SVM verliert Kirchweihspiel und zwei Spieler

SV Mönchstockheim  –  SG Lußberg/Rudendorf  0:3  (0:0)

Der SV Mönchstockheim muss sich auch in seinem zweiten Heim geschlagen geben und steht weiterhin mit nur einem mikrigen Punkt aus drei Spielen da. Zum Kirchweihspiel gastierte die ambitionierte SG Lußberg/Rudendorf am Sportpark Unkenbacharena. Doch im Gegensatz zum Spiel gegen Augsfeld wollte sich der SVM mit einem anderen Gesicht zeigen und konnte dies im ersten Abschnitt auch durchaus auf den Platz bringen. Im Mittelfeld stellte man auf eine Doppelsechs um, was dem SV Spiel sichtlich besser zu Gesicht stand, da das Zentrum dadurch engmaschiger und kompakter gestaltet werden konnte. Zudem war man in den Zweikämpfen im Gegensatz zum Augsfeld Siel wesentlich aggressiver zu Gange und konnte dem Gast somit durchaus den Schneid abkaufen und die spielerische Klasse der Gäste im Keim ersticken. Und nach vorne setzte man durchaus hin und wieder Nadelstiche. Die SG hatte im ersten Durchgang lediglich einen Abschluss, der es jedoch mit einem Pfostenknaller in sich hatte. Die beste Gelegenheit zur Führung hatte dennoch die Heimelf. Doch Christian Kober scheiterte vom Punkt und auch zwei weitere Gelegenheiten konnten sie Mannen von Coach Rödel nicht im Netz unterbringen. So ging es (leider) mit einem Remis in die Pause. Und diese schien dem SVM nicht gut getan zu haben. Denn nach nur gerade einmal 3 Minuten stand es 0:1! Ein abgeprallter Ball wurde aufs Tor gebracht, ging an Freund und Feind vorbei und auch Keeper Volk konnte den Treffer nicht verhindern. Ein echter Nackenschlag für den SV und das merkte man sichtlich an der Körpersprache der Spieler. Und es folgte leider kein Aufbäumen mehr, wähnte man sich doch vielleicht schon zu sehr auf der Verliererstraße. Und mit dem 0:2 war der Drops dann auch gelutscht. Die SG spielte es dann auch relativ sicher runter und verpasste es trotz guter Gelegenheiten weitere Tore folgen zu lassen. Durch die etwas harte rote Karte nach „Notbremse“ für Eichner und die schwere Knieverletzung von „Lutscher“ Horn war zudem die komplette SV Verteidigung nicht mehr im Spiel und es boten sich dem Gast natürlich vermehrt Kontergelegenheiten. Jedoch gelang denen nur noch ein Treffer mit dem Schlusspfiff zum 0:3 Endstand Jedoch bleibt aus SV Sicht zu sagen, dass man auf die ersten 45 Minuten aufbauen kann, wenn gleich durch die zwei Ausfälle erneut mit anderem Personal

Kader: Volk – Eichner, Reiss, Horn – Sahlmüller H, Werbinek P, Kober C, Barth J, Schmitt – Bory, Kober J     Eingewechselt: Barth S, Werbinek D, Nüßlein N

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