigentlich recht ordentlich in die Partie, die sich am Ende als ausgeglichen erweisen sollte. Doch wie aus dem Nichts verlief sich die anfängliche Überlegenheit im Sand und man machte den Gegner durch seine eigene Passivität stark. Man überließ dem Gegner mehr und mehr die Spielkontrolle und das Mittelfeld und man bettelte regelrecht um das 0:1. Diese fiel dann auch, wenngleich regelwidrig. Keeper Volk hatte den Ball bereits bei sich begraben, doch der SG Angreifer grätschte in den Keeper rein, machte den Ball dadurch wieder frei und schob selbst nach eigenem zögern ein. Man wundert sich noch heute wie dieser Treffer hat Geltung finden können. Doch wie dem auch sei, es war eben die Führung für die Gäste aus dem Steigerwald und dadurch stieg die Verunsicherung für die nach einem Erfolgserlebnis ächzenten Stougemer. Dies merkte man dem SV Spiel immer mehr an. Kaum Spielfluss, jeder hatte irgendwie Angst, den Ball bekommen zu können oder einen Fehler zu machen. Sämtliche von Coach Rödel vorgenommenen Umstelllungen halfen dabei nichts. Und das 0:2 machte den Gemütszustand der SV´ler nicht besser! Doch einige male zeigte der SVM dann doch, dass auch die in blau gekleideten Spieler kicken können. Einmal verpasste Kober es, freigespielt nach Doppelpass den Ball platzierter zu schießen und dann dennoch der Anschlusstreffer durch Werbinek David. Langer Ball von Kober C und Werbinek düpierte seinen Gegenspieler und war auch eher am Ball als der herauseilende Keeper. So war also noch nichts verloren, doch klar war auch, dass eine dringende Leistungssteigerung kommen muss, um Punkte in Mönchstockheim zu behalten. Doch alle Bemühungen sollten auch im zweiten Durchgang im Sande verlaufen. Die Durchschlagskraft ließ einfach zu wünschen übrig. Zu zerfahren präsentierte sich der SVM und ließ sich immer wieder durch Kleinigkeiten aus dem Rhythmus bringen. Teilweise gekonnt provoziert, ließ man sich auf unzählige Wortwechsel ein und schaffte es nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Der SVM hatte im Grunde nur noch zwei nennenswerte Gelegenheiten um evtl wenigstens einen Punkt zu behalten. Doch Keilholz Freistoß landete zum vierten mal in Folge nur am Aluminium und der Kopfball von Holger Sahlmüller in den Schlussminuten fand sein Ziel nicht. Unrühmlich war noch die unnötige gelb-rote Karte , die die Heimelf zugleich noch 20 Minuten in Unterzahlen spielen ließ. Nun heißt es für die Stougemer, sich neue Kräfte in der spielfreien Woche zu sammeln und anschließend dann auch Punkte.

SV Mönchstockheim: Volk, A., Schmitt, Sahlmüller M., Sahlmüller H., Kober C., Werbinek D., Nüßlein N., Keilholz, Kober J., Barth J., Barth S. (65.), Eichner O. (46.), Helbig (46.)                                                                                 (SG) Roßstadt/Kirchaich 2: Krause A., Pappenheimer, Baum T., Schwinn F., Meier, Bauerschmidt, Hofmann, Bauerschmitt T., Neundorfer, Oppelt, Schwaten S. / Stenglein, Schmitt T., Weber (46.), Strain (70.), Grecksch (82.)                                                                                                                           Tore: 0:1 Baum T. (19.), 0:2 Pappenheimer (25.), 1:2 Werbinek D. (36., Kober C.)                                    Gelbe Karten: Sahlmüller M. – Foulspiel (30.), Kober J. – Foulspiel (41.), Kober C. – Foulspiel (55.), Nüßlein N. – Foulspiel (65.), Helbig – Foulspiel (89.) / Baum T. (66.), Hofmann (70.), Schwaten S. (89.) |                                       Gelb-rote Karten: Nüßlein N. – Unsportlichkeit (69.) / – Zuschauer: – | Schiedsrichter: Rudolf Wehrwein (SV Eichfeld)

SVM chancenlos im „Derby“

SG Dürrfeld / Obereuerheim  –  SV  Mönchstockheim  5:0  (3:0)

Der SV Mönchstockheim läuft weiter seiner eigenen Form hinterher und muss bereits zum 3. mal  in dieser Saison eine heftige Klatsche einstecken. Der von Coach Rödel vorgegebene Matchplan, dem Gegner keine Räume zu lassen  und  tief in der eigenen Hälfte zu stehen, war bereits nach 2 Minuten über den Haufen geworfen. Standards kann man im Grunde ja eigentlich immer am einfachsten verteidigen, da im  Normalfall jeder eine direkte Zuordnung hat. Doch beim SVM ist aktuell selbst dieses Selbstverständnis nicht selbstverständlich. Denn Lenz konnte beinahe unbedrängt kurz nach Spielbeginn einköpfen, als  wüsste keiner in  Reihen des SVM ob der Kopfballstärke diesen Spielers 🙁   Und  so  war dann nach einem haarsträubenden Fehler im Mittelfeld bereits nach 8 Minuten die Messe im eigentlichen Sinne gelesen, denn der Fehler wurde eiskalt, wenn auch  abgefälscht zum 2:0 genutzt. Und wäre der umstrittene Handelfmeter von Sowka kurze Zeit später auch im Netz  gelandet, wäre ein Desaster wohl die Folge gewesen. So setzte er den Ball neben das Tor (ausgleichende Gerechtigkeit). Der SVM hatte eigentlich im ganzen Spielverlauf nur genau zwei nennenswerte Offensivaktionen. Beide bezeichnend nach  einem ruhenden Ball. Keilholz Freistoß landete am Aluminium und Kobers Freistoß verpasste Bory  nur knapp. Kurz vor der Halbzeit dann doch das 3:0 für die Kirchweih-Dürrfelder. Katastrophaler, unnötiger Fehler erenut im Spielaufbau und schwupp – Dürrfeld ließ sich nicht bitten. Was eigentlich unglaublich scheint, aber den Tatschen entspricht: OHNE die überflüssigen eigenen Fehler, hätte es wohl 0:0 zur Pause gestanden, denn  viel mehr gefährliches war dann auch von der Heimelf nicht gekommen.

Nach der Pause war man natürlich auf Schadensbegrenzung bedacht, was aber in Minute 60 wohl als misslungen bezeichnet werden konnte. Denn es  stand da dann 5:0 und es war noch eine halbe Stunde Spielzeit. Doch bei allen Bemühungen der Dürrfelder, ließen sich die SV´ler nicht noch  mehr abschießen, jedoch genügt ein klares und verdientes 5:0 in einem Derby auch! Der SVM kann seine Ausfälle (Lutscher, 2x Werbinek, Schmitt, Nüßlein, Warmuth) einfach nicht kompensieren, ist  man  dennoch allen Aushelfern (Sahlmüller, Helbig, Bory) dankbar!!

Volk – Kober C, Eichner, Sahlmüller M – Helbig, Sahlmüller H, Kober J, Barth J – Keilholz, Barth S, Bory      Eingewechselt: Reiss

Schlagabtausch ohne Sieger

SV Mönchstockheim  –  TSV Wonfurt  5:5  (2:1)

Einen offenen Schlagabtausch bekamen die Zuschauer in Mönchstockheim zu sehen, bei dem nach10 Treffern keine der beiden Mannschaften als Sieger vom Platz ging. Der SV Mönchstockheim war nach dem Debakel der Vorwoche auf Wiedergutmachung bedacht und wollte gegen den TSV Wonfurt dreifach punkten auf heimischen Geläuf. Und der SVM kam nach einer Abtastphase auch ganz ordentlich in die Partie und hatte einige Torabschlüsse zu verzeichnen. Keilholz war es, der einen Schuss an den Pfosten setzte. Nach dem der SVM die besseren Möglichkeiten hatte, war die Führung für die Gäste zu diesem Zeitpunkt eher schmeichelhaft. Katastrophaler Fehler im Spielaufbau, den der Gästestürmer eiskalt nutzte. Doch diesesmal schüttelte sich der SVM und kam in Person von Keilholz zurück. Werbinek setzte sich auf rechts durch, passte nach Innen, Kober ließ den Ball durchlaufen und Keilholz netzte ein. Weitere Gelegenheiten sollten folgen, doch es war ein Eckball, der die Führung brachte. Kober auf Sahlmüller – 2:1 – Spiel gedreht! Und man hätte zur Pause wesentlich höher führen MÜSSEN. Doch beste Gelegenheiten blieben ungenutzt, gerade Keilholz wirkte im Abschluss oft unglücklich. Nach der Pause sollte das Spiel hin und her gehen. Erneuter Fehler im Spielaufbau und es stand 2:2. Dieses Ergebnis egalisierte die Heimelf direkt nach dem Anstoss und stellte wieder durch Helbig auf 3:2. Dann verlor der SVM völlig den Faden und machte seinen Gegner stark. In der Defensive kam man nicht mehr in die Zweikämpfe und verlor diese und so markierte der TSV innerhalb kurzer Zeit seine Treffer 3,4 und 5 und schraubte das Ergebnis auf 5:3. Das Spiel schien gelaufen, war der SVM doch am Boden. Doch man bewies erneut Moral und kam wieder auf einen Treffer durch Nüßlein auf 4:5 heran. Und dann sollte da noch die 92. Minute sein. Keilholz fasste sich aus gut und gerne 25m ein Herz und knallte das Leder mit allem Frust in den Knick zum vielumjubelten Ausgleich zum 5:5 (!!). Am Ende ein über die gesamte Spielzeit gesehen gerechtes Unentschieden was dem SVM zum Ende hin ob der Aufholjagd zum Ende hin besser schmecken dürfte.

SV Mönchstockheim: Barth J., Schmitt, Eichner O., Reiss, Sahlmüller H., Kober C., Helbig, Nüßlein N., Keilholz, Kober J., Werbinek Ph., Barth S. (64.)

TSV Wonfurt: Schönmüller, Voit, Mauer, McKillop, Eck M., Vogt M., Jilke M., Babel P., Curth Sebastian., Strauß, Stapf J. / Ankenbrand, Langguth (2.), Deppert (50.)

Tore: 0:1 Curth Sebastian. (32.), 1:1 Keilholz (34., Werbinek Ph.), 2:1 Sahlmüller H. (45., Kober J.), 2:2 Stapf J. (57.), 3:2 Helbig (58., Kober J.), 3:3 Babel P. (71.), 3:4 Stapf J. (81.), 3:5 Curth Sebastian. (84.), 4:5 Nüßlein N. (88., Kober J.), 5:5 Keilholz (90., Helbig)                                                                    Gelbe Karten: Nüßlein N. – Halten/Trikotziehen (72.) / Jilke M. (40.), Strauß (44.), Voit (67.), McKillop (69.)                                                                         Zuschauer: – | Schiedsrichter: Gerhard Pfaff

SVM desaströs auf eigenem Geläuf

SV Mönchstockheim – TSV Limbach 0:7 (0:5)

Der SVM kommt nach der Klatsche gegen den FC Augsfeld auch gegen den TSV Limbach gehörig unter die Räder und kann sich am Ende des Tages noch glücklich schätzen, nicht noch weitere Treffer zu einer höheren Niederlage hingenommen haben zu müssen.

Und das obwohl man sich gegen den Gegner doch einiges vorgenommen hatte. Doch die erneut verletzungs- und verhinderungsbedingt umformierte Rödel-Truppe ließ alles, was Trainer Rödel seinen Mannen mitgegeben hatte vermissen und sah sich bereits nach 12 Minuten unaufholbar im hintertreffen und nach nicht mal 20 Minuten stand es sogar gleich 0:4 für den Gast aus Limbach und das leider Gottes – völlig verdient!!!

In der kompletten Mannschaft ließ man jegliches Zweikampfverhalten und Dagegenhalten vermissen und war eigentlich lediglich Sparingspartner für groß aufspielende Gäste. Diese ließen Ball und aber vor allem den SVM laufen und spielte diese teilweise ohne Gegenwehr schwindelig! Ausdruck des desaströsen Auftritts waren dann sicherlich noch die beiden Foulelfmeter vor der Pause, die völlig berechtigt, wenngleich absolut unnötig waren. So sah man sich zur Pause mit einem 0:5 sogar noch gut bedient. Traurig, aber wahr.

Im zweiten Durchgang konnte man dann zumindest noch etwas Schadensbegrenzung betreiben, denn ein ähnliches Auftreten wie in Durchgang eins hätte sicherlich ein zweistelliges Endresultat zur Folge gehabt. Jedoch konnte man das Ergebnis bei einem unmöglichen 0:7 halten.

Der SVM sollte sich schleunigst auf seine Einstellung der Vorwoche besinnen, als man mit Moral noch einen zwei Tore Rückstand zu einem Remis umbiegen konnte, will man nicht völlig im Tabellenkeller der A5 stecken bleiben. Derartige Leistungen darf man sich im SV Lager nicht mehr erlauben.

Kader: Barth J – Warmuth M, F.M., Eichner – Helbig, Schmitt, Kober J, Kober C, Reiss – Werbinek D, Keilholz Eingewechselt: Barth S, Nüßlein N